Anschluss eines Kopfhörerverstärkers

  • Hallo Ihr Lieben,


    mein (immer noch) heiß geliebter Loewe-Legro-Verstärker, den ich lediglich als Vorverstärker nutze, hat einen Ausgang, an dem ich meine Pro-Ject-Monos angeschlossen habe. Wie kann ich einen Kopfhörerverstärker anschließen, habe ja nur diesen einen Ausgang?


    Hintergrund ist der, dass ich beabsichtige, mir den Sennheiser HD 800 zuzulegen, und (später einmal) einen Kopfhörerverstärker anzuschließen können möchte, um die Wiedergabequalitäten des Kopfhörers voll ausschöpfen zu können. Noch würde ich, wenn ich jetzt über Kopfhörer hörte, die Monos sozusagen "abstöpseln", die Drahtbrücken wieder einschieben, um dann überhaupt ein Signal über die Klinkenbuchse abgreifen zu können.


    Kann man mein Anliegen verstehen???


    Herzliche Grüße aus Münster,


    Hans

    Konsequenz ist die Form, mit der sich Dumme das Denken verbieten.

  • Ja hat er, Ralph. Daran hab ich ja die Pro-Ject-Monos angeschlossen. Nur funktioniert dann der Kopfhöreranschluss nicht mehr. Der ist sozusagen 'tot'.


    Gr. Hans

    Konsequenz ist die Form, mit der sich Dumme das Denken verbieten.

  • Na ja, ganz so einfach isses dann doch net, denn ich muss das Cinchkabel, welches zu den Monos führt rausziehen, die Brücken einsetzen und dann erst geht's weiter...


    Aber was mir vorhin eingefallen ist: Könnte man nicht auch Y-Kabel nehmen? Oder ist es gefährlich, für den Fall, wenn beide Geräte auf "on" stünden, also Monos u. Kopfhörerverstärker?


    LG Hans

    Konsequenz ist die Form, mit der sich Dumme das Denken verbieten.

  • Hallo Hans,


    wenn es sich lediglich um die Wiedergabe von Schallplatte über einen "externen Phono-Vorverstärker" handelt, könntest du denn KHV in die Kette zwischen Phono-Vorverstärker und Loewe-Legro-Verstärker hängen.


    Habe das so für mich gelöst:
    Plattenspieler --> Phono-Vorverstärker --> KHV --> aux/line-in Vollverstärker --> Lautsprecher
    Typ KHV: Beyerdynamic A20


    Der A20 hat auf der Rückseite auch ein paar Cinch Ausgangsbüchsen mit "hart" durchgeschleiften Signal. Das Gerät muss also weder eingeschaltet noch am Netz sein; das Signal liegt stets auf den Ausgangs-buchsen an.


    Will jetzt keine Werbung für den KHV machen, aber er ist wirklich toll und die Verarbeitung 1A! Ich wollte auch so wie du, das beste aus meinen Kopfhörer raus holen und dabei nicht immer den "Boliden" einschalten müssen, bzw. bei hohem Stromverbrauch auch nur eine Krücke als Kopfhöreranschluss nutzen. Da bin ich eben auf diesen gekommen! Also Kopfhörer nutze ich den Beyerdynamic DT880Edt. 600Ohm.


    Ich wollte unbedingt diesen KHV und habe mich dann noch zusätzlich für einen Phono-Vorverstärker entschieden. Ich sehe den Vorteil darin, das sich der Verstärker nur um die Verstärkung kümmern muss und sich nicht um diese Module wie KH oder Phono kümmern muss, vereinfacht wiederum für mich die Wahl des Verstärkers (denke im Moment über die Anschaffung eines AMC XIA100 nach).

    Liebe Grüße aus dem Taunus
    Miku
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    Pro-Ject Debut Carbon Esprit (DC) - Parov Stelar Edt. (PS00-Frida)
    mit Ortofon 2M "Blue" MM an Pro-Ject Phono Box DS+

  • ja genau, das einfachste ist, einen KHV zu kaufen, der Ein,- und Ausgang besitzt. Dann per pre out in den Eingang des KHV und vom KHV out weiter in die Endstufen, dann aber nicht vergessen, die Endstufen beim KH hören auszuschalten, sonst beschweren sich die Nachbarn :D

  • Der Sennheiser ist gekauft, aber noch nicht da. Ohnehin werde ich ihn ja anfangs, wenn auch umständlich, am Vorverstärker anschließen, in dem ich die Cinchverkabelung zw. Pre und Monos abziehen u. d. Blechbrücken wieder einschieben werde.


    Später soll dann ein Kopfhörerverstärker kommen. Den werde ich dann gem. der Tipps in die Anlage einschleifen. Aber erst einmal freue ich mich auf den HD 800. Denke, dass er innerhalb der nächsten Woche eintrifft :)


    Gruß Hans

    Konsequenz ist die Form, mit der sich Dumme das Denken verbieten.

  • Wenn man schon einen sehr guten Kopfhörer hat ist ein separater Kopfhörerverstärker Pflicht :!:
    Der Klangunterschied ist i.d.r. dermaßen eklatant besser das ich mich frage wie hier überhaupt noch einige zufrieden mit normalem Anschluss hören können..anscheinend haben die meisten einfach noch nie wirklich hochwertig mit KH gehört sonst kämen solche Aussagen überhaupt nicht zustande.
    Ein ordentlicher KH mit passendem separatem Speiseteil spielt jeden LS mit leichtigkeit an die Wand, allenfalls vielleicht noch Elektrostaten mit ihrer den Dynamischen weit überlegenen Technik können hier in sachen Neutralität und unverfärbter Raumabbildung mithalten, aber selbst da machen sich ja die dem Musiksignal negativ überlagernden Raumklangeinflüsse bemerkbar.


    Viel Spaß mit dem KH, kenne schon den 600er der überragend neutral und gut klingt :thumbup:



    Viele grüße
    volkmar

    AAA Mitglied


    Röhren Endstufen von Burkhardt Schwäbe- Röhren Kopfhörerverstärker von Werner Zühlke - Röhren Phonovorstufe Puresound P10- Laufwerke Thorens TD-2001 RDC + DIY- Masterbandmaschine Teac X-2000M- Systeme: Audio Technica AT-160ML + AT-ML180



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  • Na da bin ich ja mal gespannt. Hatte das Glück, den KH bereits ein Mal an meiner "Pisssel-Anlage" zu hören, schon da hat der mich echt umgehauen. Aber wenn's mit KHV nochmal um Klassen zulegt, da freut man sich doch... :thumbsup:


    LG Hans

    Konsequenz ist die Form, mit der sich Dumme das Denken verbieten.

  • Hallo Volkmar, recht hast du. Der Haken an der Sache ist, dass ein Top-Kopfhörer schon an einem einfachen. Integrierten KH-Ausgang dermaßen gut spielt, dass die meisten gar nicht auf die Idee kommen an dieser Schraube zu drehen. ;)


    PS: Hans' Aussage bestätigt wohl den ersten Teil meiner Feststellung. ^^

    Viele Grüße


    Jörg


    Bin AAA-Mitglied und höre damit. Meine kleine Plattensammlung seht ihr im Musiksammler




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