Norddeutsche Hifitage 2018

  • Hi: Den Dreher auf dem in Beitrag #18 verlinkten Bild habe ich mir auch ausführlich angesehen, als es noch relativ leer war und der Verkäufer sich noch über interessierte Besucher freute, nämlich am Sonnabend so gegen 10:00. Der Arm hat keinen gesonderten Antrieb, sondern gleitet von selber bzw. wird durch das System, auf der hinteren Achse, die auf minimale Reibung getrimmt ist, nach links bewegt. So werden die Probleme beim motorischen Führen bzw. Nachführen des Arms vermieden. Geile Konstruktion. Der Dreher soll mit dem Arm ca. 8000 kosten. Find ich nicht zu teuer, wenn auch weit oberhalb meines Budgets. BG Konrad

  • Moin Jochen,

    das ist der Auditorium Auftakt Plattenspieler ( siehe hier https://www.auditorium.de/viny…atisfy-carbon-virtuoso-v2).

    Den kannst Du Dir dann auch in Ruhe in Hamburg unter nachfolgender

    Adresse anschauen und anhören. :)

    https://www.auditorium.de/standorte/hamburg#emotion--1


    Gruß Thomas


    Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit. Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben. Es ist zweifellos das beste Geschäft, das der Mensch je gemacht hat.


    Roger Andrew Caras

  • Hallo Goolimangala,


    der Dreher ist ein Sondermodell von Clearaudio für das Auditorium in Hamm und ähnelt dem ehemaligen Revolution.

    Ruf mal Herrn Linnemann im Auditorium an, der kann dir eine Menge dazu erzählen.


    Gruss

    Michael


    Da war Thomas schneller.:)

  • Vielen Dank, Thomas, für den Hinweis. Nach näherer Betrachtung finde ich es schade, dass man den zentralen Spike nicht unter das Tellerlager gesetzt hat, denn da gehört er hin. Das haben die Entwickler von Delta Dynamics, Sperling und Wagner auch schon erkannt. Ferner wären ovale Armbasen sicher besser gewesen, damit auch ein 12er drauf montiert werden kann. Ich sehe schon, meinen idealen Dreher muss ich mir irgendwann bauen lassen. Aber wer macht das für mich? :(


    Grüße,

    Jochen

  • DSCN2309.JPG

    DSCN2310.JPG

    DSCN2311.JPG

    DSCN2312.JPG


    Hi ich habe nicht viel fotografiert aber diese wenigen Bilder will ich Euch nicht vorenthalten. Die oberen beiden zeigen den bereits erwähnten wunderschönen Plattenspieler. Die unteren beiden Fotos stellen eine Anregung für diejenigen unter uns dar, die Optimierungspotenzial bei ihren Verbindungen zwischen Verstärker und Lautsprechern vermuten. Man nimmt dann so ein extrem flaches Kabel, stellt es mit Hilfe der abgebildeten Ständer (es wurden links und rechts je 3 oder 4 Stück verwendet) aufrecht und entkoppelt es damit gleichzeitig von Einflüssen des Fußbodens. Die Flachkabel werden übrigens dann in 2 Steckern zusammengeführt und diese ganz normal in die Anschlüsse des Lautsprechers gesteckt. Ob es verstärkerseitig auch so ist, habe ich nicht nachgeschaut. Auch nach Preisen habe ich nicht gefragt. Im Netz findet man Informationen über die Kabel und die Halter, wenn man nach

    sort lift sucht.

    BG Konrad

  • Ehrlich, dann frag mal Pierre Lurne der hat das beim ersten Goldmund Reference genauso konstruiert und wenn man den paar Besitzern glauben darf, war das einer genialsten Schachzüge. Herr Obels hat das bei seinen EnVogue Laufwerken ähnlich gelöst und zugegeben, dass er diesen Kniff bei Goldmund abgekupfert hat.


    Von daher, eine Spike gehört genau dahin wo er effektiv was bewirkt.

    Egal ob das unter dem Tellerlager, also in direkter Nähe oder so weit wie möglich entfernt ist. Richtig ist was klingt!


    Gruß, Dirk

    Gruß an BND, NSA, CIA, FBI , MI6, Mossad, KGB und all die Jungs und Mädels mit den großen Ohren und scharfen Augen

  • Sorry, ein Spike gehört wirklich überall hin, nur nicht unter das Tellerlager!

    Hallo Bonzo,


    warum sollte eine direkte Ableitung von vom Tellerlager herrührenden Resonanzen klanglich unvorteilhaft sein? Du bist demnach der Meinung, dass sich eben diese Resonanzen erst einmal in der Zarge weiter ausbreiten sollen, um dann an anderer Stelle abgeleitet zu werden. Über eine, meinen Horizont erweiternde Erklärung, würde ich mich freuen.

    Wie steht es Deiner Meinung nach dann um die direkt unter dem Armbord angebrachten Spikes?


    Grüße

    Jochen

  • Das mit einem Spike unter dem Armboard habe ich seinerzeit bei meinem ersten Solution mit Unify 9" und Acryl-Armboard getestet. Ich meine, dass der Bass minimal sauberer war, allerdings war der schöne Mittenbereich beim Koetsu Black sehr harsch und auch der HT eher scharf. Ich hab's sein lassen. Man kann halt auch das nicht verallgemeinern.

