Sylomer - Messversuche

  • Lieber Mike


    der Cartridge Isolator besteht aus Polyurethan-Ester-Weichschsumstoff , allerdings nur mit einer viel geringeren ppi , wie bei dem Werkstoff Namens - Sylomere



    etwas weiter vorne hatte ich diesen Polyurethan Werkstoff gezeigt :


    http://www.directupload.net/file/d/4934/fge9ou4m_jpg.htm


    5mm Materialstärke , in etwa der Stärke des Cartridge Isolator , mit dessen an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit denselben Parametern


    Je geringer die ppi ist ( poren per inch ) bzw. je höher


    Es gibt 3 Gruppen , Thermoplaste - Elastomere - Duroplate


    Also Mike , klarer geht es nicht und bevor du solch ein Post schreibst , schau die Bilder und lese die Texte

  • Lieber Otto


    Deinen letzten Satz hättest du dir sparen können, diese Schulmeister Art bitte nur privat anwenden, wenn möglich, bin weder dein Sohn noch brauch ich einen Erziehungsberechtigten, so kommt's für mich rüber


    Und so wie du es geschrieben hast ist es nicht ein und das selbe, deshalb fragte ich auch, nicht umsonst hat es auch einen anderen Namen, von Werkstoff ausgehend


    ...... Und, mit dessen an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den selben Parameter ( von dir genannt )


    Das muss ich mir erst nochmal durch meine Gehirnwindungen sortieren, ist wie ein bisschen Schwanger, entweder ist man Schwanger oder nicht.


    Entweder hat es die selben Parameter oder nicht, denn dann wären es 2 paar Schuhe und nicht das gleiche, von meinem Verständniss ausgehend


    Grüße

    Mike

  • Mike


    im Sinne des Anwendungsgebiet ( benutze jetzt dein Beispiel ) sind sie ALLE schwanger


    Genauso wenig wie die Concertmaster Baso den exakten Parametern von Sylomer entspricht , genauso wenig entspricht der von mir gezeigte , dem Schaumstoff des Cartridge Isolator .


    Alle Werkstoffe haben jedoch dasselbe Wirkungsprinzip , jedoch mit unterschiedlicher Gewichtung .


    Zurück zu Sylomer :


    Die üblichen SYLOMER Typen , sind in Kategorien / Farbcodes untergliedert , von relativ grossporig ( SR11 - SR55 ) . Diese genannten Codierungen sind in unserem Hobby HiFi verwenbar , der SR110 ist schon grenzwertig .


    Bei SR11 ist die kleinstmöglichste Last pro Pad = 0,8 kg = 27 mm Kantenlänge des Pad . Die Dämpfungsfläche dürfte zu gross :

    a) in seinem Aussenmaß

    b) und jegliche effektive oder Masse der TA/Arm Kombinationen dürften zu leicht für SR11,

    sein .

    Ist ungefähr dasselbe wenn ich den Werkstoff Sylomer mit 4 Pads , für eine Gewichtsbelastung von 15 bis 35 kg bei einem LW einsetzte , für Lautsprecher ist es nicht gaaanz so mistig , ob ich 50 - 60 mehr Hz erziele .


    Hat mit der Intention ...präzise.... NICHTS zutun


    Der Cardridge Isolator erzielt schlappe 3 dB , wo andere Elastomer Werkstoffe , bei deutlichst geringerer Materialstärke > 6 dB erzielen .


    Streng oder eng betrachtet müsste beim LW , bei Elektrogeräten eventuell , ein Materialstacking vorgenommen werden , wäre so umzusetzten wie es bei dem Sylomer Produkt KSD Compact vorgezeigt wird :


    https://www.rrg.de/ksd-compact.html


    Und nun ?

    G / Otto

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  • Und nun?


    Das ist mir alles klar, Berufsbedingt eines früheren Jobs ist mir das alles klar


    Meine Frage war nur ob es zwischen Abnehmer und Arm was bringt/bringen könnte, und ob da Erfahrungen gemacht wurden


    DIese Frage ist immer noch offen

    Und das diese Werkstoffe nach dem selben Wirkungsprinzip funktionieren ist mir ebenfalls klar

    Aber eben diese von dir genannte Unterschiedliche Gewichtung könnte ja zu meiner Frage was ausmachen

    Einen LS zwei cm nach innen aus zu richten, ist Ja auch nur ein bisschen, hat aber Hörbare Auswirkungen


    Hoffe es verständlich dar zu legen, auf was ich hinaus will


    Grüße

    Mike

  • Ich verstehe das so, das es durchaus was bringen kann. Aber auch hier kommt immer das Maß dazu: Überdämpft man, verliert man Informationen.

    Ob das in den 3dB differenz liegt müßte man selber prüfen...

