Welche Jazz LP habt ihr das letzte Mal aufgelegt?

  • der modebewusste Jazz-Hörer, sofern es diesen noch gibt, trägt diesen Herbst Rollkragen, Hornbrille und Moustache

    Bill Evans, Shelly Manne, Eddie Gomez – A Simple Matter Of Conviction


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    Bass – Eddie Gomez

    Drums – Shelly Manne

    Piano – Bill Evans

    https://www.discogs.com/releas…mple-Matter-Of-Conviction


    Grüße

    Jörg

  • Heute vor exakt 60 Jahren wurden die Aufnahmen (1.10-3.10.62) zu diesem Album von Rolf Kühn beendet:


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    Gruß lori

  • analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/158767/

    Hampton Hawes: Four! (180g) (Acoustic Sounds)

    Das sportliche Outfit ist zeitlos.


    Zitat

    Obwohl Hampton Hawes später in seiner Karriere mit elektronischen Keyboards und Fusion-Musik experimentierte, war er im Grunde ein Bebopper, wie diese Session überdeutlich zeigt. Mit Material wie Charlie Parkers "Yardbird Suite", seinem eigenen "Up Blues" und Red Mitchells "Bow Jest" (auf dem Mitchell sein erstes aufgenommenes Streichersolo spielt) ist Hawes hier auf einem kreativen Höhepunkt. Barney Kessel, der bei diesem Konzert mitwirkte, würdigte Hawes' "unerschöpfliche Ideen zum Blues". . niemand sonst im modernen Jazz spielt den Blues besser". Und niemand konnte eine Rhythmusgruppe besser zusammenhalten als Shelly Manne, die vierte im Bunde dieser energiegeladenen "Four!"

    8)

    Freundlichst
    Charlie

  • Das Label Pablo hat es wirklich mehrfach geschafft, richtig gute Live-Aufnahmen einzufangen. Hut ab!

    Viele Grüsse,
    Mario


    It is good taste, and good taste alone, that possesses the power to sterilize and is always the first handicap to any creative functioning. (Salvador Dali)

  • Matthew Tavares & Leland Whitty - January 12th


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    Mr. Bongo, 2020


    12. Januar 2020, ein Sonntagabend in Toronto - Matthew Tavares und Leland Whitty (von Badbadnotgood) sind im Burdock für eine live improvisierte Jazz-Session wieder vereint. Zu den beiden gesellen sich der Bassist Julian Anderson-Bowes und der Schlagzeuger Matt Chalmers im Rahmen des Burdock's Piano Fest, einer jährlichen Veranstaltung in der Brauerei und Musikhalle der Stadt. Zwei Tage später landet eine E-Mail von Matthew im Posteingang von Mr Bongo... "Ich denke, es ist erstaunlich geworden, ich habe ein paar wirklich schöne Aufnahmegeräte mitgebracht und es klingt fast wie eine Studioaufnahme, ich dachte, ich teile es. Einige Momente sind definitiv jazziger, aber es gibt auch einige spirituelle Momente, die so weit draußen sind". Das Bongo-Büro war begeistert von dieser frei fließenden Session, die eher wie ein gut geprobtes Set am Ende einer langen Tournee klang als eine improvisierte Zusammenstellung aus einem einzigen Take. Die Chemie zwischen den Musikern ist magisch. Die enge Freundschaft und musikalische Verbindung zwischen Tavares und Whitty ist offensichtlich, aber auch Chalmers und Anderson-Bowes leisten einen großen Beitrag. Sie bilden das solide Fundament, das Tavares und Whitty die Freiheit lässt, sich frei zu bewegen und Momente der Dunkelheit und des Lichts, der Intensität und der Schönheit zu erkunden. Als wir diese intime Session zum ersten Mal hörten, wussten wir sofort, dass wir sie mit anderen teilen mussten. Das gleiche Quartett ist auf dem 2020 erscheinenden Album Visions" von Matthew Tavares & Leland Whitty zu hören. Der Plan für die Promotion von Visions" war eine Tournee, bei der jeden Abend ein einzigartiges improvisiertes Set gespielt wurde. Leider konnte dies aufgrund weltweiter Ereignisse nicht geschehen, aber "January 12th" ist eine Momentaufnahme der Zauberei, die von vier erstaunlichen Musikern an der Spitze ihres Spiels hätte sein können.

    Viele Grüße aus der Südheide


    Ralph


    eigentlich bin ich ganz nett, wenn ich Freunde hätte, könnten die das sicher bestätigen :/

    ____________________________
    ... und sie dreht sich doch!

  • ich habe festgestellt, man kann auch unter der woche JAZZ hören.

