Die Wahrheit über DAB+

  • Lies noch einmal, lass es dann sacken und versuche dann den Widerspruch in deinen Beiträgen zu erkennen.

    Ich könnte dir zwar auch helfen, traue dir aber zu, dass Du selber darauf kommst.

    UKW-Sender gab es am Anfang auch nur in der Nähe der großen Städte und dann entlang der Autobahnen.

    Nur gab es damals kein Internet, wo einige den ganzen Tag lang gegen UKW stänkern konnten, weil sie nichts anderes zu tun haben.


    Nö, da ist kein Widerspruch. Wenn es damals schon Internet gegeben hätte, hätten einige Leute mit der geringen Reichweite im Vergleich zu MW und LW, sowie mit den Lücken in der Netzabdeckung (die es am Anfang immer gibt bis der Vollausbau erreicht ist) argumentiert, so wie es heute einige bei DAB+ tun.


    Jetzt verstanden?

  • 144 kbps DAB+/LC-AAC Stereo ist deutlich besser als UKW ...



    ...96kBit/s HE-AAC sind unterwegs im Auto immer noch beser als UKW....

    Und wenn Du so was schreibst, dann solltest Du öfter mal klar machen, dass es sich dabei um deine Meinung handelt.

    Du schreibst nämlich so, als seien es Fakten. Peinlich genug, dass Du scheinbar daran glaubst...

  • Und wenn Du so was schreibst, dann solltest Du öfter mal klar machen, dass es sich dabei um deine Meinung handelt.

    Du schreibst nämlich so, als seien es Fakten. Peinlich genug, dass Du scheinbar daran glaubst...

    Welche Fakten zum Thema hast Du uns denn genannt?

  • Welche Fakten zum Thema hast Du uns denn genannt?

    Muss ich Fakten nennen, um deine Fakten als Meinung zu entlarven?


    Muss ich Sternekoch sein, um eine Meinung über die Sterneküche haben zu dürfen oder muss ich Winzer sein, um Wein mögen oder nicht mögen zu dürfen?


    Sicherlich bist Du auf sehr dünnen Eis unterwegs, wenn Du dir auf die Fahnen geschrieben hast DAB+ zu pushen, aber das Eis wird doch nicht dicker, wenn Du versuchst andere zu diskreditieren.


    Berichte doch einfach noch über Autobahnteilabschnitte, auf denen Du einen großartigen DAB+-Sound genossen hast und vor allem vergiss nicht zu erwähnen, dass der viel besser war, als der UKW-Sound.

    Liefer uns doch noch ein paar Zahlen mit den DAB+ ihr Zeugs sendet und schreibe so tolle Sachen wie

    „96kBit/s HE-AAC sind unterwegs im Auto immer noch beser als UKW“

    Kurzum, blamier dich noch ein bisschen auf dem Promo-Trip für DAB+.


    Scheinbar hoffst Du einfach nur auf ein paar Forenten hier, die du überzeugen kannst. Warum du das machst, bleibt mir schleierhaft. Die Politik und die Geräteherstellerindustrie werden dir dankbar sein. Außerhalb dieser Kreise habe ich noch kaum jemanden kennengelernt, der sich allen Ernstes für diese Unfug-Technik stark macht.

  • Muss ich Fakten nennen, um deine Fakten als Meinung zu entlarven?

    Ja, das müstest Du tun.


    Sicherlich bist Du auf sehr dünnen Eis unterwegs, wenn Du dir auf die Fahnen geschrieben hast DAB+ zu pushen, aber das Eis wird doch nicht dicker, wenn Du versuchst andere zu diskreditieren.

    Die Frage wurde von Dietmar 18 am 12.6.2017 gestellt.

    Was war doch gleich Deine Antwort?


    Interessant übrigens, daß Du mir den Vorwurf machst ich würde andere diskreditieren, selbst aber meine Antwort als "peinlich" abtust, ohne auch nur ein Argument zu liefern.


