shakti's MC Übertrager Vergleich (ohne DIY)

  • Hallo Bernie,

    Gute Übertrager haben immer ihre großen Blechpakete, ansonsten ist die Bandbreite eingeschränkt, gerade bei einem sauberen Bass tritt dies oft auf. Die kleinen schaffen das nicht.

    Kommt auch auf das Kernmaterial an.


    Vergleiche ich z.B. mal einen S&B im Coladosenformat mit einem deutlich kleinerem Format, wie es z.B ein Übertrager von Klangfilm aufweist, dann hat der kleinere keine Nachteile gegenüber dem "Riesen". Im Gegenteil, große Kerne sind scheinbar viel empfindlicher gegenüber Einstreuungen.

    Ein Übertrager muss immer mit der Quelle und dem Gerät dahinter harmonieren.

    Daher sind Übertrager, die für einen speziellen Tonabnehmer gebaut wurden, im Vorteil.


    Viele Grüße

    Martin

  • Was sollte daran schwierig sein einen SUT für ein System mit 32 Ohm/0,2 mV zu finden?
    Ein SUT mit einer 1:10-Übersetzung, die es quasi wie Sand am Meer gibt passt doch sehr gut.

    Im Ergebnis bekommt man 470 Ohm und 2 mV. Damit sollte doch das System adäquat abgeschlossen sein und jede Phonovorstufe sollte mit 2 mV doch leicht und locker zurecht kommen.

    Wie ich geschrieben habe, natürlich lässt sich auch bei NAT ein MCX 1:10 ÜT finden, der mit einen parallel Widerstand perfekt passend gemacht werden kann.

    Doch verstehe ich das genannte Jan Allaerts System als in einem klanglichen (und preislichen) Bereich befindlich, dass ein individuell angepasster Übertrager meine Wahl waere.

    Gruss

    Juergen

    gewerblicher & privater Veranstalter musikalischer Events
    Händler für hochwertige audiophile Genussmittel
    mit analogem Schwerpunkt


    AAA- Mitglied

  • Doch verstehe ich das genannte Jan Allaerts System als in einem klanglichen (und preislichen) Bereich befindlich, dass ein individuell angepasster Übertrager meine Wahl waere.

    Interessant. Wie würden denn die Werte deines individuell angepasster Übertragers für das Jan Allaerts aussehen?

    Viele Grüße

    Thomas


    He sticks to his guns
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  • Silvercore hält eine Anpassung des Abschlusswiderstandes für überflüssig.
    Mit Parallelwiderständen lässt sich der Abschlusswiderstand übrigens nur absenken, was in den wenigsten Fällen zu besseren Ergebnissen führt.

    Viele Grüße

    Thomas


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  • Das habe ich jetzt nicht verstanden. Was meinst du?

    bezog sich nicht auf dich. Na, wenn der Übertrager passt, dann passt er. Dann muss ich nix anpassen. Wenn ich aber wie einige wenige User besser gesagt wie ein user hier es so auslege, dass ich mit einem Silvercore ÜT alle Tonabnehmer benutzen kann, weil die SC so wunderbar breitbandig spielen, kann ich immer wieder nur lachen. Aber hier geht es ja um Shaktis ÜTs. Wir sollten da nicht weiter stören.

    Grüße

    Knut



    "Pokal oder Spital"

  • Einen der Silver Core Übertrager habe ich im übrigen im Beitrag #3 vorgestellt.

    Gruss

    Juergen

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    AAA- Mitglied

  • ...das ist aber nicht die ganze Wahrheit. Ein Aspekt wurde von Jule vergessen!

    Seine 1:10 Übertrager sind empfohlen für TA ab 0,25mV ( dann laufen die auch an TA von 2 - 40 Ohm).

    Aber das Jan Allerts ist leiser.

    Es gibt viele Übertrager für niederohmige und leise Systeme, aber für hochohmige, sehr leise Systeme recht wenig. Somit hat Jürgen richtig darauf hingewiesen und Silvercore auf seiner Homepage auch.

    Man muss halt richtig lesen.

    LG Hubert

  • bezog sich nicht auf dich. Na, wenn der Übertrager passt, dann passt er. Dann muss ich nix anpassen. Wenn ich aber wie einige wenige User besser gesagt wie ein user hier es so auslege, dass ich mit einem Silvercore ÜT alle Tonabnehmer benutzen kann, weil die SC so wunderbar breitbandig spielen, kann ich immer wieder nur lachen. Aber hier geht es ja um Shaktis ÜTs. Wir sollten da nicht weiter stören.



    So geht bashing - man muß nur ein wesentliches Kriterium unter den Tisch fallen lassen und schon scheint es plausibel.



    Gruß
    Hubert

    The post was edited 1 time, last by Hubert T ().

  • Hallo Michael,

    den Grund sieht man doch bereits in Post #88. Da nützen keine Erklärungen des Herstellers, Kopien der BDA und eingene Erfahrungen nichts. Warum soll man hier immer wieder seine Erfahrungen teilen.

  • Und was passiert wenn man einen Tonabnehmer mit 0,2 mV Ausgangsspannung an einem 1:10 betreibt? Die Ausgangsspannung macht im Gegensatz zum Abschlusswiderstand jedenfalls nicht den Unterschied.

