Welche Klassik-LP habt Ihr das letzte Mal aufgelegt?

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    Diese Platte der EMI von 1982 enthält frühere Aufnahmen der Cellistin Jacqueline Du Pre, vorwiegend in Begleitung des Pianisten Gerald Moore. Zu diesem Zeitpunkt konnte Jacqueline Du Pre krankheitsbedingt schon seit ca. 10 Jahren keine Aufnahmen mehr machen.


    Die Elegie von Gabriel Faure erschien erstmalig 1969 auf der Platte "A tribute to Gerald Moore" (EMI SAN 255), die übrigen Stücke sind bereits 1963 auf der LP "Music for Viola and Cello" (EMI CSD 1499) erschienen -- CSD 1499 enthält auf Seite 1 Musik für Bratsche (mit Herbert Downes an der Bratsche) und auf Seite 2 Musik für Cello (mit Du Pre). Bei der vorliegenden Platte EMI HQS 1437 handelt es sich also um Resteverwertung durch die Plattenfirma EMI ....


    -- Joachim

  • Hallo,


    In einem größeren Auditorium geht es nicht, denn dieses Instrument hört man fast nicht. […]

    Deshalb ist das Instrument ja hauptsächlich in Kammerorchestern zu finden. Mein' ich ja nur…

    Unabhängig davon, ob der Spieler die Tasten mit Gewalt hineingelegt oder sie mit großer Zärtlichkeit behandelt hat, der vom Instrument erzeugte Klang bleibt immer gleich laut, der dem Instrument zugrunde liegende Mechanismus machte es unmöglich, einen dynamischen Spielstil zu entwickeln.

    Ich verstehe unter Dynamik nich nur laut-leise, sondern wie sich das Instrument in einem Mix durchsetzt. Und das kann man so oder so machen – im Studio sowieso, aber auch auf der Bühne. Entweder auf die typisch deutsche Art mit den ganzen Vorurteilen, die Du beschreibst. Dann werden die Vorurteile zu einer Self-fulfilling-prophecy. Oder mal auf die feine englische Art zu sagen: Wo Cembalo drin ist, soll auch nach Cembalo klingen. Und da kann das Instrument je nach "Spielart" (da fehlen mir zugegebenermaßen die Fachtermini) schon recht unterschiedlich ertönen.


    Nimm mal als Beispiel die Harpsichord Concertos von JSB by Retrospect Ensemble / Matthew Halls. Erschienen 2012 bei Linn Records. Das nenne ich mal eine Verneigung vor den Fähigkeiten dieses Instruments. Dieselben jungen Leute haben auch Purcell aufgenommen, und Purcell ist bekanntlich Harpsichord. :-)


    Natürlich ist eine Lotus Elise kein Defender, ein Cembalo kein Konzertflügel, das hat niemand je versprochen, beide Arten haben ganz andere Ausgangsbedingungen. Chopin auf Cembalo geht genauso nicht wie Purcell auf Fortepiano, und ein Basso continuo auf Klavier klingt nachgerade burlesk.


    Ferner sind einige der Cembalo-Konzerte nicht ohne Grund für zwei, drei oder vier Cembali geschrieben… ;)


    Viele Grüße

  • Moins,

    mal wieder ne schöne "Schenker Speditions Platte" ergattert ...

    Mal kein grimmiger, sondern hüpschlich drein schauenden Beethoven.

    Klanglich, wie musikalisch ein Genuß, ist ja auch ne "Deutsche Grammophon".

    Ein sehr gelungener Beethoven Sampler!


    Sonnigst Nadja


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    Isser nicht freundlich ...? Obwohl, etwas verträumt ...


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    Klassik

    Nagaoka 30MP / OS300MP Shibata - Goldring G820 SE

    Rock-Pop-Jazz

    Nagaoka OS300MP Shibata - Unitra MF 105 E

    Goldring G820 SE / G800 SE

    Mono - Grado Platinum 2

    Schellack - Tenorel T2001 D

    MM für Rock-Pop-Jazz: Rega Exact

  • Wieder einmal aufgelegt - meine Lieblingsplatte der Frankfurter Aufnahmen von Eliahu Inbal und dem RSO. Die vier Orchesterstücke von Béla Bartók, auf der B-Seite Deux Portraits op.5 und Deux Images op.10. Und das Ganze mal nicht in der Alten Oper aufgenommen, sondern 1973 in der Erlöserkirche Bad Homburg. Ich glaube, die Zusammenarbeit mit Philips und die Kirchenakustik haben dem Klang dieser Aufnahme nicht geschadet. Ich habe, wie man sieht, die Platte, die der HR rausgebracht hat mit Philips-Matrize. Philips hatte natürlich eine eigene Ausgabe mit der Katalognummer 6500 781.


