Gerätefüße

  • Definitiv, Peer!


    Bevor ich hunderte Euro für fragwürdiges Zubehör ausgebe, würde ich als allererstes Sylomer ausprobieren. Und wenn man nette Kollegen hat, die Sylomer in den exakten Maßen für das entsprechende Gewicht abtreten, wäre es umso besser. Zum Ausprobieren reichen aber auch die Concertmeister Pads. Danach muss man vermutlich auch nicht mehr über Sorbothane nachdenken.

    Viele Grüße

    Christian

    »Danke, ich bleibe bei der analogen Tonwiedergabe«, hatte er einmal zu mir gesagt. »Die digitale Aufzeichnung entstellt das Gefüge der diatonischen Tonleiter. Den meisten Menschen fällt es nicht auf, aber mein Gehör ist hypersensibel. Ich erkenne diese minimalen intradigitalen Auslassungen. Das ist eine meiner Anlagen.«

  • Hallo Henner,


    ich habe sehr gute Erfahrungen und Ergebnisse mit Schaumkeramik gemacht.

    Sehr interessant ;) Erzaehl mal...

    Ich habe vor ein paar Woche zufaellig im Giessereizubehoer Eingussfilter aus Schaumkeramik gefunden.

    Sind das die kosten fast nix Teile ?

    Ich habe mir mal welche bestellt.

    Einmal Schaum, also sehr leicht. Abmessungen waren 100x50mm die habe ich jetzt testweise durchgesaegt, macht 50x50mm pro Fuss.

    Daneben gab es noch Keramikfilter. Quadratische Bloecke mit vielen 2,5mm Loechern drin. Aber deutlich massiver und schwerer als der Schaum.

    Irgendwann muss ich die mal alle testen ;)


    Gruesse Joachim1


    PS die Blotevogel STR-5 Stringfuesse gab es auch mal mit Magneten.

    Zumindest habe ich die hier unter den Endstufen. Leider sehr fummelig zu montieren

  • Diese zwei Produkte einfach gleich zusetzten ist genauso sinnvoll wie die Aussage: Der Tonabnehmer XXX kostet 4000 Euro ist ein Witz, hier gibt es einen Tonabnehmer für gerademal 150 Euro :wacko:

    Solltest Du eigentlich besser wissen, dass es nicht nur mit zwei Magneten getan ist und eine vernünftige Umsetzung mit magnetischer Schirmung, gleichbleibender Höhe bei differenter Auflagekraft, sinnvolle Ankopplung und Abkopplung, ...seinen Preis hat.

    Gruß Volker


    -------------------------------------------------------------
    Gewerblicher Teilnehmer und AAA-Mitglied

  • Diese zwei Produkte einfach gleich zusetzten ist genauso sinnvoll wie die Aussage: Der Tonabnehmer XXX kostet 4000 Euro ist ein Witz, hier gibt es einen Tonabnehmer für gerademal 150 Euro :wacko:

    Solltest Du eigentlich besser wissen, dass es nicht nur mit zwei Magneten getan ist und eine vernünftige Umsetzung mit magnetischer Schirmung, gleichbleibender Höhe bei differenter Auflagekraft, sinnvolle Ankopplung und Abkopplung, ...seinen Preis hat.


    Das deine Feeds eine bessere Haptik haben ist unbestritten , eine Ankopplung an den Untergrund über Magnete verstehe ich jetzt nicht ganz und in der einfachen Form kostet eine Abschirmung ( Faktor 7 ) inzwischen auch nicht mehr die Welt .


  • Die angegebene Werte stimmen überhaupt nicht !!


    übernommen aus einem anderen Forum :


    Für alle, die mit den gelben Concertmeister Pads experimentieren möchten hier meine groben Überschlagsrechnungen.



