Shakti macht Erfahrungen mit Audio Technica Tonabnehmern...und anderen

  • Chris

    danke für den link!
    Auch für mich ist das 33EV ein System für bestimmte Platten, die eine leichte "Abrundung" gebrauchen koennen, so macht es als SystemAlternative für mich seinen Sinn. Manche Platte mag man mit meinen Colibri nicht geniessen, auch wenn ich die Musik mag, da ist es schoen , ein System zu haben, was da stressfrei funktioniert.

    (und ja, ich sollte mir auch mal wieder eine Denon 103 gönnen)

    Gruss
    Juergen

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  • Moin Jürgen,


    deine Hörerfahrungen mit dem ART7 haben mich quasi erleuchtet.

    Er passt perfekt, da ich in den letzten Jahren mehr Jazz und schon

    immer Singer/Songwriter gehört habe.

    Für den geplanten FTA MK2 habe ich den DV20X2L geplant.

    Nun schwanke ich zwischen diesem und dem ART7.


    Es werden wohl beide, da auf allen LW mittelschwere Tonarme arbeiten.

    Danke, super Beitrag!:merci:


    Gruß Thomas

    Kreativer Output und kreativer Ausschuss liegen gefährlich nah beieinander! :wacko:

  • im Rahmen meiner Experimente mit FR64s und Ikeda 407 Tonarm habe ich in den letzten Tagen viele headshells durchprobiert. Dies habe ich dann auch mit ART 7 und ART 9 gemacht.

    Der Tonabnehmer Vergleich hat in 4 verschiedenen Jelco Armen , primaer mit dem Jelco HS30 Headshell stattgefunden.

    Interessanterweise klingt dieses Headshell im FR und Ikeda Arm zu bedampft. Beide Arme mögen harte un dunbedaempfte Headshells. In der Bedienungsanleitung von Fidelity Research (FR) steht explizit drin, dass zB der Gummiring zur Dämpfung der Stosskante Headshell/Tonarm entfernt werden muss.

    Was aber machen nun headshells aus harten Duraluminium oder Titan aus ART 7 und ART 9.

    Beide Systeme verändern sich spürbar. An den genannten Tonarmen spielten die Systeme im Jelco HS30 wie bekannt.


    Auf Matjes Rat habe ich mir dann zwei der sehr teuren SAEC ULS-3X Headshells zugelegt, die aus einer Aluminium Oxid Keramik bestehen. Der Klangcharakter von ART 7 und ART9 verwenderte sich dahingehend, dass die Räumlichkeit etwas tiefer und die Konturen etwas präziser wurden, insgesamt kein riesiger Unterschied, werde die headshells noch mal an anderen Armen probieren.


    Dann habe ich ART 7 und ART 9 mal in ein Yamamoto HS 5 Titanheadshell verbaut



    Zusammen mit diesem besser zu den Armen passenden harten Headshell nimmt die Auflösung und Geschwindigkeit der Systeme spürbar zu. Mit einem solchen Unterschied hatte ich nicht gerechnet (identische Tonarmkabel, die roten von Audio Technica waren verbaut.

    ART 7 und ART 9 mögen wohl die harte Ankopplung an einen nicht dämpfenden Metallkörper mit harmonischer Klangsignatur (Titan) .

    Beide Systeme spielen im Moment deutlich besser , als ich es gedacht habe, dass sie es koennen.

    Das Yamamoto HS-5 Headshell (mit PT-1 Schrauben und TY-1 Titan Griff) scheint die kleine Auflagefläche des Korpus optimal zu verstaerken. Vor allen Dingen die Detail Auflösung nimmt deutlich zu. Interessanterweise fand ich diesen Effekt im Jelco Arm deutlich schwächer, die Jelco Arme haben mir mit dem Jelco HS 30 besser gefallen.

    Fuer alle ART 7 oder ART 9 Besitzer mit schweren Armen also die klare Empfehlung , mal ein schweres Titan Headshell zu probieren (das HS-5 wiegt 20g)

    Gruss

    Juergen



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  • Hallo Jürgen,


    apropos Headshells... du hattest in Post 54 mal zwei Project-Headshells

    (Carbon + Holz) erwähnt. Hast Du die mal probiert?


    Hast Du in Sachen Härte mal "das Beste aus zwei Welten", Grafit probiert?

