Sicherungen meine eigenen Erfahrungen

  • Hmmmm.....Es wird aber sogut wie immer von ganz erheblichen, enormen, sehr deutlich hörbaren Verbesserungen berichtet.


    Es sheht also ganz danach aus, dass der Einsatz sogut wie immer sinnvoll erscheint......oder? :D:D:saint:

    Hallo Hartmut,
    das ist eben genau das Problem. Ich habe meinen Filter und den Stromverteiler schon bei Leuten ans Netz angeschlossen und es war KEIN eindeutiger Unterschied hörbar. Das gibt es eben auch. Manchmal ist keine Veränderung feststellbar. Damit muss man leben können, auch wenn es bei der eigenen Anlage was bringt und hörbar ist. Genau darum entstehen immer wieder solche boshaften Thread über die Netzoptimierung.

    Manches kann man hören aber nicht messen und manches kann man messen. (Ein TV afiner Kollege hat - nach dem Hören meiner Anlage und Feinsicherungswechsel Demo - alle zugänglichen Feinsicherungen an den Geräten (DVD Player usw) gewechsel. Er konnte mit einem Spezial Messgerät die verbesserte Kantenschärfe nachmessen! Obwohl der Austausch der Feinsicherungen darauf technisch gesehen keinen Effekt haben dürfte...) Das gibt es also auch. Darum bin ich so ein Verfechter das die Leute das bei sich an der Anlage und in der eigenen Wohnung ausprobieren sollten. Es spielen da so viele Sachen mit rein.

    Unsere grösste Schwäche liegt im Aufgeben. Der sichere Weg zum Erfolg ist immer, es doch noch einmal zu versuchen. (T. Alva Edison -
    Erfinder des Phonographen, der Kohlenglühfadenlampe und des Betongiesverfahrens)

  • Quote

    Manches kann man hören aber nicht messen

    Das ist aber nicht mehr als eine unhaltbare und sehr unglaubwürdige Behauptung. Ich behaupte hingegen, dass man messtechnisch immer Unterschiede feststellen kann, wenn (und darauf kommt es an) , ein Beleg dafür erbracht wurde, dass Unterschiede gehört wurden.

    Es kommt also darauf an, ob man die Höreindrücke auch unter kontrollierten Bedingungen bestätigen kann. Nur so geht es, wenn man auch nur annähernd sinnvolle Ergebnisse erhalten möchte, die man dann auch als Argument verwenden kann.


    Andersherum ist es viel einfacher. Wenn ich zwei baugleiche Verstärker oder Zuspieler habe, und deinen davon derart gravierend verändere, dass man die Unterschiede spielend leicht sogar mit Hausmitteln nachweisen kann, behaupte ich, dass die Unterschiede von den allermeisten Hörern -zu Hause an ihrer eigenen Umgebung- nicht nachweisbar vernommen werden können.


    Das kann man mit etwas Erfahrung und dem passenden Equipment relativ einfach in Erfahrung bringen. Zumindest dann, wenn daran Interesse besteht, was sogut wie nie der Fall ist. ^^



    Quote

    Er konnte mit einem Spezial Messgerät die verbesserte Kantenschärfe nachmessen!

    Ich gebe zu, dass mich DAS wirklich brennend interessieren würde, aber ich weiss natürlich auch, dass es dazu keine Weiteren Informationen geben wird. Ich bin diesbezüglich sowas wie ein Hellseher.

    Ich habe all diese Messgeräte seit vielen Jahren in meinem Besitz , konnte aber nie Änderungen in einer "Kantenschärfe" ^^ nachweisen. Möglicherweise sind Verrundungen durch Bandbreitenbegrenzung (durch andere Feinsicherungen) gemeint....Wir werden es nie erfahren ;)


    Quote

    Obwohl der Austausch der Feinsicherungen darauf technisch gesehen keinen Effekt haben dürfte...)


    Stimmt schon, aber was wäre High-End ohne.....Magie?


