Kardan, Tangential und Co.

  • An einer Wand gemessene 300mV, zu mit Sylomer gemessene 12mV am Boden. Gemessen mit einem Vibrationsmessgerät, nur so als Beispiel, bei einer Frequenz.

    Wenn die Wand stärker schwingt, als der Boden, möchte ich da nicht wohnen wollen...:whistling:

  • Wenn die Wand stärker schwingt, als der Boden, möchte ich da nicht wohnen wollen...:whistling:

    Moin,

    Wand gemessene 300mV, zu mit Sylomer gemessene 12mV am Boden.

    das zeigt mir was schon über dich wußte ,das du gerne Sachen nur so aus einer Antwort

    herauspickst das nach deinen Kram passt leider hier öfters anzutreffen.


    Gruß

    Stephan

    "Liebe deine Ecken und Kanten.Denn nur eine Null hat Keine."

  • Wand gemessene 300mV, zu mit Sylomer gemessene 12mV am Boden.

    das zeigt mir was schon über dich wußte ,das du gerne Sachen nur so aus einer Antwort

    herauspickst das nach deinen Kram passt leider hier öfters anzutreffen.

    Die Wand schwingt dann dennoch 25 mal so stark wie der mit Schaumstoff bedämpfte Fußboden. Da möchte ich trotzdem nicht wohnen wollen.


    Aber wer weiß, wer da wo mit welchen Messgeräten "gemessen" hat...;)


    Gruß

    Jürgen

  • Gibt es eigentlich Unterschiede abhängig von der Armkonstruktion bei 0,5Hz?

    Also Einpunkter vs. Kardanisch vs sonstwas ?


    Man könnte auch meinen das das Lager, egal welches, bei 0,5Hz arg stramm sein muß wenn der Arm nicht der Nadel folgt.


    Zudem denke ich das diese geringe Frequenz auch kaum noch meßbare Spannung beim TA erzeugt, selbt wenn die Armlager verrostet wären, also fix.


    Hat mal jemand Beispiele für Frequenzdiagramme von TAs die auch den Bereich von 0 bis 20Hz darstellen?

    have fun! - Platten gehören auf den Teller, nicht ans Moped!
    Gruß - Kolle
    :)

  • selbt wenn die Armlager verrostet wären, also fix.

    Es geht bei den 0,5 Hz um exzentrische Platten und um eine ganze Umdrehung derselben. Exzentrisch=0,5555Hz. Aber du hast schon recht, ein problem das keine Bedeutung hat, zumindest für mich, egal was in welchem Buch darüber zu lesen ist.

    (Hast du deinen Carbon-Arm gebaut?)

  • Frequenzen unter der Resonanzfrequenz werden bei keinem Feder-Massesystem übertragen. Ob es beim Lautsprecher, beim Tonarm-Tonabnehmer oder zB.: auch beim Auto. Bei der Modulation in der Rille geht es eher um dauernde Azimutabweichungen, die aber ein Drehtonarm eh hat, außer eben an zwei Punkten auf der Platte....die Nullpunkte.

    LG Herbert

    LG Herbert



    Das Knistern der Platte wird durch Filterwirkung im Ohr des Analoghörers durch die Psyche nicht verarbeitet! Im Umkehrschluß...das fehlende Knistern der Digitaltechnik wird als Negativsignal wahrgenommen.X(

  • Ich muss mich als Tangentialdreherhörer zwar mit solchen Widrigkeiten wie Nullpunkten nicht beschäftigen, aber diese haben m. E. nichts mit dem Azimuth, sondern nur mit dem Spurfehlerwinkel zu tun.


    Gruß

    Jürgen

  • Tschuldigung...aber der Spurfehlwinkel ist auch ein Azimutfehler. Azimutfehler heißt nämlich Fehlwinkel im Allgemeinen.

