Welche Mono-Schallplatte habt ihr gerade aufgelegt?

  • :thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup:


    I do not say mono sounds better as stereo, but I just prefer the sound of mono.

    So I convert all my stereo records playing to mono.

    Ach, d`nt` worry it`s just a matter of personal taste.


    Keep on spinning,


    8)

  • pro-ject 07.jpg

    Mein neuer 50 € Mono-Dreher braucht Stoff.


    czerwone gitary 01.jpg

    Immer wieder schön, polnischer Beat aus den 1960er.


    beethoven sonata no9 - 01.jpg

    Beethoven Sonate für Violine & Klavier. Aus den 1950ern.

    Eine meiner Liebengs-Monos. Macht mit dem neuen Dreher noch mehr Ohrenschmaus.

    Der neue Mono-Dreher bringt mehr Feinheiten hervor.


    Sonnigst Nadja

    Sonnigst Nadja

    "Recht auf Faulheiterkeit." - vinylia

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    Skaldowie - Sklaven, aus Polen, Beat der 1960er, ihre ersten Platten waren in Mono.

    Mitte der 1960er stellte "pronit" auf Stereo um. Polnische Mono Platten sind immer HiFi.

    Die abgebildete Platte ist teilsigniert.

    Interessant ist, das die ganz frühen polnischen & tschechischen Stereo Platten besser abgemischt sind, kein Ping-Pong-Stereo, als die ganz frühen Beatles Stereo Platten, die ich immer Mono höre, da Stereo sehr gewöhnungsbedürftig sind.


    Sonnigst Nadja

    Sonnigst Nadja

    "Recht auf Faulheiterkeit." - vinylia

  • czerwono czarni 01.jpg

    Czerwono Czarni 1967 - eine weitere polnische Beat Band aus den 1960ern.

    Bemerkenswert, ihre erste Platte erschien nicht in Polen, sondern in den USA 1966.

    Die Band spielte u.a. in Polen als Vorband bei einem Stones Konzert.


    Czerwono Czarni - discogs


    In der DDR konnten Beatformationen, das hieß bei uns Big Beat, nur Singels aufnehmen.

    Mitte der 1960er wurden die Mehrzahl der DDR Big Beat Bands verboten. Ihre rocklastige Gitarrenriffs waren den Oberindianern zu westlich dekadent.


    Sonnigst Nadja

    Sonnigst Nadja

    "Recht auf Faulheiterkeit." - vinylia

  • Na ja, viel habe ich von Ostblock Mono Pop Musik nicht als LP. Vieles als Singels. War nicht wirklich meine Generation.

    Erst viel später hatte ich diese Musik auf dem Schirm. Vieles ist ja auch bei uns nur durch Zufall zu bekommen.


    In der DDR war es mit der Unterhaltungsmusik so, das erst richtig zu den 1970er Jahren von Interpreten / Formationen LPs erschienen. Das war in den 1960er eher ne Ausnahme. Auch konnte / durfte nicht jeder ne LP produzieren. Sehr vieles ist nur auf Singels erschienen.

    Was die Wenigsten wissen, das es in der DDR eine sehr rocklastige, eigenständige Beat Musik, Big Beat, gab. Bei dieser Musik gehts teil ganz schön ab.

    Das war den Genossen irgendwann zu dolle ... Weshalb diese Musik & deren Künstler, mit der Zeit verboten wurde.


    die frühen jahre.jpg

    1982 erschien bei Amiga ein Sampler mit den "Die Sputniks" & dem "Frank-Echo Quinett". Bei dem Quinett gehts richtig gut ab ...

    Erstaunlich ist, das die originalen Singels & auch diese LP sehr ordentlich abgemischt sind. Die Musik wirkt weder muffig, noch verhangen.


    Sonnigst Nadja

    Sonnigst Nadja

    "Recht auf Faulheiterkeit." - vinylia

  • Fred Froberg und sein Ensemble 67 - 1968


    fred frohberg 01.jpg


    Diese Musike war den Genossen schon lieber.

