Phono Vorverstärker für meinen Vollverstärker

  • Hallo an Alle!



    Bitte wer kann mir verlässlich sagen ob der gute Mani von Schiit eine lohnenswerte
    Alternative zu meinem Sony Vollverstärker ist. Das Teil bekommt hier ja fast nur gute Kritiken. Verstärker Modell Sony FA30ES von 1997-2000
    gebaut. Hatte bis jetzt keinen extra Vorverstärker.


    Danke.




    PS: Verwende den Sony OHNE Vorverstärker, sonder nur mit integrierter Phono.




    Grüße

  • Welcher Tonabnehmer ist es denn ?

    Hi!


    Interessanter Ansatz - habe ich so auch noch nicht gesehen.


    Ich habe seit einigen Wochen den OM Super 30 in Verwendung und die R700 von KEF. Habe Phonophono gefragt, und die haben den GramAMP 2SE vorgeschlagen oder den Communicator. Bin dann aber bei der Recherche zufällig auf den Mani gestoßen. Der war im Youtube Test weit auf Platz 1. Und die 2SE war am letzten Platz von 8 getesteten.


    Möchte das max rausholen bevor ich mir mal einen anderen Tonabnehmen ansehe. Hab bis dato nur 1 Plattenspieler.


    Schöne Grüße


    Daniel

  • Also wenn du das Max rausholen möchtest, dann würde ich in eine höhere Liga greifen, das OM 30 ist schon ein gutes MM,


    z.b.
    Musical Fidelity MX-VNYL oder M1-VNYL (gebraucht)
    Heed Quasar oder
    Mission Phono Signature oder
    Creek Wyndsor


    Den Gram amp Krempel hat mir Phonophono auch mal empfohlen und icn habs gekauft und garnicht gut gefunden...klingen etwas muffig und keine Einstellmöglichkeiten

  • Ich könnte auch die "Trigon Vanguard (II oder III) empfehlen
    Aber das ist letztlich Deine Entscheidung!!


    Grüße


    Jürgen

    Alles was Spaß macht ist entweder "unmoralisch","macht dick" oder ist "zu teuer!!!"

    (War da etwa Haschisch in dem Schokoladenei)

  • Mmh,keine Ahnung warum du ein paar Hunderter in eine neue Phonovorstufe stecken willst. Als MM ist das Super OM30 jedenfalls unproblematisch
    am Phonoeingang des FA30. Auch was die Eingangsskapazität anbelangt. Was Rauschen,Fremdspannungsabstände,Frequenzgang und Verzerrungen angeht
    liegt da alles im grünen Bereich.


    Allerdings kommt der FA30 ja nun auch langsam in die Jahre wo er mal eine Frischzellenkur vertragen könnte. Persönlich hab ich das bei ein paar etwas
    älteren kleinen ES Amps gemacht,wie FA3 und F570. Die kamen anschließend wieder frisch rüber. Allerdings hat das dann höchstens einen Hunderter und einen
    Samstagnachmittag gekostet.


    MfG. Axel

  • Mmh,keine Ahnung warum du ein paar Hunderter in eine neue Phonovorstufe stecken willst. Als MM ist das Super OM30 jedenfalls unproblematisch
    am Phonoeingang des FA30. Auch was die Eingangsskapazität anbelangt. Was Rauschen,Fremdspannungsabstände,Frequenzgang und Verzerrungen angeht
    liegt da alles im grünen Bereich.


    Allerdings kommt der FA30 ja nun auch langsam in die Jahre wo er mal eine Frischzellenkur vertragen könnte. Persönlich hab ich das bei ein paar etwas
    älteren kleinen ES Amps gemacht,wie FA3 und F570. Die kamen anschließend wieder frisch rüber. Allerdings hat das dann höchstens einen Hunderter und einen
    Samstagnachmittag gekostet.

    Hallo Axel!


    Danke. Mit dieser Info kann ich schon mal was anfangen. :)


    Dann würde ich das Thema mal so angehen mit der Frischzellenkur. Wenn das nicht hilft dann Phonostufen-Test.


    Ich selber kann es leider nicht, aber das Hifi Studio wo ich meine Lautsprecher gekauft habe, kann es. Der Inhaber ist OK. Ich habe das Thema mal kurz angeschnitten. Er meinte, er ist sich nicht sicher ob der Sony dann so klingt als ob er neu wäre. Beim Probehören ist ihm aber auch nichts fehlerhaftes aufgefallen. Aber er hat eine große Werkstatt im Hinterzimmer und er kann es sicherlich durchführen.


    Ich möchte aber auf Nummer sicher gehen, bevor er mir irgendwas erzählt: Was genau ist deiner Meinung nach hier zu Warten oder zu Tauschen? Habe auch gesehen, dass die Kontakte auf der Rückseite (wo die Lautsprecher dran kommen) schon ein wenig oxidiert sind. Sie sind nicht mehr blank sondern matt. Was darf es deiner Meinung nach Kosten? Und wa soll es genau bringen? Würde mich freuen wenn das Teil nur um 10% besser klingt (Es klingt ja sowieso schon sehr, sehr gut) und noch weitere 15-20 Jahre läuft. :P


    Danke vorab für deine Erklärungen, dann gehe ich die Wartung gleich an.