    Concertmeister Angaben :

    Durchmesser d=90mm Höhe h=25mm

    Berechnungen :

    Belastung pro Einzelpad m1=6,8kg

    Formfaktor q=0,9

    Einfederung e (q=0,9)=1,9mm

    Einsatzfrequenz f (q=0,9)=18Hz



    Gemessene Abmaße :

    d=80mm h=26mm

    Berechnungen :

    m1=5,3kg

    q=0,77

    e (q=0,77)=1,65mm

    f (q=0,77)=20Hz



    Bei 4 Pads also recht deutliche Abweichungen.


    ein Fallbeispiel des Dämpfungsverlauf von SR11 bei einer Reso von knapp unter 15Hz und dessen Gewichtsbelastung von insgesamt 24kg. Daraus ist rsichtlich das ein Abweichen eine völlig anderen Dämpfungsverlauf hat ....also nixxx mit Gewichtsbelastung von bis



    G / Otto

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Kawumm ()

  • Hallo,


    wie sollte denn die :

    Einsatzfrequenz f

    ...liegen?

    Und welche Auswirkung hat denn die Auflagefläche am Gerät? Sollten die Dinger Zwischen zwei glatten ebenen Flächen Arbeiten, oder ist das nicht sooo entscheidend?


    Ist evtl. die Einfederung ein Merkmal, um zu erkennen, ob man richtig dimensioniert hat?


    http://www.concertmeister.de sind in Reichshof beheimatet. Das ist bei uns umme Ecke (25 Min) - ich werd mal telefonisch anklopfen, ob man dort ein offenes Ohr für mein Anliegen hat und dann fahr ich wohl gelegentlich mal hin und schau mir den Laden an...


    Grüssle Henner


    PS: Ich bin übrigens begeistert von der regen Teilnahme hier am Thema - macht Laune!

  • Die angegebene Werte stimmen überhaupt nicht !!

    Nö, Otto! Meine Angaben beziehen sich auf die Baso Pads, nicht auf die Baso Magnum Lautsprecher- und Geräte Füße,.


    Hier liegt der Fehler:


    Concertmeister Angaben :

    Durchmesser d=90mm Höhe h=25mm


    Folgende Angaben sind für die Pads richtig:

    Durchmesser: 35mm

    Höhe: 12mm


    Die Maße kann man hier nachlesen, oder auf meinen Fotos sehen:


    pads01.jpgpads02.jpg


    Also bitte den Alarm abstellen und noch einmal neu rechnen. :)


    Viele Grüße

    Christian


    »Danke, ich bleibe bei der analogen Tonwiedergabe«, hatte er einmal zu mir gesagt. »Die digitale Aufzeichnung entstellt das Gefüge der diatonischen Tonleiter. Den meisten Menschen fällt es nicht auf, aber mein Gehör ist hypersensibel. Ich erkenne diese minimalen intradigitalen Auslassungen. Das ist eine meiner Anlagen.«

  • guten morgen Christian


    hmm,sind es 12,5mm:)


    und wie schwer ist das Gerät wo du die braunen Pads unterstellst.

    richtig , es ging nicht um die Pads , dennoch sind Maßdifferenzen bei den Baso vorhanden und die Pads sind allemal nutzbar ...aber eines sollte man wissen .


    Wenn es sich um den Werkstoff Sylomer handelt , gibt es keine Gewichtsbelastung die bei identischen Werktoffmaß um bis 100% differiert . Bedeutet entweder gravierende Unter - bzw. Überlast und nur mit Glück stimmt das Verhältniss - Gewichtsbelastung / Federrate .Runde Pads haben einen völlig anderen Formfaktor , als quadratisch oder rechteckige . Bei Überlast sollte man optisch betrachten wie sich die hohe Einsinktiefe auswirkt , das Sylomer muss auf der horizontal Ebene ausweichen können und durch eine zylindrische Passform ist dies ziemlich schwierig .


    Christian eine Frage , wer sollte jetzt neu berechnen ?

  • Moin Otto,

    alles klar, dann habe ich Dich falsch verstanden. Dir geht es um die viel zu ungenaue Angabe des Bereiches der (idealen) Belastung, um mögliche Maßabweichungen und letztendlich auch um die Form der Pads.


    Mir ging es in erster Linie darum Henner Sylomer als kostengünstige Möglichkeit zur Entkopplung aufzuzeigen und zum Ausprobieren anzuregen. Das sollte unter Berücksichtigung Deiner genannten Einwände auch mit den Baso Pads möglich sein.

