The Extender von van den Hul

  • Der Franz
    Dachte, dass sei aus meiner Beschreibung klar geworden.

    Ich habe an einem Nebentisch gesessen und Klangunterschiede waehrend einer Vorfuehrung gehoert, ohne zu Wissen, was eigentlich vorgeführt wird, geschweige denn, was der Preis sein soll.


    Es hat sich dann auf Grund meiner Nachfrage rausgestellt, dass es der Extender war, der erstmals vorgeführt wurde.


    Insofern war ich sicherlich nicht von einem high endigen Preis voreingenommen....

    Gruss

    Juergen

    gewerblicher & privater Veranstalter audiophiler Events

    TechDAS Stützpunkt


    AAA- Mitglied

  • ..keine Frage, das man mit einer irgendwie/irgendwo eingeschleiften Klangbiegezange einen anderen klanglichen Einruck hervorrufen kann. Nur, es gibt keine Schaltung zur dedizierten 'Klangverbesserung'. Wo ich filtere, anhebe, absenke , Obertöne hinzufüge oder wegnehme., verändere ich (messbar) das Signal. Und keinesfalls gibt es irgendeine Wunderschaltung, die nur 'besser' kann.

  • Find ich immer besser, wenn man auch noch was sparen kann!!!

    Bei den Preisen sollte man immer irgendwo Sparen!!!

    Finde ich auch. Ich spare mir die Anschaffung gleich ganz - billiger geht's nimmer! :)

    Sebastian


    PS: Warum sagt Herr vdH nicht " Ich hab' da was entwickelt, aber ich sage Euch nicht was es ist oder wie es funktioniert. Hört einfach selbst und entscheidet dann..."

    Damit könnte ich leben.

    Wenn man aber als promovierter Naturwissenschaftler so pseudoesoterisches Zeugs absondert, muss man sich nicht wundern, wenn man am Ende in eine zweifelhafte Ecke gestellt wird.

  • Wenn man aber als promovierter Naturwissenschaftler so pseudoesoterisches Zeugs absondert, muss man sich nicht wundern, wenn man am Ende in eine zweifelhafte Ecke gestellt wird.

    Ich glaube auch nicht, dass er sich wundert.

    Er wird eher erfreut sein, dass dieses pseudoesoterische Zeugs Geld einbringt.

    Man sollte nicht vergessen, das auch die Fa. Van den Hul angetreten ist um Gewinne zu erzielen. Ob das nun mit Abtastsystemen, Kabeln, Steckern oder pseudoesoterischen Zeugs geschieht, ist unerheblich (jedenfalls wenn einem am eigenen guten Ruf nicht so viel gelegen ist).

  • Ich habe doch genau das geschrieben.

    Auch Du hast schon einige Unterschiede gehört und sie als Verbesserung wahrgenommen.

    Hast du eben nicht.

    Du hast geschrieben:

    "Bei dem Preis wird ein Unterschied wahrgenommen und der kann ja nur eine Verbesserung sein. "


    Und genau dem widerspreche ich. Habe schon vieles gehört und oft war das preiswertere besser, es war auch schon kein Unterschied wahrnehmbar, alles ist schon vorgekommen. Mitnichten ist das teure immer besser oder man alles am Preis festmachen. Das halte ich für völlig falsch.

  • Hast du eben nicht.

    Du hast geschrieben:

    "Bei dem Preis wird ein Unterschied wahrgenommen und der kann ja nur eine Verbesserung sein. "


    Und genau dem widerspreche ich. Habe schon vieles gehört und oft war das preiswertere besser, es war auch schon kein Unterschied wahrnehmbar, alles ist schon vorgekommen. Mitnichten ist das teure immer besser oder man alles am Preis festmachen. Das halte ich für völlig falsch.

    Ich schrub aber auch:

    „Auch Du hast schon einige Unterschiede gehört und sie als Verbesserung wahrgenommen.“

    Du nimmst Unterschiede wahr, wo welche sind oder auch nicht sind.

    Dass Du dann tatsächlich glaubst, es gäbe Unterschiede, weil Du sie wahrgenommen hast, halte ich für einen Irrtum (nicht nur bei dir!).

    Ob Du nun vom Preis wusstest, bevor Du irgend was gehört hast oder ihn erst im Nachhinein erfahren hast und daraus eine Objektivität konstruierst, spielt keine Rolle.


    Es ist das alte Problem: Es fällt unendlich schwer zuzugeben, dass man durch etwas eine Verbesserung erfahren hat, das es eigentlich nicht gab oder vielleicht sogar eine objektive Verschlechterung war. Es darf nicht sein, dass es reine Suggestion war, die einem Spaß beschert.

    Ob der Irrtum nun daran bestand, dass ein 2.500,-€-Bauteil gut sein muss oder dass man von sich selber glaubt, man könne das Teil sachlich beurteilen, spielt dabei keine Rolle.

    Beides gehört für mich in die Kategorie:

    „Widdewiddewitt und Drei macht Neune !! Ich mach' mir die Welt Widdewidde wie sie mir gefällt!“

  • Ich bin da weit von weg und meide auch solche Veranstaltungen.

