Loudness ein Thema für Euch !!!!???

  • Schönes Thema ! aber was sind solche Knöpfe????

    ich habe die nicht vorzuweisen, auch nicht am KHV ---Vielleicht Gott sei Dank, weil ich dieses Aufgeblubbere im Bass und diese quitschiegen Höhen einfach nicht mag. Aber es soll jeder nach seiner Fasson selich werden (Der alte Fritz)

    Alles was Spaß macht ist entweder "unmoralisch","macht dick" oder ist "zu teuer!!!"

    (War da etwa Haschisch in dem Schokoladenei)

  • Einige sind halt noch auf dem Weg (der das Ziel ist).

    Das stimmt leider. Und es nervt mich.

    Ich rede mir aktuell wieder ein, dass ich absolut zufrieden bin und keinerlei Bedarf für eine Veränderung habe.

    Allerdings deutet die gestiegene Frequenz, in der ich mir das im Moment einrede, auf eine seltsam diffuse Unzufriedenheit hin.....

    Nein, alles Blödsinn, ich bin zufrieden!





    ....oder?

  • Nun meine Frage wird dir ein wenig seltsam vorkommen aber ich als 63er vermerke schon, das ich etwas in den Höhen nachlasse aber das ist halt so und ich bin darüber nicht traurig----D A S ist Karakter!!!!

    Alles was Spaß macht ist entweder "unmoralisch","macht dick" oder ist "zu teuer!!!"

    (War da etwa Haschisch in dem Schokoladenei)

  • Vermutlich hat meine Fähigkeit hohe Höhen zu hören auch nachgelassen, allerdings habe ich das nicht bemerkt, bzw. es stört mich nicht.


    Allerdings nerven mich zunehmend „scheppernde“ Höhen aus kleinen Brüllwürfeln oder Küchenradios etc. Ich vermute schon, das meine innere „Frequenzweiche“ irgend was nicht mehr so hinbekommt, wie in jüngeren Jahren.

  • Das Geht mir so, wenn Kollegen NDR I am Start haben, das ist wie Sterbehilfe

    Alles was Spaß macht ist entweder "unmoralisch","macht dick" oder ist "zu teuer!!!"

    (War da etwa Haschisch in dem Schokoladenei)

  • Hallo zusammen,

    habe jetzt noch mal bewusst gute Zimmerlautstärke und schön leise gehört.

    Bei meiner Anlage funktioniert es bei sehr leiser Musik ohne Loudness nicht.


    Ich denke aber auch das hier Anlagen, Raum, Hörgewohnheiten wie und was ich hören möchte eine große Rolle spielt.


    Aber es ist doch immer wieder schön die Meinungen von Euch zu hören.

    Mann lernt immer dazu!!!!



    Gruß

    Bwenry



  • Hallo, Bwenry,


    bei leiser Musik habe ich in der Vergangenheit auch immer Loudness angehabt.

    Bei meinem aus 1980 stammenden Technics Amp war das tadellos mit einer Taste gelöst,

    d.h., wenn leise, dann hohe Anhebung der Bässe, wenn ich lauter gedreht habe, wurde das immer weniger. So solls ja wohl auch sein.


    Heute höre ich - ähhh, wie bitte...?- immer lauter, damit drücke ich selbige Taste nicht mehr.

  • Gerade läuft Musik in sehr angenehmer "Zimmerlautstärke, kann man sich gut bei unterhalten,

    Keine Klangregler, kein loudness........ups hab ich ja gar nicht, ist aber auch nicht nötig, alles im richtigen Verhältnis vorhanden.

    Muß aber jeder für sich selber entscheiden, wie er / sie will.

    Richtig oder falsch gibt's dabei nicht, höchstens persönliche Vorlieben.


    Grüße Michael

    DIY TD 126, Dr.Fuß, Schick 12" + Graphit Headshell, Lyra Kleos SL, VdH DDT, Denon 103R, Ortofon Quintet Mono, Blue Amp Model 42 Mk lll, JR Concerto, Digam LD 1404, LS DIY, Loricraft PRC3.


    " Merke: Voodoo-HiFi erkennt man am symmetrischen Eingang "

  • Die audiofiele antipathie gegen (richtige)klangreglung habe ich nie verstanden.

    Wer sagt denn was richtig und falsch ist, der Gesetzgeber, der Entwickler?
    Wenn man was Gehörphysiologisch "richtig" einstellt muss eine zuvor lineare Schaltung verändert werden, übrigens auch zu lasten aller anderen indirekt beteiligten Frequenzen vermute ich, viele hören das wohl und auch deswegen hat die Loudness trotz schönerem Klang ihren schlechten Ruf.




    Schönes Thema ! aber was sind solche Knöpfe????

    ich habe die nicht vorzuweisen, auch nicht am KHV ---

    Ich auch nicht.

    Nochmal, jedem sollte klar sein das man selbst mit einem Rumpelfilter bestimmte Frequenzen verändert, und das ist indirekt hörbar weil jede Frequenzgangänderung alle anderen Frequenzen irgendwie negativ mitbeeinflusst, zumindest hör ich das und deswegen bleibt der soweit möglich aus.