    Ein 2 Ohm-System an einem 1:10 zu betreiben halte ich für keinen guten Ansatz. Zumindest nicht dann wenn man den Abschlusswiderstand nicht nach unten anpassen kann. Wobei Parallelwiderstände sich klanglich nachteilig auswirken sollen.

    Soll heißen ein 2 Ohm-System mit 470 Ohm abzuschließen, wie man sie bei einem 1:10-SUT erhält, führt klanglich meist zu suboptimalen Ergebnissen. Das Ganze klingt dann eher hart und unmusikalisch. Zumindest bei den klassischen SPU ist das so. Für solche Systeme sind Übertrager zwischen 1:15 - 1:20 deutlich besser geeignet.

    Viele Grüße

    Thomas


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  • Was sollte daran schwierig sein einen SUT für ein System mit 32 Ohm/0,2 mV zu finden?
    Ein SUT mit einer 1:10-Übersetzung, die es quasi wie Sand am Meer gibt passt doch sehr gut.

    Im Ergebnis bekommt man 470 Ohm und 2 mV. Damit sollte doch das System adäquat abgeschlossen sein und jede Phonovorstufe sollte mit 2 mV doch leicht und locker zurecht kommen.

    Ganz so einfach ist es leider nicht, da auch der Verstärkungsfaktor insgesamt berücksichtigt werden muss. Dafür muss auch der Verstärkungsfaktor der Phonovorstufe einbezogen werden. Die meisten MM-Phonovorstufe liegen beim Faktor 1:100 bzw. 40 dB. Die Gesamtverstärkung mit dem 1:10 Übertrager liegt dann bei 1:1000 bzw. 60 dB. Bei 0,2 mV Ausgangsspannung des Tonabnehmers ist das grenzwertig (je nach Gesamtkette). Besser wäre eine höhere Gesamtverstärkung (z.B. 1:2000 bzw. 66 dB).


    Damit ein 1:10 Übertrager in dieser speziellen Konstellation wirklich unproblematisch ist, sollte er also mit einem Phonopre mit hohem Gain gepaart werden. Geht man hingegen umgekehrt - und das ist der üblichere Fall - von einer Phonovorstufe mit standardmäßigen 40 dB aus, dann wäre ein Übertrager mit höherem Übersetzungsverhältnis vorteilhaft, etwa 1:15 oder 1:20. Bei einem Pre mit 47 kOhm landete man dann aber bei 209 bzw. 117,5 Ohm Abschlusswiderstand, was für die 32 Ohm des Tonabnehmers in der Regel nicht optimal, nämlich zu wenig wäre.


    Beste Grüße

    Christian

    ... und wo zum Teufel bin ich hier überhaupt?

    The post was edited 1 time, last by REGAphon ().

  • Ganz so einfach ist es leider nicht...


    Damit ein 1:10 Übertrager in dieser speziellen Konstellation wirklich unproblematisch ist, sollte er also mit einem Phonopre mit hohem Gain gepaart werden. Geht man hingegen umgekehrt - und das ist der üblichere Fall - von einer Phonovorstufe mit standardmäßigen 40 dB aus, dann wäre ein Übertrager mit höherem Übersetzungsverhältnis vorteilhaft, etwa 1:15 oder 1:20. Bei einem Pre mit 47 kOhm landete man dann aber bei 209 bzw. 117,5 Ohm Abschlusswiderstand, was für die 32 Ohm des Tonabnehmers in der Regel nicht optimal, nämlich zu wenig wäre.

    Manche Posts sind nicht so recht nachvollziehbar. Natürlich muss ein Phono-Vorverstärker 2 mV verstärken können. Und 40dB sind hier unter praxisüblichen Umständen vollkommen ausreichend.

    Viele HOMC wie z.B. ein Denon DL-110 haben Ausgangsspannungen, die deutlich niedriger sind als 2 mV. Das Denon hat z.B. 1,6 mV.

    Aber offensichtlich äußert sich hier der ein oder andere, der noch nie ein hochohmiges LOMC an einem 1:10-Übertrager betrieben hat. Hier laufen 3 davon: Alle 40 Ohm, zweimal mit 0,2 mV und einmal mit 0,12! mV. Für die 0,12 mV langen 40 dB natürlich nicht. Die anderen beiden laufen an 42 dB sehr gut.

    Viele Grüße

    Thomas


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  • Hallo Thomas,


    ich schrieb für die angegebene Konstellation nicht "geht nicht", sondern


    Bei 0,2 mV Ausgangsspannung des Tonabnehmers ist das grenzwertig (je nach Gesamtkette).

    Da ich ein Denon DL 304 (40 Ohm; Exemplar mit 0,19 mV) betreibe, weiß ich durchaus, wovon ich spreche. Auch per Übertrager 1:10 + Phonopre mit 42,5 dB habe ich es schon betreiben. Das geht, aber ich fand es (nicht nur, aber insbesondere bei leisen Aufnahmen) nicht optimal. Besser hat es mir per Übertrager 1:20 (bei gleichem Abschluss) gefallen. Momentan läuft es sehr gut ohne Übertrager bei 66 dB Verstärkung. Ich rate dazu, eine höhere Verstärkung zumindest auszuprobieren.


    Weiteres dazu gerne per PN.


    Beste Grüße

    Christian

    ... und wo zum Teufel bin ich hier überhaupt?