Welche Klassik-LP habt Ihr das letzte Mal aufgelegt?

  • Und nochmal die in den 70er Jahren in den Medien oft neben Martha Argerich gestellte Dinorah Varsi mit den beiden Chopin Klavierkonzerten. Während ihrer Zeit an der Hochschule für Musik in Karlsruhe war sie hier auch zu hören. Mit ihrem nuancierten, feinsinnigen, auf Klangfarben bedachten Spiel wird es vor allem bei Nr. 1 schon richtig eng auf einer LP-Seite. Das war schon beim 1972er Philips-Original so. Hier auf einer Platte aus der Enciclopedia Salvat De Los Grandes Compositores (1981/82). Einige weitere Ausgaben der Reihe weisen darauf hin, dass sie wohl zu den ausgesprochen gut gemachten re-issues gehören.

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  • Das ganze 1. Klavierkonzert (mit seinen fast 40 Minuten) auf einer LP-Seite ist schon extrem -- bei meiner Lieblingsplatte des 1. Klavierkonzertes von Chopin (EMI ASD 370) mit Pollini und Kletzki befindet sich auf Seite 1 lediglich der 1. Satz

    und auf der 2. Seite die Sätze Nr. 2+3.


    -- Joachim

  • Reinhard meinte, dass ich hier gerne Platten von unbekannten Künstlern vorstelle. Auf die Pianisten Dinorah Varsi trifft das nicht ganz zu -- aber wie wäre es mit zeitgenössischer Kammermusik für Violine von isländischen Komponisten mit der isländischen Geigerin Gudny Gudmundsdottir? (Wenn ich im Internet im Ausland eine Platte bestelle, dann nehme ich gerne noch eine weitere LP mit Musik, die ich nicht kenne, dazu ...).


    Viele Grüße


    Joachim


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  • hier gerne Platten von unbekannten Künstlern vorstelle. Auf die Pianistin Dinorah Varsi trifft das nicht ganz zu

    Hallo Joachim,


    nun ist es durchaus so, dass ich es sehr gut finde, wenn nicht so ganz bekannte Namen vorgestellt werden! Es ist mir bekannt, dass Dinorah Varsi dem Ruf der Musikhochschule Karlsruhe folgte und eine Professur übernahm. Ihre Aufnahmen der großen romantischen Konzerte von Brahms, Chopin, Tschaikowsky und Rachmaninoff sind gewichtig, haben aber gegenüber der erdrückenden Konkurrenz einen schweren Stand.


    Viele Grüße

    Reinhard

  • Das ganze 1. Klavierkonzert (mit seinen fast 40 Minuten) auf einer LP-Seite ist schon extrem

    Hallo Joachim,


    das dürfte schon extrem sein, wie es klingt ist eine andere Frage. Aber gut, nun hast Du mich wieder erinnert, deshalb lege ich ebenfalls eine alte Version dieses Klavierkonzerts mit Maurizio Pollini auf. Es ist eine Aufnahme aus dem Jahr 1960, damals war Pollini gerade 18 Jahre alt. Nun noch ein Bild von ihm, denn er spielt am Montag in der Alten Oper Frankfurt.


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    Viele Grüße

    Reinhard

  • Ihre Aufnahmen der großen romantischen Konzerte von Brahms, Chopin, Tschaikowsky und Rachmaninoff sind gewichtig, haben aber gegenüber der erdrückenden Konkurrenz einen schweren Stand.


    Viele Grüße

    Reinhard

    Hallo Reinhard,


    letztendlich gibt es von Dinorah Varsi zu wenige Aufnahmen, insbesondere keine von Klavierkonzerten mit den führenden Orchestern (posthum ist wohl eine umfangreiche CD-Box mit unveröffentlichten Aufnahmen erschienen, die ich aber nicht kenne). Meine 3 LPs von ihr (Klavier solo und die Duos mit Grumiaux) höre ich sehr gerne, insbesondere bei Werken von Chopin gehört sie für mich zu den Besten. Aber es gibt natürlich so viele überragende Pianisten mit einer viel umfangreicheren Diskographie.


    Viele Grüße


    Joachim

  • Hallo Joachim,


    das dürfte schon extrem sein, wie es klingt ist eine andere Frage. Aber gut, nun hast Du mich wieder erinnert, deshalb lege ich ebenfalls eine alte Version dieses Klavierkonzerts mit Maurizio Pollini auf. Es ist eine Aufnahme aus dem Jahr 1960, damals war Pollini gerade 18 Jahre alt. Nun noch ein Bild von ihm, denn er spielt am Montag in der Alten Oper Frankfurt.

    Hallo Reinhard,


    das ist die von mir erwähnte Aufnahme -- ich habe nur eine andere Pressung (die englische EMI ASD 370 mit dem "semi-circle" Label, nicht mit dem "white-gold" Label der Erstpressung).


    Das wird bestimmt ein interessantes Konzert von Pollini in Frankfurt!


    Viele Grüße


    Joachim


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  • Klassik von russischen Komponisten passen irgendwie immer. Als Ballet oder einfache Stücke ist es immer etwas leichtere Kost als eine Symphonie. Klanglich guter Durchschnnitt.. US Ausgaben dürften wesentlich besser klingen. Nur prasselt dss Vinyl immer etwas. Eugene Ormandy ist auch immer einen Kauf wert..0;15€ Kiste. 20201002_175857.jpg😊