Welche Lautsprecher nutzt ihr?

  • Dazu kommt ja noch, daß unter "Musikalität" bzw. "musikalisch" jeder was anderes versteht. Es ist schon ein Kreuz, Klang in Worte fassen zu wollen. Auch mit dem oft zitierten "Fußwippfaktor" ist das so eine Sache. Bei dem einen wippt er mit, bei einem anderen überhaupt nicht.


    Was sagt uns das alles eigentlich? Klangaussagen zählen nur für den, der es hört und erlebt. Und das alles ist und bleibt in hohem Maße subjektiv.


    Man muß und sollte es für sich selbst überprüfen, ob die geschilderten Eindrücke auch bei einem selbst dann so vorhanden sind und wirken.


    Das alles hat doch recht anekdotischen Charakter.


    Gruß

    Franz

    „Not everything that counts can be counted - not everything that can be counted counts.“ (Albert Einstein)

  • Dazu kommt ja noch, daß unter "Musikalität" bzw. "musikalisch" jeder was anderes versteht. Es ist schon ein Kreuz, Klang in Worte fassen zu wollen.

    Das Thema wäre mal nen eigenen Thread wert Franz.


    gruß

    volkmar



    ps..ich persöhnlich empfinde übrigens den begriff "musikalisch" oder "unmusikalisch" immer als eine absolut endgüldige sache darzustellen falsch, also wenn man davon schreibt kommt es mir immer so vor.

    AAA Mitglied


    Röhren Endstufen- Röhren Vorvorstärker - Röhren Kopfhörerverstärker- Röhren Phonovorstufen -Laufwerke Thorens TD-2001 RDC + DIY- Masterbandmaschine Teac X-2000M- Systeme Audio Technica AT-160ML + AT-ML180


  • ...hab`s nicht bös gemeint;)...ich fand`s nur mal ne Gelegenheit auf überaus locker angewandte Begrifflichkeiten hinzuweisen....das wäre durchaus mal nen eigenen Thread wert:)


    Frohe Weihnachten, auch musikalischerweise^^

    Musikmaschinen: Pro-Ject Xtension 10 / Benz ACE SL, Aikido MC Preamp, Sony CDP-XA555ES+Breeze Audio DAC, Musical, Fidelity M5si, "Leggiera" von Thomas Schmidt, Meridian Sub - Dauertinnitus wegen Rock`n Roll^^

  • ... so - bei mir sind dann erstmal (passive) Ochsenfrösche aus Berlin eingezogen, klingen schon auf je 24x 2019 Grauburgunder von Ellermann & Spiegel ganz vorzüglich :-) ..


    Mein AudioValve Solaris als Pre, externe Weichen, 'Martion Amp' ...


    BFaufES.jpg


    FF (Frohes Fest)


    Carsten

    Das Auge hört mit ...

  • Bin mir sicher, auf 24x Negro Amaro spielen die deutlich zupackender... 😉


    Viel Spaß mit den schönen Lautsprechern. Muss ich auch mal irgendwann auf die Sicke rücken.


    Der Weihnachtsmann liefert dieses Jahr ja schwer aus^^


    Gruß

    Jeder Mensch ist ein Abgrund; es schwindelt einem, wenn man hinabsieht.

  • Bei mir währe eh der Klirrfaktor deutlich höher, da ich nur Weinkisten mit notorisch leeren Flaschen habe!!

    LG Herbert



    Das Knistern der Platte wird durch Filterwirkung im Ohr des Analoghörers durch die Psyche nicht verarbeitet! Im Umkehrschluß...das fehlende Knistern der Digitaltechnik wird als Negativsignal wahrgenommen.X(

  • Nettes Weihnachtsgeschenk :)


    Grüße Michael

    DIY TD 126, Dr.Fuß, Schick 12" + Graphit Headshell, Lyra Kleos SL, VdH DDT, Denon 103R, Ortofon Quintet Mono, Blue Amp Model 42 Mk lll, JR Concerto, Digam LD 1404, LS DIY, Loricraft PRC3.


    " Merke: Voodoo-HiFi erkennt man am symmetrischen Eingang "

  • Frohes Fest Zusammen,

    bei mir läuft zumindest bis ins neue Jahr jetzt diese Kombi:

    Das sind 18sound 15W930 in einem 150 Liter Gehäuse und ND1460A im JBL 2384 Horn.

    Die Weichen sind noch von einem anderen Lautsprecher. In Punkto Abstimmung ist da also noch Luft nach oben. Aber es spielt auch so schon wunderbar relaxed und fein auflösend.

    Das Richtige für über die Feiertage.

    Nächstes Jahr geht es dann mit Mitteltönern und weiteren Hörnern weiter.

    Viele Grüsse

    Jürgen

  • Hallo Jürgen,

    bei welcher Frequenz trennst Du? Ca. 1,5 kHz? Probiere es mal mit 1,5 mH und 10 µF für den Bass und 3,3 µF in Reihe zum Horn eventuell 6 dB Daempfung für das Horn also ca. 6,8 Ohm in Reihe und 6,8 Ohm parallel zum Horn. Das Horn müßte so in Gegenphase angeschlossen werden! Aber ruhig mal beides testen.

    LG Herbert



    Das Knistern der Platte wird durch Filterwirkung im Ohr des Analoghörers durch die Psyche nicht verarbeitet! Im Umkehrschluß...das fehlende Knistern der Digitaltechnik wird als Negativsignal wahrgenommen.X(

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  • bei welcher Frequenz trennst Du?

