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Jecklin Float Elektrostat - wer hört noch damit?

  • Rondo
  • 16. August 2018 um 15:20
  • Calvin
    the intrepid ESELman
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    • 2. Juli 2019 um 08:04
    • #21

    Hi,

    Jecklin verwendete einfach Aquadaq als Beschichtung, also ein kolloidales Grafit in einer Trägerlösung.

    Ohne eine Plasma-Vorbehandlung der Membran ist so eine Beschichtung durch die verschiedenen Oberflächen-spannungswinkel der fluiden und der Membran-Oberflächen kaum gleichmäßig und alterungsstabil zu erzielen.

    Grafit ist zudem anfälliger gegen (Funken-) Erosion.

    Nicht zuletzt der sehr einfache Aufbau der Kontaktierungen ist nicht wirklich HV-gerecht.

    Durch die relativ kleinen Spannungen bei KHs fällt das nicht so ins Gewicht wie bei größeren ESL-Panelen, aber der Effekt ist vorhanden.

    Oder in kurz ... die Membranbeschichtung kann nachgeben haben ;)

    jauu
    Calvin

    ..... it builds character!

    gewerblicher Teilnehmer

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    betamax
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    • 28. Juni 2020 um 18:58
    • #22

    Hallo,

    das Ganze hat mir keine Ruhe gelassen und ich habe mich mal intensiver mit dem Speiseteil beschäftigt. Hier fand ich vier Widerstände vor welche arg geröstet wurden. Diese sind auf dem Schaltbild aus # 1 nicht eingezeichnet . Jeweils zwei 5,6 k Ohm in Reihe mit einem 0,015 uF Kondensator welche von der Mittelanzapfung ( sekundärseitig ) des Überträgers zu je einer Anschlussbuchse für den Hörer führen. Ich vermute, das diese für einèn `gleichmäßigen Zustand ` beim Betrieb mit zwei Hörern dienen sollen. Wer es besser weiß, für eine Aufklärung wäre ich dankbar.

    Wie dem auch sei, die Widerstände mussten raus, und wenn man schon mal dabei ist......die Ausgangsübertrager wurden ausgelötet, was etwas tricky ist, da deren Anschlüsse sehr nahe am Gehäuse der Anschlussbuchsen liegen und deren Befestigungskragen die Lötpunkte überdeckt. Nur so kommt man an die Lötpunkte der Anschlussbuchsen um diese nach zu löten. Ich habe die Leiterbahnen verzinnt, alle Lötstellen nach gearbeitet und die oben erwähnten Widerstände gegen höher belastbare ausgetauscht. Eventuell werde ich noch einen Netzschalter einbauen, die 230 Volt sind einfach auf die Platine der Hochspannungskaskade aufgelötet, somit steht die Kiste dauernd unter Strom, das ist mir `zu heiß`.

    Und, ja, es klingt nun detailierter, sauberer und auch lauter bei gleicher Energiezufuhr :thumbup:.

    Jetzt noch etwas, es darf gelacht werden, ist mir egal. Das Geschaukle des Hörers auf dem Kopf hat mich schon immer genervt, Abhilfe musste her. Die Schaumstoffauflage konnte ich problemlos wieder entfernen, die Aufgabe übernimmt nun ein - Barrett ! Hatte ich noch, nichts für den Sommer, aber zehnmal besser als das Original. Somit kann man sich auch die seitlichen Schaumstoffstreifen ersparen, die das Herrunterrutschen des Hörers verhindern sollen, was aber eigentlich auch nicht so richtig funktioniert.

    Grüße,

    betamax

  • Rondo
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    • 28. Juni 2020 um 19:31
    • #23
    Zitat

    die Aufgabe übernimmt nun ein - Barrett !

    Hallo betamax,

    wie sieht denn sowas aus?? Mir fehlt die Vorstellung.
    Gruss Jens-Peter

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    • 28. Juni 2020 um 22:07
    • #24

    Hallo Jens-Peter,

    man kann auch Basken - Mütze sagen. Sie sitzt durch ein eingebrachtes Kopfband ( Hutkrempe ) stabil auf dem Kopf , und da die Mütze oben etwas breiter ist, hat auch der Hörer hier einen guten Halt. Der ganz neue JF hat auch so ein Kopfband, man ist schlauer geworden :)...

    Mal schauen, ob ich das noch optimieren kann, ist im Sommer natürlich zu warm. Headbanging ist zwar immer noch nicht möglich, aber der Halt ist wirklich um Einiges besser als beim Urmodell.

    Grüße,

    betamax

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    • 28. Juni 2020 um 22:36
    • #25

    [Blockierte Grafik: https://www.quad-musik.de/images/quad/produkte/float/float-1200x1200/float-qa.jpg].....sieht so aus....

    Grüße,

    betamax

  • Rondo
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    • 28. Juni 2020 um 23:28
    • #26

    Danke!