    Quote

    Das gibt es also auch

    Ja, als Text in Foren ;)

  • Und den Innenwiderstand, je nach Produkt kann der schon sehr unterschiedlich sein. Ich hatte hier 500mA flink mit Werten von 0,4Ohm und ein anderes Fabrikat mit 1,5 Ohm, ebenfalls 500mA flink.

    Viele Grüße
    Dieter


    AAA Mitglied

    Hat zu viele Pläne und zu wenig Zeit zum Basteln 8)

  • Der relativ hohe Widerstand ist besonders bei flinken Sicherungen mit geringem Auslösestrom typisch, und kann durchaus variieren. Das muss man halt in Kauf nehmen, denn es ist quasi eine physikalische Voraussetzung dafür, dass die Sicherung überhaupt auslösen kann.


    Viel interessanter ist die Frage nach dem genauen Einsatzort der Sicherung, und den unterschiedlichen messtechnischen Auswirkungen auf das NF-Signal, das letztendlich irgendwann am Lautsprecher ankommt, wenn man die Sicherung durch irgendwelche Zaubersicherungen auswechselt.

    Wer darüber philosophiert, wir das (hoffentlich) alles ausgearbeitet haben, und kann entsprechend ausführlich berichten.


    Ein durchaus interessantes Thema, wenn Meßaufbauten und Meßergebnisse klar und deutlich veröffentlicht werden, sodass man sie überprüfen kann.

    Gruß

    Hartmut

    The post was edited 1 time, last by Pelzer ().

  • Die Sicherung gehört zu einer Vorstufe die bei Vollaussteurung 300mA zieht. In diesem Fall kann ich mir auch ohne Messungen vorstellen das es messbare Auswirkungen hat ob ich die billige (1,5 Ohm) oder die teure (0,4Ohm) Sicherung hier verwende. Eine Schwankung der Versorgungsspannung um 0,45Volt über die Aussteurung ist hier die Folge im Gegensatz zu 0,12Volt. Das Ganze bei einer Versorgungsspannung von 12 Volt... (3,75% zu 1%)

    Viele Grüße
    Dieter


    AAA Mitglied

    Hat zu viele Pläne und zu wenig Zeit zum Basteln 8)

  • Alleine mit der Vorstellungskraft kommt man da zu keinem Ergebnis, und ob sich der Widerstand zum Preis generell antiproportional verhält, ist so ebenfalls nicht zu klären.


    Wirklich wünschenswert wäre in deinem Fall die exakte Positionierung dieser (einzelnen?) 500 mA Feinsicherung. Liegt sie im Primärkreis oder dem Sekundärkreis des Transformators, oder hat man sie (irrtümlich) hinter der Längsregelung positioniert?


    Wenn das geklärt wäre, könnte man sich über etwaige Einflüsse und nicht über die Vorstellungskraft unterhalten.
    Möglicherweise gibt es in der nicht näher benannten Vorstufe auch garkeine effeltive Regelung der Spannungen, und möglicherweise läuft das Gerät aufgrund schwankender Stromaufnahme in Bezug auf die Aussteuerung nichtmal in A.

    Dann ist das Teil ....naja....Das wäre dann wieder ein anderes Thema.


    Wie auch immer. Ohne Infos bleibt dann auch mir nur die Vorstellungskraft. ^^

  • Wenn die Sicherung vor der Spannungsregelung gelegen hätte bräuchte man keinen Gedanken daran verschwenden. Und wer würde am Transformator flinke Sicherungen einsetzen?

    Viele Grüße
    Dieter


    AAA Mitglied

    Hat zu viele Pläne und zu wenig Zeit zum Basteln 8)

  • Quote

    Eine Schwankung der Versorgungsspannung um 0,45Volt über die Aussteurung ist hier die Folge

    BTW: Du schreibst von einer "schwankung". Du meinst nicht vielmehr eine permanente Verminderung? Worauf begründet sich ansonsten diese "Schwankung" in Bezug auf die Aussteuerung (also das Ausgangssignal). So eine Vorstufe schaut in der Regel auf eine Senke von 20 K oder mehr.

