Ab welchem Tonabnehmer, bzw. Preisklasse beginnt "High"End"

  • @ CL, Chris
    jepp. :thumbsup:

    Es wird doch der Audi A4 Quattro, 3.0TDI. Nur um anschliessend an jeder Kurve auszusteigen und das Auto um die Kurve zu tragen.
    Gruß
    Matej

    (can´t resist)
    Das macht nichts, dafür gibt es Abhilfe. Nicht Fahrwerk, oder Reifen, nönö:
    http://www.albat-online-shop.de/Fahrzeug-Tuning


    Ich frage mich ob der Hase (Threadstarter) das alles gelesen hat.


    Wenn ich das alles so lese, kann ich es niemandem verdenken, wenn er sich lieber bei einer (mMn pfiffigen) Veranstaltung wie dieser "schlau" macht.
    http://www.phonophono.de/blog/…nabnehmer-im-vergleich-3/



    Und.
    Zufriedenheit beruht auf dem Entschluß zufrieden zu sein.

  • @Chris


    Die Denke ist genauso wenig linear wie jede Abhöre es nicht ist.


    Sich einwenig Neugierde gönnen und sofort ist Bewegung in dem starre schwarz/ - links/rechts Schema da.

    G / Otto

  • ...
    Ich frage mich ob der Hase (Threadstarter) das alles gelesen hat.

    Hast du mal ins Profil vom Hasen geschaut? Beruf? Nach meiner Meinung handelt es sich hier um eine Berufsbedingte Neugierde, vielleicht auch Umfrage.


    Und wir sind hier schön am liefern...

    Gewerblicher Teilnehmer

  • Für mich persönlich fängt "High-End" da an wo die Vernunft aufhört und das Verhältnis von Preis und Leistung nicht mehr stimmig ist.


    Bei Tonabnehmern beispielsweise fängt für mich High-End ab 800 € an. Das ist der Preis den man ungefähr für ein Audio Technica AT33 Sa, also ein LO-MC mit konischen Bornadelträger und Shibata-Nadel hinlegen muss.


    Diese ca. 800€ aber max. 1000€ würde ich auch bei Verstärker, CD, Plattenspieler (ohne Tonabnehmer), Phonopre und Lautsprechern (hier pro Stück) als Grenze sehen.

  • Nicht zufrieden zu sein bedeutet nicht zwangsläufig, dass es mit dem nächsten Produkt besser wird, es wird meist nur anders und ein neuer Reiz wird gesetzt. Sobald dieser abgeklungen ist muss das nächste Gerät her, das ist ähnlich wie bei einem Abhängigen..


    Weil man verzweifelt das unmögliche sucht, einen Wunschklang der Homogen, Natürlich und Musikalisch und zugleich Hochauflösend, extrem Dynamisch und extrem Detailreich sein soll, ist aus meiner Erfahrung unmöglich, entweder gehts nur so oder so.
    Man kann sozusagen nicht gleichzeitig das in der regel warme Musikalische Analoge Flair mit "kalter" Digitaler Dynamik verbinden, aus meiner Erfahrung.
    Und mit dem begriff "High-End" verbinde ich auch die hoffnung sich damit dem ideal aus beiden Welten zumindest doch etwas zu nähern, solche für mich unvergessliche und dauerhaft Gänsehaut erzeugende momente hab ich schon gehabt :rolleyes:


    viele grüße
    volkmar

    AAA Mitglied


    Röhren Endstufen- Röhren Vorvorstärker - Röhren Kopfhörerverstärker- Röhren Phonovorstufen -Laufwerke Thorens TD-2001 RDC + DIY- Masterbandmaschine Teac X-2000M- Systeme Audio Technica AT-160ML + AT-ML180


    Edited once, last by volkmar II ().

  • Für mich persönlich fängt "High-End" da an wo die Vernunft aufhört und das Verhältnis von Preis und Leistung nicht mehr stimmig ist.


    Bei Tonabnehmern beispielsweise fängt für mich High-End ab 800 € an. Das ist der Preis den man ungefähr für ein Audio Technica AT33 Sa, also ein LO-MC mit konischen Bornadelträger und Shibata-Nadel hinlegen muss.


    Diese ca. 800€ aber max. 1000€ würde ich auch bei Verstärker, CD, Plattenspieler (ohne Tonabnehmer), Phonopre und Lautsprechern (hier pro Stück) als Grenze sehen.

    :thumbsup: sehr gute Argumentation, schließlich darf man für das Geld schon ordentlich was verlangen. Die Grenze für einen Tonabnehmer würde ich sogar vielleicht auf 500-600,- € runterziehen, bei Lautsprechern dafür etwas höher gehen.


