Bipolar 0,68uf/50

  • Guten Tag.

    Benötige Eure Hilfe bei einem Elkotausch auf der Platine eines PhonoPres aus den 80ziger Jahren.

    Verbaut sind dort u.a. zwei bipolare Elkos mit den Werten 0,68uf/50V.

    Neue Elkos werden aber nur in den Größen 0,47uf, bzw. 1uf angeboten und wegen Platzmangel passen keine MKT/MKPs.

    Nehme ich nun den kleineren Elko, oder doch lieber den größeren?

    Oder gibt es noch andere Alternativen?


    Freue mich auf Eure Hilfe.

    Dafür schon 'mal vielen Dank.

    Es grüßt:

    Ansgar

  • Schaltete doch einfach einen 47 µF und einen 22 µF Kondensator parallel. Dann hast Du eine passende Kapazität.

    Viele Grüße, Christian.


    Das Leben kann so schön sein, nur nüchtern darfst Du nicht werden. (Melanie Müller)

    The post was edited 1 time, last by Dan_Seweri ().

  • Moin Ansgar,

    deine Frage ist etwas sehr seltsam.

    Woher sollen wir das wissen, ohne dass du uns die nötigen Informationen lieferst.:( Wir sind doch keine Hellseher:wacko:.

    Um welches Gerät handelt es sich denn? Wir wäre es z.B. mit einem Foto der Platine oder einfach nur die Maße des Elkos, Durchmesser und Höhe und eventuell größter möglicher Durchmesser und größte mögliche Höhe. Sind die Anschlüsse radial oder axial? Hast du eventuell auch einen Schaltplan?

    Gruß Kalle

  • Guten Abend, die Herren.


    Vielen Dank für die Antworten.

    Habe die PreAmp Platine vom Accuphase einmal fotografiert.

    Es geht um den kleinen, roten Elko inmitten des Fotos. (C19, C20 auf dem Schaltbild)

    Den kann ich nicht mehr in der Größe 0,68uf/50V bekommen. Nur in 4,7Uf oder in 1uf.

    Einen Schaltplan habe ich, aber ob ich einen der 2 genannten verwenden kann erschließt sich mir nicht.

    Ich habe jetzt 2 Wima Kondensatoren mit RM 2,5 gekauft.

    Es sind zwar Folien/Polyester Kondensatoren, aber das sollte funktionieren.

    Zum Wochenende werde ich sie mal einsetzen.


    Es grüßt:

    der liebe junge

    Files

    • DSC00992.JPG

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    • PhonoPre.pdf

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  • Accuphase hat in vielen Vor- und Vollverstärkern solche bipolaren Elko-Ausführungen verbaut, die nicht als Koppelkondensator fungieren, sondern als frequenzbestimmendes Element in Baxandall-Klangregelungen (Bass-Höhenregelungen) wirken. Bereits werkseitig hätten hier hochwertige MKP-Ausführungen eingesetzt werden müssen, was im Nachhinein aus Platzgründen gar nicht oder allenfalls nur mit kaotischem Drahtverhau realisierbar ist.


    Deswegen können nur wieder bipolare Elkoausführungen eingebaut werden. Klanglich eine Katastrophe. Darum empfehle ich bei Vollverstärkern dieses Fabrikats, den Vorverstärker komplett tot zu schalten und durch eine externe passive Vorstufe zu ersetzen wie z. B. diese hier:

    http://www.goldpt.com/sa4.html
    http://www.goldpt.com/sa2x.html
    http://www.goldpt.com/sa2.html

    Die klangliche Verbesserung ist bei allen Accuphase-Vollverstärkern mit Elkos in der Klangregelung dramatisch.

    Weitere passive Vorstufen findet man bei post #9 hier:

    http://www.diyaudio.com/forums…98810-passive-preamp.html


    Im Falle, das der Originalzustand beibehalten werden soll, würde ich BP-Elkos hier beschaffen:

    http://www.hifi-zeile.de/index…service&c2=accuphase&l=de

    == Gewerblicher Teilnehmer ==

  • Quote

    Deswegen können nur wieder bipolare Elkoausführungen eingebaut werden. Klanglich eine Katastrophe.