    Ich besuche keinerlei HiFi-Veranstalungen, weil eben nicht weiß, ob ich weit genug weg davon bin, mir irgend einen Unsinn verkaufen zu lassen.

    Ich bekomme häufig Einladungen zu Veranstaltungen von z.B. „Nordost“ oder „Accuphase“ und weiß dann eigentlich nur, was ich an diesen Terminen sicher nicht mache.


    Das Hören ist eine der subjektivsten Sache überhaupt und ich möchte mich hierbei nicht ausnutzen lassen und später Threads in Foren lostreten müssen, um meinen Fehlkauf wieder schön zu reden.

  • Veranstaltungen besuche ich gerne und höhre mir auch gerne Anlagen an, aber bis auf Schallplatten oder Tonabnehmer kaufe ich meistens nichts.

    Wen mir etwas sehr gut gefällt lasse ich mir dann immer eine Adresse in meiner Nähe geben um ggf. diese Komponente mir nochmal in Ruhe anzuhöhren.


    Gruß

    Bernd

  • Wenn das Teil wirklich eine Verbesserung bringt, wäre ich eher interessiert so ein Teil mal zu öffnen und zu schauen wie es funktioniert. Vielleicht läßt sich's ja für deutlich weniger Geld DIY realisieren...

    vriendelijke groeten aan de fatbike rijder :)

  • Ja,


    es gehört ein gerüttelt Maß an Masochismus dazu ein solches Thema hier zur Diskussion zu stellen.


    Ich warte auf den Tag, an dem bestritten wird, dass auf Schallplatten Musik gespeichert sein kann. Dies wird sicherlich nur durch den Covertext suggeriert.

    Viele Grüße

    Andreas


    "Jeder darf sagen was er denkt. Hauptsache, er hat vorher gedacht." (frei nach Harry Rowohlt, ihm zum Gedenken)

  • es gehört ein gerüttelt Maß an Masochismus dazu ein solches Thema hier zur Diskussion zu stellen.

    Der Sinn, ein solches Thema hier zu Diskussion zu stellen, ist womöglich kein uneigennütziges Verbreiten von Infos, sondern die verzweifelte Suche nach Gleichgesinnten, um den Schmerz des Fehlkaufs zu teilen.

  • Wenn das Teil wirklich eine Verbesserung bringt, wäre ich eher interessiert so ein Teil mal zu öffnen und zu schauen wie es funktioniert. Vielleicht läßt sich's ja für deutlich weniger Geld DIY realisieren...


    Den Sänger weiter ins Zimmer stellen kann man durch Vermischung (Überlagerung) der Kanäle erreichen.



    Gruß

    Bernd

  • Zitat van den Hul aus dem oben verlinkten Video:

    "...I approach a part at the brain that has not been used so far"

    Also wenn das keine Esoterik ist...


    Und weiter wird natürlich gesagt, daß man den Effekt nur hört, wenn man ein erfahrener Hörer ist. Zu diesem elitären Kreis möchte man dann natürlich auch gehören. Diese Erklärung hört man auch immer wieder, wenn man Klangunterschiede verschiedener Kabel, Zubehör etc. anzweifelt.

    NA Ace Spacedeck / Pear Cornet 2 / Grado The Reference 2 -> Xono Clone -> New Audio Frontiers 845 SE -> Stereofone Bayreuth Dura

  • Da ja nun durchaus einige gut beleumundete Forumskollegen Klangveränderungen, verursacht durch den „Extender“, wahrgenommen haben, wäre es doch an der Zeit, uns mit der Mechanik des Ganzen zu befassen.


    Die Herstellerangabe interpretiere ich so, dass das Gerät elektrisch geladene Teilchen (Ionen) in die Umgebungsluft emitiert.

    Die Schallwellen, unterwegs von der Schallquelle u.a. zum Ohr, deformiert die Teilchen des durchdringenden Mediums aber rein mechanisch, richtig? (ernstgemeinte Frage).


    Wo ist hier der mögliche Zusammenhang?


    Gruß, Andreas

  • Der Sinn, ein solches Thema hier zu Diskussion zu stellen, ist womöglich kein uneigennütziges Verbreiten von Infos, sondern die verzweifelte Suche nach Gleichgesinnten, um den Schmerz des Fehlkaufs zu teilen.

    So hart würde ich es nicht formulieren... was ich mir aber durchaus vorstellen könnte, ist: man hört eine Verbesserung, wird aber durch die Masse derer, die dies für Einbildung halten, verunsichert... daher hofft man, dass andere gleiche Erfahrungen gemacht haben und dies mitteilen.

    Haben mehrere oder gar viele Ähnliches erlebt, so wird die Wahrscheinlichkeit, doch nicht nur auf Einbildung "hereingefallen" zu sein, geringer und kann ggf. sogar verdrängt werden.

    Ich halte das für eine normale und gesunde Herangehensweise an solche Geschehnisse.