    Hallo Herbert,

    vielen Dank für den Vorschlag. Die aktuelle Weiche sollte so bei ca. 3kHz trennen. Sie hat 1,0mH und 12yF für den Bass und 3,9yF mit 0,56mH im HT plus Dämpfung 6R8 in Reihe und 8R2 parallel. (Die Weiche gehört eigentlich zur K&T CT246). Sie ist ja von deinem Vorschlag gar nicht so weit entfernt. Ich habe aber die von dir vorgeschlagenen Werte alle da. Heute Abend habe ich Zeit und werde dann mal weiter hören und und auch einmal durchmessen. Beim Umpolen würde ich den Bass verpolen, falls notwendig. Im HT höre ich das. Da klingen dann manche Instrumente etwas dumpfer. Mein Ziel ist aber, beim endgültigen LSP keinen Treiber zu verpolen. Wird sich dann zeigen, ob das gelingt.

    VG Jürgen

  • Warum möchtest du auf das Verpolen der Treiber verzichten?

    Moin Stefan,

    ich glaube, das die erste Impulsflanke bzw. die ersten 2-3 Amplituden eines Tones eine grosse Bedeutung fürs Hören haben. Deswegen möchte ich, das sie möglichst unverfälscht erzeugt werden. Genauso wichtig ist es dann auch, das die Treiber keine ausgeprägten Einschwingvorgänge haben, weil sich in diesem Bereich ja die Instrumente einschwingen und diese Einschwingvorgänge ja auch das Charakteristische eines Instrumentes oder einer Schallquelle ausmachen. Statische Zustände und Oberwellenspektren im eingeschwungen Zustand (die ja meistens gemessen werden) halte ich dagegen für weniger wichtig. Man kann damit die Unterschiede zwischen LSPs ja auch nicht erklären.

    Da gibt es natürlich kontroverse Ansichten drüber. Das ist jetzt einfach der Ansatz den ich verfolge.

    VG Jürgen

  • Moin Stefan,

    ich glaube, das die erste Impulsflanke bzw. die ersten 2-3 Amplituden eines Tones eine grosse Bedeutung fürs Hören haben. Deswegen möchte ich, das sie möglichst unverfälscht erzeugt werden. Genauso wichtig ist es dann auch, das die Treiber keine ausgeprägten Einschwingvorgänge haben, weil sich in diesem Bereich ja die Instrumente einschwingen und diese Einschwingvorgänge ja auch das Charakteristische eines Instrumentes oder einer Schallquelle ausmachen. Statische Zustände und Oberwellenspektren im eingeschwungen Zustand (die ja meistens gemessen werden) halte ich dagegen für weniger wichtig. Man kann damit die Unterschiede zwischen LSPs ja auch nicht erklären.

    Da gibt es natürlich kontroverse Ansichten drüber. Das ist jetzt einfach der Ansatz den ich verfolge.

    VG Jürgen

    Danke für die schnelle Antwort.

    Trennst du elektrisch oder akustisch bei 3kHz? Hatte den ND 1460 auch mal am Start. Freilich an einem kleineren Horn. Habe auch bei ca. 3kHz getrennt .Allerdings mit nur 6 dB. Akustisch ergab sich dann eine Übernahme bei ca. 1500 Hz.

    Verpole meine Treiber übrigens auch nicht:)

    Gruß Stefan

  • Trennst du elektrisch oder akustisch bei 3kHz?

    Da muss ich erstmal messen, was sich da tut. Das zweite Bassgehäuse ist erst Vorgestern fertig geworden und beim Aufräumen hatte ich die Hörner draufgestellt und gedacht, das kann erstmal so bleiben. Der ND1460A mit der Albmembran gefällt mir klanglich sehr gut und er ist auch sehr unkompliziert zu beschalten, da recht linear. Später will ich ja auf die BE-Treiber gehen.

    Mit 6dB-Weichen gibt es ja auch keine Probleme mit Einschwingvorgängen. Das hat schon seinen Grund, warum so viele damit zufrieden hören können.

    VG Jürgen

  • Ich denke in dem Sinne akustisch bei ca. 1500-1800 Hz. Ich nehme meist eine größere Spule da ich im Praesensbereich zwischen 2 kHz und 3,5 kHz eher weniger Pegel klanglich bevorzuge und den Grundton damit unterstütze. (Naturinstrumente wie Gitarre, Chello, Kontrabass, Geige, Klavier...werden dann körperreicher) und bei Rock und Gesang stört mich es auch nicht, dann klingt es raemlich schön tief gestaffelt.


    PS.: Ohh ich glaube diese Diskussion gehört eigentlich garnicht hier hin....also jetzt wieder :on:

    LG Herbert



    Das Knistern der Platte wird durch Filterwirkung im Ohr des Analoghörers durch die Psyche nicht verarbeitet! Im Umkehrschluß...das fehlende Knistern der Digitaltechnik wird als Negativsignal wahrgenommen.X(

  • Ich hatte die Lautsprecher zwar schon gepostet, aber erst jetzt nach einer gewissen Einspielzeit kommen sie so richtig in Schwung :)

    und ich weiß auch nicht ob die Tannoy Stirling an den 300B Röhren der Prüfung eines neutralen Studioprofis bestehen könnten, denn vielleicht schönen sie etwas und sie sind bestimmt nicht so neutral wie Aktivmonitore ;)

    Trotzdem, erstmals weiß ich was "klingen" und "Farbigkeit" beim Hören bedeutet.


    Irgendwo stand zum Klang der Stirling geschrieben:

    "....zum hineingreifen schön"

    also ich finde, besser kann man das garnicht beschreiben :S


    Screenshot_20201227_171756.jpg


    Hans