    Ich hatte mal einen Verstärker mit variabel veränderbar eingebauter Loudness bei steigender Lautstärke , hat mich nie gestört. Das teil klang herrlich schön und satt, weniger Audiophil.


    gruß

    volkmar

    AAA Mitglied


    Röhren Endstufen- Röhren Vorvorstärker - Röhren Kopfhörerverstärker- Röhren Phonovorstufen -Laufwerke Thorens TD-2001 RDC + DIY- Masterbandmaschine Teac X-2000M- Systeme Audio Technica AT-160ML + AT-ML180


  • Das teil klang herrlich schön und satt, weniger Audiophil.

    Ws ist audiophil?

    Hat das der Gesetzgeber oder Entwickler definiert?


    „audiophil“ landet bei mir, genau so wie „HighEnd“ im großen Sack der Gefühle. Reine Worthülsen für.... ja für was eigentlich? Um etwas undefinierbares dann doch wachsweich definieren zu können? Um sich selber einer (tollen?) Community zugehörig zu zeigen?


    Loudness nicht zu mögen ist völlig OK.

    Aber diese Abneigung mit „weniger audiophil“ zu begründen, ist....... nee, sag ich nicht.8o

  • Hallo zusammen!


    Mein Verstärker hat auch keine Loudness-Taste oder Klangregler. Dennoch habe ich mir vor einiger Zeit mal aus Interesse ein (halbwegs) passendes ATM-Modul von Nubert schicken lassen, um es einmal auszuprobieren. Jetzt laufen ein Plattenspieler und der CD-Player direkt über den Verstärker und den anderen Plattenspieler habe ich an das Modul angeschlossen. So kann ich mir bei Bedarf meine Loudness so einstellen, wie ich es mag. Für mich ein guter Weg - ich mag beides.


    Schönen Sonntag

    Philip

  • Moin Leute,


    ich muß jetzt einfach meinen Senf dazu geben.

    Lange Zeit hatten meine (selbstgebauten) Vorstufen keine

    Loudness/Klangregler. Da ich einige hochwertige Röhrenradios

    besitze und diesen auch öfter lausche, stellte ich fest, daß sie bei

    geringer Lautstärke viel angenehmer/runder klingen, als meine

    Hauptanlage. Da ich weiß, daß man damals am LS-Poti Abgriffe beuntzte,

    um eine "Lautstärkerichtige Klangkorrektur" zu realisieren, fing ich an mich damit

    auseinanderzusetzen. Gelandet bin ich dabei der Loudness-Korrektur von Yamaha,

    wo man mit einem Poti lautstärkeabhängig immer die richtige Portion Loudness bekommt. :)

    Für mein Empfinden ist das die richtige Lösung, so daß jetzt in meinem CADE-Programm eine

    Röhren-Vorstufe entsteht, welche eben die Yamaha-Loudness-Möglichkeit vorsieht. Natürlich is

    das Ganze abschaltbar, falls Puristen zu Besuch bei mir sind... 8)


    Gruß Björn

    AAA-Mitglied

  • Nochmal, jedem sollte klar sein das man selbst mit einem Rumpelfilter bestimmte Frequenzen verändert, und das ist indirekt hörbar weil jede Frequenzgangänderung alle anderen Frequenzen irgendwie negativ mitbeeinflusst, zumindest hör ich das und deswegen bleibt der soweit möglich aus.

    Hallo Volkmar,


    dann müsstest Du aber auch ein Problem mit der Schallplatte selbst haben. Da wird das Musiksignal ja auch mit Filtern (RIAA Kennlinie) erst mal behandelt und dann auf die Platte gepresst. Tiefe Töne werden stark abgeschwächt und Höhen verstärkt. Beim Abspielen geht es dann wieder durch die umgekehrten Filter, damit das Sinal wieder hoffentlich so ist wie vorher. Funktioniert eigentlich ganz gut:thumbup:.


    Also eine generelle Angst vor Filtern habe ich nicht. Wenns gut gemacht ist klappt das schon. Bei vielen Loudness-Schaltungen ist das aber eher nicht der Fall:(.


    Gruß Alfred

    "Gewerblicher Teilnehmer" -> Großer Bestand an originalen Dual- und Thorens-Ersatzteilen, auch für DIY unter www.dualfred.de

  • Hallo Björn,

    interEssante Sache das. Passt Du die Impedanzen der "Yamaha-Schaltung" an die Röhrenverhältnisse an oder wie implementierst Du die Schalte?

    Viele Grüße
    Dieter


    AAA Mitglied

    Hat zu viele Pläne und zu wenig Zeit zum Basteln 8)

  • loudness scheint nur dann zu einem problem zu werden, wenn man anfängt darüber nachzudenken/zu schreiben.


    man nutzt sie oder lässt es bleiben. so what!

    Ich wollte immer Busfahrer werden - wegen des geilen Zischens der Türen. Aber dann habe ich Dosenbier kennengelernt...