Geeignete Subwoofer zur Unterstützung von Hornlautsprechern

  • guter Blick! ;-)

    Hornsubwoofer als Ergänzung eines Systems, wie zB deinem, sind weder sinnvoll noch realistisch umsetzbar, sofern man keine zig m³ Raum für das Basshorn umbauen kann. Und

    dann hat man erstmal einen riesigen Resonator , der jeglichen akustischen Schweinereien aufgeschlossen gegenübersteht, muss Laufzeitunterschiede im Dekameter-Bereich korrigieren, hat nen 'Weg' mehr zu beschalten, kurzum BS. Es sei denn, man ist begeisterter Maurer und Architekt und möchte es einfach mal 'durchziehen'.

    Beeindruckend wäre es allemal, aber sich nicht die klanglich beste Lösung.


    https://www.beisammen.de/index…cher-elektronik/&pageNo=3 hier sind einige Diskussionsfäden zu Subwoofern, DBA, Anzahl/Fläche der benötigten Chassis, um bei 2oHz noch Schalldruck xx zu erzeugen.

    Eine DBA ist - aus meiner Sicht und meinen Erfahrungen heraus- die zielführendste und am besten universell umsetzbare Lösung für 0-150Hz, wenn man's ernst meint.


    Ob jetzt nach reiner Lehre oder 'adaptiert', ist die zu treffende Entscheidung.

  • Hallo Otto


    Besten Dank für deine Antwort.

    Welches 18 Zoll Chassis verwendest du und welches Verstärker-/DSP Modul?

    Moin Christoph


    http://www.traumboxen.de/ad-audio/r1830.htm


    als Vergleichstreiber standen damals von Visaton der BGS 40 & der 15“ von BD - Design in W-Dipolgehäuse , parallel zur Verfügung wie auch in den Ecken die E-Hörner noch standen.


    Mitte 2007 standen als Amp die 1000 B&O Amp zur Verfügung und ohne DSP . Die Basstreiber waren oder sind bei mir auf derselben Horizontalachse wir die TMT & HT Treiber .

    Dieses Standing wurde auch bei dem Grosshorn umgesetzt ( nicht von mir )

    Damals wie heute lehne ich eine DSP im Gesamtspektrum ab.


    Heute werden die 2x18“ mit diesem Amp

    https://www.xtzsound.eu/product/edge-a2-300

    versorgt und immer noch ohne DSP .

    Seit den 1000er bedienen D-Amp vorzugsweise die Bassdipole .

    Im Raum waren etliche qm3 Rockwool installiert , die inzwischen wieder entfernt wurden .


    Mein Focus liegt inzwischen auf Headphone Betrieb !!

  • bzgl des von AER verwendeten aktiven subwoofer Verstaerker Moduls mag ich anmerken, dass die klanglichen Unterschiede zwischen diesen Modulen sehr gross ist. Vor 2 Jahren hatte ich 2 Paar der BD Design (Oris) Lautsprecher , die einen solchen Antrieb im Bass benötigten. Ich habe mir damals 5 unterschiedliche Module bestellt, halt die ueblichen Verdaechtigen (IMG, Hypex, Monacor usw) und mir einen Versuchsaufbau gebastelt, dass ich schnell wechseln konnte.

    Wenn man versucht einen sub mit Wirkungsgrad anzusteuern, faellt einem erst auf, dass die meisten dieser amps zu stark rauschen. Besonders unangenehm sind mir da die grossen Hypex Subwoofer Amps aufgefallen.
    Dazu kommt ein recht grosser Klangunterschied, von digital künstlich bis aufgedunsen bollerig war alles dabei.


    Bei mir blieb zum Schluss die diskret aufgebaute Reckhorn subwooferendstufe, die weder rauschte, noch schlecht klang. Ich hatte von diesen Amps 4 Stueck, dabei viel mir auf, dass die Poti keinen echten definierten Nullpunkt haben und bei identischem Effekt unterschiedliche Stellerpositionen zeigten.

    Wenn man nur eine nutzt, ist dies natuerlich egal.

    Insofern die Empfehlung , wenn ein DIY sub denn mal fertig ist, verschiedene SubAmps an diesem auszuprobieren, die Unterschiede koennen gravierend sein.

