Welche Klassik-LP habt Ihr das letzte Mal aufgelegt?

  • Hallo Reinhard,


    es wäre ja schlimm, wenn er auch noch so bierernst gewesen wäre wie sein großes Vorbild. Aber, Ozawa hielt es nicht für nötig ein paar große Klassiker - wie die erwähnte 5. Mahler-Symphonie - mal kurz neu zu interpretieren um besser im Gespräch zu bleiben. Das meinte ich.


    Viele Grüße - Frank

  • Gute 6 LP-Jubiläumsbox der Berliner Philharmoniker aus dem Jahr 1982 mit einigen bemerkenswerten Aufnahmen, so die fünfte Symphonie von Beethoven mit Maazel von 1958. Trotz Erscheinungsjahr 1982, als die Schallplatte seitens der Musikindustrie schon zum Auslaufmodell wurde, sorgfältig produziert. Mein Exemplar ist absolut mängelfrei, gute Tonqualität, die mit den Originalpressungen mithalten kann, keine Platte hat einen Höhenschlag oder einen geometrischen Mangel. Man kann auch mit nur 130 Gramm Vinyl gute Scheiben herstellen. Blöd ist bei solchen Zusammenstellungen nur, dass man meist die Hälfte davon schon als einzelne Platten besitzt.

    Katalognummer 2740263


    Viele Grüße - Frank


    100 Jahre Berliner Philharmoniker Cover (2).jpg100 Jahre Berliner Philharmoniker Cover.jpg

  • Gute 6 LP-Jubiläumsbox der Berliner Philharmoniker aus dem Jahr 1982

    Hallo Frank,


    diese Box habe ich ebenfalls, aber ich muß gestehen, noch nie gehört.:( Die Deutsche Grammophon hatte außerdem noch eine andere Ausgabe der Edition, 100 Jahre Berliner Philharmoniker. Es ist die unten abgebildete, leider mit Digital-Aufnahmen, hier mit Herbert von Karajan.


    K1024_IMG_2521.JPG


    K1024_IMG_2522.JPG




    Viele Grüße

    Reinhard

  • Liszt / Rachmaninow - Byron Janis, Chicagoer Symphonie-Orchester, Reiner ‎– Totentanz / Klavierkonzert Nr. 1 Fis-Moll

    Label: RCA ‎– LSC-2541-B
    Country: Germany

    Released: 1961


    87FB436C-03CB-4562-AA06-9B91A4CA9B50.jpeg


    Aus Neugier habe ich nochmal die Teldec-Pressung mit der kürzlich hier geposteten Classic Record verglichen. Ergebnis? 😉

    Viele Grüße

    Thomas


    „Quod gratis asseritur, gratis negatur.“

  • Mal kurz was anderes, das ich Euch nicht vorenthalten will, zumal doch viele Plattenhörer ja auch ein wenig Nostalgiker sind: "The Art of Sound" - ein tolles Buch zur Geschichte der Musikaufzeichnung und -wiedergabe inklusive der digitalen Zeit zum Schluss, bei dem ich im Laden vor kurzem nicht wiederstehen konnte:


    https://thamesandhudson.com/the-art-of-sound-9780500519288


    Da es weitgehend ein Bilderbuch ist, eignet es sich auch für Leser, die englisch nicht so gut beherrschen, nennt sich im Untertitel richtigerweise "a visual history for audiophiles". Grundkenntnisse in English sind aber trotzdem nötig.


    Viele Grüße - Frank


    The Art of Sound Cover.jpg

  • Shostakovich / London Symphony Orchestra / Jean Martinon ‎– The Age Of Gold Ballet Suite And Symphony No. 1

    Label: RCA Victor Red Seal ‎– LSC-2322, Classic Records ‎– LSC-2322
    Series: Living Stereo –
    Format: Vinyl, LP, Album, Reissue, Stereo, 180g

    Recorded: 1957 (Decca)

    Country: US


    951BE713-D5C8-45BF-9E6E-D31F9477121C.jpeg


    LSC-2322 ist auch eine Auftragsarbeit der Decca für die RCA. Aufgenommen 1959 siw in der Kingsway Hall. Vermutlich wurde auch dieses Album hier schon einmal gepostet. Es bleibt aber auch beim wiederholten Hören eine in jeder Hinsicht sehr unterhaltsame Angelegenheit. 😉

    Viele Grüße

    Thomas


    „Quod gratis asseritur, gratis negatur.“

    The post was edited 1 time, last by Deep Groove ().

