Galerie mit DIY-Projekten

  • @ der alte dachs:
    ja, das laufwerk ist komplett eigenbau, bis auf den tonarm, das ist ein RB 300.
    entstanden ist die laufwerkszarge am CAD und anschliessend auf unser CNC-fräse. das unterteil ist ein reines drehteil, das grösste, das ich je gedreht habe...... :D
    demnächst wird der synchronmotor noch durch den DDR-scheu-motor ersetzt, den krishu mir hoffentlich diese woche zusendet, das gehäuse dafür bleibt dasselbe.

  • @Harry H. :


    Wohl dem, der solche Möglichkeiten zur Metalbearbeitung hat !!!
    Dann ist das Rack doch auch bestimmt ne Eigenherstellung, oder ?

  • @ der alte dachs:
    moin, ja, das rack ist auch eigenbau, hab ich im zusammenhang mit dem bau der vorstufe und des drehers um zwei marmorböden erweitern müssen.
    bin froh , dass es fertig ist, das VA-rohr hatte ich vom schrottplatz geholt , wollte keine 6 meter stange beim händler kaufen. das rohr war oval, musste erst gerichtet werden , aber jetzt ist alles genauso wie ich mir das vorgestellt hatte.

  • Hallo Junks,


    hier mal Fotos von meiner SRPP nach Elektor:









    Gruss


    Michael

  • @ michael B:
    hallo ,
    hast du vorhandene gehäuse genutzt?
    um was für geräte handelt es sich ? gibts daten?
    leider kann ich mit den kürzeln nichts anfangen , meine unwissenheit sei entschuldigt.

  • Leute,
    lasst euch nicht veräppeln, das ist ein Technics !!!
    Sieht man genau auf dem Schild von hinten !!!
    8o:D


    Gruß Roman


    Gruß, Roman
    LiTe Phono
    Gleichzeitig findet Meredith Hesketh-Fortescue auf einer Kutschfahrt mit Jasper Fetherston von Middle Fritham nach North Cothelstone Hall in Thrumpton Castle den Schlips aus Nether Addlethorpe. (Loriot)

  • hallo, ist nicht unüblich , das technics-gehäuse hat ordentliche cinch-buchsen und ist solide gebaut , das richtige für mechanik-faule elektroniker :D
    nur ist mir nicht ganz klar , um welche gattung von geät es sich handelt , vermutlich eine vorstufe?

  • Respekt und Glückwunsch ihr Selbstbauer!!!


    Ich habe zwar keine 2 linken Hände, aber leider nicht die nötigen Materialien zum Selberbauen. Aussedem relativ wenig Zeit. Ich bin ein bisschen neidisch. ;( Aber eine Frage habe ich dan doch noch.


    Habt ihr keine Angst davor, dass eure DIY Projekte nachher nicht so klingen wie Ihr euch das vorstellt?

    Viele Grüße


    Jörg


    Bin AAA-Mitglied und höre damit. Meine kleine Plattensammlung seht ihr im Musiksammler oder bei DISCOGS.




  • Hallo Jungs


    Von mir auch einen Überblick von meinen
    Selbstgebauten.
    Alles könnte ich hier garnicht zeigen, würde Tage
    dauern :D:D:D












    In meinem Alter muß man was der Nachwelt
    erhalten :D:D:D:D:P


    Gruß Heinzi

  • Hallo Junks,



    @ Heinzi: Kleiner Angeber :D


    @ Harry, Roman....


    Es handelt sich bei beiden Geräten um Röhrenvorstufen in SRPP (Shunt Regulated Push Pull) . Bei der ersten habe ich Teile eines Fertiggehäuses benutzt und mit selbstgemachten Holzseiten versehen. Die Schaltung ist nach einem Bauvorschlag der Zeitschrift Elektor entstanden. Die Vorstufe hat eine passiv entzerrte RIAA-Stufe mit ECC83 und ECC81und eine Line-Stufe mit ECC82 ohne Gegenkopplung und ein internes Netzteil mit Röhrengleichrichtung.. Bei der zweiten habe ich wie schon bemerkt eine Technics Vorstufe geschlachtet. Allerdings sind das nicht die originalen Cinchbuchsen sondern WBT Clones. Das Gerät ist vollständig Point to Point verdrahtet (auch die Relais) und besitzt eine passiv entzerrte RIAA mit MM und MC-Eingang über Pikatron Studiomikrofonübertrager und eine Linestufe schaltbar symmetrisch unsymmetrischer Ausgang. .Symmetrisch über Haufe Lineübertrager (Interstage). Drei Tapeschleifen mit Vor-Hinterband und Kopiermöglichkeit unter allen Tapeeingängen.
    Alle Röhren E88CC mit einzel einstellbaren Arbeitspunkten über variable Siebwiderstände. Die Vorstufe hat ein separates Netzteil mit Röhrengleichrichtung.
    Die Frontplatte ist aus Alu CNC gefräst und poliert.



