Lab Gruppen IP450 in Heim HIFI Anlage integrieren

  • Hallo Community,


    ich bin zu einer Lab Gruppen IP450 Endstufe gekommen und möchte diese als Experiment in meine Heimanlage integrieren aber ich habe Probleme die Anschlüsse zu verstehen. Kein Chinch, keine Klinge, alles Neuland. Ich habe einen Leben RS-100 Röhrenvorverstärker und weiß jetzt nicht recht, wie ich den anschließen soll. Auch die Gain Jumper Settings für meinen Bedarf sind mir nicht bekannt. Des Weiteren bin ich noch etwas ratlos, wie ich meine Lautsprecher an vier Ohm anschließe. Zumindest habe ich bei Amazon schon mal einen Adapter gefunden, der mir den Lautsprecher-Anschluss der Endstufe auf Klinke adaptiert. Immerhin...


    Mag sich bitte jemand die Mühe machen und mir bei der Integration behilflich sein?


    Danke Pronto

  • Hallo Pronto.


    Vielleicht kann ich Dir helfen.....

    Hast Du von der IP 450 eine Bedienungsanleitung? Im Web habe ich auf die Schnelle keine gefunden.

    Wenn Du keine hast, fotografiere mal die Rückseite der IP 450 so ab, dass man alle Anschlüsse (wahrscheinlich sind das Binding-Ports für Festinstallation?) mit deren jeweiliger Bezeichnung gut lesbar, erkennen kann und lade sie hier hoch.

    Dann könnten wir zunächst mal diese Seite klären und dann im nächsten Schritt den Anschluss Deines RS 100, wobei ich mit Röhren nicht vertraut bin....

    Habe aber selbst in meiner Anlage ne Menge HiFi mit Profitechnik kombiniert.


    Viele Grüße an Dich


    Uwe

    Hört am liebsten schwarzes Gold mit DUAL CS 721 mit Dynavector 10x5 (Shibata), DENON DP51F mit ELAC ESG 793E , DUAL CS 630Q mit Ortofon VM Silver, alle an Phonovorstufe THEL HQX 👍

    und Schnürsenkel mit REVOX PR99 und das alles gerne auch spürbar... 8o

  • Hallo,


    Hier gibt’s ein ziemlich gutes Bild der 450:


    http://sscom.com/data/cheditor…0b3687818_uwNkai7RkNY.jpg


    [IMG:http://sscom.com/data/cheditor4/1209/5e0cadce5a5f5a7b34fdf6f0b3687818_uwNkai7RkNY.jpg]


    Es sieht nach Speakon für die Lautsprecheranschlüsse (Output Ch. A, bzw. B) und XLR/Klinke-Kombi-Buchsen (Input Ch. A, bzw. B) für die Signalkabel aus.

    Wenn Du Deine Chinch-Kabel weiter verwenden möchtest, kannst Du folgende Adapter an die Inputs Deiner 450 stecken: https://m.thomann.de/de/neutri…tm?o=34&search=1518297304 , es gibt aber auch Adapterkabel...zu beachten ist, dass es die „Male“, also männlichen XLR-Stecker sind.

    Bei den Lautsprecheranschlüssen kannst Du Dir zweipolige Speakon-Stecker besorgen und auf die Kontakte 1+ und 1- jeweils die passenden Pole löten, oder schrauben.

    Du könntest mit den Steckern aber auch Adapter bauen und mit kurzen Kabelstücken Polklemmen anlöten...


    Grundsätzlich ist es überhaupt kein Problem Deine Vorstufe an die 450 anzuschließen!


    Bei den Gain-Einstellungen würde ich von leise (wenig dB) nach laut arbeiten. Es gibt ja auch noch die Pegelregler an der Front.

    Ich würde die Einstellung wählen, bei der die Pegelsteller vorne voll aufgedreht sind (0dB), Du mit der Lautstärkeeinstellung an der Vorstufe auch so weit wie möglich aufdrehen kannst und genug Regelbereich hast.


    Ich hoffe das war nicht zu verwirrend!