    Wolltest Du mich nicht noch auf einen Widerspruch in meiner Argumentation hinweisen? Irgendwie habe ich Deine Antwort übersehen.

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  • DAB+ geht aufgrund der höheren Frequenz unter Wasser schlechter als UKW.

    Wundert mich wirklich, warum Kollege tomfritz da noch nicht selbst draufgekommen ist.

    Weil ich sachlich argumentiere und nicht solch einen dämlichen Quatsch absondere. Aber wenn wir schon beim Thema sind: Ins Wasser eindringen können nur Langwellen vernünftig. Man nutzt dies, um mit U-Booten zu kommunizieren.

  • UKW-Sender gab es am Anfang auch nur in der Nähe der großen Städte und dann entlang der Autobahnen.

    Das stimmt so nicht! Man bevorzugte damals exponierte Standorte mit höheren Leistungen, um möglichst weit ins Land strahlen zu können. Das war eine ganz anderer Ansatz als heute bei DAB+ verfolgt wird, wo man eher mit geringen Leistungen in den Städten bzw. entlang der Autobahnen sendet. Hier noch eine UKW-Senderkarte von 1955... http://www.radiomuseum.org/for…/file/UKW_Sender_1955.pdf

  • Man bevorzugte damals exponierte Standorte mit höheren Leistungen, um möglichst weit ins Land strahlen zu können.

    Genau, und das lässt sich anhand der verlinkten Karte und dem Senderstandort Langenberg auch schön betrachten. An diesem Standort sendet heutzutage der WDR seine Programme aus. Sicherlich lässt sich für die restlichen Senderstandorte ähnliches sagen.


    Gruß

    Michael

  • UKW-Sender gab es am Anfang auch nur in der Nähe der großen Städte und dann entlang der Autobahnen.

    Nur gab es damals kein Internet, wo einige den ganzen Tag lang gegen UKW stänkern konnten, weil sie nichts anderes zu tun haben.

    Stimmt. Da gibt es auch nichts misszuverstehen.


    Muss ich Fakten nennen, um deine Fakten als Meinung zu entlarven?

    Ja, man muss, wenn man als Diskussionsteilnehmer ernst genommen werden will.

  • Weil ich sachlich argumentiere und nicht solch einen dämlichen Quatsch absondere. Aber wenn wir schon beim Thema sind: Ins Wasser eindringen können nur Langwellen vernünftig. Man nutzt dies, um mit U-Booten zu kommunizieren.

    U-Boote im Bodensee? Echt kreativ hier.


    Das stimmt so nicht! Man bevorzugte damals exponierte Standorte mit höheren Leistungen, um möglichst weit ins Land strahlen zu können. Das war eine ganz anderer Ansatz als heute bei DAB+ verfolgt wird, wo man eher mit geringen Leistungen in den Städten bzw. entlang der Autobahnen sendet. Hier noch eine UKW-Senderkarte von 1955... http://www.radiomuseum.org/for…/file/UKW_Sender_1955.pdf

    Die am Anfang von UKW in der Nähe großer Städte waren. 1955 ist ja nicht der Anfang des UKW-Rundfunks, es wurde wegen der Benachteiligung Deutschlands auf MW und LW mit dem Ausbau von UKW nicht auf die Hörer gewartet, sondern einfach gemacht. Es gab keine Alternative zum UKW-Ausbau.

    Hätte es nach 1945 noch AM mit 10 kHz Bandbreite und genügend Frequenzzuteilungen gegeben, hätte UKW länger gebraucht.


