Welche Klassik-LP habt Ihr das letzte Mal aufgelegt?

  • Eigentlich ging es um LSC 2229 "The French touch" mit dem Dirigenten Charles Munch (eigentlich Münch, da er aus dem Elsass kam).


    -- Joachim

    Ich meinte LSC 2292 (da war ein Zahlendreher). Eine weitere schöne (und gut klingende) RCA mit Münch und dem Boston SO, ebenfalls mit französischer Musik, ist LSC 2111 (La Mer von Debussy und Escales von Ibert).


    -- Joachim


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  • Das Bild könnte eventuell eine Beilage bei der "The French Touch" von APO gewesen sein - so interpretiere ich das.

    :meld:Und der Kandidat hat Hundert Punkte ;)

    "Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen"


    Theresia von Avila

  • Wie sagte Stefan Gawlick einmal als er einen Kollegen des Chicago Symphonie Orchesters getroffen hat?: „Da gibt es doch die Geschichte, das ihr nach dem Tod von Fritz Rainer noch auf ihn ein letztes Mal Glas erhoben hab.“ „Ja das war die offizielle Version. Wir haben angestoßen, dass sie Sau endlich Tod ist.“ 😉😂🙈

  • Für Säumige gibt es die mittlerweile auch als wohlfeil klingende Nachpressung.

    Wegen der hohen Versandgebühren kaufe ich inzwischen in den USA auch keine Original RCA LSC mehr -- vor 30 Jahren war LSC 2111 noch relativ günstig. Und bei den in den USA aufgenommenen RCA (hier in Boston) sind die englischen Decca-Pressungen auch keine gute Alternative. Dann bleibt wohl nur die Analogue Productions AAPC 2111 (ein RI von 2015), die dann auch garantiert keine Kratzer hat :-)


    -- Joachim

  • EMI (La Voce del Padrone) 3 C063-00742 M

    auch wenn Italien ab dem 3. Juni wieder öffnet, ein Besuch in der Scala wird wohl noch nicht so bald möglich sein. Deswegen zum Trost diese fantastisch klingende Mono-Aufnahme aus den fünfziger Jahren mit Giuseppe di Stefano, auch im Duett mit Maria Callas, aufgelegt. Vertreibt trübselige Stimmungen!

    Gruß Jens-Peter

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  • Ich denke schon das so etwas hier auch willkommen sein sollte denn ein Blick über den Tellerrand hat noch niemandem geschadet;)


    Gruss

    Damien

    "Hier muss ich nicht sein, hier möcht`ich nicht mal fehlen"


    Bauer dps3, Bauer Tonarm, Dynavector TeKaitora Rua, Mastersound Compact 300b, Rike Natalja 2, Kondo Übertrager CFz, Trenner & Friedl Phi, Innuos Zen MKIII

  • So, nun zu meinem heutigen Musikgenuß:

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    hervorragende Produktion aus dem Jahr 2013, eingespielt im Musiksaal von La-Chaux-de-Fonds

    erschienen 2013


    Schönen Abend

    Damien

    "Hier muss ich nicht sein, hier möcht`ich nicht mal fehlen"


    Bauer dps3, Bauer Tonarm, Dynavector TeKaitora Rua, Mastersound Compact 300b, Rike Natalja 2, Kondo Übertrager CFz, Trenner & Friedl Phi, Innuos Zen MKIII

  • japanischer Koto-Musik

    Hallo Joachim,


    sehr interessant, gefällt dir diese Musik?

    Ganz genau weiß ich es nicht, aber wenn ich richtig liege, dann habe ich nur eine LP mit dem Instrument Koto, es ist eine Jazz LP von Pharao Sanders. Koto wird von Yoko Ito Gates gespielt, siehe Bild.