    Aber das sind selbstverständlich nur meine "Vorstellungen". Mehr bleibt mir bei dem enormen Informationsfluss nicht, obwohl das Thema durchaus interessant ist, und eine nähere Untersuchung wert wäre. Könnte man auch verschieben, da es hier OT wird.

    Interessant sind m.M.n. auch die weiter oben angesprochenen "Kantenschärfen". Was immer das auch sein mag.

  • Das stimmt. Es gibt unter anderem F, M und T Charakter, sowie Sandfüllungen. Ausserdem gibt es verschiedene Baugrößen und nicht zu vergessen den Auslösewert in Ampere.

    Da gibt es noch einen wichtigen Parameter einer Sicherung, das Schaltvermögen. Leider wird das Schaltvermögen bei vielen Tuningsicherungen nicht angegeben. Ein Grund könnte auch sein, dass die Tuningsicherungen einen geringen Widerstand aufweisen sollen, was einem hohen Schaltvermögen entgegensteht. Ich kann mir vorstellen, dass daher das Schaltvermögen nicht angegeben wird, weil es ohne technische Klimmzüge geringer ausfällt als bei einer vergleichbaren guten Standardsicherung.


    Dabei ist das Schaltvermögen ein wichtiger Sicherheitsparameter, denn es darf keine Sicherung mit einem zu geringen Schaltvermögen (zumindest im Primärkreis) in ein Gerät eingesetzt werden.



    Gruß


    Uwe

  • Hallo Hartmut,


    es handelte sich um einen Labor-Verstärker der eine Vibrationsplattform angetrieben hat. Die Schaltung war ähnlich dem Hiraga Pre-Pre. Immerhin konnte das Teil mit einer Ausgangsspannung von 7Vrms 100Ohm Lasten treiben. Aufgrund dessen das das Teil im Labor ersetzt wurde konnte ich ihn auch mal für Hifi Anwendungen testen. Nachdem mal ein Fet und Sicherung defekt war ersetzte ich beides. Danach spielte er irgendwie nicht mehr so wie vorher. Erst nach einiger Zeit kam ich der Sicherung auf die Spur....

    Viele Grüße
    Dieter


    AAA Mitglied

    Hat zu viele Pläne und zu wenig Zeit zum Basteln 8)

  • Ich habe mit Interesse Eure technischen Ausführungen gelesen. Das es unterschiedliche Klangeindrücke von der gleichen Kette gibt dürfte unter so versierten Leuten wie Euch beiden keine Frage sein. Dazu gibt es ja auch verschiedenste Untersuchungen.

    Das mit der Kantenschärfe tut mir echt leid, ich hatte das einfach auf einem Bildschirm sehen können wie die Kanten mit den neuen Sicherungen schärfer waren als mit der alten. Technische Details kann ich leider nicht mehr liefern, weil besagter Kollege weg gezogen ist (nach D). Das mit den Feinsicherungen war einfach ein Versuch von mir ob der Austausch einen Unterschied macht. Bei meinen Verstärkern sind die Sicherungen unmittelbar neben der Kaltgeräte buchse und Einschalter der Netzteile, also wie ich annehme VOR den Trafos usw. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Der eindrücklichste Test war eine Destiny Art CD Player von dem wir zwei paralell einmal mit und einmal ohne die entsprechende Feinsicherung betrieben haben. Von den 5 Leuten die einen Hörtest (einzeln) gemacht haben hörten 4 einen Unterschied zwischen den Sicherungen, einer hörte keinen Unterschied. Die Sicherung ist auch bei den CD Player direkt neben der Kaltgeräte Buchse. Das Gerät habe ich allerdings inzwischen verkauft. In manchen Erklärungen der Wirkung von Feinsicherungstausch stand auch z.T. dass durch das rein und rausnehmen der Sicherungen der Übergangswiederstand an den Kontakten ändert und es deswegen anders klingt (darum mein Versuch mit zwei identischen Playern). Just my 5cent (als technisch gänzlich unbeschlagener Laie:)). Peter

    Unsere grösste Schwäche liegt im Aufgeben. Der sichere Weg zum Erfolg ist immer, es doch noch einmal zu versuchen. (T. Alva Edison -
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  • In manchen Erklärungen der Wirkung von Feinsicherungstausch stand auch z.T. dass durch das rein und rausnehmen der Sicherungen der Übergangswiederstand an den Kontakten ändert und es deswegen anders klingt (darum mein Versuch mit zwei identischen Playern).

