EMT Tonabnehmer 'Made In Switzerland'

  • Neil1962 : Laut meiner Unterlagen zu diesem Arm wiegt er 10 Gramm, das ist aus meiner Sicht für ein EMT HSD 006 etwas wenig. Müsste man probieren, aus dem Bauch sage ich, dass es bessere Partner gibt ...

    Best of both worlds: Analog + Digital

    Gewerblicher Teilnehmer (Investor)

  • Danke für die Antworten, muß auch etwas nach den Kosten schauen:). In der kopierten originalen

    Bedienungsanleitung steht leider keine Spezifikation über den TP-14 drin. Moggs kennst den einen

    oder anderen besseren Partner für den TP-14?

    Thorens 124 / II mit Ortofon MC 3 Turbo

    Lehmann Black Cube SE II

    NAD M3

    Rowen PT 2000

    NAD Tuner C 425

    NAD CD Player 542

    Violectric V 800 digital / analog Wandler

    Dynaudio Exite X 18

    PWM Nessie Vinylmaster

    Violectric HPA V 280

    Sennheiser D 800 Kopfhörer


  • Man kann die Headshell etwas beschweren, wenn sie zu leicht sein sollte.

    Allgemein halte ich die Thorensarme aber auch für zu begrenzt für ein Topsystem, wobei das HSD006 zwar der "Einsteiger" bei EMT ist, aber ähnlich hoch ansetzt wie das "Einsteigersystem" bei Lyra, das Delos. Solche Tonabnehmer stellen schon Ansprüche an ihre Umgebung samt Kette, will man ihre Fähigkeiten auch nutzen, geschweige denn ausreizen.
    Man darf nicht vergessen, das Konstruktionen wie der TP14 schon weit über 50 Jahre auf dem Buckel haben und nicht mehr "Stand der Technik" sind. Für damals waren sie sicher sehr gut, aber mit modernen Tonabnehmern kombinieren ist da immer so eine Sache...

  • Und wenn es Vintage sein darf das EMT läuft sehr gut an Koshin Lustre GST 801 oder auch GST 1.

    Ich habe beide,.mit XSD 15 bzw TSD 15.Der 801 ist der "tollere"Tonarm,aber irgendwie mag ich den 1-er vom Einbau und Handling lieber.

    Viele Grüße,

    Jochen

  • Hallo,

    in #82 ff. hatte ich mein Problem mit dem WTB 213 im Zusammenspiel mit dem EMT HSD 006 beschrieben.

    Ich hatte den Arm bei Hrn. Wirth und habe die Antiskating-Einrichtung nachrüsten lassen, nach dem eine laterale Resonanz von 25 Hz gemessen wurde.

    Das Nachrüsten war die richtige Schlußfolgerung, denn nun spielt alles bestens. Der Hinweis von Lothar (Dank dafür), gab mir einen kleinen Denkanstoß, wobei ich keine neue Diskussion in Sachen "Antiskating" provozieren möchte. Mit dem Ortofon gibt es auch "ohne" gute Ergebnisse. Die effektive Masse des Arms habe ich noch leicht erhöht und bin mit dem Ergebnis zufrieden.


    Viele Grüße

    Peter

  • Hallo Peter,

    gibt es eine Erklärung für die Resonanz von 25Hz? Der Wert läßt sich nicht aus den Daten von Tonarm und Tonabnehmermasse sowie der Compliance erklären. Weist du wie dies gemessen wurde und konntet ihr die Resonanz senken?

    Gruß

    Lothar

    Musica Nova Poenix & Pandora, Lundahl L1933, Silvercore One to Ten, Audiolabor Fein, OSAWA PL500 Audiocraft AC33, TD126 Audiocraft AC300MKII, Benz ACE SL & Wood SL, Ortofon MC15Super, Jecklin Float Elektrost., CocktailAudio N15D, Lautsprecher Diy.


  • Hallo Lothar,

    eine schlüssige Erklärung gibt es nicht.

    Die Messung erfolgte nicht in meinem Beisein, es wurde mit einer für AS lizensierten Meßsoftware gearbeitet. Der Ausdruck besagt eine laterale Resonanz bei 25 Hz und eine vertikale R. bei 15 Hz. Die Test-Euphorie hielt sich logischerweise in Grenzen, es wurde auf Ortofon TA's verwiesen, welche besser harmonieren. Als ich die Werte hörte, bat ich das Antiskating nachzurüsten. Die Resonanz-frequenz kann ich mit meiner Testplatte auch nachvollziehen (Vinyl Essentials).