    Viele Grüße - Frank


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    Das Violinkonzert von E.H. Meyer (von 1963/64) in einer Aufnahme aus dem Jahr 1964 mit David Oistrach und der Staatskapelle Berlin unter Otmar Suitner (als NOVA Stereo-Pressung aus den frühen 1970er Jahren -- es gibt auch eine Eterna Mono-Pressung von 1964, Kat.nr. 820 363).


    -- Joachim

  • Marchand: Pièces de Clavecin

    Haugsand


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    Simax Norway 1981


    This recording was made in December 1980 in the concert hall of The Henie-Onstad Art Center, Hovikodden outside Oslo, with two Schoeps CMS 52 microphones and a Nagra IVS tape recorder with BASF SPR 50 LHL tape. The record has been made by Teldec in Hamburg/Nortorf direct from the edited master tape.

  • Rameau: Suite in A Minor / E Minor

    Pinnock


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    CRD Records UK 1974


    "It is a wonderful harpsichord and the record is astonishing in its clarity and depth and sense of immediacy. We are sitting in a nice baroque-sized room with a lovely warm acoustic, and we are close enough to hear every musical detail but are far enough away not to have to suffer through all the clicks and clacks most harpsichord records are burdened with, in my estimation, a miraculous achievement. Pinnock plays gloriously with a wonderful sense of rubato and the most convincing use of notes inegales I've heard to date, and the music is some of Rameau's best..."

    (Alice Artzt, TAS 30, page 130)

  • Verite du Clavecin
    Works by Champion de Chambonnieres, Duphly & Scarlatti

    Chapelin

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    Sarastro F 1977


    "My first official act on joining this magazine was to play this record for HP, who immediately added it to his reference discs. It is beyond doubt the best-sounding harpsichord record ever made. Sarastro, a small french label which uses analogue tapes and 45-rpm pressings, made its debut with this disc, and for once, a record company got it right the first time around...."

    (Edward Mendelson, TAS 17, page 77)

  • Serge Rachmaninoff, Nikolai Rimsky-Korsakov, Sir Adrian Boult, The London Symphony Orchestra ‎–Symphony No. 3

    Label: RCA Victor Red Seal ‎– LSC-2185, Classic Records ‎– LSC-2185
    Serie: Living Stereo
    Format: Vinyl, LP, Reissue

    Land: US
    Veröffentlicht: 1997

    Recorded: 1958 at Kingsway Hall, London

    Notes: First LSC-Issue Of This Album As It Was Only Released In Mono On The RCA Label In 1958


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    Viele Grüße

    Thomas


    „Quod gratis asseritur, gratis negatur.“

  • Igor Strawinsky: Petruschka

    Leider habe ich nie ein Original gefunden. Was soll's, das ist jetzt obsolet. Endlich hat sich Acoustic Sounds der Bänder angenommen und ein treffliches RI veröffentlicht, das klanglich voll überzeugen kann. Die Pressung ist gut, aber nicht ganz Nebengeräusch frei. Das kann Pallas besser. 8)

    Hallo Anders,


    richtig teuer ist LSC-2376 nicht. Wobei man auf Vollständigkeit achten sollte: Der Erstpressung liegt ein Booklet zu Pierre Monteux bei.


    Stravinsky, Boston Symphony / Pierre Monteux ‎–Petrouchka

    Label: RCA Victor Red Seal ‎– LSC-2376
    Format: Vinyl, LP, Stereo

    Land: US
    Veröffentlicht: 1960

    Engineer [Recording Engineer]: John Crawford

    Producer: John Pfeiffer


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    Viele Grüße

    Thomas


    „Quod gratis asseritur, gratis negatur.“

  • Mozart ‧ Wilma Lipp ‧ Hilde Rössel-Majdan ‧ Anton Dermota ‧ Walter Berry ‧ Wiener Singverein ‧ Berliner Philharmoniker ‧ Dirigent: Herbert von Karajan ‎–Requiem KV 626

    Released: 1962
    Recorded in Berlin, Jesus-Christus-Kirche, 10/1961

    Engineer: Günther Herrmanns

    Producer: Otto Gerdes



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    Viele Grüße

    Thomas


    „Quod gratis asseritur, gratis negatur.“