    Schöne Grüße


    Daniel

  • Ok,also scheint der Verstärker noch in gutem Zustand zu sein. Persönlich hatte ich da einige ältere Modelle auf dem Tisch die

    sowohl teilweise defekt als auch usermäßig ziemlich abused worden waren. Von gutem Sound konnte da nicht mehr die Rede sein.

    Nun,eine Sache die man machen kann,ohne die klanglichen Verhältnisse zu verändern aber die Langzeitstabilität zu erhöhen ist

    die Koppelelkos durch Folientypen zu ersetzen. Im FA30 sind das 6 Elkos mit 10µF/50V(C151,C251,C157,C257,C501,C601) die gegen

    z.B. Wima MKS2 RM5 mit gleichem Wert getauscht werden. Ist dein Verstärker top in Schuss wirst du keine Veränderung

    wahrnehmen,unterliegen die Elkos Alterungserscheiningen wird sich eine leicht verbesserte Durchhörbarkeit bemerkbar machen.


    In der Phonovorstufe würde ich vom Opamptausch abraten. Der verwendete 2068DD ist auch heute noch einer der guten unter den

    preiswerten Modellen. Allerdings würde ich die Elkos in den Feedbackloops erneuern. Das sind in dieser Art des Phonopres durchaus

    klangrelevante Bauteile in der Schaltung. Imho Nichicon FG oder KZ sind an der Stelle gut,Elna Silmic II z.B. soften und diverse Panansonic`s

    rauhen auf. Im FA30 handelt es sich um zwei 220µF/16V Typen (C154,C254). Dort eine Spannungsstufe höher zu gehen (25V) schadet nicht.

    Desweiteren sollten die Spannungen an den Kollektoren der Eingangsdifferenzstufen im Phonopre und den Eingangsstufen der Poweramp-

    frontends gecheckt und bei Ungleichheit die vorgeschalteten Widerstände gegen passende 1% Metallfilmtypen ersetzt werden.

    Auch die Qualität der verwendeten Folien-C´s in den Lag-Compensation Gliedern oder etwa in den Feedback-Loops der Endstufen hat

    klanglichen Einfluss.


    Nun,Tatsache ist, persönlich als Hobbyist lasse ich mir Zeit um einen Verstärker durchzumessen und ihn genau dorthin zu bringen wo er

    laut Service Manual sein soll. Plus er bekommt an bestimmten Stellen etwas bessere Bauteile spendiert und evtl. einen

    neuen Elkossatz. Das kostet teilemäßig vielleicht 80-100€ oder so,aber die Zeit kostet mir nichts. Da bist du in einer anderen Situation.

    Wenn du die Zeit eines Technikers bezahlen musst lohnt sich das ganze Unterfangen sehr schnell nicht mehr,zumal wie du sagst,sich das

    Gerät noch in einem sehr guten Zustand befindet. Wie gesagt,das Super OM30 liegt von den Anschlusswerten her voll im grünen Bereich des

    verbauten PhonoEQs. Mehr als die Koppelkondis und die Elkos in den Feedbackloops des PhonoEQ tauschen würde ich da im Moment nicht

    machen wollen,obwohl man noch eine Menge mehr machen könnte. Allerdings lohnt es sich schlicht nicht,wenn man es nicht selber machen kann.



    MfG. Axel

  • Zu Friedell: habe den FA 30ES mal ein paar Bilder angeschaut. Der scheint auch einigermaßen gut zerlegbar zu sein. Meine alten Pioneers sind da schwieriger.

    Ich würde dem jungen Man einfach sagen, mach so wie ich und Kauf was neues. Rega, Heed oder ähnliches. Gibt gute Anlagen zu guten Kursen. So lange meine alten Pioneers noch laufen, behalt ich die. Bei mir geht es schon in der Endstufe los mit den Siebelkos. Riesen Bierbecher sind das. Ohne Schaltungsunterlagen usw. kann man kaum was Messen ohne Erfahrung so wieso nicht. Sind die Panasonic FC Typen wirklich rauer im Klangbild??

  • Zu Friedell: habe den FA 30ES mal ein paar Bilder angeschaut. Der scheint auch einigermaßen gut zerlegbar zu sein. Meine alten Pioneers sind da schwieriger.

    Ich würde dem jungen Man einfach sagen, mach so wie ich und Kauf was neues. Rega, Heed oder ähnliches. Gibt gute Anlagen zu guten Kursen. So lange meine alten Pioneers noch laufen, behalt ich die. Bei mir geht es schon in der Endstufe los mit den Siebelkos. Riesen Bierbecher sind das. Ohne Schaltungsunterlagen usw. kann man kaum was Messen ohne Erfahrung so wieso nicht. Sind die Panasonic FC Typen wirklich rauer im Klangbild??


