Laufwerktisch für grosse Plattenspieler

  • Hallo Jürgen,

    das werde ich erst sehen, wenn die Auslegeware raus ist. Vermute aber die Bodenplatte ist ohne Estrich, wenngleich ziemlich sauber gearbeitet.

    Vorher mache ich mir da keinen Kopp.

    Grüße Ronny

    gewollt habe ich schon gemocht, gedurft haben sie mich nie gelassen

  • "Zumindest leuchtet mir der Laufwerkstisch TT 100 von Lignolab (Norbert Guette) ein, der mit 100kg sehr schwer ist, aus mehreren Schichten aufgebaut ist und eine Eigenresonanz (auf den Serienmäßigen Federfuessen) von 3hz hat."


    Wie willst du ohne so ein großes Gewicht denn sonst sinnvoll auf die angestrebten 3 Hz kommen? Die Federfüsse brauchen zum Einschwingen ein Mindestgewicht und da das Standardware ist, müssen sie eben so einen Klopper bauen. Immerhinn nimmt Gütte Holz. Schön finde ich es nicht.

  • Korrigiert mich wenn ich was falsches schreibe...

    wenn du so nett fragst...

    Eine schwere dichte Masse benötigt viel Zeit bis Sie anfängt zu resonieren und zu schwingen. Das Ausklingen der Resonanzen dauert dann dementsprechend länger. Eine grosse schwere Dichte hat ein gutes Speicherpotential.

    Die Masse an sich ist nicht der entscheidende Punkt. Es kommt vielmehr auf den Formfaktor und auf die Auflagerpunkte an. Nehmen wir als Beispiel ein klangfähiges Holz, wie es auf Xylophone Verwendung findet. Nehmen wir an es wiegt 1kg. Wenn dieses würfelförmig ist und z.B. auf einem Tisch liegt und man es mit einem Klöppel anschlägt, wird es gar nicht schwingen. Ist das Holz jedoch stabförmig geformt und man legt es an beiden Enden auf jeweils ein Auflager und man schlägt es in der Mitte an, schwingt es sauber mit einer bestimmten Frequenz (=Resonanzfrequenz). Legt man dasselbe Teil an seinen äußeren Viertelspunkten auf, schwingt es mit der doppelten Frequenz. Berührt man es mit dem Finger während man es anschlägt schwingt es wiederum gar nicht. Wohlgemerkt ein und dasselbe Material und immer dieselbe Masse. Vergiss übrigens das "Speicherpotential" von Schwingungen, das ist im großen und ganzen völliger Blödsinn. Die "Ausklingzeit" zum Beispiel einer Regal-Platte (egal aus welchem Material sie besteht,) wird dadurch bestimmt, ob die Auflagerungspunkte eine Schwingung erlauben und ob diese Schwingung nicht durch ein aufliegendes Objekt von vorneherein behindert wird. Eine Tischplatte, auf der ein Plattenspieler gestellt wird, kann in 99,9 von 100 Fällen nicht frei schwingen, hat also auch keine Resonanzfrequenz mehr.


    Übrigens geht es hier eigentlich nie um Resonanzen. Dieser Begriff wird immer nur von Wichtigtuern und offensichtlich inkompetenten Leuten verwendet. Wesentlich richtiger wäre, wenn in dieser und ähnlichen Diskussionen über erzwungene Schwingungen und deren Auswirkungen geredet werden würde. Aber davon hat man in den HIFI-Gazetten noch nie was gelesen...

    Eine leichte nicht dichte Masse kann weniger Resonanzen aufnehmen und entledigt sich diesen auch schneller beim ausklingen.

    Resonanzen können nicht aufgenommen, gespeichert oder abgeleitet werden - aber ein Körper kann bei äußere Anregung zum Schwingen gezwungen werden und zwar in jeder Frequenz, völlig unabhängig von seiner eigenen Resonanzfrequenz (sofern er überhaupt eine hat).


    Was ich nicht verstehe wieso ein Masselaufwerk auf einer leichten stabilen Unterlage nicht gut klingen soll !?

    ..dafür gibt es auch keinen plausiblen Grund...


    Gruß,


    Rainer

  • ....

    Übrigens geht es hier eigentlich nie um Resonanzen. Dieser Begriff wird immer nur von Wichtigtuern und offensichtlich inkompetenten Leuten verwendet. Wesentlich richtiger wäre, wenn in dieser und ähnlichen Diskussionen über erzwungene Schwingungen und deren Auswirkungen geredet werden würde. Aber davon hat man in den HIFI-Gazetten noch nie was gelesen...

