Tangentialtonarm Reed 5T

  • Könntest Du mal schreiben, was Dich im Detail am Reed 5T nicht überzeugen konnte?

    Als da z.B. wäre: Design, Dimensionen, Materialzusammenstellung, Farbe, Anschlussoptionen, Preis - und/oder Performance?

    Viele Grüsse,
    Mario


    ٩(͡๏̯͡๏)۶
    "Denn der Grobianismus gehört zu den Deutschen, wie der Zwerg in den Garten. Wir sind die Meister der Pampigkeit! Wir sind Rüpel by nature.." (Ferda Ataman über 'Mürrische deutsche Leitkultur')
    ヽ(⌐■_■)ノ

  • An saher,


    mit irgendwelchen Interpretations-Spielchen oder der Anwendung

    der hier im Forum oft so beliebten Taktik, in solchen Situationen

    anderen ein fehlendes Denk - oder Verständnisvermögen zu unterstellen,

    bist Du bei mir/der Moderation an der völlig falschen Adresse.


    Ich denke mal, dass die Botschaft glasklar angekommen ist.


    Ein weiterer Diskussionsbedarf diesbezüglich seitens der Moderation

    besteht nicht.


    Gruss

    Eberhard

  • Ich werde weiterhin über den Arm berichten und längerfristige Erfahrungen kundtun. Der Arm hat jetzt zwei Wochen bei mir intensivst gespielt und mich vollends überzeugt und begeistert! Werde ihn mir also holen :-) Lade jeden ernsthaft Interessierten zum Probehören ein!

    Best of both worlds: Analog + Digital

    Gewerblicher Teilnehmer (Investor)

  • "echte" Tangential Tonarme haben aber einen so kurzen Armstummel, dass ich zumeist das Gefuehl habe, dass ein solcher nicht optimal zum Tonabnehmer passt . Ist nur meine persoenliche Erfahrung mit Souther, Clearaudio usw, zumeist gefallen mir im direkten Vergleich gute Drehtonarme besser. Deshalb mag ich die Konzeption des Reed 5T und freue mich darauf, diese mal im Vergleich zB gegen den Rigid Float zu hoeren.

    Gruss

    Juergen

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    AAA- Mitglied

  • Ich finde auch, dass der 5T hier sehr flexibel ist und bei der Ebony Ausführung satte 16 Gramm eff. Masse auf die Waage bringt. Damit sind auch gängige, härtere MC Tonabnehmer gut zu fahren.

    Zudem kann man sich auch im Nachhinein ein zusätzliches Armrohr zulegen.

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    Gewerblicher Teilnehmer (Investor)

  • einen separaten thread ueber die Thales Arme vermisse ich auch, sollte man in diesem thread auch nicht vermischen.


    Die verschiedenen Hoelzer bei den Reed Armen haben immer eine spezifische Klangsignatur, Ebony empfinde ich zumeist als angenehm. Mit 18g ist der Arm zwar noch weit entfernt von den ca 30g meiner „schweren“ Arme, aber zumindest kommt man in den Bereich rein, in dem harte MCs vernueftig spielen.


    Koennte auch eine interessante Kombintion mit dem Seto hoti sein,

    Gruss

    Juergen

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    AAA- Mitglied

  • Zitat shakti:


    >"echte" Tangential Tonarme haben aber einen so kurzen Armstummel, dass ich zumeist das Gefuehl habe, dass ein solcher nicht optimal zum Tonabnehmer passt...<


    Ich habe Mitarbeiter von Clearaudio mal darauf angesprochen was sie sich davon versprechen den Tonarm derart kurz zu machen. Sie hatten darauf keine, also absolut garkeine, Antwort.


    Der wichtigste Vergleich den man mit dem Laserreed mal machen sollte ist für mich der mit einem Arm der nach dem gleichen Prinzip gestaltet ist, und den es wohl auch schon gibt (siehe Antwort #12). Dann käme der Vergleich zu anderen Quasi-Tangentialen wie den Thales. Fehlt noch der Vergleich gegenüber "echten" Tangentialen .... gibt viel zu tun;)


    Grüße aus der Ruhrstadt:)8)




  • Zitat shakti:


    >"echte" Tangential Tonarme haben aber einen so kurzen Armstummel, dass ich zumeist das Gefuehl habe, dass ein solcher nicht optimal zum Tonabnehmer passt...<


    Ich habe Mitarbeiter von Clearaudio mal darauf angesprochen was sie sich davon versprechen den Tonarm derart kurz zu machen. Sie hatten darauf keine, also absolut garkeine,

    Haben wir hier einen Mathematiker oder Physiker in der Runde.

    Es müsste doch über eine Kraft Weg Funktion auszurechnen sein was hier am besten ist.

