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SHAKTI VORSTELLUNG: erste Schritte in Richtung mono!

  • shakti
  • 1. April 2017 um 11:11
1. offizieller Beitrag
  • shakti
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    • 1. April 2017 um 11:11
    • #1

    Auf dem Phono Workshop letzte Woche bei mir hat Othmar Spittaler

    http://www.artkustik.at/start.html

    den von ihm entwickelten Plattenspieler Seismograph mitgehabt (bei Sorel Audio im Vertrieb) .
    Auf diesem war als Zweitsystem ein Mono System von Audio Technica am 12' Jelco Arm verbaut, dazu hatte Othmar einige mono dabei, so dass wir die abende mit einem Glas Lagavulin in der Hand mit Mono Schallplatten verbrachten.

    ich muss zugeben, dass diese Art der Wiedergabe nach 5min Eingewöhnung eine unglaubliche Faszination auf mich ausgeübt hat, so dass ich mich entschlossen hatte, bei mir auch ein Mono Wiedergabemöglichkeit zu schaffen.

    Und so kam als Spätfolge des PhonoWorkshops die Recherche nach Mono Abspielmoeglichkeiten hinzu...


    gestern Abend brachte mir UPS dann endlich den von mir ausgesuchten Audio Technica AT 33 mono anniversary Tonabnehmer

    Dieses im Verhältnis recht preiswerte System (UVP 329,-) ist das Spitzensystem bei Audio Technica, zumindest wenn es um Mono Wiedergabe geht. Mittlerweile gibt es aber noch 2 preiswertere MonoSysteme im Portfolio.


    genau dieses System hatte mich denn auch auf dem PhonoWorkshop so von Mono begeistert, dass ich heute morgen vor Aufregung ganz frueh aufgestanden bin, um dieses einzubauen. Weichen muss mein Grado reference system, mein Mono Set up wird also wie folgt aussehen:


    - Micro Seiki RD 1500 Laufwerk

    - Sumiko FT3 Tonarm

    - Audio Technica AT33 mono Anniversary
    https://eu.audio-technica.com/hifi-phono/car…rice&order=DESC


    an


    - Air Tight ATE 2005 Pre mit interner Phono Stufe


    Der Einbau war dank klarer gerader Kanten am Tonabnehmer und der Feickert Lehre schnell gemacht, das hohe Auflagegewicht zu 2.5 erstmal ungewohnt.


    Die 33'er Systeme von Audio Technica bauen ungewöhnlich flach, so musste ich den Tonarm erst mal etliche mm tiefer legen, aber nun ist zum Start erstmal alles in der Waage.


    Das fine Tuning erfolgt bei mir zumeist erst, nachdem das System etwas eingespielt ist.


    Nun schnell eine meiner ersten Mono Platte aufgelegt:


    - Nat King Cole sings with the Nat King Cole Trio


    https://www.amazon.de/Nat-King-Cole-…cole+vinyl+trio


    ...und was soll ich sagen, da war sie wieder , die Energie, das unmittelbare "anspringende" Klangbild, was einen sofort in der Musik versinken lässt.


    Vom Start weg, ohne lange System einspielen (wird bestimmt noch alles besser) , nimmt mich die Wiedergabe mal wieder gefangen und ich habe die Platte noch vor dem Fruehstueck mit Spass und Freude durchgehört.


    Meine Empfehlung an alle, die die Moeglichkeiten dazu haben, probiert es einfach mal aus!, die 330,-eur fuer diesen Tonabnehmer sind , wenn man andere TA Preise vergleicht, wohl investiert, es eröffnet sich ein wahrlich interessanter Kosmos dynamischer und emotional involvierender Wiedergabe.