  • Super Alex,


    genauso hätt‘ ich‘s auch beschrieben und angeschlossen 👍

    Allerdings würde ich die Pegelregler an der Endstufe (IP450) so einstellen, dass der Lautstärkeregler der Vorverstärkers im optimalen Bereich arbeitet (i. d. R. ab Reglerstellung 9 - 10 Uhr) und somit die gewünschte Normallautstärke erreicht wird. Das reduziert in den meisten Föllen auch noch das Grundruaschen des VV.


    Grüße aus Bayern


    Uwe

    Hört am liebsten schwarzes Gold mit DUAL CS 721 mit Dynavector 10x5 (Shibata), DENON DP51F mit ELAC ESG 793E , DUAL CS 630Q mit Ortofon VM Silver, alle an Phonovorstufe THEL HQX 👍

    und Schnürsenkel mit REVOX PR99 und das alles gerne auch spürbar... 8o

  • Noch ein paar Kommentare meinerseits:

    - Die Eingänge sind XLR-Klinke-Kombibuchsen. Du brauchst also nicht zwingend einen Adapter Cinch auf XLR, Du kannst auch einen Adapter Cinch auf Klinke nehmen. Ist vielleicht ein paar Taler preiswerter...

    - Versuche bitte, bei den Lautsprecherkabeln Klinken zu vermeiden! Klinken sind eigentlich auf Kleinsignal ausgelegt und nicht auf die Ströme, die zu einem Lautsprecher fließen. Die werden zwar im (semi-)professional Audio durchaus mal zweckentfremdet, Klinkenstecker, die halbwegs massiv aufgebaut sind, sind aber rar...


    Gruß

    Andreas

    Die Natur ist zwar nicht unfehlbar, doch hält sie stets an ihren Fehlern fest. (Saki)


    Optimist: "Geil, schon Mittwoch.",
    Pessimist: "Scheiße, erst Mittwoch.",
    Realist: "Noch 8252 Arbeitstage bis zur Rente."

  • Hallo Zusammen,


    da kamen jetzt erfreulich viele Rückmeldungen, vielen Dank. Ihr bestätigt das also, dass die Lautsprecher an die grünen Schraubklemmen angeschlossen werden und nicht an den dafür eigentlich mit Speaker Out beschrifteten Anschlüssen ganz Links und ganz Rechts. Mich hat halt irritiert, dass diese grünen Schraubklemmen ebenfalls mit Input Channel A und B beschriften sind, bzw verstanden habe ich es eigentlich immer noch nicht warum das geht und warum man nicht einfach die beiden Speaker Ausgänge benutzt...?


    Das mit den Jumpersettings ist dann doch recht verständlich, wenn man mit den kleinsten Wert anfangen soll, in diesem Fall sind das 20db und arbeitet sich dann langsam bis auf 41db hoch. Mit dem Frontregler kann ich dann eine Feinabstimmung vornehmen, da ja auch nicht jede Eingabequelle gleich laut ist. Der Pegelregler an der RS-100 geht von 8 Uhr bis 16 Uhr und am liebsten habe ich ihn zwischen 10 und 12 Uhr. Das scheint demnach kein Hexenwerk zu sein.


    Nochmal zurück zu den Lautsprechern. Meine jetzige Endstufe hat pro Kanal 3 Anschlüsse, wobei einer den Lautsprecher mit 4 Ohm anschließt bzw der andere mit 8 Ohm. Die Lab ip450 hat in ihren Spezifikationen sowohl 2 Ohm, wie auch 4 Ohm und 8 Ohm als Möglichkeit ausgewiesen. Wie kontrolliere ich das an dieser Endstufe und stelle zB 4 Ohm ein?


    Hier mal ein Link zu den Unterlagen der ip450, da werden auch einige technische Spezifikationen ausgewiesen:


    https://all-guides.com/model/lab-gruppen/ip-series-ip-450.html


    Vielen Dank für eure Unterstützung und ich bin gespannt, wie das ganze am Ende klingen wird.


    Bye Pronto und auch Grüße aus Bayern ;-)

  • Wo steht das denn geschrieben?

    Zitat

    [...]Bei den Lautsprecheranschlüssen kannst Du Dir zweipolige Speakon-Stecker besorgen und auf die Kontakte 1+ und 1- jeweils die passenden Pole löten, oder schrauben.[...]