    Ich kann es leider nicht.


    Gruß

    Bernd

  • Ich habe Mitarbeiter von Clearaudio mal darauf angesprochen was sie sich davon versprechen den Tonarm derart kurz zu machen. Sie hatten darauf keine, also absolut garkeine, Antwort.

    Die Erfindung stammt ja auch von Lou Souther. ;)

    Der hat mir damals auf diese Frage hin geantwortet, dass das Ding nicht zu schwer sein darf, ansonsten würde das Funktion der selbständigen Bewegung aufgrund der höheren Lagerreibung beeinträchtigen( das war der Knackpunkt seiner Konstruktion), zum zweiten sei der kurze Arm viel rigider ( Titanstäbchen) und das mache sich hinsichtlich der akkuraten Wiedergabe besser, nicht zuletzt weil so eben tangentiale Abtastung erzielt werde und der kurze Titanarm so gut wie keine Longitudinalresonanzen aufweise.

    Meinen Einwand wegen höherer Gleichlaufschwankungen und vertikal variablem Spurfehlwinkel liess er mit einem Augenzwinkern durchgehen und beschied mir, ich möchte doch grundsätzlich schon beim Plattenkauf darauf achten, dass die eben und gut zentriert seien, ansonsten sei es mit Hi-Fi sowieso nicht zu vereinbaren.


    Souther lieferte auch verschiedene Gewichte und Gegengewichte sowie eine Tabelle verschiedener Tonabnehmer und der jeweiligen Combo für die ideale Einstellung der 10-11 Hz Resonanz, was in der Praxis sehr hilfreich war.


    Gruss
    Robert

    Gewerblicher Teilnehmer

    Rundnadel-MC, Quasi-Tangentialarm, Reibradantrieb,RIAA mit var.EQ, A/D 24/192,Digitalpre, Raumkorrektur, Aktiv-XO, Digitalpower , Bändchenflächenstrahler und Subwoofer, 2 gebrauchte Ohren, Q-Tips , viel 33 1/3, Fun

  • Meinen Einwand wegen höherer Gleichlaufschwankungen und vertikal variablem Spurfehlwinkel liess er mit einem Augenzwinkern durchgehen und beschied mir, ich möchte doch grundsätzlich schon beim Plattenkauf darauf achten, dass die eben und gut zentriert seien, ansonsten sei es mit Hi-Fi sowieso nicht zu vereinbaren.

    Pfffh, das ist ein Totschlagargument, mit dem man jedes aufwändigere Hifi (=High End) als ad absurdum beschreiben kann.:wacko:

  • Kurze Stummelarme machen bei Höhenschlag der Lps, deutlich längere, vor und zurück Bewegungen.

    Wohl wahr!

    Man muss bei "normalen" tangentialen Konstukten eine Tonarmlänge finden, für die die Steifigkeit des Lagers (die man erreichen kann) ausreicht. Ansonsten kann das Lager "klemmen".

    Die Kraft, die auf das Lager bei seitlicher Verschiebung des Tonarms wirkt, steigt natürlich mit der Länge des Tonarms - der wirkt wie ein Hebel auf das Lager.

    High End ist mein Broterwerb, also bin ich nach den Regeln des Forums gewerblicher Teilnehmer - aber auch mein Hobby. Nur darüber schreibe ich hier.


    Und natürlich bin ich AAA-Mitglied

  • Bei zu wenig Luftdruck kann ich mir das eventuell vorstellen. Beim Kuzma Airline beträgt der Betriebsdruck 4,0 bar. Wenn man den Arm am Rohr umfaßt und versucht den auf der Lagerstange zu verkanten...Fehlanzeige. Das Luftpolster ist extrem "fest". Ich war schon sehr verwundert als ich das Testweise mal versucht habe. Macht immer Spaß Bekannten das zu demonstrieren. Denken doch alle dass das nicht möglich ist.

    Dass ein extrem Kurzer Stummelarm rigider ist sollte selbstredend jedem klar sein. Ich wollte von den Cleraudioleuten nur mal selbst hören was der Hauptgrund dafür war den so zu gestalten. Als ich meine Einwände erklärte (die Gleichen wie hier von den Usern erkannt worden sind) sah ich nur in weit aufgerissene Augen...und bekam keinerlei Antwort. Waren vielleicht auch nur Kaufleute:S da es auf einer Messe war...


    Grüße aus der Ruhrstadt:)8)

    The post was edited 1 time, last by G_turn ().

  • Das ist bei dem so! Da ist wohl aus anderen Gründen das Tonarmrohr nicht länger gemacht worden.

    Dessen Konstruktion hat den Nachteil, daß der Luftschlauch die "Bewegungsfreiheit" ein wenig einschränkt.

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