    IMG_4515.JPG



    Viele Grüße

    Reinhard

  • Hallo Reinhard,


    diese traditionelle Musik für die Koto (eine Art Zither) ist bestimmt ganz anders als fernöstlich inspirierter Jazz unter Beteiligung einer Zither. "Gefallen" kann ich noch nicht sagen, da muss ich mich noch mehr reinhören und mir zu den musikalischen Grundlagen Literatur besorgen. Bei meinen Aufenthalten an japanischen Universitäten (allerdings habe ich keine Musikwissenschaftler besucht) konnten mir die dortigen Kollegen bei der Suche nach Aufnahmen klassischer japanischer Musik nicht wirklich weiterhelfen -- obwohl ein Kollege Cello im Uni-Orchester spielt. Es kam lediglich der Hinweis, dass Kyoto ein Zentrum der traditionellen Koto-Musik sei -- aber bei einer Tagung in Kyoto konnte ich keinen Plattenladen finden.


    Viele Grüße


    Joachim

  • In der Gagaku Musik wird (unter anderen Instrumenten) das sog. Gakuso eingesetzt, ebenfalls eine Art Zither und eine ältere Form der Koto. Auf der 2. Seite dieser LP ist eine Komposition für Gagaku-Ensemble und Sinfonie-Orchester, nämlich "Sogu II" (1971) von Maki Ishii -- das ist natürlich moderner und für mich zugänglicher als die obige Koto-Musik.


    Viele Grüße


    Joachim


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  • Leider nur ein Querschnitt, aber La Stupenda at her best. Und die Aufnahme passt eh.

    Schönes Restwochenende!

    Achim


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    Bei Fragen nach der Ausstattung halte ich es inzwischen (auch weil sich das ja doch immer mal ändert) wie Rolls Royce in seinen Anfangsjahren auf Fragen nach der PS Zahl seiner Autos: Ausreichend!


  • Dvořák / Verdi: Streichquartette
    Vermeer-Quartett
    (Shmuel Ashkenase 1.Violine)


    Nur gekauft wegen den Old-School-Cover:)

    Klingt aber auch gut. Sehr schöne Räumlcihkeit.

    Aufnahme aus dem Jahre 1985.

    http://www.musik-sammler.de/sammlung/mg1963

    Transrotor Orfeo Doppio, SME V Gold + Clearaudio Goldfinger, SME3012 Gold + Ortofon SPU Mono CG25 Di , WBE: Diamond No.36 Studio, Consequence No.96, Purist No.48, Essence No.880, Vroemen La Diva Ceramica


  • Leider nur ein Querschnitt, aber La Stupenda at her best. Und die Aufnahme passt eh.

    Schönes Restwochenende!

    Achim

    Mein Favorit beim Rigoletto ist die Columbia Aufnahme von 1955 unter Beteiligung von Maria Callas -- ich habe die italienische Mono-Pressung, nicht die englische. Vermeiden sollte man (meiner Meinung nach) die spätere Pseudo-Stereo Pressung der EMI.


    Viele Grüße


    Joachim


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  • Frau Callas schwebt bei mir immer über Allem....selbst ihre doch recht vielen späten, nennen wir sie respektvoll mal suboptimalen Aufnahmen. Ein klügerer Mensch als ich nannte das mal "Theater für die Ohren".

    Und über die Sünden des Pseudostereos deckt man eh besser ein Mäntelchen. Nee, besser nen dicken Wintermantel.

    Bei Fragen nach der Ausstattung halte ich es inzwischen (auch weil sich das ja doch immer mal ändert) wie Rolls Royce in seinen Anfangsjahren auf Fragen nach der PS Zahl seiner Autos: Ausreichend!

  • Frau Callas schwebt bei mir immer über Allem....selbst ihre doch recht vielen späten, nennen wir sie respektvoll mal suboptimalen Aufnahmen. Ein klügerer Mensch als ich nannte das mal "Theater für die Ohren".

    Und über die Sünden des Pseudostereos deckt man eh besser ein Mäntelchen. Nee, besser nen dicken Wintermantel.

    Bei den frühen Columbia Mono-Pressungen muss man allerdings beachten, dass diese vor 1958 nicht nach RIAA verzerrt wurden (und mit einer RIAA Phonovorstufe können die Stimmen dann etwas harsch klingen). Wenn man an seiner Phonovorstufe die Columbia-Kurve nicht einstellen kann, dann sollte man sich die etwas spätere englische Mono-Columbia besorgen (mit dem roten Label, s.u.).


    Viele Grüße


    Joachim


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