    Resonanzen können nicht aufgenommen, gespeichert oder abgeleitet werden - aber ein Körper kann bei äußere Anregung zum Schwingen gezwungen werden und zwar in jeder Frequenz, völlig unabhängig von seiner eigenen Resonanzfrequenz (sofern er überhaupt eine hat).


    ...

    Hallo Rainer,

    wärest du so nett und würdest mal den Begriff Resonanzen mal definieren.


    Aber bitte physikalisch, nicht HiFi-, Highend oder Gazettenmäßig!


    Gruß


    Matej

    Gewerblicher Teilnehmer

  • "Die im Resonanzfall anwachsenden Ausschläge entstehen dadurch, dass das System bei jeder Schwingung erneut Energie aufnimmt und speichert."


    Die Definition von "Resonanz" gibt es bei Wikipedia:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Resonanz


    und wohl war, in sauberer Physik Sprache werden natuerlich nicht Resonanzen gespeichert, abgeleitet oder aufgenommen, sondern nur die Energie, die zur Resonanz fuehrt....


    Man könnte natürlich auch Haare spalten, aber augenscheinlich ist es auch wichtig, andere Foristen als " Wichtigtuer und inkompetente Leute" zu bezeichnen....


    LoupGarou
    man könnte seine zumindest theoretische Kompetenz auch höflicher und ohne Seitenhiebe einbringen...



    Gruss

    Juergen

    HEIMSTATT DER MUSIK:

    Veranstalter musikalischer Events,
    Händler für hochwertige audiophile Genussmittel mit analogem Schwerpunkt


    AAA- Mitglied

  • die theoretische Kompetenz bezweifle ich bei solchen Aussagen jedoch -

    "Übrigens geht es hier eigentlich nie um Resonanzen. Dieser Begriff wird immer nur von Wichtigtuern und offensichtlich inkompetenten Leuten verwendet. Wesentlich richtiger wäre, wenn in dieser und ähnlichen Diskussionen über erzwungene Schwingungen und deren Auswirkungen geredet werden würde. Aber davon hat man in den HIFI-Gazetten noch nie was gelesen..."


    Gruß


    Matej

    Gewerblicher Teilnehmer

  • An Moreno:


    dieser Edelstahltisch, ich würde davon abraten!! stell den in die Küche als Arbeitsplatte, aber bitte nicht ins Wohnzimmer. eine Anreißplatte bzw tisch, am besten Vintage, eher!!!


    Habe einen alten Nähmaschinentisch aus massiiv Holz, steht aber nicht sauber genug. wackelt.

  • An Moreno:


    dieser Edelstahltisch, ich würde davon abraten!! stell den in die Küche als Arbeitsplatte, aber bitte nicht ins Wohnzimmer. eine Anreißplatte bzw tisch, am besten Vintage, eher!!!


    Habe einen alten Nähmaschinentisch aus massiiv Holz, steht aber nicht sauber genug. wackelt.

    ......wurde aus dem Beobachter entfernt. Keine Panik 😉

  • ......wurde aus dem Beobachter entfernt. Keine Panik 😉

    Ich habe so ein Teil gesehen, und zwar in der Küche, da wo die hingehören. Ich hab bock auf so ein Anreisstisch, nur lassen die sich schwer Bewegen, falls man die bewegen muss!! Geld kosten tun die auch, deswegen muss man sich das genau überlegen.

  • Shaktis Klangküche sieht geil aus, es passt irgendwie alles harmonisch zu einander. Ich weiss nicht ob er eine Fabrikhalle zum Loft umgebaut hat, allein die Fenster usw. es passt halt. Der Mann hat die magic hands.

    Sicherlich passt so ein Anreisstisch auch gut in ein anderes Ambiente, wie gesagt, am besten aber Vintage.

    Zu mir passt eher massives Holz.

  • Ja, da ist das EI!!! Wozu ist das Ei?? Einfach nur deko??

    Die Wirkung ist noch nicht völlig erforscht.


    Eine biologische Kalkmatrix mit optimierter Oberflächenform sendet sog. „Bionische Positronwellen“ aus, welche die Lagerreibung des Tonarmes reduzieren.


    Jedenfalls klingt es ohne Ei gleich viel eckiger!


    Dabei ist der Aggregatzustand des 🥚 sehr wichtig. Sonst kann es leicht flach 🍳 klingen.


    :sorry:

    "Das Volk hasst die Geniessenden wie ein Eunuch die Männer." Georg Büchner