    Hab ich es doch falsch verstanden? So hat mir das auch der Kollege gesagt, von dem ich den Verstärker habe. Groß nachgefragt habe ich erst mal nicht, erst als ich gelesen habe, dass da Input steht, wurden meine Verständnisprobleme offensichtlich...


    Thx & Bye Pronto


  • Hallo Pronto,


    die Lautsprecher gehören definitiv an die Speakon-Buchsen OUT CH A und OUT CH B


    Grüße aus Bayern


    Uwe

    Hört am liebsten schwarzes Gold mit DUAL CS 721 mit Dynavector 10x5 (Shibata), DENON DP51F mit ELAC ESG 793E , DUAL CS 630Q mit Ortofon VM Silver, alle an Phonovorstufe THEL HQX 👍

    und Schnürsenkel mit REVOX PR99 und das alles gerne auch spürbar... 8o

  • Die grünen Schraubkontakte liegen parallel zu den entsprechenden Inputs um die entsprechenden Signale an einen weiteren Eingang weiterzuleiten. Alles notwendige steht doch in der, zugebenermaßen etwas umständlich formulierten Anleitung drin. Man braucht nichts weiter als...

    • einigermaßen gute Englischkenntnisse
    • passende Speakon/Neutrik Stecker
    • Lötkolben

    ;)

  • Meine jetzige Endstufe hat pro Kanal 3 Anschlüsse, wobei einer den Lautsprecher mit 4 Ohm anschließt bzw der andere mit 8 Ohm. Die Lab ip450 hat in ihren Spezifikationen sowohl 2 Ohm, wie auch 4 Ohm und 8 Ohm als Möglichkeit ausgewiesen. Wie kontrolliere ich das an dieser Endstufe und stelle zB 4 Ohm ein?

    Dann ist Deine jetzige Endstufe vielleicht eine Röhrenendstufe? Deren Ausgangsübertrager haben in der Regel verschiedene Abgriffe für verschiedene Lautsprecher-Nennimpedanzen. Was aber nicht heißt, daß es im Einzelfall doch am anderen Abgriff besser klingt.

    Transistorendstufen sind in aller Regel so niederohmig, daß es egal ist, was Du da anschließt. Mit steigender Impedanz sinkt halt die maximale Ausgangsleistung weil die Ausgangsspannung ja nicht mitsteigt (im Gegensatz zum Ausgangsübertrager bei Röhren...).


    Gruß

    Andreas

    Die Natur ist zwar nicht unfehlbar, doch hält sie stets an ihren Fehlern fest. (Saki)


    Optimist: "Geil, schon Mittwoch.",
    Pessimist: "Scheiße, erst Mittwoch.",
    Realist: "Noch 8252 Arbeitstage bis zur Rente."

  • Servus Miteinander,


    Zitat

    Pronto, hier mal ein Link zu SPEAKON,

    dann wird es vielleicht klarer, was Du ganz

    links und ganz rechts reinstecken musst...

    ach Männer, jetzt weiß ich wo ich gedanklich falsch abgebogen bin. Speakon hatte der Kollege auch erwähnt, ebenfalls mit ggf schrauben oder löten und das ganze hat meine Aufmerksamkeit so auf die grünen Schraubdinger da in der Mitte gelenkt, dass ich da einfach nicht mehr abgelassen hab. So vehement, dass ich grübelnd vor den Dingern gesessen bin und mich auch noch nach dem Studium der Gebrauchsanleitung, ständig gefragt hab, warum zum Teufel muss ich das da anschließen. Gut das ich euch noch gefragt hab und Danke, dass ihr so geduldig mit mir gewesen seid. Als quasi Beifang haben wir das Problem mit den Jumpern auch gleich gelöst.


    Jetzt weiß ich wonach und nach wem ich suchen muss...


    Zitat

    Dann ist Deine jetzige Endstufe vielleicht eine Röhrenendstufe? Deren Ausgangsübertrager haben in der Regel verschiedene Abgriffe für verschiedene Lautsprecher-Nennimpedanzen. Was aber nicht heißt, daß es im Einzelfall doch am anderen Abgriff besser klingt.