    So wie ich es herausgelesen habe, wurden die Bauteile komplett "prophylaktisch" ausgewechselt. Eine Unsitte, die sehr häufig durchgeführt wird, weil es eben mit Hausmitteln und ohne weitere Kenntnisse durchgeführt werden kann. Der Wechsel des Netzkabels fällt in die selbe Kategorie, wobei da mitunter sogar lebensgefährliche Kapriolen gebastelt werden.

    Die verbauten BP-Elkos sind von hervorragender Qualität und ausgesprochen langzeitstabil. 30 oder auch >40 Jahre sind unter normalen Temperaturbedingungen kein Problem.


    Es ist zwar kinderleicht, überall und zu jederzeit etwas über "klangliche Katastrophen" zu philosophieren, aber die Realität sieht in diesem Fall ganz anders aus.

  • Moin Hartmut,

    Es ist zwar kinderleicht, überall und zu jederzeit etwas über "klangliche Katastrophen" zu philosophieren, aber die Realität sieht in diesem Fall ganz anders aus.

    ich finde es sehr gut, dass hier jeder seine eigene Realität leben darf.

    Meine sieht irgendwie ganz anders aus, aber ich lebe ja auch nicht in einem Labor, sondern bemühe mich mitten im Leben zu stehen.

    Ich höre gerade mit viel Spaß ganz ohne Elko im direkten Signalpfad Stan Getz in Stockholm.


    Gruß Kalle

  • Quote

    Ich höre gerade mit viel Spaß ganz ohne Elko im direkten Signalpfad Stan Getz in Stockholm.

    Das mag ja sein, ist aber kein Argument (oder gar ein Beleg) dafür., dass es mit Elkos im "Signalpfad" (wem auch immer) nicht ebensoviel Spass machen kann. Selbst dann, wenn nicht Stan Getz, sondern Helene Fischer gespielt wird.


    Spass haben hat mit irgendwelchen Bauteilen nun wirklich nichts zu tun. :thumbup:

  • Spass haben hat mit irgendwelchen Bauteilen nun wirklich nichts zu tun. :thumbup:

    Sorry,

    oh je, was suchst du denn eigentlich hier in dem Forum? Hier geht eigentlich nur darum mit Spaß und Freude den Musikgenuss zu optimieren und sich darüber auszutauschen.

    Das Forum um Recht zu haben ist irgendwo anders, aber nicht hier.

    Jrooß Kalle

  • Quote

    oh je, was suchst du denn eigentlich hier in dem Forum? Hier geht eigentlich nur darum mit Spaß und Freude den Musikgenuss zu optimieren und sich darüber auszutauschen.

    Da möchte ich widersprechen.

    In diesem Thread geht es in erster Linie um die Technik in einem Hifigerät.


    Und das ist genau das, was mich interessiert.


    Über Stan Getz oder Gitte Henning kann man natürlich auch "fachsimpeln", aber dieser Thread ist m.E. der falsche Ort dafür.

  • Da möchte ich widersprechen.

    In diesem Thread geht es in erster Linie um die Technik in einem Hifigerät.


    Und das ist genau das, was mich interessiert.

    Hallo Hartmut,

    das ist ein Irrtum deinerseits. Für die Technik interessierst du dich überhaupt nicht, denn du hast bis jetzt noch nicht einmal in Erwägung gezogen irgendeine Anregung von uns anderen überhaupt mal zu überdenken oder zu überprüfen. Du hast kein erkenntnisleitendes Interesse, sondern dein Bestreben ist nur deine Meinung durchzudrüchem, d.h. Recht zu haben.

    Das ist für das Forum nicht besonders hilfreich und menschlich nicht nett.

    Gruß Kalle

  • Quote

    das ist ein Irrtum deinerseits. Für die Technik interessierst du dich überhaupt nicht, denn du hast bis jetzt noch nicht einmal in Erwägung gezogen irgendeine Anregung von uns anderen überhaupt mal zu überdenken oder zu überprüfen.

    Interessante Schlussfolgerung. Ausgesprochen abenteuerlich. ^^

    Ist in diesem Zusammenhang eine Frage gestattet, zu der ich dann auch eine sinnvolle Antwort erhalte ? :


    Welche deiner (oder eurer) Anregungen habe ich bisher nicht überdacht, und welche habe ich nie überprüft.