    Gruß


    Matej

    Gewerblicher Teilnehmer

  • Lese ja sehr intensiv mit.
    Das von vielen gewünschte gibt es schon. Aber es sind nunmal Geräte die das können die halt , und so ist es halt nunmal, alle im im sehr gehobenen Preissegment liegen. Als Ausnahme kann ich immer die Gerätschaften von Croft empfehlen. Höre in meiner kleinen Anlage damit .
    Bei den Tonabnehmern würde ich auch sagen das man bereits für relativ moderates Geld feine Abnehmer bekommt. Gerade da würde ich AT löblich hervorheben ein ATF 2 spielt für ein MC wo eigentlich kein Geld kostet schon richtig gut und erwachsen auf.
    Im MM- Bereich der ja immer noch gern unterschätzt wird tummeln sich mittlerweile Abnehmer die mehr als hervorragend spielen und allesamt bezahlbar sind.
    Letztendlich wird die Begrifflichkeit High-End nie richtig erklärt werden können. Weder hat es wahrscheinlich etwas mit Geld oder Wertigkeit zutun eher ist es ein Kunstbegriff wo jeder selbst endscheiden sollte was es für ihn bedeutet.
    Axel

    Trau keinem Lautsprecher unter 1.50

  • ... was Endgüldiges was noch niemand bis jetzt klanglich erreicht hat, also das Original 1:1 im Wohnzimmer wieder zu reproduzieren.


    viele grüße
    volkmar


    Existiert das "Original"?
    Wiedergabe über eine Anlage im Hörraum (mit dessen Limitationen) ist immer die Präsentation eines technischen Akustikprodukts.


    Gruß lori

  • einen Wunschklang der Homogen, Natürlich und Musikalisch und zugleich Hochauflösend, extrem Dynamisch und extrem Detailreich sein soll, ist aus meiner Erfahrung unmöglich, entweder gehts nur so oder so.


    Doch das geht, hab ich schon bei Leuten selbst gehört . 8):D
    Sage sogar das ohne Auflösung/ Details die Musik zu Brei verkommt .

    Gruß , Dirk.


    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Mitglied, obwohl mich der Verein als solches akzeptiert 8)

  • Die Grenze für einen Tonabnehmer würde ich sogar vielleicht auf 500-600,- € runterziehen, bei Lautsprechern dafür etwas höher gehen.


    Guter Punkt: Man kann auch das Audio Technica AT33/PTG II für ca 500€ mit einer MicroLine statt einer Shibata-Nadel als Vernunftgrenze ansetzen. Bei Lautsprechern sehe ich für mich jetzt keinen Grund die 2000€ Grenze höher zu ziehen. Ich denke fast man könnte noch den einen oder anderen Hunderter runter gehen.

  • Bei Lautsprechern sehe ich für mich jetzt keinen Grund die 2000€ Grenze höher zu ziehen. Ich denke fast man könnte noch den einen oder anderen Hunderter runter gehen.


    Das ist schade .
    Wie will man beurteilen ob die Quelle was taugt, wenn der 2. Wandler(elektrisch/mechanisch) träge agiert ?
    Meine Chassis kosten um die 1000 € ohne Wand, Aktivweiche, Verstärkung ...
    und da geht noch mehr wenn man es drauf anlegt/ Wert drauf legt .
    Grade Tonabnehmersysteme und Lautsprecher sind gravierend im Gesamtergebnis .
    Und Händler / Hersteller etc sollen und müssen auch noch verdienen .

    Gruß , Dirk.


    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Mitglied, obwohl mich der Verein als solches akzeptiert 8)

  • Dirk, ich denke Du bist das was ich unter einem High-Ender verstehe.

  • Meine Chassis kosten um die 1000 € ohne Wand, Aktivweiche, Verstärkung ...


    Was nichts über das Ergebnis aussagt, gibt Hörer denen gefielen meine Kisten mit 400 Euro pro Seite besser als eine Kiste mit 800 Euro pro Seite sowie über 1000 Euro, beides nachlesbar. Mittlerweile sind Scan Speak HT verbaut und damit sind die 400 Euro auch nicht mehr machbar. Ob die Kisten damit tatsächlich soviel besser sind weiß ich nicht, da ich am Anfang Probleme hatte das Chassis einzubinden und somit jetzt wieder zurückbauen müsste. Ich dachte damals auch später teuere Chassis zu verbauen und habe die Schallwände dafür extra austauschbar konstruiert, aber als ich das Ergebnis hörte war das Thema vom Tisch. Trotzdem würde es mich z.B. interessieren wie ein Beryllium HT klingt, dann wars das erst recht mit günstig ;)


    Grüße Chris

  • Dirk, ich denke Du bist das was ich unter einem High-Ender verstehe.

    Das ist lustig, ich bezeichne mich eher als interessierten Bastler .
    Bin auch nicht wohlhabend .