    Gruss



    Michael

  • @ heinz:
    schick was du da hast , aber: kanns sein , dass du nen elko-fetisch hast? ;)
    @ michael B : mit übertragern hab ich noch nichts gemacht , ist der unterschied symmetrisch/ unsymmetrisch gravierend, auch wenn das zu speisende gerät unsymmetrisch ist ?
    @dickesohr :
    die frage, ob das erbaute auch klingt, ist ein punkt , der einem etwas zu denken gibt. in meinem fall oder fällen hat der klang meine erwartungen übertroffen . der phono-pre neben dem laufwerk ist zwar nur ein einfacher passiver trioden -entzerrer mit ecc 808 und ecc83 , aber das resultat hat meine vorstellung von auflösung und dynamik erweitert . gute bauteile und die möglichkeit , diese zu selektieren sind ein punkt der dazu nötig ist.



    edit: nachricht an dickesohr

  • Hallo,


    Quote

    Original von dickesohr
    Habt ihr keine Angst davor, dass eure DIY Projekte nachher nicht so klingen wie Ihr euch das vorstellt?


    Eines der Vorteile beim Selbstbau ist die Möglichkeit auf das Ergebnis Einfluss zu nehmen. Klar ist dies auch nur in gewissen Grenzen möglich, ein schlechtes Konzept wird durch ewiges Gebastel auch nicht besser. Speziell beim Selbstbaulautsprecher ist es z.B. sehr gut möglich das Teil auf seine eigenen Vorlieben abzustimmen. Mit diesem Wissen ist es auch leicht die Abstimmung zu ändern, falls er nach ein paar Monaten doch nervt.
    Persönlich kann ich mir Hifi mit gekauften Geräten überhaupt nicht mehr vorstellen, ist wohl so ähnlich wie bei einem analog Fan der am Laufwerk schrauben möchte um das Optimum zu erreichen.


    Gruß Chris

  • @Michael_B


    Ich bewundere und freue mich einfach daran was Menschen wie du und Heinz mit ihrem Wissen und ihrer Zeit aus Teilen zusammenbauen. Leider fehlt mir das Verständnis und die Zeit.


    Klar war die Front nicht von Technics, war ja auch nur als Spass gemeint...
    Roman

    Gruß, Roman
    LiTe Phono
    Gleichzeitig findet Meredith Hesketh-Fortescue auf einer Kutschfahrt mit Jasper Fetherston von Middle Fritham nach North Cothelstone Hall in Thrumpton Castle den Schlips aus Nether Addlethorpe. (Loriot)

  • Hallo Junks,


    @harry
    __________________________________________
    mit übertragern hab ich noch nichts gemacht , ist der unterschied symmetrisch/ unsymmetrisch gravierend, auch wenn das zu speisende gerät unsymmetrisch ist ?
    __________________________________________



    Wie meinst Du das? Wenn das zu speisende Gerät keinen Sym-Eingang hat oder Schaltungstechnisch nicht symmetrisch ist?


    Gruss


    Michael

  • hallo,
    der fall wäre , das speisende gerät ist schaltungtechnisch symmetrisch und das zu speisende gerät unsymmetrisch , die anschlussart ist ja erst mal uninterressant . ich möchte halt wissen , ob sich der bau einer solchen vorstufe (symmetrisch) lohnt , wenn die endstufe es nicht ist.

  • Hallo Harry,


    die Schaltungstechnik der verbundenen Geräte ist ersteinmal uninteressant wenn man von einer symmetrischen Verbindung spricht. Eine symmetrische Verbindung zweier Geräte setzt nicht voraus, dass diese Geräte auch intern symmetrisch arbeiten. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die symmetrische (über Trafo) Aus- und wieder Einkopplung immer Vorteile in Punkto Räumlichkeit, Feindynamik, Spielfluss bringt. Auch für den Fall, dass eine Quelle einen trafosymmetrierten Ausgang hat, und das Zielgeräte dies nicht aufweist, macht es Sinn, symmetrisch bis zum Gerät zu gehen und dort mittels Übertrager wieder auf unbalanced zu kommen. Mache ich so bei meinem DA-Wandler, der einen trafosymmetrierten Ausgang hat. Verglichen mit der Variante, Pin 3 des symmetrischen Ausgangs auf Masse zu legen und mit unsymmetrischen Kabeln in die Vorstufe zu gehen bietet dies die o.g. Vorteile.
    Hierzu bietet Sommer-Cable sehr praktische kleine Platinen und passende Haufe Übertrager relativ günstig an.



    Gruss


    Michael

  • Hallo Junks,


    hier nochmal was zum Thema:


    eine SE-Trioden Endstufe mit ECL82 ohne Gegenkopplung mit symmetrischen Eingängen und Übertragern aus einem alten Stereo Tonband von Uher. Alle Teile aus meinem Kellerfundus, als WE-Projekt gedacht.












    Gruss



    Michael