    Gruss

    Juergen

    gewerblicher & privater Veranstalter audiophiler Events

    TechDAS Stützpunkt


    AAA- Mitglied

  • Die meisten Subwofer, egal welches Bauprinzip , die nur max. zwei Oktaven (ob mit oder ohne eingebauten Verstärkern) übertragen müssen, sind eigentlich gut geeignet.

    Hier scheint aber grunsätzlich ignoriert zu werden , dass der Tieftonklang zu ca.90% durch die Dimensionen des Hörraums bestimmt wird.

    Ein klassisches Wohnzimmer hat praktisch keinerlei Absorber für tiefe Frequenzen.

    In Abhängigkeit von Raummodenfrequenzen und Reflexionen wird sich ein auffallend starkes Nachschwingverhalten einstellen, und den Klang regelrecht "versumpfen".

    ....so bin ich zB.mit der (meiner) Tieftonlösung: 10% des Geldes für den Subwoofer und 90 % für Tieftonabsorber zu investieren, hochzufrieden.

    Dietmar

  • Hi Uli, dabei hast du unterschlagen, daß es ein DBA mit zwei gegenüberliegenden tapped hörnern ist. Und zusätzlich noch für ein Raumproblem oberhalb der 80Hz ein aktiver Absorber dazu gehört. Das ist das Beste, was ich kenne, in Sachen Infraschallwiedergabe. Aber, da das mit FIR Filtern digital geregelt wird und technisch, physikalisch gerdezu perfekt läuft, ist es eben eher nicht high end und auch nicht so ohne Weiteres dazugestellt.

    Die tapped hörner haben nebenbei mit einer TML fast nichts gemein. Bei den Wellenlängen, braucht man sich um nachschwingende Luftsäulen keine Gedanken machen.

  • Ich habe bei meinen Hörnern mal mit Subwoofer versucht und es dann aber wieder gelassen. Es klang irgendwie seltsam und ohne Fülle. Wobei die Subs auch nicht wirklich für Musik ausgelegt sind, sind eher Heimkinoteile mit sehr großer Membranfläche. Die machen keinen schnellen Hub für Musik mit.

    Daher läuft alles über die Standbox ohne eigenen Sub. Bisher habe ich mich über fehlenden Tiefbass nicht beklagen können.

  • ......

    .......Heimkinoteile mit sehr großer Membranfläche. Die machen keinen schnellen Hub für Musik mit.

    Das fühlt sich evt. so an, ist aber ein Raumanpassungsproblem, siehe Beitrag Dietmar. Die schnellen Bässe, das lässt sich nicht ausrotten. Meine Basstreiber laufen sauber bis 1500 Hz. das sollte reichen, nur mein Raum schwingt bei 32 Hz zwei ganze Sekunden nach. Dgegen ist die Länge der Impulsantwort meiner Bassäulen ein Fliegenschiss am Hörplatz. Nur mal so, zwischendurch zur Begriffsklärung.

    Ich nutze zwei Säulen mit je zwei mal 100 Liter BR und da je zwei, also acht Fifa PLW 22.

    Digital vorgefiltert mit FIR Filtern, braucht man, auch da, nicht von schnell oder langsam reden, passt.

  • Zu der Thematik Ripol ist vor Jahren viel im www geschrieben worden. Tenor war, ein Dipol regt die Raumresonanzen weniger an.


    Entspricht auch meiner Erfahrung aus 3 verschiedenen Räumen. Und - ebenfalls mein subjektiver Eindruck - geht tiefer runter als es die Raumlänge eigentlich zulassem dürfte (auch schon in 15qm Raum gehört). In meinem aktuellen Raum bis 20Hz ohne Pegelabfall (gemessen, nicht geschätzt).

    20 bis 40Hz sind das i-Tüpfelchen - man kann natürlich auch ohne leben.

  • :merci: Dietmar!


    Quote

    Wenn man versucht einen sub mit Wirkungsgrad anzusteuern, faellt einem erst auf, dass die meisten dieser amps zu stark rauschen. Besonders unangenehm sind mir da die grossen Hypex Subwoofer Amps aufgefallen.

    ..das juckt allerdings bei Anwendung als Sub-modul keinen Menschen..

    Der 'Rauschbereich' sollte schon 30-40dB unter dem Nutzsignal liegen, es sei denn, ich will 'hoch' laufen lassen, dann nervt es sicher..


    -es gibt btw eigentlich auch keine Subs mit 'Wirkungsgrad' - zumindest nicht im Tief/Tiefstbass- 90dB sind da schon was dolles..