    Aber schauen wir uns doch mal die DAB-Sender des HR an:

    Sackpfeife bei Weifenbach Biedenkopf (666 m ü. NHN) 10 kW

    Großer Feldberg (879 m ü. NHN) 5 kW

    Habichtswald auf dem Essigberg (594 m ü. NHN) 5 kW

    Berg Rimberg (571 m ü. NHN) 10 kW

    Hardberg (610 m ü. NHN) 10 kWFrankfurt-Bockenheim (119 m ü. NHN) 10 kW

    Mainz-Kastel (87 m ü. NHN) 10 kW


    Und bald:

    Hoher Meißner (710 m ü. NHN) für 2017 geplant 10 kW

    Kreuzberg (927,8 m ü. NHN) für 2017 geplant 10 kW


    Ich kann da weder geringe Leistungen in den Städten noch entlang der Autobahnen entdecken, wie Du es oben schreibst. Das sind bis auf Frankfurt und Mainz-Kastel alles exponierte Standorte, um möglichst weit ins Land strahlen zu können.

  • 144 kbps DAB+/LC-AAC Stereo ist deutlich besser als UKW und je nach Programmmaterial etwas besser oder schlechter als MPEG1 Layer 2 320kBit/s

    Da komme ich gerade nicht ganz mit. Was ist denn LC-AAC? Wenn das bei 144 kbps wirklich MPEG1 Layer 2 320 kBit/s enstspricht, ist das richtig gut und an sich nicht mehr (oder so gut wie nicht) von CD zu unterscheiden. Fürs Auto an sich viel zu viel, wo 256 kbps vbr locker reichen.

  • Da komme ich gerade nicht ganz mit. Was ist denn LC-AAC? Wenn das bei 144 kbps wirklich MPEG1 Layer 2 320 kBit/s enstspricht, ist das richtig gut und an sich nicht mehr (oder so gut wie nicht) von CD zu unterscheiden. Fürs Auto an sich viel zu viel, wo 256 kbps vbr locker reichen.

    Frag mal Tante Google nach AAC und Profile, das liefert eine Antwort.

    Da DAB+ UKW ablösen soll, würde ich nicht von zu viel Qualität sprechen. Wenn ich zu entscheiden hätte, würden alle Programme in diesem Format senden und müssten auch vor dem Optimod ausspielen. ;-)

  • Ist schon sehr merkwürdig, was ich in manchen Beiträgen so lese. Ein digitales Audiosignal kann nie das analoge Audiosignal 1:1 wiedergeben, selbst dann nicht wenn es nicht komprimiert ist. Das ist technisch nicht möglich. Man kann dem Original nur so nah wie möglich kommen. Ich habe schon Verfälschungen beim CD-Standard, vor allem in den hohen Frequenzen.

    Bei 44,1 kHz Samplingrate (CD) z. B. teile ich einen 20kHz Sinuston in ca. 2 Teile, also ein Rechtecksignal. Dieses Signal wird im Prinzip mit Filtern zu einem Sinus gebogen. Leider besteht aber der Ton einer Geige z. B. nicht aus einem reinen Sinuston, sondern zusätzlich noch aus einer unzähligen Anzahl an Obertönen, die sich alle überlagern. Wie soll der Filter das bei hohen Frequenzen leisten? Schraubt man die Samplingrate hoch wird das zwar besser, aber immer noch nicht verlustfrei.


    Um z. B. ein W-LAN Signal auf dem Osziloskop einigermaßen erkennen zu können, benötigt man Oszilloskope mit Bandbreiten bis ca. 60 GHz und ich rede von einem Signal von 2,4 GHz.


    Jetzt komprimiert man solche Musiksignale noch und lässt dabei die Sachen weg, die der Mensch angeblich nicht hört. Um aus so einem komprimierten Signal etwas hörbares zu machen, bedarf es guter digitaler Filter. Nicht um sonst kosten gute A/D-Wandler auch gutes Geld.

    Bei billigen CD-Playern hört man schon Artefakte, also schon bei ca. 1400kBit/s, aufgrund schlechter digitaler Filter.

    Bei Datenraten von 96kBit/s ist das alles noch viel schlechter, das ist ja nicht mal ein Zehntel von dem, was eine CD leistet.