    Dass man es auch spezifisch, bzw. punktgenau umsetzen kann, schrieb ich ja hier:


    Und wenn man nette Kollegen hat, die Sylomer in den exakten Maßen für das entsprechende Gewicht abtreten, wäre es umso besser.


    das Sylomer muss auf der horizontal Ebene ausweichen können und durch eine zylindrische Passform ist dies ziemlich schwierig


    Du meinst wegen der geringeren Mantelfläche eines Zylinders im Vergleich zu einem Quader, bei gleichem Volumen, gleicher Höhe und gleicher Grundfläche?


    Viele Grüße

    Christian

    »Danke, ich bleibe bei der analogen Tonwiedergabe«, hatte er einmal zu mir gesagt. »Die digitale Aufzeichnung entstellt das Gefüge der diatonischen Tonleiter. Den meisten Menschen fällt es nicht auf, aber mein Gehör ist hypersensibel. Ich erkenne diese minimalen intradigitalen Auslassungen. Das ist eine meiner Anlagen.«

  • Hallo die Herren,

    Sorbotane(Halbkugel)

    ...sind bestellt - hatte ich schon öfters ausgeliehen und wollte immer mal eigene anschaffen.

    ...da meldet sich niemand am Telefon - hab die Jungs und Mädels mal angeschrieben und würde gerne mal da vorbeischauen, da auch die LS interessant ausschauen.

    RDC Spikeuntersetzer

    ...sind ebenfalls bestellt und sollten ebenfalls zu bezahlbaren Test-Repertoire gehören. Ich habe schon einige RDC-Kegel, die schon regelmäßig bei mir im Einsatz sind.



    Ich werde berichten...



    Grüssle Henner


    PS: Nach den vorgeschlagenen Füssen B-Fly, SSC, Blotevogel usw. halte ich erst mal gebraucht ausschau, sonst sprengt das meinen Etat und ist auch irgendwann nicht mehr verhältnismäßig.

    Schaumkeramik spricht mich haptisch nicht an - aber auch hier lasse ich mich wegen der Eigenschaften gerne eines besseren belehren.

    Mitglied der AAA


    DON`T PANIC

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von defektzero ()

  • Moinsen,


    Habe bislang unter meinem Laufwerk und unter den LS sehr gute Erfahrungen mit dem gelben Wunderzeugs (Sylomer SR11-25) gemacht. Ohne die Empfehlungen hier und Ottos Pionierarbeit wär ich da ja im Lebtag niemals nicht drauf gekommen.


    Ich würde jetzt auch gerne unter meinem Verstärker (Copland CTA-401, Vollverstärker mit Röhren in Vor- und Endstufe, dort 4x EL34) Sylomer ausprobieren. Momentan steht der Verstärker auf Bambusklötzen zur Ankopplung an ein Ikea-Bambusbrett (das dicke Aptitlig, Hinweis auf http://www.fidelity-magazin.de kam hier ja auch schon). Das Bambusbrett ist über umgedrehte Spikes hart entkoppelt vom Rack (Creakriv mit Multiplexplatte).


    Jetzt die Frage: Würdet Ihr das Sylomer direkt unter den Verstärker tun (also zwischen dessen Bodenplatte und bspw. das Bambusbrett) oder anstatt dieser frühen Entkopplung den Verstärker zunächst weiterhin an das Bambusbrett ankoppeln, dieses jedoch dann (statt mit Spikes) mit Sylomer (weich) entkoppeln?


    Ich habe bei Laufwerk und LS an sich bislang gute Erfahrungen damit gemacht, zunächst anzukoppeln, um Resonanzen in die direkte Stellfläche zu absorbieren und diese dann erst zu entkoppeln.


    VG

    Steffen

    And if you tolerate this

    then your children will be next

  • Hallo Steffen,


    klingt für mich sinnvoll. Die von mir verwendeten LYD Dämpfer sorgen zum einen dafür, dass interne Vibrationen bedämpft werden und zum anderen, dass keine Vibrationen über den Boden/die Stellfläche auf das Gerät übertragen werden. Wie geschrieben reagieren die Monos nur empfindlich auf Steinstellflächen, da diese vermutlich zu stark durch den Raumschall angeregt werden


    Bei Deinem Aufbau mit Sylomer SR11-25 hast Du mindestens ein Problem adressiert.