    Imho sind die meisten Sony Amps ab den Neunzigern "gut zerlegbar". Die früheren Modelle aus den Achtzigern dagegen sind nur mithilfe

    des Lötkolbens zu demontieren.

    "Kauf was Neues" ist natürlich die teuerste Lösung und imho die dümmste weil rein konsumeristisch. Ist mir persönlich völlig fremd.

    Aber da ist wohl jeder anders.

    Schaltungsunterlagen gibts bei Hifiengine als PDF für lau. Also wer selbst Hand anlegen will,ist mit einem FA30ES schon gut bedient.

    Sehr sauberer Aufbau und recht simple Schaltung. Das gilt auch für die kleineren Modelle wie z.B. F470.

    Panasonic FC`s sind gut in der Spannungsversorgung,aber in Signalwegen haben die nix zu suchen. Wen es geht nur Folien oder Mica.

    Auch in Feedbackloops und z.B. Lag Compensation Zweigen. Bauteilemäßig kann man da ruhig auf dem Teppich bleiben und auf

    Boutique "High End" Teilchen verzichten,zumal die PCB´s schon vom Layout her keine Monsterbauteile zulassen.

  • Hallo

    Würde der Oehlbach Phonepreamp Pro, der mir von einem Händler in Dresden empfohlen wurde, zu einem Denon DL 110 passen. Ich bin mir da nicht so sicher, Da der Hersteller, nicht alle Daten z.B.

    Eingangsimpetanz (mF) angegeben hat.

    Danke schon mal

  • Hallo Herr Petrow,

    anbei ein Auszug aus der HP von PhonoPhono Berlin:

    "Tipp: der Phonoeingang sollte rauscharm sein, da das DL110 ein High-Output-MC-System ist. Das bedeutet: das DL110 wird wie ein MM-Tonabnehmer angeschlossen, hat jedoch eine geringere Ausgangsspannung als "normale" MM-Systeme. In aller Regel arbeitet das DL110 mit allen modernen Phono-Stufen, auch älteren Phonoeingängen sehr gut zusammen."

    Ausgangsspannung: 1,6 mV

    MM Eingang mit 47K/ Ohm.

    Ich würde bei einem Tonabnehmer von gut 200 € kein Pre von € 80 anschliessen. Da verschenkt man zu viel Potential.

    Zu mindest würde ich z.B. eine Musical Fidelity V90-LPS nehmen. Die gibt es schon ab € 140,- Ich bin sicher, dass Du hier im Forum noch weitere Vorschläge bekommst.

    Sonst suche mal hier im Forum. Da gibt es einige Infos im Newbie Bereich unter Phonovorstufen..

    Gruss

    Horst

  • Hallo!


    Dein Verstärker wird mit dem Denon keine Probleme haben, denn es ist ein sogenanntes High-Output-MC-System, welche am Eingang Phono-MM angeschlossen wird und völlig anspruchslos ist, was Eingangs-Kapazitäten oder auch Impedanzen betrifft, denn es wird mit 47kOhm angeschlossen. Ein Nachteil ist, dass es leiser ist als ein normales MM, der Hauptvorteil ist aber seine Bedürfnislosigkeit.

    Verzeih meine Direktheit: Statt für einen Phono-Entzerrer 150 Euro auszugeben, um ihn dann ans Sony-Zwergerl zu hängen, würde ich trachten, einen gebrauchten Verstärker mit mehr Potenz und gutem Phono-Eingang um das Geld zu erwerben. Lass dir Zeit für die Recherche und Suche, dein Sony kann mit dem Denon.


    Mit freundlichen Grüßen

    Raphael

  • :meld:.... habe ich irgend etwas bezüglich ( Sony) Verstärker übersehen? Ich hatte die Frage bzgl. Denon 110 und Phono Pre beantwortet.


    Welchen Verstärker hast Du genau?


    Egal, ihr macht das schon....

    Gruss

    Horst

  • Hallo

    Erst mal vielen Dank für die Antworten. Zur Zeit betreibe ich einen Pioneer PLX1000 an einem Denon PMA 710 AE mit genannten Tonabnehmer. Der hat zwar eine Phonosektion, aber irgendwie klingt das Ganze etwas lasch, deshalb die Idee mit dem Phonopre. Alternativ hätte ich noch die Möglichkeit, das ganze an einem Pioneer VSX 924 (AV-Receiver) anzuschließen.

    VG

  • Danke für die Info. Ich bin sicher, dass Du mit einem Verstärker für unter € 200 mit Phono nicht weit kommst.

    Ich nehme an, dass CD oder andere Medien mit dem Denon besser klingen als LP.

    Der Pioneer PLX 1000 mit dem Denon 110 ist schon ganz o.k. Da passt mMn auch ein Musical Fidelity V90-LPS recht gut.

    Vielleicht kannst Du einen passenden Phonovorverstärker erst testen und dann kaufen.


    Viel Erfolg.