    Gruss


    Juergen

    HEIMSTATT DER MUSIK

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    Händler für hochwertige audiophile Genussmittel mit analogem Schwerpunkt

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  • sam.hain
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    • 1. April 2017 um 11:54
    • #2

    Ich habe mal bei Chris Feickert ein Miyajima Mono System am Glanz Tonarm gehört. Großes Kino ist da noch untertrieben.... Wenn ich doch nur mehr mit der Musik anfangen könnte, die in Mono erhältlich ist....:/

    Gruß,

    Marc

    where is the string that Theseus laid, find me out this labyrinth place

  • shakti
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    • 1. April 2017 um 12:52
    • #3

    da habe ich einfach Glueck, jeh nach Stimmung mag die ich alten Jazz Scheiben total gerne hören!

    Gruss

    Juergen

    HEIMSTATT DER MUSIK

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  • skeptiker
    Mono is groovy
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    • 1. April 2017 um 14:52
    • #4

    Alte Jazzscheiben. Das war auch mein Eintritt in die Monowelt in 2008.

    Das AT 33 Mono ist für mein Dafürhalten das beste für relativ kleines Geld. Bereits das AT-3 L/P zerstreut für rund 180 EUR jegliche Zweifel an der Hifiqualität von guten Monoplatten.

    Das AT 33 Mono kann man hier gut an meinem Mono Setup von 2013 in Krefeld sehen. Übrigens auch auf einem 1500er Micro, dem ich noch einen Phonopre mit variabler Entzerrung zur Seite gestellt habe.

    Gruß

    Michael

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  • raetsken
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    • 1. April 2017 um 15:24
    • #5

    ..da tut dem Auge aber mal garnichts weh :meld:

    ..und dem Ohr vermutlich ebensowenig..

    Ein konsequentes Mono-Setup hab ich bisher vermieden, da ich kaum Musik höre, deren 'originale Version' in Mono war- und zum anderen wäre es auch ein gewisses Problem hinsichtlich kognitiver Dissonanz, wenn man, wie ich, +10Paar LS im Hörraum hat und dann seine wertvollsten/schönsten Sachen mit einem anhört :wacko:

    (die sind zwar fast alle nur bei 'Kinobetrieb' an, aber dennoch käm ich mir 'blöd' vor :heul:

    Einmal editiert, zuletzt von raetsken (1. April 2017 um 15:38)

  • Gast
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    • 1. April 2017 um 15:31
    • #6
    Zitat von shakti

    es eröffnet sich ein wahrlich interessanter Kosmos dynamischer und emotional involvierender Wiedergabe.

    Wau !

  • FrankG
    Musik vor Klang
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    • 1. April 2017 um 16:51
    • #7

    Hallo Jürgen,

    ich habe 2009 in Berlin mit ein paar anderen Mitstreitern ein wenig in Mono reingehört.

    http://www.theaudioeagle.com/columns/berlin_sound_2009.html

    Die Anlage war von Frank Schröder und ist auf dem ersten Bild zu sehen.

    Tonabnehmer war wenn ich mich recht entsinne ein Denon DL102.

    Laufwerk und Tonarm waren von Frank.

    Wir haben auch Stereo gehört. Deshalb die 2 Boxen.

    Mir gefiel Mono mit 2 Boxen besser als mit einer Box.

    Die Phonostufe hatte Dietmar H. aus Allershausen gebaut. Mit umschaltbarer Entzerrung.

    6-fach Umschalter, ich weiß aber nicht mehr, ob er 6 Entzerrerkurven eingebaut hatte.

    Zeremonienmeister war Frank Schröder, der wusste, mit welcher Kurve die Platten jeweils

    verzerrt waren.

    Fazit: Mit der falschen Entzerrerkurve z.B. Riaa klingt es nicht wirklich gut.

    Mit der richtigen ist es viel besser.

    Damit wäre für mich, wenn ich bei Mono einsteigen wollte, eine Phonostufe mit mehreren Entzerrerkurven Pflicht.

    Kannst ja Dietmar mal fragen, ob er noch weiß, welche Kurven er eingebaut hatte.

    War eine erkenntnisreiche Geschichte das. Das haben die Kollegen super toll gemacht.