  • bisher noch nicht gehört

    Hallo Thomas,


    obwohl ebenfalls eine US RCA ist diese LP nicht mit der Classic-Records zu vergleichen. Klingt nicht schlecht, aber

    wenn man halt die Möglichkeit hat die andere zu hören, ist klar welche man anhört!:)



    Viele Grüße

    Reinhard

  • OSA-1281 hatten wir siw noch nicht. 1969 in der Kingsway Hall aufgenommen besticht die Aufnahme durch eine livehaftige Atmosphäre. Istvan Kertesz schafft es mit seinem hochmotivierten LSO auch Chor und Solisten zu Höchstleistungen anzuspornen. Und ausnahmsweise ist das Bild des Covers der Box identisch mit dem der Decca. Es zeigt statt den London-typischen Geschmacksverirrungen „Die Kreuztragung Christi“ von Peter Brueghel dem Älteren, das im Kunsthistorischen Museum in Wien hängt.


    Dvořák – Pilar Lorengar · Erzsébet Komlóssy · Robert Ilosfalvy · Tom Krause - Ambrosian Singers · London Symphony Orchestra* - István Kertész ‎– Requiem Mass


    Label:London Records ‎– OSA-1281
    Format: 2 × Vinyl, LP, Stereo Box Set

    Country: US

    Released: 1969


    1B5EA283-4716-4327-B2E7-2696F2A9B041.jpeg

    Viele Grüße

    Thomas


    „Quod gratis asseritur, gratis negatur.“

  • Istvan Kertesz schafft es mit seinem hochmotivierten LSO auch Chor und Solisten zu Höchstleistungen anzuspornen.

    Aber das Mozart-Requiem hatte Kertész zuvor (1966) ‎dann doch lieber mit den Wienern aufgenommen, also den Philharmonikern und dem Staatsopernchor, u.a. mit Elly Ameling und Marilyn Horne. OSA 1157. Eine gelungene Sache. Es fällt mir allerdings schwer, beim Mozart-Requiem eine Bewertung zu machen, ob nun Böhm, Karajan, Solti, Schreier, Welser-Möst, Bernstein oder sonstwer "besser" und andere "schlechter" sind.


    Viele Grüße - Frank


    Mozart Requiem Kertész Cover.jpgMozart Requiem Kertész Label.jpg

  • Bei mir kein Requim, sondern Cello Sonaten von Mendelssohn und Chopin. Dies ist eine Nachpressung von Speakers Corner von 2008.

    "Mendelssohn & Chopin: Cello Sonatas"

    Audiophile 180g LP Auflage von Speakers Corner. Alle LPs von Speakers Corner werden von den originalen analogen Bändern gemastert und bei Pallas in Deutschland nach audiophilen Maßstäben gepresst. Einige US-Plattenlabels vertreiben mittlerweile auch bei Pallas gepresste Schallplatten, da die heimische Plattenschmiede RTI zuweilen sehr stark ausgelastet ist. Die Kritiker singen auch im Ausland Lobeshymnen über die deutschen audiophilen Pressungen.


    K1024_IMG_2552.JPG


    K1024_IMG_2554.JPG


    Viele Grüße

    Reinhard

  • Aber das Mozart-Requiem hatte Kertész zuvor (1966) ‎dann doch lieber mit den Wienern aufgenommen, also den Philharmonikern und dem Staatsopernchor, u.a. mit Elly Ameling und Marilyn Horne. OSA 1157. Eine gelungene Sache.


    Viele Grüße - Frank

    Das Mozart Requiem hätte IK wohl besser in London aufgenommen. Dann wäre uns mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Chor, der offensichtlich meinte es handele sich um eine Oper und die depressiv-verstaubte Auffassung des Notentextes der Wiener erspart geblieben. Eine gelungene Sache ist diese Einspielung nur aufnahmetechnisch.

    Viele Grüße

    Thomas


    „Quod gratis asseritur, gratis negatur.“