• Vielleicht so?

    Zitat

    Die Listen-Funktion ist eine hervorragende Möglichkeit, um bezüglich neuer Releases deiner Lieblingskünstler auf dem Laufenden zu bleiben. Legen Sie eine Liste mit irgendeinem Release Ihres Lieblingskünstler an. Gehen Sie daraufhin zur Liste und wählen Sie "Benachrichtigen Sie mich, wenn es neue Einträge in dieser Liste gibt." aus. Sobald ein neuer Release dieses Künstlers erscheint, werden Sie benachrichtigt.

    Ist zwar ein ziemlicher "Workaround", aber immerhin


    Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?


    Wenn ich doch nur einfach zugeben wollte...


    Just Listen

  • Ja, funktioniert wohl so :thumbup:


    Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?


    Wenn ich doch nur einfach zugeben wollte...


    Just Listen

  • Hallo,

    ich habe meine Sammlung bei Discogs angelegt und bekomme in meinem Dashboard im Menüpunkt "New Releases" neue Releases von den Künstlern angezeigt, die ich auch in der Sammlung habe.

    Gruß,

    Andreas

  • Danke, Andreas.


    Ja, kann man auch so machen. ich will aber nicht von jedem Künstler Informationen. Das heißt, ich fände es gut, wenn ich das konkretisieren könnte.


    Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?


    Wenn ich doch nur einfach zugeben wollte...


    Just Listen

  • Da hast Du vollkommen recht. Ich habe bspw. eine LP von D. Krall mit Tony Bennett und von Nick Cave die Single mit Kylie Minogue - und jetzt sehe ich alle neuen Releases von Bennet, Kylie und was weiß ich noch.


    Ich denke, es geht dir um eine frühzeitige Info, wenn etwas von deinen sammlungswürdigen Lieblingskünstlern erscheint. Ich finde Discogs da zwar gut aber nicht ausreichend (für mich), weil da die Platten meist erst eingestellt werden, wenn es sie teilweise nicht mehr zu kaufen bzw. vorzubestellen gibt. Besonders wenn es um farbige Vinyle und Sonderauflagen geht.


    Leider habe ich für mich noch keine Lösung gefunden schneller an die Infos zu kommen. Superdeluxeedition.com (Tipp hier aus dem Forum) bietet zwar eine gute Homepage und auch einen Newsletter aber letzterer kommt meisten auch erst, wenn Mini-Auflagen schon ausverkauft sind. Ich bin bei so vielen Newsletter angemeldet und fogle vielen Künstlern auf Bandcamp, aber auch da ist man nicht immer schnell genug. Und ich befürchte, dass ich nicht mehr lange umhin komme, mich auch bei Facebook und Twitter anzumelden :(.


    Ich werde mir aber auch mal den Artist Alert, der hier genannt wurde, näher angucken.

    Gruß,

    Andreas

  • Andreas, da hast Du in meinen Augen einen wichtigen Punkt angesprochen. Limited Editions und andere Kleinauflagen sind mitunter in Minuten ausverkauft. Ich bin auf Instagram recht aktiv und kann Dir versichern, dass es nicht viel bringt sich bei Social Media Diensten anzumelden. Vielleicht erhälst Du die Infos über neue Releases und Pre-Orders Deiner favorisierten Künstler und Labels etwas früher, aber allein durch die Zeitverschiebung hat man als Europäer schnell das nachsehen. Es ist schon sehr, sehr frustrierend.

    Gerne tauchen diese Veröffentlichungen bereits wenig später bei Discogs mit teils unfassbaren Aufschlägen wieder auf. Zu allem Überfluss verstopfen kleine Auflagen in tausend verschiedenen Farben die Presswerke.

    Ein weiteres Problem der Kombination aus Discogs und Social Media ist das immer weiter treiben der diversen Hypes und der damit einhergehenden ständig steigenden Preise.

    Discogs hat dazu geführt, dass ich fast jede Platte, die ich gerne hätte, sei sie auch noch so rar, kaufen kann. Auf der anderen Seite war Plattensammeln noch nie so teuer wie heute.

  • Discogs hat dazu geführt, dass ich fast jede Platte, die ich gerne hätte, sei sie auch noch so rar, kaufen kann. Auf der anderen Seite war Plattensammeln noch nie so teuer wie heute.

    Jein, richtig ist, dass Plattensammeln noch nie so teuer wie heute war.


    Discogs sorgt allerdings lediglich für Transparenz, unterstützt vielleicht den Hype mittelbar, da das Sammeln einfacher geworden ist (ich habe Bekannte, die noch in 90ern über Fax in Japan bestellt haben).