  • Berndt
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    • 28. Juni 2020 um 23:56
    • #27

    Hallo Betamax,

    Glückwunsch zu deiner gelungenen Überarbeitung des Jecklin-Netzteiles.
    Mein Jecklin-Set wurde vor einiger Zeit komplett bei der Quad-Musikwiedergabe (wo auch sonst?) überarbeitet - dabei auch auf meinen Wunsch hin, weil es (was glaub' ich allgemein auch bekannt ist) einen Flaschenhals darstellt und immer wieder Kontaktprobleme verursacht, der Kopfhörer/LS-Schalter vorne am Netzteil, überbrückt/stillgelegt.

    Später dann habe ich noch (bei 'Die Nadel' in Ffm), ordentliche, dicke Kuperleiter direkt in das Netzteil einlöten lassen - die fummeligen 'Krimp-Down'-Klemmen in die man normalerweise, vom Vestärker her kommend, mit LS-Kabeln reingeht, wurden entfernt.

    Das Netzteil hat somit nun seine eigenen (von der Länge her für meine Erfordernisse genau passenden) LS-Kabel fest einglötet.

    Beide genannten Maßnahmen brachten auch schon eine Verbesserung in Punkto Detailwiedergabe und Klarheit - es klingt so nun sozusagen auch noch etwas kräftiger.

    Mein Float läuft derzeit am B-Speaker-Terminal eines (ebenfalls top-überholten) klassischen Harman-Kardon-630 Twin-Powered Receiver - das funktioniert sehr gut.

    Nur deine humoristisch angekündigte Maßnahme "Das Geschaukle des Hörers auf dem Kopf hat mich schon immer genervt,...." hat mich etwas verwundert: Ich halte meinen Kopf beim Hören eigentlich relativ ruhig und entspannt (m. E. geht's beim Kopfhörer-Hören u. a. ja gerade darum: Sich dabei zu entspannen).

    'Nickst' du denn beim Hören mit dem Float, mit dem Kopf so stark im Rythmus der Musik, daß der Hörer (normalerweise) runterzufallen droht - oder auf dem Kopf hin- und her-wackelt ;-).

    Ich mein - klar, sofern das Spaß macht - warum nicht.

    Beste Grüße

    Bernhard

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    • 29. Juni 2020 um 19:10
    • #28

    Hallo Bernhard,

    nee, so wild treibe ich es nicht ( mehr :) ). Aber ein Bierchen trinken, ein Blick auf das Plattencover.... muss schon drin sein, ohne das der Eiertanz des Hörers los geht.

    Grüße,

    betamax

  • Rondo
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    • 30. Juni 2020 um 11:22
    • #29

    Hallo betamax, Hallo Berndt,

    zu Problemematik des fehlenden Netzschalters habe ich mal die alte Bedienungsanleitung herausgekramt. Danach soll der Hörer immer am Speisegerät und dieses immer am Netz angeschlossen sein. Der Stromverbrauch sei minimal. Auch ich trenne aber das Speisegerät bei längerer Nichtbenutzung über einen in die Zuleitung montierten Schnurschalter ab, aber für die Membranen des Hörers ist es wahrscheinlich besser sie unter Spannung zu halten. Das ganze erinnert mich an die Diskussion um die Notwendigkeit eines Ölwechsel bei Automatikgetrieben. Der Autohersteller (Jaguar) sagt: unnötig da Lebensdauerfüllung, der Getriebehersteller (ZF) sagt alle 10 Jahre. Das zur möglichen Lebensdauer von Geräten.

    Gruß Jens-Peter

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    • 3. Juli 2020 um 09:05
    • #30

    Hallo Jens - Peter,

    vielen Dank für den Scan ! Es ist schon richtig, es dauert etwas bis der Hörer voll da ist, wenn man ihn gerade erst mit dem Netz verbunden hat. Auf der anderen Seite : ist denn so etwas VDE - gerecht ? Es ist ja noch nicht einmal eine Sicherung vorhanden. Da muss im Schadensfall nicht das Haus abbrennen, der Gestank eines abgefackelten Kondensators reicht ja schon...

    Grüße,

    betamax

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    • 1. Mai 2021 um 15:46
    • #31

    Hallo,

    es geht weiter. Nachdem es hin und wieder Kontaktprobleme im Hörer selbst gab, hatte ich die Faxen dicke und habe die Kabel direkt an die ES - Elemente gelötet. Ging gut, man muss nur höllisch aufpassen, mit dem Lötkolben nicht zu nahe an die Folien zu kommen. Probleme beseitigt und die Endstufe muss nicht mehr so weit aufgedreht werden.

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    Wie gewünscht nun auch mal ein Bild, JF mit Barret.

    Grüße,

    betamax

  • Rondo
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    • 2. Mai 2021 um 11:11
    • #32
    Zitat

    hatte ich die Faxen dicke und habe die Kabel direkt an die ES - Elemente gelötet.

    Hallo betamax,

    wie meinst Du das?