    LG Herbert

    LG Herbert



    Das Knistern der Platte wird durch Filterwirkung im Ohr des Analoghörers durch die Psyche nicht verarbeitet! Im Umkehrschluß...das fehlende Knistern der Digitaltechnik wird als Negativsignal wahrgenommen.X(

  • Stimmt!!!

    LG Herbert



    Das Knistern der Platte wird durch Filterwirkung im Ohr des Analoghörers durch die Psyche nicht verarbeitet! Im Umkehrschluß...das fehlende Knistern der Digitaltechnik wird als Negativsignal wahrgenommen.X(

  • Frequenzen unter der Resonanzfrequenz werden bei keinem Feder-Massesystem übertragen. Ob es beim Lautsprecher, beim Tonarm-Tonabnehmer oder zB.: auch beim Auto. Bei der Modulation in der Rille geht es eher um dauernde Azimutabweichungen, die aber ein Drehtonarm eh hat, außer eben an zwei Punkten auf der Platte....die Nullpunkte.

    LG Herbert

    Klingt logisch und entspricht meiner Wahrnehmung.

    Das was bei normaler Abhörlautstärken an 0,5Hz Signal aus dem TA noch raus kommt dürfte im allgemeinen Rauschen unter gehen...


    nano

    Naja, es steht etwas in der Vitrine das aussieht wie ein Einpunkter, konisches Carbonrohr, Acryl-Headshell und ein billiges AudioTechnica hängt vorne dran.

    Ist aber ein normal langer 9" Arm und mit Kröpfung.

    Inzwischen bin ich ja am basteln eines TangentialDrehtonarm der so kurz wie möglich wird.

    Wie an anderer Stelle schon erwähnt ist ein HiFi-Rack in Arbeit wo dann 2 Schieferplatten für 2 Dreher drauf sind.

    Links kommt der lauffähige hin, rechts die Baustelle :D

    Sprich, in 2018 geht's mit dem DIY-Arm weiter.

    Zarge bauen für das DD Laufwerk vom ausrangierten Technics SL1610MK2 und dann einen schnukeligen STM32F103 als Rechner für den Arm 8)

    Wenn das erstmal grob funzt lassen sich verschiedene Armmaterialien ausprobieren und der 9" Carbonarm wird entsprechend gekürzt.

    Erste Version wird ein Alukombi 12mm/10mm/8mm im Durchmesser

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    Gruß - Kolle
    :)

  • Frequenzen unter der Resonanzfrequenz werden bei keinem Feder-Massesystem übertragen.

    Seltsam, ich kenne viele MC-Pickups, die resonieren bei etwa 20 kHz und übertragen trotzdem Musik mit Töne bis ca. 20 Hz runter.

    Ich kenne auch einige Tonarm/Abtaster Combos, die resonieren bei ca. 10 Hz und trotzdem kommen noch unerwünschte Signale unterhalb dieser F Res daher.

    Gewerblicher Teilnehmer (Nebenbei)

    Mein Stereo ist zweikanalig! Wenn ich eine LP auflege, kann ich sogar Musik hören.

    Er funktioniert mit Strom. Ist das nich toll?

  • Tschuldigung...aber der Spurfehlwinkel ist auch ein Azimutfehler. Azimutfehler heißt nämlich Fehlwinkel im Allgemeinen.

    LG Herbert

    Mag sein, aber bei TA bezeichnet man im allgemeinen mit Azimutfehler eine seitliche Verdrehung des Kopfes/Headshells und bei Tonköpfen ist das auch nicht viel anders gewesen in den letzten 50 Jahren.

    Gewerblicher Teilnehmer (Nebenbei)

    Mein Stereo ist zweikanalig! Wenn ich eine LP auflege, kann ich sogar Musik hören.

    Er funktioniert mit Strom. Ist das nich toll?

  • Der Simplicity verhält sich bei F Res ganz normal, der Doppelarm wirkt da wie ein einziger Arm.