    Viele Grüße


    Jørg


    Bin AAA-Mitglied und höre damit. Meine kleine Plattensammlung seht ihr im Musiksammler.




  • Wie steht es Deiner Meinung nach dann um die direkt unter dem Armbord angebrachten Spikes?

    Nur sinnvoll bei kippeligen bzw. massiven , aufgrund der Konstruktion zu Resonanzen neigenden Armbasen. Und da diese zu vermeiden sind, braucht man auch an der Stelle keinen Spike. Genau der gleiche Blödsinn und der beste Weg, alles an Anregungen (Tritt- und/oder Direktschall), die der Untergrund so einsammelt genau dahin zu bekommen, wo es an sich vor solchen Einflüssen geschützt zugehen soll. Aber jeder wie er will.....

  • Hallo,


    die Spike-Diskussion mag ja interessant sein. Aber hier geht es doch um die Norddeutschen Hifi-Tage;).


    Mich würden eher Berichte von der Messe interessieren.


    Gruß Alfred

    "Gewerblicher Teilnehmer" -> Großer Bestand an originalen Dual- und Thorens-Ersatzteilen, auch für DIY unter www.dualfred.de

  • also empfehlenswert war der Sonntag Nachmittag. Entspanntes Parken in der Tiefgarage.

    Wenig Gerangel um die Hör-Plätze. Alles was in den Gängen direkt untergebracht war, war vorführungsmässig allerdings für die Tonne. Teilweise liefen drei Anlagen gleichzeitig. Da war nur Anschauen angesagt.

    Erstaunlich waren in den Zimmern die kleinen Anlagen mit Mini-Aktivboxen, besonders beeindruckend fand ich Abacus mit echt fairen Preisschildern bei erwachsenen, feinen und substanzreichen Klang. Da war es auch immer voll. Wobei voll war es da mit 10 Leuten, das Zimmer war sehr klein.


    Zum Schluss war ich eher aus Versehen bei Avantgarde. Die haben immer einen mittelgrossen Raum, aber gemütlich. Keine Raumkorrekturen weit und breit. Die machen zum Schluss jeder Messe noch mal ein Spezialprogramm. Das heisst langsam anfangen und steigern bis Abrissbirne(letztes Stück traditionell von Jeff Beck). Phänomenal. Für mich alles in einer nie gehörten Qualität. Das gab zurecht langen Applaus für diese nette Schlussvorstellung samt Überziehen um 20 Minuten.


    Insgesamt eine gelungene Messe mit tollen Mitarbeitern, die auch fast immer auf Musikwünsche eingingen. Genialer Tag.

    Grüße

    Knut



    "In der CD isch ka Lebe drin."

  • Super, erst so lange Masse anhäufen bis es langweilig klingt. Dann Dreck einkoppeln, damit die Post abgeht,,,,,

    Wenn Du doch wirklich der beste Laufwerkskonstrukteur in unserem Sonnensystem bist, dann schnapp Dir Stift und Papier und los geht's. Wir warten auf Deine Entwicklung, aber so lange hören wir mit unserem Dreck weiter einigermaßen zufrieden Musik.

    Gruß, Dirk

    Gruß an BND, NSA, CIA, FBI , MI6, Mossad, KGB und all die Jungs und Mädels mit den großen Ohren und scharfen Augen

  • Nabend.


    mit einigem Abstand zum Geschehnis, muss ich sagen, dass ich es Samstag schon krass voll fand. Ich hatte einen Freund im Schlepptau, der über so eine Messe noch staunen kann, ich glaube, ich habe mich inzwischen schon satt gesehen...

    Glück hatten wir mit Konrad (Silberfux), dass wir verhältnismäßig schnell zu unserem Kaffee kamen, auf den Süßstoff wartet er heute noch;)

    Tja, gut geklungen haben nicht so wirklich viele Sachen, aber das ist nun mal auch den Hotelzimmern geschuldet. Endtäuscht war ich in diesem Jahr von Ascendo. Da brachte ein Gast zwei CDs an, die gespielt wurden und das war keine Offenbarung.

    Einmal war es die die Toccata und Fuge d-Moll. Da hätte ich erwartet, dass einen die tiefen Passagen vom Sitz blasen. Dann hatte er noch eine Version von Anne Clarks "Our Darkness", wo er meinte, dass das basstechnisch abgehen müsste. Pustekuchen. Ich kann mir das nur so erklären, dass alles digital eingemessen war. Die Musik, die der Vorführer aufgelegt hatte, klang auch ansprechend, das mit den "Fremd CDs" war aber gar nichts...

    Die Technicsvorführung mit den Technicslautsprechern und dem neuen Laufwerk (Preis soll < 20k€ betragen...) fand ich auch gruselig vom Klang her.

    Gut gefallen haben mir ein paar zwei Wege Betonlautsprecher mit Holzseitenteilen, hier habe ich mir leider den Namen nicht gemerkt...

    Ach ja, im AAA Raum klang es auch ganz passabel...

    Trotz des Gedränges war es ein netter und kurzweiliger Tag.

    Schön ist es immer - und da wiederhole ich mich - wenn man nach Hause kommt und mit seinem Geraffel zufrieden ist...

  • Ich bitte die Moderation, alle Beiträge zum Thema Position von Spikes unter Laufwerken zu löschen. Gehört wirklich nicht hier her. Die Diskussion wurde ja von mir gewissermaßen begonnen. Sorry for that.


    Grüße

    Jochen