    Quote

    Du hast kein erkenntnisleitendes Interesse


    OK, das kannst du selbstverständlich einfach so in den Raum stellen. Das war´s dann aber auch.

  • Zwei Dinge möchte ich "dem lieben Jung" empfehlen.


    Wenn man sich an solchen Geräten zu schaffen macht, dann ist ein LCR-Meßgerät die erste Anschaffung, noch bevor man überhaupt den Deckel des Verstärkers geöffnet hat.

    Eigentlich sollte sowas zur minimalen Grundausstattung aller Leute gehören, die mit dem Lötkolben an Geräten hantieren. Vieleicht hast du (DLJ) ja sowas bereits, und vielleicht sind die Kondensatoren tatsächlich als defekt eingestuft worden.
    Ein preiswertes Handgerät mit guter Genauigkeit (auch für große Elkos geeignet) ist das DE-5000.


    Da die 0,68µF bp tatsächlich nicht einfach zu beschaffen sind, könntest du (wie bereits vorgeschlagen) Wima MKS mit 5mm Raster verwenden, WENN die Elnas wider Erwarten irgendein Problem haben.

  • Guten Abend.

    Erst einmal vielen Dank für Eure Antworten.

    Ein 0,68uf Kondensator ist tatsächlich hin.

    Den Defekt hat eine Fachwerkstatt, in deren Ladengeschäft werden Accuphase-Geräte verkauft, zweifelsfrei festgestellt.

    Und weil ich den Techniker gut kenne, habe ich nur für die Fehlersuche gezahlt.


    Es grüßt:

    der liebe junge

  • Wenn das so war, hätte der freundliche Techniker dir gleich zwei neue Kondensatoren zu je 12 cent mit auf den Weg geben sollen.

    Wenn sie in in einem Accuphase Fachbetrieb mit Werkstatt nicht zu bekommen sind, wo sonst? :saint:

  • Guten Tag.


    Einen Bipolaren Elko in der Größe 0,68uf/50V zu bekommen ist fast nicht möglich.

    Mag sein, dass irgendjemand noch über Restbestände verfügt, ich jedenfalls freue mich über den kleinen Wima.

    Die Service Werkstatt konnte mir damit nicht helfen und renommierte Hersteller wie, Elna, Nichicon, Panasonic, haben keine im Programm.

    Es grüßt:

    Ansgar

  • So wie ich es herausgelesen habe, wurden die Bauteile komplett "prophylaktisch" ausgewechselt. Eine Unsitte, die sehr häufig durchgeführt wird, weil es eben mit Hausmitteln und ohne weitere Kenntnisse durchgeführt werden kann. Der Wechsel des Netzkabels fällt in die selbe Kategorie, wobei da mitunter sogar lebensgefährliche Kapriolen gebastelt werden.

    Die verbauten BP-Elkos sind von hervorragender Qualität und ausgesprochen langzeitstabil. 30 oder auch >40 Jahre sind unter normalen Temperaturbedingungen kein Problem.


    Es ist zwar kinderleicht, überall und zu jederzeit etwas über "klangliche Katastrophen" zu philosophieren, aber die Realität sieht in diesem Fall ganz anders aus.

    Im Vergleich zum heutigen klanglichen Mainstream stimmt das mit Sicherheit. Wenn ich die Meßlatte für Klangqualität auf das Niveau hebe wie in den 80er Jahren üblich (wo viele Accuphase Komponenten wirklich nicht die erste Wahl waren, wenn es um höchste Ansprüche an die Wiedergabequalität ging), bleibe ich bei meiner Aussage.

    == Gewerblicher Teilnehmer ==

  • Quote

    Wenn ich die Meßlatte für Klangqualität auf das Niveau hebe wie in den 80er Jahren üblich (wo viele Accuphase Komponenten wirklich nicht die erste Wahl waren, wenn es um höchste Ansprüche an die Wiedergabequalität ging), bleibe ich bei meiner Aussage.

    Das ist dein gutes Recht, und es ist weder eine Kunst, noch bedarf es irgendeiner Qualifikation, solche Aussagen zu machen. Es sind willkürlich in den Raum gestellte Aussagen ohne jeden Beleg.

    Das ganz normale Tagesgeschäft.