Klangqualität normales Eisenoxyd visa EE Spulentonband

  • Liebe Bandmaschinenjungens:)


    Mal ne frage zum oben genannten Titel des Threads.

    Warum klingt eigentlich ein (guter) normaler LH Schnürsenkel zusammengenommen "besser" als ein EE Chromdioxyd Band, welches eigentlich die viel besseren Werte und Dynamik ausweißt..zumindest empfinde ich das so das es trotz Dynamischer überlegenheit der EE Bänder damit irgendwie musikalisch und viel flüssiger, homogener rüberkommt, also letztlich nehm ich doch immer mein SM900.


    Oder täusch ich mich:rolleyes:


    gruß

    volkmar

    AAA Mitglied


    Röhren Endstufen von Burkhardt Schwäbe- Röhren Kopfhörerverstärker von Werner Zühlke - Röhren Phonovorstufe Puresound P10- Laufwerke Thorens TD-2001 RDC + DIY- Masterbandmaschine Teac X-2000M- Systeme: Audio Technica AT-160ML + AT-ML180



  • Moin Volkmar,

    kann ich so nicht bestätigen, wobei ich auch nur noch zwischen XL-I und XL-II beurteilen kann. Der Vorteil soll aber ja im Wesentlichen auch eh nur bei langsam laufenden Band, also bis 9,5 cm bestehen, darüber kaum noch. Bei penibler Einmessung solltest Du zumindest nicht "weniger" hören ;-)

    Aber freu Dich doch, dass Du Dich nicht gezwungen siehst, das sündteure EE-Band beschaffen zu wollen!

    Gruß

    Frank

  • Ob das wohl die Profis in den Tonstudios auch nehmen?(


    Wenn´s wirklich so gut wäre wie damals als "Revolution" angekündigt gäbs doch sicher auch längst Masterbandkopien davon.

    Und ja, es ist neu und auch im gebrauchten Topzustand wirklich teurer als die Standartbänder, appropos, auch die werden momentan immer unverschämter bei den gesalzenen Preisen, annähern 70 Euro kostet mittlerweile ein neues Pyral Studioband:(


    gruß

    volkmar

    AAA Mitglied


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  • Volkmar, hast Du das EE-Band auf einer EE-tauglichen Maschine auch exakt eingemessen? Auf nicht-EE-Maschinen macht das keinen Sinn.

    Das EE-Band wurde als "Abfallprodukt" aus der Cassettentechnik bei Bandmaschinen verwendet, weil man anfangs noch deren Absatzverfall mit einem neuen Feature aufhalten wollte. Besonders profitieren sollten die 9,5cm-Viertelspurmaschinen (Klangqaulität soll dann wie bei 19cm/s sein), aber gerade die wurden als erstes von den im Prinzip gleichwertig wiedergebenden Cassettendecks kassiert.


    Auf einer Nicht-EE-Maschine reicht im Allgemeinen der Löschpegel nicht, EE-Bänder richtig zu löschen, von der Entzerrung mal ganz abgesehen. Späte Bandmaschinen von Teac, Akai, Sony(?) waren teils ab Werk mit EE-Auswahl angeboten worden und nur dort kann man die Bänder verwenden. Die Vorteile sind etwa wie Metal zu Zweischicht-TypII. Also kaum vorhanden, wenn man das Klangbild hernimmt und von den Kosten-Nutzen-Effekt ungünstig. Man kann auch mit LPR35 oder 90 in 19cm-/Halbspur fantastisch gute Aufnahmen machen, die Einmessung hat hier mehr Gewicht als die Bandsorte.

    Gruß André


    Gewerblicher Teilnehmer

    Es gibt nur zwei Meinungen, entweder meine oder eine falsche. ;)


  • Hallo Andre,


    Danke für die Info:)


    Meine Teac ist übrigens EE Bandtauglich!


    gruß

    volkmar




    ps..kleines essay dazu:

    Als ich in den 80ern mal aus neugier so ein kleines EE Band von TDK auf meine kleine normale Philips Maschine kaufte und probierte blieb mir ob der unfassbaren Reinheit und Absoluten Klarheit des Klangbildes so richtig die Spucke weg:thumbup:leider passte natürlich die Entzerrung nicht, es klang Bassarm und zu Mittenbetont.


    Heute mit den neuen RMG´s, ich verwende das SM900 relativiert sich das ein wenig, da setzt sich das EE Band nicht mehr so ab trotz gewisser Dynamischer vorteile, ich denke auch das es einfach nur von den CC Kassetten abgeleitet als neues future galt um den hype und die Verkaufszahlen aufrechtzuerhalten.


    gruß

    volkmar

    AAA Mitglied


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