    Der Cardridge Isolator erzielt schlappe 3 dB , wo andere Elastomer Werkstoffe , bei deutlichst geringerer Materialstärke > 6 dB erzielen .

    Gruß, Roman
    LiTe Phono
    Gleichzeitig findet Meredith Hesketh-Fortescue auf einer Kutschfahrt mit Jasper Fetherston von Middle Fritham nach North Cothelstone Hall in Thrumpton Castle den Schlips aus Nether Addlethorpe. (Loriot)

  • Bei solchen und ähnlich gelagerten Threads kommt es immer zu diesem merkwürdigen Gewese der vermeintlich Wissenden.

    Das muss so sein, ...damit nicht offensichtlich wird, dass jeder begabte Viertklässler ausreichend gerüstet ist, bei diesen simplen Themen mitzureden.^^


  • Mike


    Würde diese Art von Elastomere NICHT zwischen TA & Tonarm einsetzten .


    Die Gewichtungen sind


    Reflexion

    Absorbtion

    Streuung


    letzteres erfolgt in Medien die eine Inhomogenität ( z.B. Poren/ Grösse ) besitzen und da greift wieder der Begriff ...ppi

  • Siehste, ohne Düppelscheisserei ( nicht bös gemeint ) geht's doch auch


    Mehr wollt ich nicht wissen, geschweige eine Doktorarbeit verarbeiten zu müssen


    Danke und Gruß

    Mike

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  • Quote

    Das muss so sein, ...damit nicht offensichtlich wird, dass jeder begabte Viertklässler ausreichend gerüstet ist, bei diesen simplen Themen mitzureden.^^

    :meld:


    Ist wie mit dem Jäger-und Anglerlatein...


    Wobei nur wenige wirklich soviel Zeit und Mühe in die Thematik investiert haben wie otto..

    huepi trifft es aber auch auf den Punkt: durch artifizielles Verkomplizieren werden die Ergebnisse nicht besser..


    Sylomer-Pad: definierte Last pro Flächeneinheit, klare Vorgaben hinsichtlich der optimalen Belastung - der Rest ist Kopfrechnen und Teppichmesser..

  • Bloß nicht Jens!


    Hier wird doch jeder, der eine subjektive (nicht durch

    Quantenphysik gedeckte Messungen belegte)

    Klangbeschreibung einstellt von Trommlern, Dylans

    oder ähnlichen fertiggemacht :wacko:

  • wollte wissen warum du's mit rein klemmst.

    Nicht klemmen, schrauben.

    Das sind zwei Metallplatten mit Gewinde, plus einer dazwischen eingeklebten Isolationsschicht.

    Der Iso wird an das Headshell geschraubt und das System an die untere Platte.

    Die eff. Masse wird erhöht -deshalb auch das zweiteilige Gegengewicht- und das Systemgehäuse -DL103R Shibata- wird beruhigt bzw. den noch vorhandenen Resonanzen der Weg zum Arm versperrt.

    Ist Jahre her, habe getestet -auch mit anderen Arm/Systemkombis- habe entschieden und abgehakt.

    Spielt gut, ...sonst wäre er nicht drauf.

  • Hallo,


    ich grätsche mal mit einer Frage dazwischen. Was geschieht denn mit einem separaten Motor bei z. B. einem Zet 3 (wie bei mir), wenn ich unter den Füßen des Gerätes Sylomer habe? Wird der einfach höhergelegt mit Holz -, Alu- oder Schieferunterbau?

    Das Berechnen des richtigen Materials muss ich mir nochmal genau ansehen, habe ich nur drübergelesen.

    Hat mal jemand einen Zet 3 "sylomerisiert"?


    Gruß


    Frank

  • Der Klang wird sich schon alleine deswegen verändern, wenn der Riemen den Teller an höherer Position umschlingt, eine interessante Spielwiese....

    Sylomer ist dann ein weiterer Aspekt und nur zum Teil für die Veränderung verantwortlich....

  • Hallo,


    @ Reisender:


    der Teller des Zet 3 hat eine definierte Rille, in der der Riemen laufen soll, deshalb auch meine Frage.


    Vielleicht sollte die Frage präziser lauten: der Motor muss definitiv höher stehen, mit was soll er unterfüttert werden? "Irgendein" Material oder was bestimmtes oder auch Sylomer, und wenn das letztere, warum?


    Bei meinem Scheu mit Stringantrieb wäre es nicht ganz so wichtig, da der String nach unten noch "Platz" hätte. Er liefe aber dann auch nicht mehr in der Mitte des Tellers, auch nicht optimal.


    Gruß


    Frank

  • Wieso ???

    Keine Ahnung wieso, hast Du das wirklich noch nie ausprobiert? Jetzt bin ich aber schwer überrascht....

    Der Leider viel zu früh verstorbene Tom Schmitz hat mir das vor vielen Jahren mal gezeigt....ich war auch überrascht...