    Das Internet macht das Plattensammeln für einen größeren Kreis verfügbar bzw. attraktiv. Damit konnte der Hype natürlich erst entstehen. Aber Discogs ist dafür nur ein Baustein. Und der sorgt immerhin für Transparenz.


    Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?


    Wenn ich doch nur einfach zugeben wollte...


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  • ich habe Bekannte, die noch in 90ern über Fax in Japan bestellt haben)

    ..woher kennst du mich denn?

    Die Anschaffung eines Fax-Gerätes brachte den Kontakt zur Welt, lange vor Internet.

    Die Fax-Nummern hatte ich über das Record-Collector-Magazin, bzw. persönliche Kontakte über zB. die Plattenbörse in Utrecht.

    Da Japan in einer völlig anderen Zeitzone wie Deutschlad lebt, fing dann mitten in der Nacht an, das Telefon-/Faxgerät an zu klingeln und dann kamen seitenlange Plattenangebote (nach Suchliste) aus dem Gerät...war eine andere, spannende Zeit...

    :D

  • Genau Du z.B.. :D


    Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?


    Wenn ich doch nur einfach zugeben wollte...


    Just Listen

  • Yup. Noch mal Adresse eingeben und es läuft. Hatte ich auch schon.


    Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?


    Wenn ich doch nur einfach zugeben wollte...


    Just Listen

  • So, die Plattenbörse am 2. Weihnachtstag in Frankfurt ist gestrichen.

    Daher bin ich heute Morgen bei Discogs auf die Suche nach dem ein oder anderen Tonträger gegangen und auch fündig geworden, also eigentlich.

    Wundert ihr euch auch manchmal über Versandmodalitäten einiger Verkäufer (übrigens auch Online-Händler in anderen Bereichen)?

    No-Go Nr.1 ist bei mir ein Versand mit UPS oder GLS, dann bin ich in der Regel sofort raus. das tue ich mir einfach nicht mehr an.

    No-Go Nr.2, und das habe ich heute morgen wieder erlebt: Es wird ein Versand via DHL oder Hermes angeboten. Man gibt daraufhin eine Packstationsadresse (DHL) an oder einen Hermes Shop an, wohin man geliefert haben möchte.

    Und partout - manchmal aus unerfindlichen Gründen, manchmal aber auch komplett ohne Begründung - ist dies nicht möglich.

    Eigentlich bin ich es leid, überhaupt noch irgendwo zu bestellen, wo nicht DHL (mit Packstation!) angeboten wird. Was auch noch akzeptabel ist, ist DPD, weil man da einen Wunschliefertag angeben kann und am Liefertag sogar sieht, wo der Bote gerade ist.

    Ich möchte aber einfach keine Platten mehr hier nach Hause geliefert bekommen, die ...
    - ... mit einer Ecke in den Briefkasten reingedrückt werden und dann raushängen, am besten noch im Sommer bei 30 Grad und voller Sonneneinstrahlung
    - ... ins Treppenhaus geknallt werden und dann von irgendwelchen Gestalten entwendet und wahrscheinlich als Schrottwichtelgeschenk benutzt werden
    - ... bei irgendwelchen Nachbarn versauern, ohne dass eine Benachrichtigungskarte geschrieben wird.

    Hermes ist hier bei uns auch auf solche Geschichten spezialisiert.

    Dann höre ich die Sachen lieber über Spotify...

  • Ich kann Deine Frustration verstehen, halte das aber sehr abhängig vom Wohnort. Ich wohne ländlich und habe überhaupt kein Problem mit DHL oder Hermes. Im Moment bin ich eh die meiste Zeit im HO und kann die Sendungen mit freundlichen Gesten entgegen nehmen. Ich bin eh schon der Typ mit den täglich viereckigen Paketen im Dorf.


    DHL und Hermes sind mir manchmal nur etwas zu langsam beim Transport. Wenn ich es kriegen kann, nehme ich bei internationalem Versand UPS oder FedEX - sehr schnell, kein Gehassel mit der Einfuhr. GLS und DPS scheinen gerne mal Postleitzahlen zu verdrehen, was zu einem nervenaufreibenden und zeitraubenden Routing führt.


    An all dem kann discogs allerdings gar nichts. Liegt alles am Käufer. UPS ist für US Verkäufer übrigens leichter zu erreichen als DHL oder so.

    Viele Grüsse,
    Mario


    It is good taste, and good taste alone, that possesses the power to sterilize and is always the first handicap to any creative functioning. (Salvador Dali)

  • An all dem kann discogs allerdings gar nichts. Liegt alles am Käufer. UPS ist für US Verkäufer übrigens leichter zu erreichen als DHL oder so.

    Wahrscheinlich meinst du "am Verkäufer"?