    Der Entwickler wollte ja nicht ein Problem durch ein anderes ersetzen. Deshalb hat er sich damals auch den einzigen Originalmesstisch von EMT besorgt, um überhaupt brauchbare Messungen durchführen zu können, weil er sonst immer Fremdstörungen mit erfasste.

    Ich denke nicht das der Simpli sich wie ein normaler Tonarm verhält bei der Resonanzfrequenz. Nehmen wir mal einen Ausschlag von plus minus 0,5mm an beim Resonanztest. Der Simpli hat zwei zusätzliche Lager die ein Losbrechmoment und geringfügige Reibung haben, diese wirken bremsend auf die Amplitude. Die Headshell muss sich ja auch geringfügig drehen, in beide Richtungen!


    Dann muss noch die Masse der Headshell beschleunigt werden und wieder abgebremst, in demfall ein Nullsummenspiel.

  • Nehmen wir mal einen Ausschlag von plus minus 0,5mm an beim Resonanztest. Der Simpli hat zwei zusätzliche Lager die ein Losbrechmoment und geringfügige Reibung haben, diese wirken bremsend auf die Amplitude.

    ...mit den 0,5mm hast du dich zwar in der Größenordnung deutlich verhauen, aber du hast recht, ...eine große Lagerreibung kann sich beim Resonanztest tatsächlich positiv, will sagen in Richtung guter Abtastfähigkeit bei großen Amplituden auswirken.

    Man kann bei den Tests also nie wissen, ob man jetzt einen guten Tonabnehmer oder einen schlechten Tonarm hat, ...beides führt letztendlich zum gleichen Messergebnis:P


    Gruß,


    Rainer

  • ...mit den 0,5mm hast du dich zwar in der Größenordnung deutlich verhauen, aber du hast recht, ...eine große Lagerreibung kann sich beim Resonanztest tatsächlich positiv, will sagen in Richtung guter Abtastfähigkeit bei großen Amplituden auswirken.

    Erstens, mit 0,5mm habe ich mich nicht verhauen! Und zweitens habe ich nichts von grosser Lagerreibung geschrieben.

  • Die zwei zusätzlichen Lager sind zwar vorhanden mit all ihren Eigenschaften, werden von einem feinfühligen Uhrmacher justiert und sind extrem leichtgängig sowie präzise, zudem ist das Gehäuse meines TA seeeeeeeeeeeehr schwer und die Aufhängung seeehr hart.

    Mit Testschallplatten hatte das Ding keine wirklich anderen Messwerte als sonst irgendein Qualitätsaermel herkömmlicher Bauart mit vergleichbaren Masseverhältnissen. Dafür ist er stabil, robust, wackelt nicht und so weiter, auch tastet die Combo meine sämtlichen bisher gehörten Scheiben ohne Geschepper ab, dafür klingts dann doch sehr dynamisch wenns auf der Platte darauf ist. Das ändert natürlich nichts daran, dass ausgeprägte Resonanzen im 10Hz Bereich denn Gleichlauf jedes Drehers ebenso verschandeln wie Platten die eiern, meine Dreher überträgt sogar etwas Rumpel, aber es stört nicht wirklich, ich habe kein absolutes Gehör.

    CD hat gar keinen Rumpel, besser klingts deswegen nicht zwingend.

    Glücklicherweise muss ich mich nicht mehr mit solchen Problemen abgeben und kann mich daher weitgehend der Musik widmen die ich jeweils gerade abspiele und geniesse.

    Deshalb kann ich seit gut 5 Jahren dämlich fragen : Bist du schon am Musik erleben oder immer noch am rumfrickeln? ;)

    Nix für ungut, aber ich brauch meine Nerven lieber woanders.

    Es grüsst herzlich

    Robert8)

    Gewerblicher Teilnehmer (Nebenbei)

    Mein Stereo ist zweikanalig! Wenn ich eine LP auflege, kann ich sogar Musik hören.

    Er funktioniert mit Strom. Ist das nich toll?