  • @Peer
    da die project headshells waren auch nach Wochen nicht bestellbar, da habe ich dies nich weiterverfolgt.
    Grafit hatte ich mal probiert, lag irgendwo "dazwischen" , war aber auch nein no name headshell, wenn sich die Gelegenheit bietet, wuerde ich gerne mal die Thomas Schick Grafit headshell probieren.


    gruss

    Juergen

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  • Hallo Jürgen,


    hast Du mittlerweile eine Einschätzung der Qualität SA250 vs. SA750?


    Hast Du aus Kompatibilitätsgründen die 12"-Versionen gewählt oder

    hältst Du die 12"er generell für besser als z.B. den E-10"er?

  • Hallo Jürgen,

    Danke für den tollen Bericht und Deiner persönlichen Beratung die mich bewegten diesen TA Dir abzunehmen.

    Der Art 9 ist nun im TR Amico Blue am Tonarm TR2.6 eingebettet. Und nun nach ca. 80h zeigt er sein wahres können.

    Den von Dir verfassten Bericht kann ich nun für meine Empfindungen 100% nachvollziehen.

    Habe eine solche Räumlichkeit und Präsenz und Ehrlichkeit bisher mit meinem Equipment noch nicht erfahren dürfen.

    Ob Rock, Blues Jazz oder Klassik er nimmt es mit Vorfreude und liefert ab das man in der Musik ist. Wippfaktor, Emotionen u. Gänsehaut stellen sich einfach ein!

    Wie von dir geschrieben "Die Proportionen der Instrumente zueinander, die Luft um diese herum wird korrekt dargestellt. " ist perfekt.

    Für mich ist eine von meinen Vergleichs-Platten "New Blood von Peter Gabriel" sie hat in den unterschiedlichen Stücken alles drin. Bei in "In your eyes" konnte ich zum erstenmal wahrnehmen wo das Horn u. Posaune klar abgegrenzt stehen. Stimmen sauber und klar, Bass abgrundtief schwarz. Klavier und Flügel die Anschläge der Saiten und das ausklingen dieser wird schon fast zelebriert.


    Fazit: Dein Bericht ist für mich perfekt wiedergegeben.


    Gruss Jens


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    Ich bin leider nicht intellektuell genug, um BBC Monitore mein eigen zu nennen……:sorry:

  • Moin,


    ich tendiere stark zum ART 7, bin mir aber noch nicht sicher. Wer hat sich dafür entschieden und kann noch etwas, nach längerem Hören, zum Klang ergänzen bzw. etwas zur technischen Einbindung - Phono, ÜT etc. - anmerken?

  • das System ist sehr leise, der PhonoPre sollte ca 70db rauschfrei koennen. Ein zum Art7 passender Uebertrager, dh ein ÜTc der das System klanglich auslotet, liegt preislich schnell deutlich ueber dem ART7.

    (habe silvercore und AT Uebertrager verwendet)

    gruss

    Juergen

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  • habe gestern Abend das


    Audio Technica Art 7


    mal in den Rigid Float Arm montiert und war mal wieder erstaunt, welch schoenen Klang das System entfalten kann. Habe gestern abend viel Irish Folk mit "zarten" Frauenstimmen gehoert, das geht in dieser Kombination sehr betörend.

    Als PhonoPre war ein Herron RoehrenPhonoPre angeschlossen, der mit ca 70db auch genügend Verstärkung fuer das ART 7 hat.

    Manchmal macht es einfach Spass, wenn man Komponenten kombiniert und diese zusammen harmonieren und man einen schoenen Musikabend mit diesen verbringen kann :-)

    Gruss

    Juergen

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  • Also nach den Berichten hier,konnte ich das Angebot von Phono House für das ART9 nicht mehr links liegen lassen und habe zugeschlagen.

    Ich werde berichten wie es sich gegen das PTG2 auf meinem Thorens schlägt.

    Bin jetzt echt etwas nervös,da ich eigendlich NIE so viel Geld für ein System ausgeben wollte...

    LG

    Rolf


    LG

    Rolf


    TD 2001/ TP90 RDC *ART9* AT33 PTG II * SAC Gamma *Aqvox MKII

  • ja, die Sache mit den wollenen Pullovern....
    habe schon wieder ein Colibri gekillt..., sollte nur noch in T-Shirts analog hoeren....

    Gruss

    Juergen

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