Tipps für neuen Tonabnehmer gesucht

  • Hallo zusammen,


    ich habe auf meinem Laufwerk (Roksan Xerxes X) einen Rega RB2000 mit einem Rega Exact montiert.

    Ich überlege mir einen neuen, besseren Abnehmer zu kaufen, so bis etwa 1.500 EUR.


    Ich habe als Phonovorstufe eine Audio Innovations P2.


    Diese hat feste Eingangswiderstände von:

    47kohm für MM

    20 Ohm MC low

    80 Ohm MC high.


    Die Eingangsempfindlichkeit ist:

    MM 2,15 mV für 775 mV out

    MC low 0,05 mV für 775 mV out

    MC high 0,1 mV für 775 mV out


    Ich höre keine Pop- oder Rockmusik, eher etwas Klassik, Blues, also ruhigere Musik.

    Eine schöne Wiedergabe von Stimmen wäre klasse.


    Habt Ihr Tipps für mich was das passen würde?


    Vielen Dank und viele Grüße


    Stefan

    Roksan Xerxes X mit Rega RB 2000 und Rega Exact

    Fonel CD Player

    Audio Innovations P2 Phonovorstufe

    Audio Innovations L2 Vorverstärker

    Audio Innovations Monoendstufen 2x7 Watt

    Living Voice Avatar OBX R2

  • Wie wäre es mit einem Rega Apheta 2, dann könntest Du auch die 3-Punkt-Befestigung nutzen?

    Linn LP12/Keel/Radikal/Urika/Ekos 2/Akiva/Akurate DSM Katalyst/QNAP 219P II/Cisco WS-C2960-8-TC-L/Kudos/2 x Majik 6100/Akubarik (aktiv), Grado PS500e

  • Hallo Stefan,


    Da kommt mir spontan nur ein großes MM-System von Clearaudio in den Sinn.

    Für MC würde ich eine andere Phonovorstufe wählen die von den Anpassungsmöglichkeiten vernünftige Möglichkeiten mitbringt.


    VG

    Dieter

    PS mit luftgelagertem Tellerlager, Outer Ring und VTA Lifter diy, Pro-ject Perspective, 2M Black, EPC 33 Jico SAS und Black Bird LO, Arme: Jelco SA-750 12", Pro-ject 12cc Evo., Dr. Fuss Steuerung, MuFi MX-Vnyl, Kabelkonfektion diy

  • Die Eingangswiderstände für MC sind in der Tat ziemlich suboptimal. Vielleicht ein High-Output-MC? Vielleicht das 20er Dynavector als HO?


    Gruß

    Andreas

    Die Natur ist zwar nicht unfehlbar, doch hält sie stets an ihren Fehlern fest. (Saki)


    Optimist: "Geil, schon Mittwoch.",
    Pessimist: "Scheiße, erst Mittwoch.",
    Realist: "Noch 8252 Arbeitstage bis zur Rente."

  • Hi,


    schöner Tonarm. Ich habe einer der besseren Rega Tonarme mal sehr gut gehört mit einem Zyx R100 Fuji (H Variante). Mit viel Synergie zwischen Tonarm und Tonabnehmer.

    Das Fuji ist trotz H Variante recht niederohmig und sollte mit dem 80 Ohm MC-Eingang gut fertig werden. Am Besten eins ausleihen und Zuhause selbst probieren.


    VG, Tony

    the neon light of the "Open all night" was just in time replaced by the magic appearance of a new day ...

  • Hallo zusammen,


    danke erst mal für eure Tipps....


    Tendaberry

    das Apheta 2 hatte ich mir auch schon überlegt, scheint aber aufgrund der nicht vorhandenen Dämpfung nicht ganz unproblematisch zu sein. Da ich wie gesagt keine Eingangswiderstände einstellen kann, scheidet es erst mal aus.

    Die 3 Punkt Befestigung wäre natürlich fein gewesen !


    aerodreher

    Das Charisma V2 hatte ich auch schon auf dem Schirm.

    Hat ja sehr gute Tests bekommen und ist als MM auch unkritisch im Abschluss.

    Kommt in jedem Fall in die engere Wahl.


    ake

    Das Dynavector sagt mit leider gar nichts, kannst du das klanglich ein wenig beschreiben?


    Lynnot

    Das Zyx R100 Fuji ist leider etwas über meinem Budget.

    Auch benötigt das System wohl einen schweren Tonarm, da könnte der Rega zu leicht sein.

    Hast du Erfahrungen mit dem System an einem leichten Arm (der Rega hat wohl 11g)?


    Viele Grüße

    Stefan

    Roksan Xerxes X mit Rega RB 2000 und Rega Exact

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  • Guten Morgen ,

    > Grado Referenz 2

    Habe ich exorbitant gut am RB 2000 gehört .

    LW Garott 301

    Habe das Grado dann neu gekauft .

    Da ich keine separate Phono hatte und meine Anlage nicht umbauen wollte habe ich das Grado hier angeboten .Spielt jetzt an TA Manticore / LP 12 .

    Bei dem was ich hoerte , ein Versuch wert .

    Glaube deine Phono passt .Evtl. als MI direkt auf MM .


    Ludwig

  • Das Charisma V2 hatte ich auch schon auf dem Schirm.

    Hat ja sehr gute Tests bekommen und ist als MM auch unkritisch im Abschluss.

    Der Generator ist von Audio-Technika und verlangt nach 100-200pF Abschlußkapazität (wobei meist die Verkabelung schon um die 150pF hat - der Phonoeingang dürfte dann noch maximal 50pF haben). Als "unkritisch" würde ich das jetzt nicht bezeichnen...