    Ja, bei den 96kBit/s sind es zwar auch 44,1 kHz Samplingrate, aber plus extreme Komprimierung kommt da eben nur noch ein Bruchteil des Musiksignals raus, da ändert der gute Codec auch nichts dran.

    Leider kann man das nicht gut praktisch hörtechnisch vergleichen, aber wenn man sich mal die Mühe macht eine gut produzierte Klassik CD mit obertonreicher Musik zu komprimieren, dann hört man den Unterschied recht deutlich.

    Damit keine Missverständnisse entstehen, ich finde DAB+ nicht schlecht, fürs Auto ist es super, wenn man es empfangen kann. Ich bin aber gegen einen Ausbau von DAB+ auf kosten von UKW, einem klanglich besseren System. Wer mehr Programme auf kosten der Klangqualität haben möchte, bitte, warum nicht.

    Man sollte die verschiedenen Systeme parallel betreiben, so kann sich jeder das für ihn passende aussuchen.

    Gruß Stephan


    Strom macht klein, schwarz und häßlich.

  • Man sollte die verschiedenen Systeme parallel betreiben, so kann sich jeder das für ihn passende aussuchen.

    Da gebe ich Dir Recht, aber was meinst Du wieviel der Deutschen (%) das tuen?

    Es wird das von der Masse genommen was gerade am einfachsten verfügbar ist.


    Gruß Lars

    Yamaha PF800 mit Yamaha MC9, Yamaha YP-B4 mit AT120Eb, Yamaha YP-D6 mit AT5V, Thorens TD 145 MKII mit Ortofon FF150 MKII

  • Ist schon sehr merkwürdig, was ich in manchen Beiträgen so lese. Ein digitales Audiosignal kann nie das analoge Audiosignal 1:1 wiedergeben, selbst dann nicht wenn es nicht komprimiert ist. Das ist technisch nicht möglich. Man kann dem Original nur so nah wie möglich kommen. Ich habe schon Verfälschungen beim CD-Standard, vor allem in den hohen Frequenzen.

    Bei 44,1 kHz Samplingrate (CD) z. B. teile ich einen 20kHz Sinuston in ca. 2 Teile, also ein Rechtecksignal. Dieses Signal wird im Prinzip mit Filtern zu einem Sinus gebogen. Leider besteht aber der Ton einer Geige z. B. nicht aus einem reinen Sinuston, sondern zusätzlich noch aus einer unzähligen Anzahl an Obertönen, die sich alle überlagern. Wie soll der Filter das bei hohen Frequenzen leisten? Schraubt man die Samplingrate hoch wird das zwar besser, aber immer noch nicht verlustfrei.

    ...

    Bei UKW Rundfunk wird alles über 15kHz rausgefiltert.

    An hani ne vez ket joä doc'htoñ a-pa arriw, a vez joä doc'hton a-pa y-â kuit.

  • Die hr-Sender sind diesbezüglich ein schönes Beispiel, das der Ausbau entlang der Autobahnen erfolgte:

    Sackpfeife ./.

    Gr. Feldberg A3 und A5

    Habichtswald A44, A49 und teilweise A7

    Rimberg A5, A7 und teilweise A4

    Hardberg A3, A5 und A661

    Frankfurt A3, A5, A66, A661 und teilweise A68

    Mainz-Kastel A66, A643, A671

    Hoher Meißner ./.

    Kreuzberg ./.


    Der Sender Sackpfeife befindet sich aktuell noch im Testmode, ist gerade erst aufgeschaltet worden. Die Sender Hoher Meißner und Kreuzberg (BR) strahlen derzeit keine hr-Programme via DAB+ ab. Ob und wann eine Aufschaltung erfolgt ist unklar. Es gibt dazu noch keine offizielle Stellungnahme des hr, lediglich Gerüchte im Netz machen die Runde.