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    • 2. Mai 2021 um 11:46
    • #33

    Hallo Rondo,

    im JF sind die ELS - Elemente als Modul ausgeführt, dh. man kann , nach dem Abschrauben der Abdeckung, dieses ganz einfach entnehmen. An diesem sind drei Kontaktpunkte herausgeführt welche im zusammen gebauten Zustand auf ( pro Seite ) drei runde Platinen drücken; an diesen sind die Kabel angelötet, welche aus dem Hörer hinausführen. Ein großer Schwachpunkt, da es bessere elektrische Verbindungen gibt und auf Grund des Alters das Ganze auch nicht besser wird - die Platinen korrodieren und der Kunststoff des Gehäuses gibt nach, somit lässt auch der Druck der Kontaktstellen nach.

    Ich habe jetzt einfach die Drähte von den Platinen gelöst und sie direkt an die Kontaktpunkte der Module angelötet. Kein großer Akt, man muss nur aufpassen, die Folien nicht zu beschädigen. Es reicht ein kleiner Lötzinnspritzer und das war´s dann...

    Grüße,

    betamax

  • Rondo
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    • 2. Mai 2021 um 11:53
    • #34

    Hallo betamax,

    bei meinen PS0 und PS2 sind die Kabel direkt verlötet und es gibt keine „Kontaktplatine. Das verlöten ist in der Tat etwas aufregend..

    Gruß Jens-Peter

  • Online
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    • 2. Mai 2021 um 12:14
    • #35

    Hallo Jens-Peter,

    da würde mich mal interessieren, bei welchem Hörer - Modell dies wie bei Dir ausgeführt wurde. Leider kann man diese ja nur auf Grund der Äußerlichkeiten unterscheiden, oder gibt es einen festen Zusammenhang

    Hörer - Speiseteil ?

    Grüße,

    betamax

  • Rondo
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    • 2. Mai 2021 um 12:31
    • #36

    Hallo betamax,

    hinsichtlich der Klassifizierung der Modelle beziehe ich mich auf folgende Quelle:

    https://www.hifi-wiki.de/index.php/Jecklin_Float_Electrostat

    Dein Modell mit den runden Schallöffnungen taucht dort nicht auf, ist wohl eher selten.

    Nach meiner Erfahrung kann man die Speiseteile untereinander austauschen.

    Gruß Jens-Peter

  • Compu-Doc
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    • 2. Mai 2021 um 13:36
    • #37

    Ich habe selber 3 Jecklins (Elektrostaten/Kaskadenhochspannungsler), aber dieses Modell, mit den kreisrunden Öffnungen aussen, habe ich (auch im Netz/Google-Bilder) noch nie gesehen; vllt. ein Ur-Jecklin?

    Das leidige Dauerthema mit den Bügeln sind halt die alten original Schaumstoffpolster, aber da kann man sich gut selber helfen und sich welche zurech schneiden, oder bestellen (bei QUAD glaube ich).

    Klanglich für Jazz/Klassik immer noch meine #1en; die Fläche macht´zz. ;)

    ♫♫♫ ~ Eine Seite hat 1 Rille, zwei Seiten haben 2 Rillen...ist das Vinylianerleben nicht einfach ~♫♫♫
    ~ ~ Exclusive Tonträger sind beidseitig abspielbar ~ ~
    Highfeine Grüße aus Mainhatten-Äpplertown, der Robert ;)

  • Rondo
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    • 2. Mai 2021 um 16:26
    • #38

    Hallo Compu-Doc,

    das Modell mit dem kreisrunden Öffnungen wurde 1979 in einem Vergleichstest der HiFi Stereophonie beschrieben und mit Typ II Professional bezeichnet. Offensichtlich, wie betamax beschreibt, eine „Verbesserung“ des etwas älteren Modells PS0 durch leicht wechselbare, nicht verlötete Wandler. War wohl eher eine Verschlimmbesserung.

    Gruß Jens-Peter

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  • Rondo
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    • 2. Mai 2021 um 16:36
    • #39
    Zitat von Compu-Doc

    Klanglich für Jazz/Klassik immer noch meine #1en; die Fläche macht´zz. ;)

    sehe ich genauso!

  • Online
    betamax
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    • 2. Mai 2021 um 19:24
    • #40

    Hallo ,

    nun ja, soweit muss man gar nicht gehen, um ein Modell mit rundem Ausschnitt zu sehen - hier, Seite 1, #12 :)...

    Der Float aus dem Test ist das Modell, welches ich besitze, selbst den knalligen Aufkleber habe ich noch, wurde aber auf die Unterseite verbannt.

    Für meinen Geschmack gibt es am Klang gar nichts auszusetzen, alle anderen Hörer die ich bis jetzt probiert habe kommen mit einem Blubberbass daher, mag ich überhaupt nicht . Erinnert mich immer an falsch abgestimmte / aufgestellte Bassreflexboxen. Über die Mitten und Höhen braucht man nicht diskutieren, schon gar nicht wenn es sich hier um ein 40 Jahre altes Gerät handelt.

    Der Gerüchteküche nach gibt es tatsächlich einige Ur - Floats, da hat sich der Meister persönlich die im Backofen aufgeheizten Plexiplatten über sein mit nassen Handtüchern umwickeltes Haupt gestülpt 8|.

    Grüße,

    betamax

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