Frage an Sennheiser-Kenner: faltbarer, offener Kofhörer?

  • Hallo, allerseits,

    ich bin auf der Suche nach einem offenen, mittelgroßen Kopfhörer, der mir ermöglicht, den großen klassischen Sennheiser-Klang (vgl. HD580, HD600) auf Reisen zu genießen. Für die tägliche Bahnfahrt habe ich bereits den relativ kleinen, geschlossenen PX-360, für lange Hörsitzungen in ruhiger Umgebung wünsche ich mir aber etwas noch feineres, gerne in offener Bauweise, mit größeren Ohrmuscheln, aber noch gut im Koffer zu verstauen.

    Kann jemand ein Modell empfehlen, gerne auch ein älteres, das ich evtl. in gutem Zustand auf dem Gebrauchtmarkt finden könnte?

    Danke im Voraus!

    Konstantin

    Thorens TD-535 mit Sumiko MMT-Arm.
    AT-F5MC, Nagaoka MP-20, 15, 11, 1.0, 3.0, Ortofon MC25FL,

    Verstärker: NAD 1155 (VorV), Phonic Max250 (EndV).

    Lautsprecher: ASW Cantius ML2, Kopfhörer: Stax SR-404 (Lambda pro sign.), Grado

  • Vielleicht ein Grado? Da lassen sich immerhin die Wandler verdrehen, so daß er flach im Koffer ist. Den SR125 fand ich damals klanglich sogar noch besser als den HD600, wenn auch wesentlich grundtonstärker, also klanglich völlig anders als den HD600. Ich hab ihn damals nur zurückgegeben weil er nicht sonderlich pegelfest war und alle paar Monate abgeraucht ist (bin halt Metal-Hörer...8)). Wurde zwar immer anstandslos vom Vertrieb ersetzt aber auf die Dauer mußte halt was pegelfesteres her... Und auf Reisen hast Du ja sicher ein portables Gerät, das eh nicht so viel Pegel abgibt.


    Gruß

    Andreas

    Die Natur ist zwar nicht unfehlbar, doch hält sie stets an ihren Fehlern fest. (Saki)


    Optimist: "Geil, schon Mittwoch.",
    Pessimist: "Scheiße, erst Mittwoch.",
    Realist: "Noch 8252 Arbeitstage bis zur Rente."

  • Hallo, Andreas,

    danke für den Rat! Ich habe einen Grado SR80 (weder "i" noch "e" ) relativ günstig bekommen und bin erstaunt! Er spielt auch lauter als der Sennheiser PX360. An "Glanz" erinnert er mich fast an - Achtung, Sakrileg! - den Stax Signature, natürlich ohne die gnadenlose Detailtreue des letzteren.

    Was mir Sorgen bereitet ist die - fehlende - Stabilitätsanmutung und fehlende Zugentlastung des Kabels am Eingang in die Hörermuschel. Ich hoffe, dass die höheren Grado-Modelle in dieser Hinsicht besser sind, dann weiß ich wie der Nachfolger im Schadensfall heißen wird.

    Gruß!

    Konstantin

    Thorens TD-535 mit Sumiko MMT-Arm.
    AT-F5MC, Nagaoka MP-20, 15, 11, 1.0, 3.0, Ortofon MC25FL,

    Verstärker: NAD 1155 (VorV), Phonic Max250 (EndV).

    Lautsprecher: ASW Cantius ML2, Kopfhörer: Stax SR-404 (Lambda pro sign.), Grado

  • Es kann gut sein, daß der Schaden, den ich damals wiederholt hatte, gar nicht der Wandler war sondern vielleicht das Kabel bzw. dessen Kontakt am Wandler. Leider sind die Wandlergehäuse verklebt so daß man sie nicht zerstörungsfrei öffnen kann um selber nachzuschaun und ggf neu anzulöten. Da könnte es vielleicht helfen, ein oder zwei Tropfen Sekundenkleber am Kabel in den Übergang des Kabels in die Wandlergehäuse laufen zu lassen und trocknen zu lassen. Das ergäbe dann sowas wie eine DIY-Zugentlastung...

    Schade eigentlich! Klanglich fand ich den 125er Grado wirklich saugut! Wenn der die gleiche Verarbeitungs- und Materialqualität wie der Sennheiser HD-600 hätte nebst dessen durchdachter Konstruktion und Tragekomfort - da würde ich glatt nen Tausender dafür hinblättern...


    Gruß

    Andreas

    Die Natur ist zwar nicht unfehlbar, doch hält sie stets an ihren Fehlern fest. (Saki)


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