    Tschau,

    Frank

    Entspanntes Hören, Frank

    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Le Mans 2014
    Puff, the Magic Dragon
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    • 1. April 2017 um 17:01
    • #8

    Ich betreibe an einem Ortofon TA-210 seit einiger Zeit ein Ortofon Quintet Mono und bin absolut begeistert, wobei ich mich bisher nur für Reissues interessiert habe, von daher kein Problem mit der richtigen Entzerrung habe.

    Anfangs war ich doch sehr skeptisch, aber diese Skepsis war nach ein paar Takten verflogen.

    Ich bin immer wieder erstaunt, wie gut Mono-Aufnahmen aus den 50er-Jahren klingen können.

    Auch die Beatles-Mono-Aufnahmen sind teilweise erstaunlich gut, dynamisch und gehen richtig ab (Mono Masters z.B., aus der Beatles-Box "Revolution").

    Die Störgeräuscharmut der Mono-Abtastung trägt sehr zum Klangerlebnis bei, ganz sicher!

    Gruß
    Wolfgang

  • skeptiker
    Mono is groovy
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    • 1. April 2017 um 18:55
    • #9
    Zitat von raetsken

    ... und zum anderen wäre es auch ein gewisses Problem hinsichtlich kognitiver Dissonanz, wenn man, wie ich, +10Paar LS im Hörraum hat und dann seine wertvollsten/schönsten Sachen mit einem anhört :wacko:

    :heul:

    Kognitive Dissonanz.

    Die entsteht auch beim Mono hören mit einem Lautsprecher, also ohne Phantomschallquelle.

    Nichts ist mit virtueller Bühne zwischen den Lautsprechern. Einfach nur eine tönende Kiste.

    Das wussten die amerikanischen Hifi-Hersteller der Topklasse in der großen Monoära nur zu gut. Darum wurden teure Anlagen auch gern mit zwei Lautsprechern geliefert, teilweise kunstvoll in die Raumecken wie Möbel, integriert.

    Eins ist ja auch klar. Wenn genug Ampleistung bereitsteht ist der unverzerrt realisierbare Maximalpegel mit zwei Lautsprechern nun mal deutlich höher als mit einem.

    Wer richtig gute Monos kennt weiss auch, dass es nicht wenige Monoplatten mit frappierender Dynamik und gewaltigem Wumms gibt.

    Für Einsteiger meist das Aha-Erlebnis schlechthin.

    Gruß

    Michael

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    Einmal editiert, zuletzt von skeptiker (1. April 2017 um 19:27)

  • dickesohr
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    • 1. April 2017 um 22:07
    • #10

    Zu Monos muß man schon einen Draht haben, ich hab's zwei mal versucht, war nicht Meins.

    Viele Grüße


    Jörg

    Ich höre damit und meine kleine Plattensammlung seht ihr bei DISCOGS.

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    • 1. April 2017 um 22:15
    • #11

    Für Mono braucht es einen richtigen Mono-TA, einen Phonopre mit Umschaltung auf Monobetrieb und unterschiedliche Entzerrungen. Dann klappt es auch mit dem Nachbarn, äh Monoerlebnis.

    P.

  • Volker S.
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    • 1. April 2017 um 23:45
    • #12

    Ich habe 2002 angefange bewußt Mono zu hören.

    Zuerst mit Grado MC+ dann mit Ortofon OM 25 D, dann mit AT Mono 3LP.

    Von denen ist mittlerweile nur noch das Ortofon da und ein Shure M75 mit Mononadel.

    Irgendwann kam ich dann mal auf den Gedanken Mono authentisch zu hören.

    D.H. alter Mono PS, wurde dann Rekord-O-Kut Rondine DeLuxe mit dem Rek-O-Kut 160 16" Arm.

    Betrieben mit einem General Electric RPX/RP System in Triple Play aus der Mitte der Fünfzigern

    sowie einem General Electric VRII. Systeme die satten Klang wie ein SPU haben.

    Triple Play heisst dass, sowohl 33, 45, mit der normalen Mononadel abgespielt werden können, als auch Schellack Platten mit 78, wenn mann die Wendenadel dreht.