    Das Dynavector sagt mit leider gar nichts, kannst du das klanglich ein wenig beschreiben?

    Ich selbst habe das mk1. Das gefällt mir sehr gut, nicht zu viel und nicht zu wenig Baß. Höhen sind schön aufgelöst aber nicht überpräsent. Tonal schlüssig und ausgewogen mit leichter Tendenz zu einem starken Grundton und Bass. Falls Du schon mal ein Benz ACE SL gehört hast, das ist klanglich recht ähnlich wenn auch elektrisch nicht so anspruchslos.

    Natürlich wäre es denkbar, daß das mk2 völlig anders ausgelegt ist aber das glaube ich eher nicht.


    Gruß

    Andreas

    Die Natur ist zwar nicht unfehlbar, doch hält sie stets an ihren Fehlern fest. (Saki)


    Optimist: "Geil, schon Mittwoch.",
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    Realist: "Noch 8252 Arbeitstage bis zur Rente."

  • Hallo Ludwig,


    danke für den Hinweis, die Grados habe ich auch in der engeren Wahl.

    Es fällt schwer sich zu entscheiden.


    VG

    Stefan

    Roksan Xerxes X mit Rega RB 2000 und Rega Exact

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  • Der Generator ist von Audio-Technika und verlangt nach 100-200pF Abschlußkapazität (wobei meist die Verkabelung schon um die 150pF hat - der Phonoeingang dürfte dann noch maximal 50pF haben). Als "unkritisch" würde ich das jetzt nicht bezeichnen...

    Hat Rega so schlechte Kabel?

    Bei MM würde ich aber die Machart der Rega Tonarmverkabelung tendenziell als Problem sehen.


    VG

    Dieter

    PS mit luftgelagertem Tellerlager, Outer Ring und VTA Lifter diy, Pro-ject Perspective, 2M Black, EPC 33 Jico SAS und Black Bird LO, Arme: Jelco SA-750 12", Pro-ject 12cc Evo., Dr. Fuss Steuerung, MuFi MX-Vnyl, Kabelkonfektion diy

  • Hat Rega so schlechte Kabel?

    Das hat nichts mit gut oder schlecht zu tun sondern mit dem koaxialen Aufbau der allermeisten Signalkabel. Allein die Kabel im Tonarm haben schon so 30-40pF und das obwohl da noch gar nix koaxial ist. Ein Koaxial-Cinchkabel hat je nach genauem Aufbau einen Kapazitätsbelag von ca. 80pF pro Meter bis vielleicht 300pF pro Meter... Die 150pF sind nichts weiter als ein grober Richtwert solange man nicht nachgemessen hat...;) Es gab durchaus Plattenspieler, deren Kabel noch wesentlich höher lagen (z.B. Dual oder auch eine Variante des Technics SL-12x0).


    Gruß

    Andreas

    Die Natur ist zwar nicht unfehlbar, doch hält sie stets an ihren Fehlern fest. (Saki)


    Optimist: "Geil, schon Mittwoch.",
    Pessimist: "Scheiße, erst Mittwoch.",
    Realist: "Noch 8252 Arbeitstage bis zur Rente."

  • Allein die Kabel im Tonarm haben schon so 30-40pF und das obwohl da noch gar nix koaxial ist.

    Hallo Andreas,


    da gebe ich Dir durchaus Recht. Aber ein weiterführendes Kabel vom Tonarm zum PP hat ja i.d.R. eine Länge von 0,9m und ein gutes Kabel muß nicht mehr als 50-80pf/m haben. Man sollte natürlich keine x-beliebige Strippe nehmen die eventl. nur für Hochpegelverbindungen gedacht ist.

    Das einige Tonarmhersteller fragwürdiges Kabelmaterial verwenden und im Fall von Rega auch noch fragwürdige Verschaltungen machen ist ja hinlänglich bekannt. Wenn man so einen Arm hat bleiben ja immer die Möglichkeiten ein anderes System zu wählen, MC zu nutzen oder den Arm besser zu verkabeln.


    Viele Grüße

    Dieter

    PS mit luftgelagertem Tellerlager, Outer Ring und VTA Lifter diy, Pro-ject Perspective, 2M Black, EPC 33 Jico SAS und Black Bird LO, Arme: Jelco SA-750 12", Pro-ject 12cc Evo., Dr. Fuss Steuerung, MuFi MX-Vnyl, Kabelkonfektion diy

  • Andreas hat recht,

    ich habe hier einen Auszug der Zeitschrift "Fono Forum" von Juni 1980.

    Dort wurden bei einem Plattenspielertest auch die Leitungskapazitäten der Verkabelung gemessen:

    • Braun PS 550S - 150pF
    • Dual CS 606 - 180pF
    • Fisher MT 6330 - 250pF
    • Grundig PS3000 - 170pF
    • ITT 8015 - 85pF
    • Luxman PD 277 - 200pF
    • Mitsubishi DP-86 DA - 60pF
    • Philips AF829/II - 180pF
    • Pioneer PL-500X - 80pF
    • Sony PS-X60 - 90pF
    • Technics SL10 - 75pF
    • Telefunken TS860 - 220pF
    • Thorens TD 123/III mit EMT929 - 80pF
    • Wega Modul 42P - 200pF

    Vor diesem Hintergrund sollte man auch die Angaben zur Lastkapazität der MM-Tonabnehmer sehen. Es handelt sich bei den Angaben der Hersteller eventuell auch um die zusätzliche Kapazität der Phonostufe.

    Ich verweise da mal auf Artikel zu Messungen am Nagaoka MP11 bzw. am Shure M97 bei TNT-Audio.

    Gruß,

    Uli