TA Einstellschablone/Adapter/Tool

  • Hi @all


    Bei mir im Schrank dümpelt ein Goldring 2200 mit wenigen Stunden Betrieb seit Jahren rum. Man ließt die Dinger sind klanglich ok aber recht doof zum sauber justieren.

    Zweites klingt logisch, das Ding ist rund und nix an gerade Kanten bietet sich an für saubere Montage.


    Ein Adapter wo man das System zwangsgeführt eintauchen läst, welcher aussen klaren Kanten hat, wäre die Lösung.

    Dazu passend das DIN A4 Blatt mit Mittelloch und ortogonalen Linien wo der "Adapter" hin muß damit man das System exakt anschrauben kann... fertig.


    Im Zeitalter des 3D Drucks wäre das doch mal ne echte Aufgabe für die Zicken der Systeme sowas zu erzeugen.


    Man könnte es auf die Spitze treiben und gleich ein derart großes Objekt drucken was Tellermitte und Armlager mit einbezieht.

    TA locker montieren, absenken in der einzig richten Position der Mulde und festziehen, paßt!.


    Die Präzision läßt sich von Einsteiger- über Mittelklasse - bis zum Goldohr züchten.


    :)

    have fun! - Platten gehören auf den Teller, nicht ans Moped!
    Gruß - Kolle
    :)

  • Man könnte aber auch alle seltsam geformten Systemkörper ignorieren und das System gleich so justieren, wie es m.E. eigentlich sinnvoll ist, nämlich nicht anhand der Gehäusekanten, sondern anhand des Nadelträgers, zum Beispiel unter Verwendung eines Feickert Protractors. Das sieht dann so aus:

    Gruß

    Sebastian

  • Der Nadelträger ist aber bei vielen Tonabnehmern nur sehr schlecht anzupeilen. Zumindest, wenn der Plattenspieler da steht, wo er dann auch betrieben wird, ist das oft der Fall. Hat man ein ca. 1,50m hohes Rack oder noch etwas höher - ja, dann geht das. Aber nicht jeder hat das...

    Da gibt es nur eins: die Hersteller bzw. deren Designer durch Nicht-Kauf zu erziehen... Form follows Function - ein eisernes Grundgesetz in der Technik! Dreht man das um gibt's halt zwangsläufig Probleme und das ist halt heutzutage leider ziemlich oft der Fall und das nicht nur bei Hifi...


    Gruß

    Andreas

    Die Natur ist zwar nicht unfehlbar, doch hält sie stets an ihren Fehlern fest. (Saki)


    Optimist: "Geil, schon Mittwoch.",
    Pessimist: "Scheiße, erst Mittwoch.",
    Realist: "Noch 8252 Arbeitstage bis zur Rente."

  • Naja, während das Justieren eine Arbeit von X Minuten ist soll er danach ja lange seinen Job als Generator machen.


    Kanten und Ecken sind bei finiten Elementen immer sone Sache, man rundet gerne ab um mechanische Spannungsspitzen zu vermeiden oder abzuleiten oder sonstwas.


    Von daher wäre es schon denkbar das man diese Form nicht aus Boshaftigkeit gewählt hat sondern klare Vorteile für das Resonsanzverhalten des Gesamtgebildes schuld am Ergebnis sind.

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    Gruß - Kolle
    :)

  • Moin Junks !!

    Ich schließe mich mal den Äußerungen von Sebastian an !!!!

    Der Grund dafür ist auch noch genannt!!!

    Wenn ein Cantilver nicht sauber montiert ist, so war es das mit präzisen Ausrichten am Gehäuse !! Da das auch heute noch oft vorkommt, ist das ausrichten am Gehäuse nur eine unpräzise Notlösung !

    Wer nicht in der Lage ist, seinen Dreher in eine optimale Arbeitsposition zu bringen, so das man vernünftig mit einer Lupe den Nadelträger anzupeilen vermag---Was soll ich dazu noch sagen???

    Dann können die besten Schablonen und Hilfsmittel auch nix dazu!!!


    Ahoi


    Jürgen

    Alles was Spaß macht ist entweder "unmoralisch","macht dick" oder ist "zu teuer!!!"

    (War da etwa Haschisch in dem Schokoladenei)

  • Moin,



    egal wie der Körperbau auch ist, mit einem SME 3XX oder IV oder V

    geht es mit der Originalschablone echt gut zum Justieren


    Ok, hat ja nicht jeder so einen Tonarm...nur mal so als Beispiel !


    Grüße

    Arnold