    Es gab in der DDR die sogenannte Singebewegung. Da gabs noch keine Les Humphries Singers im Westen.

    Diese Singegruppen wurden u.a. von der FDJ gefördert. Musikalisch sind diese Singeklubs sehr interessant. Derweil werden zeitgenössisches Liedgut, Arbeiter- & Kampflieder, als auch Volksmusik neu dargeboten.

    Die Platten sind klanglisch & musikalisch sehr hochwertig. Unwahrscheinlich gut abgemischt.

    Der Oktoberklub war einer der Singeklubs, wo Tamara Danz ihre ersten Auftritte hatte.

    Ich mag diese Singebewegung sehr. Da diese musikalisch ein ganz eigenes Niveau besitzt. Leider ist diese Art von Musik ausgestorben. War & blieb ein Kind der DDR.


    Sonnigst Nadja

    Sonnigst Nadja

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  • oktober-club 01.jpg

    Oktober-Klub - Amiga - 1968

    Für eine Liveaufnahme eine sehr gute Qualität. Sehr sauber abgemischt.


    Auch als "Oktober-Klub Berlin" bekannt.

    Die bekannteste Singeformation der Singeklubs der DDR.

    Oktober-Klub discogs


    oktober-club 02.jpg

    Unterm Arm die Gitarre - 1968

    Die zeitgenössischen Texte sind derweil, aus heutige Sicht, recht speziell. Na ja. war ne andere Zeit. Mit verwegenen Träumen & Illusionen.


    Sonnigst Nadja

    Sonnigst Nadja

    "Recht auf Faulheiterkeit." - vinylia

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  • Söle,

    ich kann grad nur Musik hören ...

    Dann krame ich meine Mono-Schätzchen raus.


    eva pilarova 01.jpg

    1966 - Supraphon

    Klanglisch & musikalisch ganz großes Kino. Schön jazzig. Zwei ganz tolle Beatles Cover Versionen.


    ella fitzgerald 01.jpg

    Ella Fitzgerald ...


    Wenn ich diese beiden Platten höre, frage ich mich gelegentlich, wozu Stereo?

    Bin immer wieder erstaunt wie imposant Mono seien kann.


    Sonnigst Nadja

    Sonnigst Nadja

    "Recht auf Faulheiterkeit." - vinylia

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    Wenn einem die Kindheiterkeit prägt, bleibt einer hängen wie Adamo.

    Für Adamo in meiner Sammlung werde ich immer wieder belächelt.

    Diese schöne Emi Scheibe ist neuwertig. Klanglisch & musikalisch sehr schön. Mit Orchesterbegleitung, das mag ich an den alten Aufnahmen. Was da einstmals für ein Budenzauber veranstaltet wurde.

    Live im Studio mit Orchester. Das ist noch Musike pur. Rein wie raus. Analoge Reinkultur.


    Sonnigst Nadja

    Sonnigst Nadja

    "Recht auf Faulheiterkeit." - vinylia

  • Roman, oh Niemen .. der war in der 1969er Generation schwer angesagt. Meine Eltern hatten von den auch einige Platten. die heute bei mir stehen.

    Ne zeitlang waren Niemen Platten recht teuer ... & wurde wie Goldstaub gehandelt.


    Sonnigst Nadja

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    "Recht auf Faulheiterkeit." - vinylia

  • Ja, das stimmt vor allem die Sachen die im Westen rausgekommen sind, die waren sauteuer.

    Für mich ist Niemen eh eine Ikone, mag aber besonders seine Platten nach der Beatzeit.

    Für uns, damals in Polen, war er ja komplett was anderes, neues wie auch SBB.

    Man hatte nicht die Möglichkeit an die großen Sachen aus Rock, Pop etc. dran zu kommen.

    Es war ja verbotene Musik.