Klaviermusik und Verzerrungen

  • @ TE : soweit ich mich erinnere, mußt du bei der Schön immer erst die Kröpfung und DANN den Überhang einstellen, nie umgekehrt, sonst entfernst du dich vom Optimum. Steht aber so in der BDA. Habe das selbst einmal nicht berücksichtigt, der TA ist immer mehr im Tonarm nach vorne gewandert...:), das Endergebnis war, wie sagen die Politiker: suboptimal.


    Gruß


    Frank

    Hyperspace, SAEC 8000, ACE SPACE 294, ZYX Omega, ART - 9, ZYX DIAMOND, GROOVE, GROOVE+ PXR, VIBE und PULSE 2, SPECTRAL, CARDAS, 908, NSA, CIA, FBI => MAD!

  • Liebe Leute, ich bin euch sehr dankbar, das ihr an meinem Hin und Her und Vor und Zurück hier immer noch teilnehmt.


    Also ein Plattengewicht habe ich.


    Ich habe auf eure Anregungen hin und weil ihr sagtet, dass Schön besser für die inneren Rillen ist als DIN nochmal ganz genau die Anleitung studiert und nochmal nach schön justiert und ihr habt recht, es ist nur ein marginaler Unterschied.

    Ich habe desweiteren den Dreher aus dem Hörraum verbannt und ja, auch das hat etwas verändert, aber eher am Gesamtklang und vor allem am Bass (schlanker und definerter), an den Höhen eigentlich nichts.


    Und so langsam weiss ich auch selber nicht mehr was ich höre. Ich muss wohl mal eine Pause machen.

    Es ist auch weiterhin so, neue und gute Platten (MFSL, Audiophile Recordings) klingen von vorne bis hinten gut. Aber da hab ich auch nichts mit Klavier solo.

    Die alten Klassikplatten (Klavier) und die Sun Bear Concerts verzerren und/oder kratzen zum Platteninneren alle mehr oder weniger. Die Sun Bear klingen einfach von den Höhen her nach innen schlechter und kratziger wo sie doch aussen sehr gut und rund klingen, richtige Verzerrungen sind da selten. Man kann sie ganz gut hören, aber irgendwie stört es mich doch. Manche Klassik-Platten verzerren bei lauten Tönen, manche auf einem Kanal egal welches Antiskating, manche auf beiden. Manche verzerren nur bei wenigen Tönen und klingen sonst aber gut.


    Ich werde jetzt noch einen letzten Versuch mit Sun Bear machen und gebe es dann auf, wenn es auch bei dem Set so ist.

  • Klassik-Scheiben haben vermutlich öfter Probleme, weil einfach mehr drauf ist. Das habe ich auch, dass es nach innen gerne mal unsauberer spielt. Mitunter hat eine Seite ja deutlich mehr als 30 Minuten. Das ist bei Pop etc. selten. Die Rillen müssen insofern wohl enger geschnitten sein und sind somit schwieriger abzutasten - und wenn dann noch sowieso schwierige Frequenzen dazu kommen wie Klavier oder Großorchestrales... So habe ich mir das jedenfalls immer erklärt.

  • Es ist auch weiterhin so, neue und gute Platten (MFSL, Audiophile Recordings) klingen von vorne bis hinten gut.

    ...und wann kommst du endlich zu der eigentlich offensichtlichen Erkenntnis, dass es an den abgenudelten oder verschmutzten Platten liegt und nicht an deinem Gerät?


    Eine Frage welche Strategien benutzt du bezüglich Platten- und Nadelreinigung? Übrigens, wenn die Nadel den ganzen Dreck der Rille bis zum Plattenende aufsammelt, ist es nicht ungewöhnlich dass diese am Plattenende scheiße klingen .


    Gruß,


    Rainer

  • Moin! Jaja, ich weiß, ich weiß :D. Aber die Erkenntnis ist bitter, wenn man so viel Kohle für gebrauchte LPs rausgehauen hat und die als Mint beschrieben werden.


    Aber so langsam reift die Erkenntnis.


    Btw, die Nadel reinige ich mit Pinsel und der AT Reinigungsflüssigkeit. Platten wasche ich mit der Okki Nokki Bürste auf einem alten Dreher und Sauge dann mit einem Kärcher ab. 2 Durchgänge Aqua Bidest mit 99% Alkohol und 1 Durchgang LADS pro Seite. Das funktioniert nicht schlecht.

  • kajetan :

    Klassik-Scheiben haben vermutlich öfter Probleme, weil einfach mehr drauf ist. Das habe ich auch, dass es nach innen gerne mal unsauberer spielt. Mitunter hat eine Seite ja deutlich mehr als 30 Minuten. Das ist bei Pop etc. selten. Die Rillen müssen insofern wohl enger geschnitten sein und sind somit schwieriger abzutasten - und wenn dann noch sowieso schwierige Frequenzen dazu kommen wie Klavier oder Großorchestrales... So habe ich mir das jedenfalls immer erklärt.

    Diese Erklärung verstehe ich nicht und bitte um Erklärung

    1. der Zusammenhänge zwischen Vorschub beim Schnitt und Abtastverzerrungen

    2. der Begrifflichkeit "Rillen...enger geschnitten und somit schwieriger abzutasten..."

    Die Platte ja eine Rille je Seite. Weniger Rillenvorschub je Umdrehung führt also zu mehr Verzerrungen?


    Meine Erfahrung ist, dass grössere Rillenauslenkung, sprich höherer Schneidpegel, und natürlich auch der Spurfehlwinkel, zu mehr Verzerrungen führen (können).


    Danke und Grüße,

    Winfried

    Einer Behauptung ohne Beleg darf man auch mit einem Widerspruch ohne Beleg entgegnen. (Volksweisheit)
    Ich höre & genieße mit meiner Ohr/Gehirnkombi! 8) Musikreproduktionsanlage siehe: über mich :)

  • Ich wollte nur die Erfahrung mitteilen, dass Klassikplatten mit langer Spieldauer offensichtlich (aber vielleicht auch nur bei mir) schwieriger abzutasten sind. Das meine Erklärung vielleicht keine ist, nehme ich in Kauf. Ich bitte um Entschuldigungm wenn meine verwendeten Begriffe nicht denen eines Fachmannes entsprechen.