    Nein, natürlich liegt es nicht an discogs allgemein. Ich schätze die Seite sehr, finde das Angebot wirklich gigantisch und war - allerdings bei bisher erst zehn Käufen - auch immer mit dem Grading einverstanden.

    Auch gibt es zweifelsohne regionale Unterschiede. Meine Eltern, beide fast immer zu Hause und auf dem Land lebend, kämen niemals auf die Idee, etwas in die 20km entfernte Packstation liefern zu lassen und kennen auch den Postboten mit Namen und Lebensgeschichte.

    Hier in der Stadt ist es etwas anders. Da ist die Packstation zwar nur 200 Meter Fußweg entfernt, dafür die Auslieferer oft etwas rabiat, was aber auch von Stadtteil zu Stadtteil variieren kann.

    Was mich nur nervt, ist diese unflexible "Geht nicht!"-Mentalität, von der ich dieses Jahr leider schon genug hatte.

    Auch ein Klassiker von vor ein paar Wochen: Bürostuhl online bestellt, Auslieferung durch Spedition, die Termine von Montag bis Freitag zwischen 9 und 12 Uhr macht. Nachmittagstermin? No way! Wochenendtermin? No, auch nicht gegen Aufpreis! Selbstabholung im Depot der Spedition, 5km entfernt? Nein, geht wegen Corona nicht.
    Also, Stuhl zurück zum Händler schicken lassen, Selbstabholung mit dem Auto. 80km hin, 80km zurück.

  • Ich möchte aber einfach keine Platten mehr hier nach Hause geliefert bekommen, die ...
    - ... mit einer Ecke in den Briefkasten reingedrückt werden und dann raushängen, am besten noch im Sommer bei 30 Grad und voller Sonneneinstrahlung
    - ... ins Treppenhaus geknallt werden und dann von irgendwelchen Gestalten entwendet und wahrscheinlich als Schrottwichtelgeschenk benutzt werden
    - ... bei irgendwelchen Nachbarn versauern, ohne dass eine Benachrichtigungskarte geschrieben wird.

    Ich bin eh schon der Typ mit den täglich viereckigen Paketen im Dorf.


    Ja, ich habe auch sehr viele Platten in den letzten 1 1/2 Jahren gekauft, ca. 600, und davon kamen ca.25% per Versand.


    Ich wohne auch in der Stadt, also in DER Stadt, also in Köln :D ;) und da gab es 3 Mal ein fragwürdiges Vorgehen der Boten.


    2x vor die Haustür geknallt, obwohl in der Nachverfolgung angegeben wurde, dass es persönlich übergeben worden sei, und 1x schräg/verkantet in den Briefkasten gedrückt.


    Also meine persönliche Wahrnehmung ist eher positiv.


    Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?


    Wenn ich doch nur einfach zugeben wollte...


    Just Listen

  • Also meine persönliche Wahrnehmung ist eher positiv.


    Ja, ich sagte ja bereits: das kann von Stadt zu Stadt, von Stadtteil zu Stadtteil, von Straße zu Straße variieren. Und wenn bei 150 Bestellungen nur 3 Ausfälle dabei waren ist das besser als 3 Ausfälle bei 10 nach Hause gelieferten Platten, während der Ausfall bei Lieferung in die Packstation = 0% war.

    Aber eigentlich bezog sich meine Genervtheit nicht auf beim Versand bzw. der Lieferung beschädigte Platten, sondern fehlende Flexibilität einiger Verkäufer, was die Wahl des Versanddienstleisters bzw. die Versandart angeht:

    Jeweils eine Platte bei Verkäufer A und Verkäufer B innerhalb von 5 Minuten erworben und sofort via Paypal bezahlt, beide Male war Hermes als Versandart angegeben, beide Male bat ich um Versand an einen Hermes-Shop. Zwei Stunden später schreibt Verkäufer A, das Geld sei angekommen, die Platten schon verpackt, sie gingen Montag früh an den Hermes-Shop raus. Verkäufer B schreibt mir zur selben Zeit, Versand an Hermes-Shop geht nicht, weil "das würde von Hermes nicht befolgt und das Format passt nicht".

    Ach, auch egal. Muss man halt woanders einkaufen, gibt ja genügend Discogs-Händler...






  • Ich hänge das hier einmal an:


    Nach der zwangsweisen Umstellung auf Paypal ist es zu einer indirekten Erhöhung der Verkaufsgebühren von bisher 8% gekommen. Denn nun wird Steuer auf die Provision i.H.v 19% erhoben, womit sich diese nun auf insgesamt ca. 9,5% beläuft.


    Das war bei der direkten, monatlichen Abrechnung mit discogs bisher nicht der Fall.