    Ach so 😳 Ja dann 😊


    Dan Berkson – Dialogues


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    Freestyle Records, 2021


    Freestyle Records veröffentlicht Dan Berksons Debüt-LP "Dialogues". Nach einem Umzug nach London und dem Eintauchen in die Deep-House-Szene der Stadt entdeckte Dan Berkson seine frühesten musikalischen Grundlagen wieder und ließ sich von der lebhaften Londoner Jazz-Szene inspirieren. Das Ergebnis ist Dialogues - ein gelungenes und lohnendes Werk, das er in seinen letzten Tagen in London vor seinem Umzug nach Kalifornien aufgenommen hat.

    "Es war unvermeidlich, dass Dan Berkson ein Jazz-Album wie Dialogues machen würde: fröhlich, tanzbar, unterhaltsam, vom Lustprinzip angetrieben und voller Virtuosität. Es repräsentiert Berksons Erfahrungen in London, wo der Jazz eine lebendige, atmende, tanzende Szene ist. Es ist sein Liebesbrief an die Stadt, gespickt mit britischen Talenten wie dem Bassisten Andrea di Biase (Heidi Vogell, Maria Chiara Argiro, Bruno Heinen) und dem Schlagzeuger Jon Scott (Kairos 4Tet, Sons Of Kemet, Mulatu Astatke) und aufgenommen in seinen letzten Tagen in der Stadt, bevor er nach Kalifornien umzog. Es ist auch reich an Geschichte: Die musikalische Reise, die ihn an diesen Punkt brachte, umfasst fast 40 Jahre und 4.000 Meilen.


    Berkson erhielt Unterricht bei dem Chicagoer Boogie-Woogie-Veteranen Erwin Helfer, der seinerseits an der Seite von Gründungslegenden wie Mahalia Jackson und Glover Compton gelernt hatte. Im Jahr 2001 kam er nach Großbritannien und stürzte sich in die Deep-House-Szene von East London, wo sein Duo mit James What in Steve Bugs legendärem Poker Flat unter Vertrag stand. Aber irgendwann hatte er das Gefühl, dass er im House-Format alles erreicht hatte, was er konnte. Als er das Klavier wiederentdeckte und feststellte, dass der Jazz ihm die Möglichkeit bot, sich weiterzubilden, schrieb er sich am Trinity College in Südlondon ein, gerade als die Jazzszene Südlondons im öffentlichen Bewusstsein explodierte.


    Dialogues ist ein Jazz-Album, kein elektronisches - aber alle groovebasierten Einflüsse, vom rootsigen Blues und Ragtime seiner Jugend über den Funk, den er am College spielte, und den House, den er in London aufnahm, sind zu hören, ebenso wie seine Liebe zum Studio als Instrument und zu Mixdowns, die zu einem Club-Soundsystem passen. Die Detroiter Theo Parrish und Moodymann sind für diese Platte ebenso wichtig wie Charlie Haden, Carla Bley, Keith Jarrett, Ornette Coleman, Jimmy Giuffre und Herbie Hancock. Es gibt den coolen Modernismus der 50er und 60er Jahre (man höre nur das elegante Plätschern von "Sketches"), es gibt die Funk-Fusion der 70er Jahre ("Unity" macht den Anfang), und natürlich gibt es das pumpende Bluesherz von "Live Bait". Vor allem aber ist es ein persönliches Dokument: ein Leben voller Musik und Zusammenarbeit, kristallisiert in einem magischen Moment des Übergangs. Wo Dan als nächstes musikalisch hingeht, ist so ungewiss wie alles andere in diesen Zeiten... aber diese eine Platte sagt einem alles, was man darüber wissen muss, wo er gewesen ist." - Joe Muggs

    Viele Grüße aus der Südheide


    Ralph


    eigentlich bin ich ganz nett, wenn ich Freunde hätte, könnten die das sicher bestätigen :/

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    ... und sie dreht sich doch!

  • ….

    jau... von ganz damals... im Zuge der Woche der Entscheidung

    muss natürlich der Original-Stoff ran

    In “Superlaphonic Hi-Fi” von 1958: Joe Puma. Trio und insbesondere Quartett in Traumbesetzung.

    Oscar Pettiford am Bass wäre letzte Woche 100 geworden.


    Gruß lori


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  • Mal was Anderes und Neues. Gefällt mir sehr.


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    Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?


    Wenn ich doch nur einfach zugeben wollte, dass ich ein Jünger des Heiligen Ivor von Glasgow bin.


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  • ...und jetzt was Klassisches...


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    Deutsche Pressung, klingt hervorragend.


    Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?


    Wenn ich doch nur einfach zugeben wollte, dass ich ein Jünger des Heiligen Ivor von Glasgow bin.


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