Füße für den Vinyldreher - Spikes oder Sorbothane?

  • Hallo Zusammen,


    mein neuestes Projekt (Garrard 301, 12er Schick) dreht grade seine ersten Runden und klingt sehr sehr vielversprechend. Nun muss der nur noch Beine kriegen.


    Was taugt Eurer Meinung nach besser für einen Dreher? Spikes oder Sorbothane-Pads? Hart ankoppeln (Spikes) oder weich abfedern (Sorbothane)?


    Bin mal gespannt, was Ihr so sagt...:merci:


    VG,

    Kasi

    Config.sys (sinnentleert, aber regelkonform):

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  • Das mußt du nach Gehör entscheiden. Ich bin nach diversen Experimenten immer wieder zur harten Ankopplung zurück gekehrt. In einem anderen Raum, anderem Dreher und anderen Lautsprechern würde meine Entscheidung vielleicht anders ausfallen, aber in meinem Wohnzimmer mag ich eher das Präzise und Schlanke einer harten Ankopplung.

  • Hallo Kasi,


    welche Füße geeignet sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab


    - Aufstellort und Untergrund

    - Gewicht des Laufwerks

    - Material des Fußbodens


    meine beiden Laufwerke haben ein Gewicht von 24 und 32 kg und stehen auf einer mit Spikes angekoppelten Granit/Schieferbase, die Laufwerke selber haben Schwingungsdämpfende Füße die sich in der Höhe einstellenlassen. Für mein gerade im Bau befindliches Laufwerk mit einem Gewicht von ca. 30 kg werde ich SSC Liftpoints verwenden, die sind ebenfalls in der Höhe einstellbar.

    Gruß Martin


    Sony TTS-8000 - Pio PA-5000/Ortofon MC30 Super II - Ortofon T-20 - Phonomopped MK2B14
    DIY Laufwerk Pioneer MU-70 - Groovemaster II 12"/Ortofon Venice - Ortofon TA-210/Ortofon MC30 Super - Silvercore mc25 - Phonomopped MK2B14

  • Moijn,


    ich habe vor Jahren ebenfalls damit experimentiert (also auch mit Spikes, Sorbothane) und bin letztlich bei der Schwerlastversion der SSC-Pucks (4 Stk.) gelandet, auf denen die Acrylbasis steht. Ein doppeltes Sorbothane-Kissen koppelt zusätzlich, mittig unterhalb des Lagers an die Stellfläche. Das schien mir gehörmäßig am ausgewogensten.


    Grüße,

    Reinhard

    "Mein Gehirn braucht kein Blut, es muss nur feucht gehalten werden" Al Bundy/Eine schrecklich nette Familie

  • Hallo,


    hatte meinen Scheu Premier Mk3 anfangs mit den Spikes hart angekoppelt. Bis ich dann die SSC Netpoint 300 unter die Spikes geschoben habe. Diese Tellerfedern haben nochmals eine deutliche Verbesserung in Sachen Feindynamik und besser gestaffelter Bühne gebracht. Ich möchte sie unter diesem Laufwerk nicht mehr missen.

    Eine noch bessere Wirkung sollen ja die MagicPoint Pucks von SSC haben. Habe da aber etwas Bedenken wegen des Magnetfeldes das da unmittelbar unter dem Abtaster aufgebaut wird.


    Grüße

    Jochen

  • Um Einflüsse von der Stellfläche ("leichte" Stellfläche = Ikea Lack) auszuschließen habe ich mich für Sorbothane entschieden und den Entschluss auch nie bereut. Würde ich eine schwere Steinplatte zwischen Dreher und Stellfläche einfügen würde ich den Dreher mit Spikes auf den Stein stellen und den Stein mit federnden Füßen auf die Stellfläche stellen.

    Viele Grüße
    Dieter


    AAA Mitglied

    Hat zu viele Pläne und zu wenig Zeit zum Basteln 8)

  • Versuch es mal mit Sylomer.

    Dazu musst du das Gewicht an den einzelnen "Füßen" messen und die Größe der Sylomerquader berechnen undsie dann zuschneiden.

    Ich - und einige andere hier - finde dass Sylomer ein guter klanglicher Fortschritt ist.

    Ist halt etwas mehr Aufwand.


    Tschau,

    Frank

    Entspanntes Hören, Frank


    ] Vorhandensein von Musik - Zuhandensein von Klang [

  • Hallo


    Ich hab mich kurzer Hand für bfly Absorber entschieden.

    Relativ günstig und super verarbeitet verschiedene Gewichtsstufen wählbar.

    Hab keinerlei Ambitionen die gegen etwas anderes zu ersetzen.


    Beste Grüße

    Oliver

  • Magnetgelagerte Füße (z. B. Lyd) sind das Nonplusultra. Eben teuer. Vynilista macht es mit Sorbotan (1/2 Kugel).


    Habe einen Garrard 401 mit 12" Schick-Tonarm. Nachdem ich elles Mögliche probiert habe, steht der seit einem Jahr auf den großen Lyd-Magnetfüßen.


    Hart ankoppeln hat mir nicht so gefallen. Das ist allerdings ein weites Feld- Man kann ja den Tonarm entkoppeln, dann ist es - fast - wieder egal, stimmt's?

    Grüße
    Rainer

  • Den Tonarm entkoppeln kann man versuchen, bei mir klangs aber auch mit fester angezogener Tonarmschraube besser und direkt angekoppelt, also ohne entkoppelndes Element zwischen Tonarm und Basis am besten. Energie schnell ableiten dünkt mich das Beste nach allen Versuchen. Außer wie gesagt beim CD Player, da ist das Laufwerk zwar schon entkoppelt und mit weiteren Dämpfern unterm CD Player hat man dann ungünstigerweise zwei Schwingkreise, trotzdem klingt jeder CD Player bei dem ich's ausprobiere mit SSC Points besser, vor allem im Bassbereich. Beim Dreher isses aber genau andersherum, jedwede Entkoppkung klingt nicht so gut wie Spikes aus Acryl oder Edelstahl.

  • Magnetgelagerte Füße (z. B. Lyd) sind das Nonplusultra.

    Sie sind bestimmt nicht das nonplus... Die Magnetische abstossung führt im innern des Pucks, zur Verkanntung, erst recht bei grosser Gewichtsbelastung. Will man dies verhindern werden einfach die Stabilisierungselemente zu Schallbrücken. Trotzdem kann es zu guten Resultaten führen, aber eben nicht perfekt. Sylomer kostet nur ein paar Prozent der Magnetpucks und es arbeitet einwandfrei, als Masse Federsysthem.

    Gruss

  • ...Würde ich eine schwere Steinplatte zwischen Dreher und Stellfläche einfügen würde ich den Dreher mit Spikes auf den Stein stellen und den Stein mit federnden Füßen auf die Stellfläche stellen.

    Tach Dieter,


    besser noch, anstelle der federnden Füße, Luftfeder Elemente verbauen. Federn zwar auch, aber der TA bekommt es nicht mit.

    ....schwarze Scheiben und braune Schenkel reichen mir, um viel Spaß zu haben:love:

    ....LASST MICH! Ich muss mich da jetzt rein steigern.

    Es war mir ein Vergnügen.