    Mit dem Antiskating setzt die Nadel jetzt auch einwandfrei in jede Einlaufrille auf, was vorher mehr mit einem Einspringen vergleichbar war.

    Ich habe gerade noch ein paar Kleinigkeiten geändert (ein paar Gramm vorn am TA und ein passendes Gegengewicht). Nun höre ich nebenbei meine absolute "Problemscheibe" - Al Di Meola-Casino. Diese läuft nun (aus meiner Sicht) recht ordentlich. Die Meßplatte sagte ca. < 70 µm beim Abtasttest. Die Resonanzfrequenz liegt allerdings immer noch bei ca. 14 Hz. Noch mehr Masse möchte ich allerdings nicht draufpacken.

    PS: Seit geraumer Zeit bin ich mit einem Eigenbauarm beschäftigt. Mal sehen was da rauskommt.


    Viele Grüße

    Peter

  • finde ich daß der TP14 eher ein mittelmäßiger Arm ist

    darf nicht vergessen, das Konstruktionen wie der TP14 schon weit über 50 Jahre auf dem Buckel haben und nicht mehr "Stand der Technik"

    Ich meine der Arm wurde damals für den 124 angeboten, wenn der Arm in Ordnung ist, warum soll das kein guter Partner für das EMT sein? Der Glaube, daß aktuelle Arme besser seien, naja Maschinbau und Feinmechanik standen schon damals in Blüte und "50 Jahre & Stand der Technik" sind doch eher ein gewerbsmäßiges Argument. Peter hat grade mit Neuem seine Last, da baut man doch lieber selbst.

  • Hast du den TP14 schon selber gehört?

    Ich habe ihn einige Zeit betrieben, aber man merkt halt das er doch einige Jahre auf dem Buckel hat. Alleine die dünne Achse auf der er montiert ist, finde ich grauenhaft. Optisch finde ich ihn schön und auf den TD124 passend, zum täglichen Hören möchte ich ihn nicht mehr verwenden.

  • Hallo und Hilfe,


    eine für mich wichtige Frage an die EMT-Eigner/Experten:


    Ist das EMT TSD N sehr wartungs-intensiv? In welchen Abständen müßt ihr putzen, weil Verzerrungen hörbar werden und auch die Abhörqualität vorher sukzessive schlechter wird?

    Die halboffenen, die jetzt neu angeboten werden, müßten das gleiche Problem haben.


    Meins habe ich gerade beim Putzen geschrottet, ein Spulendrähtchen ist ab. Ist schon bei EMT. Ich weiß nicht, was ich mit dem N mache, will nicht laufend dran rumfummeln und basteln. Vielleicht gehört ein EMT (mit dem kräftigen Magneten) in die Tondose?


    Vielleicht steige ich wieder auf Dynavector um, mein Karat habe ich nie putzen müssen, außer mal den Diamanten säubern. Oder ein altes HSD 6?


    Grüße,

    Holger

  • Hallo,

    Die Frage verstehe ich nicht ganz.

    Zunächst mal hängt alles von der Sauberkeit der LP und der Umgebung ab.

    Obwohl ich meine Platten wirklich häufig wasche, dafür aber nie mit einer Carbonbürste auf der LP herumverteile, herumwische und herumkratze, benutze ich die kleine Carbonbürste für die Nadel nach jeder Plattenseite, manchmal sogar auch die Lyra Reinigungsflüssigkeit.

    Wenn man es richtig macht, sollte man eigentlich keinen Tonabnehmer dabei schrotten.


    Ich würde weiter fleißig putzen, das ist bei jeder Nadel essenziell für einen minimalen Verschleiß, und vielmehr auf Fehlersuche gehen, weswegen es jetzt bei Dir unglücklich ausgegangen ist...


    Dynavectoren freuen sich auch über Sauberkeit, ebenso die angespielten LPs...

    Schöne Grüße
    Balázs

  • Hallo Balazs,


    es geht nicht um die Sauberkeit von Diamanten oder Schallplatten, sondern um die Verschutzung des Luftspaltes, weil alles offen ist, da wo die Spule arbeitet, mit der Wirkung das hörbare Verzerrungen die Folge sind. Bei mir findet das ca. alle 1/2 Jahre statt, nach erfolgter Reinigung klingts wieder prima. Das ist dann eine sensible Operation unter dem Mikroskop, kann auch schiefgehen wie bei mir. Mich nervt das jetzt!


    Grüße,

    Holger

  • Aaah, Ok. Das würde mich auch tierisch nerven. Und dann würde ich auch auf Dynavector wieder zurückgehen. Interessant, die sonst auch recht offenen Lyras haben solche Probleme mMn nicht.

    Schöne Grüße
    Balázs