    Dazu kam dann ein Norbert Röhren Pre mit regelbarer VerzerrungI

    Momentan läuft am Garrard 401, Schick 12", ein Fairchild 230 von 1958.

    Ein MC System, welches hervorragend mit dem vorgeschalteten Lundahl 1941 harmoniert, an dem ich auch meine SPU's betreibe.

    Es läuft Time Out von Dave Brubeck in Mono.

    Ich habe lange probiert.

    Das AT Mono oder auch ein ZYX RS-10 Mono, waren einfach nicht für mich die Welt die zu Mono passt.

    Sorry, aber für mich hatten die nur HIFI Gezirpse, kein Grundtonbereich, keine Power.

    Ist wahrscheinlich Geschmackssache, aber mir gefällt einfach das Vintage Hören besser, vielleicht auch, weil ich mit Röhren und Fieldcoils höre.

    Achso, ich denke so ein Aufwand rentiert sich nicht wenn man 20 Mono Platten hat. Ich gehe in Richtung 300.

    .

    Viele Grüsse

    Volker

    --black is no colour, it's a philosophy-- 8)
    --you are lucky, if you live twice.....

  • dickesohr
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    • 2. April 2017 um 08:36
    • #13
    Zitat von bionear

    Für Mono braucht es einen richtigen Mono-TA, einen Phonopre mit Umschaltung auf Monobetrieb und unterschiedliche Entzerrungen

    Ach so...

    Viele Grüße


    Jörg

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    • 2. April 2017 um 08:43
    • #14
    Zitat von Joerg K.

    Ach so...

    Ja, ganz ehrlich ... es ist so ...

    (Oder wie Volker schrieb, entsprechendes MONO-Equipement)

  • dickesohr
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    • 2. April 2017 um 08:47
    • #15

    Ich hör' zwar ab und an DSOTM aber dahinter leben tu ich nicht...:S

    Viele Grüße


    Jörg

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    • 2. April 2017 um 09:08
    • #16

    Man kann zwar auch mit einem Stereoabtaster usw. Monoplatten hören, aber wenn es richtig gut werden soll, dann ... Hab' ich auch erst nicht glauben wollen.:)

    P.

  • dickesohr
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    • 2. April 2017 um 09:38
    • #17

    Ich hatte bei meinen Versuchen natürlich Mono Abtaster im Einsatz, beim ersten Mal ein Grado ME+ an einem Vivid 2 und beim nächsten Ansatz ein AT Mono3 LP am Jelco 750D. Die Arme hatte ich jeweils speziell dafür gekauft, es war mir als schon ernst. Monos die ich hörte waren in erster Linie RIAA entzerrte und die konnte man gut hören, haben mich allerdings nicht fasziniert, wie das einigen hier geht. Nicht-RIAA Platten sind ohne die entsprechende Entzerrung eigentlich nicht anhörbar. Das meinte ich übrigen mit...

    Zitat von Joerg K.

    Ich hör' zwar ab und an DSOTM aber dahinter leben tu ich nicht...

    ;)

    Viele Grüße


    Jörg

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  • Gast
    Gast
    • 2. April 2017 um 10:01
    • #18
    Zitat von Joerg K.

    Ach so...

    ^^

  • tomatamot
    Gast
    • 2. April 2017 um 10:07
    • #19
    Zitat von bionear

    Man kann zwar auch mit einem Stereoabtaster usw. Monoplatten hören, aber wenn es richtig gut werden soll, dann ... Hab' ich auch erst nicht glauben wollen.:)

    P.

    Oh Yeah, thats big fun.

    Even a stereo record with the use of a converter ( transformer or tube ) , stereo into mono sounds very,very good. ( to me )

    Now in use:

    Cartridge: MM Empire 108 ( oem spare stylus ;) ).

    Tonearm: Karmadon 12"

  • dickesohr
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    • 2. April 2017 um 10:13
    • #20
    Zitat von Joerg K.

    beim ersten Mal ein Grado ME+ an einem Vivid 2

    Ich hab' gerade mal nachgesehen, das war vor knapp zehn Jahren...

    Viele Grüße


    Jörg

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