    Meine Chassis kosten um die 1000 € ohne Wand, Aktivweiche, Verstärkung ...


    Was nichts über das Ergebnis aussagt,

    Natürlich nicht, das Ergebniss ist immer subjektiv, und bei manchen habe ich festgestellt, das sie mit zu vielen Details überfordert sind/ nicht entspannen können auch wenn ich meine es schön integriert zu haben .
    Das bedeutet natürlich auch, das mein Ziel nicht jedermanns Ziel ist . ;)
    Ich schrieb auch :

    und da geht noch mehr wenn man es drauf anlegt/ Wert drauf legt .


    In Meinen Wänden arbeiten billige PA-Bässe, einfache B200 und Magnetostaten HT .
    Qualitativ also noch lange nicht Ende Fahnenstange .
    Ist aber auch nur ein Aspekt, genau so wichtig ist die Anpassung der LSP auf den Raum und das Abstimmen auf den Hörplatz .
    Das ist das effektivste Verbesserungspotential, bisher überall so gehört/ gesehen .
    Wo die Interaktion passt, klappts auch mit der Musik .


    Ich bleib dabei ,
    es kostet Zeit, Geld und!!! Hirnschmalz in variablen Anteilen . ;)
    Und wenn es mir! keinen Spass machen würde, würde ich es nicht tun . 8):D

    Gruß , Dirk.


    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Mitglied, obwohl mich der Verein als solches akzeptiert 8)


  • ... Mittlerweile sind Scan Speak HT verbaut und damit sind die 400 Euro auch nicht mehr machbar. Ob die Kisten damit tatsächlich soviel besser sind weiß ich nicht, da ich am Anfang Probleme hatte das Chassis einzubinden und somit jetzt wieder zurückbauen müsste. Ich dachte damals auch später teuere Chassis zu verbauen und habe die Schallwände dafür extra austauschbar konstruiert, aber als ich das Ergebnis hörte war das Thema vom Tisch. Trotzdem würde es mich z.B. interessieren wie ein Beryllium HT klingt, dann wars das erst recht mit günstig ;)


    Grüße Chris

    Und genau das ist der Kern des Problems beim Lautsprecherbau! Wobei einbinden schon wieder nach anpassen, reduzieren klingt. Schöner ist es wenn die Chassis ganz ohne so einer Prozedur zusammen harmonieren. Aber solche Kombis gibt es nur ganz, ganz wenige, und wenn, dann eher im unterem Preissegment, wo man einige Chassis findet die eher "brav" ihren Job erledigen. Weswegen man bei geschickter Auswahl auch recht leicht mit einer 400 € Kombi 3x teurere Probanden stehen läßt.


    Gruß


    Matej

    Gewerblicher Teilnehmer

  • Zitat von »CL«



    Meine Chassis kosten um die 1000 € ohne Wand, Aktivweiche, Verstärkung ...


    Dito ...ok haben habe eine andere Chassis Auswahl für einzelnen Bereiche

    Was nichts über das Ergebnis aussagt,
    Natürlich nicht, das Ergebniss ist immer subjektiv, und bei manchen habe ich festgestellt, das sie mit zu vielen Details überfordert sind/ nicht entspannen können auch wenn ich meine es schön integriert zu haben .
    Das bedeutet natürlich auch, das mein Ziel nicht jedermanns Ziel ist .
    Ich schrieb auch :


    Die die hier Besuch waren wollten nicht mehr aus dem bequemen Sofa raus,ergo ist keiner schreiend rausgelaufen :D
    Ist halt schwer die Gratwanderung von bestmöglicher Auflösung ohne zunerven..

    Zitat von »Long John Silver«



    und da geht noch mehr wenn man es drauf anlegt/ Wert drauf legt .


    dito...bin aber zufrieden mit jetzigen Setup und das ist das was zählt.


    Ist aber auch nur ein Aspekt, genau so wichtig ist die Anpassung der LSP auf den Raum und das Abstimmen auf den Hörplatz .
    Das ist das effektivste Verbesserungspotential, bisher überall so gehört/ gesehen .
    Wo die Interaktion passt, klappts auch mit der Musik .


    Volltreffer..versenkt :thumbup:

    Ich bleib dabei ,
    es kostet Zeit, Geld und!!! Hirnschmalz in variablen Anteilen .
    Und wenn es mir! keinen Spass machen würde, würde ich es nicht tun .


    Vor allen Dingen Zeit die man übrig haben(wollen) muß,klar gibt immer wieder Rückschläge aber der Lerneffekt
    ist durch nichts zubezahlen...


    Gruß
    Stephan

    "Liebe deine Ecken und Kanten.Denn nur eine Null hat Keine."

    Edited once, last by DasguteOhr ().