Füße für den Vinyldreher - Spikes oder Sorbothane?

  • Kurt

    nochmal: der auf der Accurion Seite beschriebene frequenzbereich ist der Bereich der aktiven! Regelung.



    Darueberhinaus ergibt sich eine passive Daempfung, und zwar wie folgt:


    Die Basis wiegt 40kg, diese nivelliert sich selber aus, danach steht das Geraet quasi auf einem Magnetfeld mit entsprechender passiver Daempfung.


    hier:


    https://www.accurion.com/activ…e-vibration-isolation.pdf



    findest Du den Satz " passive isolation beyond 200hz"



    bei weiterfuehrenden Fragen hilft Dir der Hersteller aber bestimmt weiter.


    ich habe mich auf jeden Fall so an die Accurion i4large gewoehnt, dass ich auf den performance Gewinn nicht mehr verzichten mag. Ich habe mir die Basis fuer meine Micro Seiki SX8000 MKII gekauft.


    Gruss

    Juergen

    gewerblicher & privater Veranstalter musikalischer Events
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    mit analogem Schwerpunkt


    AAA- Mitglied

  • Ich habe mich in dem letzten Jahr viel mit dem Thema Gerätebasis beschäftigt.

    Als Gerätebasis haben sich nur sehr steife Materialien behaupten können, in denen die Schwingungen schnell abgeleitet und dann absorbiert werden. Weiche Materialien wie Acryl oder Holz sind zu leicht und führen zu einem Dynamikverlust.

    Welche Füße geeignet sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab

    - Aufstellort und Untergrund ( Holzdielenboden, Estrich, Beton...)

    - Gewicht des Laufwerks bzw. (Laufwerk & Basis)


    Sorbothane hat sich bei einer schweren Basis oft bewährt, (nicht bei Holzbasen), Sylomer wird sicher ähnliches leisten.

    Spikes funktionieren auch gut, allerdings nur wenn man keine Metallgewinde in der steifen Gerätebasis verwendet.


    VG Jörg

  • Jörg, Soborthane hat einen großen Nachteil. Es ist nicht langzeitstabil.

    Wenn Du Dir meine Messversuche über den Einfluss von Raumschall übertragen durch den Boden auf das Laufwerk angesehen hast, dann dürfte klar sein, dass hier deutlich mehr Vibrationen in das Laufwerk geleitet werden, als dieses selbst erzeugt.


    Was sicher auch viele Menschen als Dynamikverlust bezeichnen, ist meiner Meinung nach ein Weniger an mechanischer Rückkopplung.

  • Moin Jörg!

    Auch ich kann deine These leider nicht unterschreiben!!

    Basen aus Holz kann man nicht verallgemeinern!!

    Erstens , Welches Holz !!!????

    Zweitens , wie ist es verarbeitet!

    Drittens , wie ist es zusammengesetzt???

    Dementsprechend differiert das Klangbild!!

    Zu den Hölzern -- Ist klar oder ?? Eine Birke klingt anders als Eiche, Buche, Kambala, Nussbaum, etc.

    Das hängt mit den Faserlängen, Wuchsrichtungen, Dichte und Größe der verarbeiteten Einzelteile zusammen.

    Eine Nussbaumbasis in "Stirnholzverleimung" hat einfach ein anderes Dämpfungsverhalten wie das gleiche Brett in "Stabverleimt oder Riegelverleimt, geschweige denn Multiplex

    Sei mir bitte nicht sauer, aber da ist deine Aussage einfach zu voreingenommen! Genauso differenziert sehe ich Spikes (Aus unterschiedlichen Hölzern)Diese dämpfe ich zum Teil sogar mit Zwischenlagen aus Kork in unterschiedlichen Stärken ab.
    Es kommt dabei auf derartig viele Fremdfaktoren an, die ich hier nicht alle aufzählen kann, und will!

    Es heißt dabei: Ausprobieren und nicht irre machen lassen durch die Meinung anderer.

    Ich denke, das man hierbei immer nur eine gewisse Richtung angehen kann aber niemals das Thema verallgemeinern!!


    Ahoi


    Jürgen

    Alles was Spaß macht ist entweder "unmoralisch","macht dick" oder ist "zu teuer!!!"

    (War da etwa Haschisch in dem Schokoladenei)

  • Hallo,


    ein alter Thread aber mich würde mal interessieren, ob Magnetfüsse irgendwelche Probleme in Richt magnetisches Antiskating, MM oder MC Systeme oder Kabel verursachen können. Das Magnetfeld scheint ja mit 1/r**2 abzufallen. Bei starken Magneten mag das immer noch zu viel sein. Erfahrungen?

  • Das habe ich mich auch schon immer gefragt.

    Testen ;)

    Nachdem ich heute ja doch nix gescheites mehr geschafft bekomme, hab ich mal mein Testfuesschen zusammen gebaut

    War mal subtraktiv in Buchenholz gedacht.

    Jetzt additiv in PLA ;)

    Oben und unten Keramikauflagen. In der Mitte 2 Magnete

    Traegt beruehrungslos knapp 5kg.

    Haette mehr erwartet.

    Andererseits fuer Phono und sonstige Vorstufen mit Roehren sollte das reichen. Roehrenendstufen sind eher schwerer.

    Leider sind die Magnete ziemlich teuer geworden.

    Ok, fertig gibt es sowas auch zu fertig kaufen.

    Da stammt auch die Idee und das Design her ;)

    Dagegen sind die jetzt richtig guenstig :)

    Tinkercad kann nur keine gescheiten Rundungen. Deshalb sind die Radien eher eckig ;)

    Sollte ich irgendwann vielleicht nochmal mit einem gescheiten Programm angehen.

    Dummerweise habe ich damals nur 5 Magnete in China geordert.

    Das reicht nicht fuer 3 Fuesschen :(


    Gruesse Joachim1


    Magnetfuesschen.jpg

  • :)


    Das sind Unterlagscheiben fuer heisse Geraete.

    Die andere Seite hat eine Vertiefung

    Gelgentlich findet man die in Grills, Oefen usw

    Ansonsten in der elektrischen Bucht

    Die liegen aber schon seit Jahren hier rum.


    Gruesse Joachim1