    Ich zitiere eine Beitrag aus einem anderen Forum:

    ;)


    Gruß


    Uwe


  • Nun, natürlich gibt es auch Möglichkeiten diese Klangverbesserung auch dauerhaft zu erreichen. Man braucht bloß unterhalb der Sicherung einen Magneten anbringen. Es ist ja bekannt, dass beim Einschalten eines Gerätes kurzzeitig ein erhöhter Strom fließt, weil ja erst das Magnetfeld des Trafos aufgebaut werden muss und die Elkos aufgeladen werden müssen. Wie wir aus der Schulphysik wissen, ergibt sich um einen stromdurchflossenen Leiter ein Magnetfeld, das bei einem starken Stromimpuls auch entsprechend stark ausfällt. Dieses Magnetfeld interagiert mit dem Magneten unterhalb der Sicherung, so dass je nach Polarität des Strom eine Anziehung oder Abstoßung entsteht. Nun, egal, jedenfalls bewirkt es, dass sich die Sicherung etwas bewegt und somit die Oxidschicht abgekratzt wird. Somit ist also sichergestellt, dass der Klanggewinn dauerhaft erhalten bleibt.


    Solche Einfachlösungen sind nicht high-endig, ich würde eher einen kleinenMotor einbauen

    der die Sicherung über eine Kunststoffachse permanent dreht damit der Klanggewinn auch

    über eine ganze LP-Seite anhält.

    "Sie werden eine grässliche Musik erstellen und sie werden es Techno nennen."

    Nostradamus (1503-1566)


  • Danke Uwe,

    genau sowas hatte ich an verschiedenen Ortena auch gelesen.

    (Scherz ein) Ich würde vorschlagen das man die ganze Sicherungseinheit in ein Ultraschall Käfig einbaut und jedesmal vor dem Einschalten die Sicherung 3 minuten (aller guten Dinge sind drei) ultraschall gereinigt wird - damit haben wir dann auch das Problem der ev. vor Ort befindlichen Tiere (Käfer, Hunde, Katzen usw.) gelöst weil die bei genügender Leistung des Ultraschalls Reissaus nehmen werden:heul: :D(Scherz aus)...

    Unsere grösste Schwäche liegt im Aufgeben. Der sichere Weg zum Erfolg ist immer, es doch noch einmal zu versuchen. (T. Alva Edison -
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  • Quote

    von 7Vrms 100Ohm Lasten treiben. Aufgrund dessen das das Teil im Labor ersetzt wurde konnte ich ihn auch mal für Hifi Anwendungen testen. Nachdem mal ein Fet und Sicherung defekt war ersetzte ich beides. Danach spielte er irgendwie nicht mehr so wie vorher. Erst nach einiger Zeit kam ich der Sicherung auf die Spur....

    Das alles macht die Sache natürlich komplett untransparent und lässt sich (wie so oft) nicht weiter verfolgen bzw. untersuchen. Das ist in Foren leider ein ziemlich normales Szenario. Im Fall der Kantenschärfe liegt es sogar noch gravierender.


    Am Ende kommt man kleinen Millimeter weiter.


    Audiovorstufen treiben keine 100 0hm Lasten, die eine Modulation der Spannung (durch die schwankende Stromaufnahme) ermöglichen. Bei einer konstanten Stromaufnahme von 300 mA wäre wie du bereits schriebst, ein konstanter Spannungsabfall, und somit eine um einige Millivolt niedrigere Betriebsspannung zu erwarten, mit der jeder gute Verstärker kein Problem hat.


    Bei (fast) allem was mit Hiraga zu tun hat, schlagen die Meßgeräte sowieso Alarm.....Ganz gleich welche Sicherung verwendet wird. ^^