    Rum wie num, Dietmar schrieb es auch schon: Die Egalisierung der Raummoden, bzw die Adaption des 'Bassabteils' an diese Gegebenheiten, sind der Knackpunkt.

    Die letztlich gewählten Chassis und Amps sind nicht das, was die Performance massgeblich bestimmt. Ich nutze in den Dipolen 4 von den 18ern, die auch otto benutzt. Wenn ich zwei davon gegen die mit je 2x15" Eminence Alpha meines Kollegen austausche und diese 3dB leiser drehe als die Original-Bässe, passiert ziemlich genau ..nix.

  • Hallo,

    Hi Uli, dabei hast du unterschlagen, daß es ein DBA mit zwei gegenüberliegenden tapped hörnern ist. Und zusätzlich noch für ein Raumproblem oberhalb der 80Hz ein aktiver Absorber dazu gehört. Das ist das Beste, was ich kenne, in Sachen Infraschallwiedergabe. Aber, da das mit FIR Filtern digital geregelt wird und technisch, physikalisch gerdezu perfekt läuft, ist es eben eher nicht high end und auch nicht so ohne Weiteres dazugestellt.

    Die tapped hörner haben nebenbei mit einer TML fast nichts gemein. Bei den Wellenlängen, braucht man sich um nachschwingende Luftsäulen keine Gedanken machen.

    Ich hab nix unterschlagen. Ich hab mich in Ausführlichkeit eingeschränkt :-)


    Die Frage war "ob eine Hörnerei mit Tapped Hörnern funktionieren kann oder eher nicht". Meine Antwort war - ja, sie funktionieren.

    Wie ist eine andere Frage, die du nun etwas genauer beschreiben hast.


    Das ganze hat nix mit "ich kauf was und stell das mal dazu" gemein. Jede gute Anlage die ich kenne ist zumindest in Teilen selbst gebaut.


    Gruß Uli

  • so bin ich zB.mit der (meiner) Tieftonlösung: 10% des Geldes für den Subwoofer und 90 % für Tieftonabsorber zu investieren, hochzufrieden.

    Dietmar

    Das dürfte beim Preis des Velo 1812 für Shakti schwer nachzuvollziehen sein 9 mal so viel Geld für Absorber auszugeben :saint:;)


    Aber Danke für den Tipp!


    Grüße von Doc No

    "Das Volk hasst die Geniessenden wie ein Eunuch die Männer." Georg Büchner

  • ..das geht doch zu sehr ins DIY:meld:


    Ne -vorab unkorrigierte- Messung am Hörplatz , mit den dazugehörigen LS , ist durch nichts zu ersetzen.

    Erst dann kann , frei nach FJS, sinnvoll interveniert werden!

  • Kannst alternativ auch den Pelzmantel deiner Frau an die Wand hängen :wacko:

    Der Oligarch verwendet seine eigenen Zobelmäntel für den Zweck. Daran hatte ich freilich nicht gedacht, als ich den 9fache-Preis schwer zu erreichen fand.


    Aber jetzt :on:

    "Das Volk hasst die Geniessenden wie ein Eunuch die Männer." Georg Büchner

  • Das dürfte beim Preis des Velo 1812 für Shakti schwer nachzuvollziehen sein 9 mal so viel Geld für Absorber auszugeben

    ...doch ich hab da noch ein paar ganz edle Teile zum Verkauf - damit können wir sicher das gesamte Budget sinnvoll nutzen :D:D:D

    Mitglied der AAA


    DON`T PANIC

  • Mir hat die Leichtigkeit der Black Forrest Mammuts sehr gefallen mit Feldspulentreibern von Fertin. Ob diese Subs mit Hörnern laufen weis ich leider nicht.

    Dietmar

    Was sich nicht messen lässt kann nicht existieren.


    Und wovon man nicht reden kann, darüber muss man schweigen. T. L. P. L. W. :D

  • Hallo,


    um mal wieder zurück zum Thema zu finden.


    Alle Vorschläge von irgendwelchen Bauformen aus dem DIY Bereich oder 100.000,- € Klammotten aus dem Hochglanzprospekt sind für sich isoliert betrachtet nichts wert.


    Lieber Christoph, was lässt dich nach einem Sub oder Bassunterstützung suchen?


    Hast du oder ein Messsklave da mal was abgebildet was eine aktive Bassunterstüzung als sinnvoll erscheinen lässt?


    Gruß Uli