    Jupp, ist eine Röhrenendstufe aber die klingt an meinen Tannoy Glenair 15 einfach nicht so wie ich mir das gewünscht hab. Die hat Probleme, mit was weiß ich nicht genau aber ich wollte jetzt doch mal einen stärkeren Transistorverstärker testen. Die Glenair hat zwar einen ordentlich hohen Wirkungsgrad und theoretisch hätte eine Röhre damit keine Probleme haben sollen aber praktisch passen die nicht zusammen. Vielleicht hätte eine andere Röhre besser gepasst. Der Krieger in Riedenburg meinte eine Unison hat er an der Glenair 15 schon betrieben aber meine Chinesenbox Cayin macht daran grad keine gute Figur. Die Gelegenheit mit der PA Endstufe war jetzt günstig, mal was anderes auszuprobieren und es gibt durchaus ernstzunehmende Leute, die schwören drauf. Also schau ich jetzt mal, was daraus wird, ad acta legen kann ich das Experiment immer noch aber ich habs zumindest versucht und geb mir auch Mühe, wie ihr seht... ;-)

    Zitat

    pronto : vielleicht hast du jemanden im Bekanntenkreis, der dir helfen kann?


    Wo wohnst du?


    Ich hoffe. Mein Onkel, der früher seine Röhrenverstärker selber gebaut hat (Nachrichtentechniker seines Zeichens), war ziemlich "lötzinnaffin" aber den gibt es leider nicht mehr. Der hätte mir bestimmt auch alle diese Fragen beantworten können. Ich wohne in 852xx, dass ist zwischen München und Ingolstadt.


    Bin auf alle Fälle gespannt, was das jetzt wird aber ich beschäftige mich schon jetzt wieder mehr mit meiner Musik und das ist schon mal was. Wenn das jetzt besser klappt, könnte ich meinen musikalischen burn out überstanden haben... :-)


    Thx & Bye Pronto

  • Du kannst versuchshalber mal die Tannoy an die anderen Abgriffe des Röhrenverstärkers testen. Vielleicht tut sich da klanglich was. Aber mei, Tannoy enthält halt das Wort "annoy"...:S


    Gruß

    Andreas

    Die Natur ist zwar nicht unfehlbar, doch hält sie stets an ihren Fehlern fest. (Saki)


    Optimist: "Geil, schon Mittwoch.",
    Pessimist: "Scheiße, erst Mittwoch.",
    Realist: "Noch 8252 Arbeitstage bis zur Rente."

  • Du kannst versuchshalber mal die Tannoy an die anderen Abgriffe des Röhrenverstärkers testen. Vielleicht tut sich da klanglich was. Aber mei, Tannoy enthält halt das Wort "annoy"...

    Der erste Versuch an 4 Ohm war auch nicht berauschend, ich versuche es heute Abend in anderer Stimmung noch mal. Ich schau jetzt mal was die PA Endstufe bringt, hoffentlich macht die mehr Spaß und das mit den annoying Tannoy finde nicht lustig[tm]... :wacko:

  • Lass dich nicht ins Bockshorn jagen. Ein Musikfreund hat die Glenair 15 auch. Richtig angetrieben, spielt die richtig gut :)

    Probier die 450 mal. Die Kontrolle der PA-Endstufe tut deinem Lautsprecher vermutlich gut ;)

  • Lass dich nicht ins Bockshorn jagen. Ein Musikfreund hat die Glenair 15 auch. Richtig angetrieben, spielt die richtig gut :)

    Probier die 450 mal. Die Kontrolle der PA-Endstufe tut deinem Lautsprecher vermutlich gut ;)

    ....genau! Gute PA- und Studioendstufen werden allzuoft unterschätzt.

    Möchte zwar meine guten alten ROTEL-Endstufen nicht missen, habe aber mit PA gerade im Bassbereich und Dynamik nur gute Erfahrungen gemacht und werde, wenn mich die ROTELs mal verlassen (müssen) nur noch PA einsetzen.


    Gruß


    Uwe

    Hört am liebsten schwarzes Gold mit DUAL CS 721 mit Dynavector 10x5 (Shibata), DENON DP51F mit ELAC ESG 793E , DUAL CS 630Q mit Ortofon VM Silver, alle an Phonovorstufe THEL HQX 👍

    und Schnürsenkel mit REVOX PR99 und das alles gerne auch spürbar... 8o