    VG Andreas

  • Ich würde jetzt auch gerne unter meinem Verstärker (Copland CTA-401, Vollverstärker mit Röhren in Vor- und Endstufe, dort 4x EL34) Sylomer ausprobieren. Momentan steht der Verstärker auf Bambusklötzen zur Ankopplung an ein Ikea-Bambusbrett (das dicke Aptitlig, Hinweis auf http://www.fidelity-magazin.de kam hier ja auch schon). Das Bambusbrett ist über umgedrehte Spikes hart entkoppelt vom Rack (Creakriv mit Multiplexplatte).

    Hallo Steffen,


    interessant, denn ich habe ähnliches mit dem Bambusbrett vor, wobei ich gefühlt eher das Bambus entkoppeln und das Gerat ankoppeln würde. Ich bin gespannt!


    Noch mal zu Concertmeister: Einer der Gründer ist Mitglied in einer Arbeitsgemeinschaft des Max Planck Instituts für Polymerforschung.

    Laut RRG spricht gegen runde Pads u.a., dass sie sich beim Stanzen verformen.


    Viele Grüße

    Christian

    »Danke, ich bleibe bei der analogen Tonwiedergabe«, hatte er einmal zu mir gesagt. »Die digitale Aufzeichnung entstellt das Gefüge der diatonischen Tonleiter. Den meisten Menschen fällt es nicht auf, aber mein Gehör ist hypersensibel. Ich erkenne diese minimalen intradigitalen Auslassungen. Das ist eine meiner Anlagen.«

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Christian R. ()

  • Laut RRG spricht gegen runde Pads u.a., dass sie sich beim Stanzen verformen.

    Man würde sowas entweder mit Wasserstrahl schneiden oder ner Schaumstoffschneidemaschine (Bandmesser oder Heißdraht) - aber stanzen?


    Grundsätzlich würde sich auch ein eckiges Pad beim Stanzen verformen...?


    Also dem kann ich getze nich folgen.



    Grüssle Henner

  • Ein eckiges Pad würde RRG schneiden, ein rundes Pad stanzen. Ein Quadrat wäre zu bevorzugen. So die telefonische Aussage.


    Gruß

    Christian

    »Danke, ich bleibe bei der analogen Tonwiedergabe«, hatte er einmal zu mir gesagt. »Die digitale Aufzeichnung entstellt das Gefüge der diatonischen Tonleiter. Den meisten Menschen fällt es nicht auf, aber mein Gehör ist hypersensibel. Ich erkenne diese minimalen intradigitalen Auslassungen. Das ist eine meiner Anlagen.«

  • Hallo zusammen,


    wie versprochen, hier die neuen Gerätefüße: https://magaudio.de/


    Es handelt sich laut Hersteller um ein neuartiges Prinzip der magnetischen Anziehung, nicht der Abstoßung.


    Ich selber werde die Gerätefüße nicht einsetzen, sie fügen sich leider nur unharmonisch in den optischen Gesamteindruck meiner Amps ein.

    Trotzdem möchte ich sie euch nicht vorenthalten, da sie sehr sorgfältig verarbeitet sind und sich noch dazu in einem attraktiven Preisrahmen bewegen.



    Gruß,


    Andreas

  • Christian R.

    Hallo Christian,

    so wie Du es beschreibst, habe ich es mir auch überlegt (vielleicht unglücklich formuliert): Den Verstärker würde ich ans Bambusbrett ankoppeln, damit Resonanzen aus dem Gerät (von den Röhren?, Anregung durch Schallwellen?) abgeleitet werden können und nicht störend wirken. Das Bambusbrett wiederum würde ich vom Rest der Welt mittels Sylomer-Pads entkoppeln.


    Meine Frage ging in die Richtung, ob Ihr das auch so macht oder ob das, was bei mir bei Laufwerk und LS gut funktioniert, beim Verstärker murks ist.


    Ich nehme mal mit, dass da nix dagegen spricht. Also:

    -> Ausprobieren & berichten.


    VG

    Steffen

    And if you tolerate this

    then your children will be next