Ich habe langjährige Verkäufer bei discogs erlebt, die mich gesperrt haben, nachdem ich solche Fragen im Vorfeld gestellt hatte. Es ging dabei stets um höherpreisige NM-Ware.
Kein Witz! Einige schrieben sogar, dass sie Platten ausschließlich optisch bewerten! Hallo! Es geht hier um TONträger!
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Ich habe langjährige Verkäufer bei discogs erlebt, die mich gesperrt haben, nachdem ich solche Fragen im Vorfeld gestellt hatte. Es ging dabei stets um höherpreisige NM-Ware.
Kein Witz! Einige schrieben sogar, dass sie Platten ausschließlich optisch bewerten! Hallo! Es geht hier um TONträger!Dass ich auf Grund von Nachfragen gesperrt wurde ist mit noch nie passiert -- aber mit so einer Sperre könnte ich gut leben, da ich bei so einem Verkäufer nichts kaufen würde.
Optische Bewertungen durch den Verkäufer überwiegen, aber durch eine Anfrage vor der Überweisung nimmt man dem Verkäufer bei etwaigen später festgestellten Mängeln vorab den Wind aus den Segeln. Oder der Verkäufer wird vorsichtig und hört die Platte vor dem Versand doch noch (stellenweise) an.
-- Joachim
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Edit: Ist mit VG ausgewiesen gewesen, nicht VG+!
Der Sprung von VG+ zu VG ist riesig, besonders bei discogs. Da würde mich so ein Zustand des Covers nicht wirklich wundern.
Mich würde so ein Zustand auch nicht wirklich stören, so lang die LP OK ist und der Preis entsprechend angemessen war.
Gruß
Robert
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Der Sprung von VG+ zu VG ist riesig, besonders bei discogs. Da würde mich so ein Zustand des Covers nicht wirklich wundern.
Mich würde so ein Zustand auch nicht wirklich stören, so lang die LP OK ist und der Preis entsprechend angemessen war.
Den Zustand des Covers hätte ich toleriert. Die großflächige Schramme auf dem Vinyl ist für mich untragbar.
Ich habe mich mit dem Verkäufer darauf geeinigt, die Platte zurückzuschicken. -
Ich habe mich mit dem Verkäufer darauf geeinigt, die Platte zurückzuschicken.
Das zeigt ja auch, dass es in diesem Fall eher an der Sorgfalt liegt und nicht an der Absicht, jemanden veräppeln zu wollen.
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...ganz ehrlich? Sowas muss man doch nicht nochmal durch die Weltgeschichte schicken. Ich als Verkäufer hätte mich so zu Tode geschämt, dass ich gesagt hätte "vernichten bitte"...und die Kohle hätt ich zurück geschickt...
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...ganz ehrlich? Sowas muss man doch nicht nochmal durch die Weltgeschichte schicken. Ich als Verkäufer hätte mich so zu Tode geschämt, dass ich gesagt hätte "vernichten bitte"...und die Kohle hätt ich zurück geschickt...
Habe ich auch schon so erlebt. Selbst den Vorschlag machen wollte ich nicht.
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Das zeigt ja auch, dass es in diesem Fall eher an der Sorgfalt liegt und nicht an der Absicht, jemanden veräppeln zu wollen.
Die Gründe interessieren mich ehrlich gesagt nicht. Und wir werden sie wohl auch nie erfahren.
Ich sage es mal so: Jeder, der zwei Augen im Kopf hat und einen gesunden Menschenverstand, hätte den Vorfall zu vermeiden vermocht.
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Die Gründe interessieren mich ehrlich gesagt nicht.
Muss Dich auch nicht interessieren. Aber wenn Du die Sache öffentlich machst, dann musst Du wohl damit leben, dass andere die Situation ebenfalls bewerten...
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Man sollte hier - ganz allgemein gesprochen - immer beide Seiten sehen. Im berichteten Fall war offenbar der Verkäufer nicht sorgfältig genug. Dass er anbietet, den Kauf rückgängig zu machen, finde ich ok. Trotzdem muss er sich darauf verlassen (besonders, wenn er nicht vorher genau geschaut hat, in welchem Zustand die Platte vor dem Versenden gewesen ist), dass der Käufer selbst korrekt ist und die Platte nicht beschädigt hat. Eine Rücksendung reduziert auch das Risiko, dass ein Käufer sich die Platte erschleichen will. Man kann nicht verschweigen, dass es von solchen Leuten auch nicht gerade wenig geben wird. Wie gesagt, allgemein, nicht hier bei dieser Geschichte.
Worauf ich hinaus will, ist die Problematik des Vertrauens. Man kann bei der Fülle des Angebots ohne vorgängige Erfahrungen eigentlich kein Vertrauen haben. Das Objekt, um das es geht, ist ja gerade nicht im Blick. Wieviel Vorschuss man da als Käufer investiert, hängt tatsächlich von der Risikobereitschaft ab. Selbst in Läden und auf Börsen kann man nicht wirklich den Aussagen der Verkäufer vertrauen, sondern muss prüfen.
Der oben schon zitierte Michael45 beschäftigt sich in verschiedenen Videos immer wieder mit dem Thema. Spricht von Lehrgeld, das er bezahlt habe. Bei den Titeln, die ihn so interessieren, dürfte das einiges gewesen sein. Sein Schluss daraus ist soweit: kaufe selektiert (lieber eine herausragende als 10 durchschnittliche), kaufe nur bei Händlern, denen du die Platte auch problemlos zurück geben kannst (meist also persönlicher Kontakt), zahle, was der Händler verlangt, damit dir überhaupt die hochwertige Sachen angeboten werden (vieles taucht nicht auf den Plattformen auf). Das ist der Rahmen, innerhalb dessen für ihn Vertrauen aufgebaut werden kann.
Abgesehen davon, dass Michael eine recht konkrete Vorstellung von seiner Sammlung hat (systematische Begrenzung ist der Charakter einer Sammlung - sonst wäre es Anhäufung), und eigentlich kaum anders vorgehen kann, ist das Thema bei Sammlern eigentlich bekannt und verbreitet. Z.B. bei antiquarischen Büchern ist es nie anders gewesen (und in gewisser Weise ist die Plattform ZVAB auch eine Herausforderung).
Wenn man sich nicht so aufstellen will, dann bleibt man auf „hoher See“, muss mit dem Wind gehen und dabei seine Erfahrungen machen. Von manchen Platten habe ich mehrere, bis ich ein Exemplar im gewünschten Zustand erhalten habe. In etlichen Fällen sehe ich schlecht keine andere Möglichkeit.
Und daher bleibe ich gelassen.
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Der oben schon zitierte Michael45 beschäftigt sich in verschiedenen Videos immer wieder mit dem Thema. Spricht von Lehrgeld, das er bezahlt habe. Bei den Titeln, die ihn so interessieren, dürfte das einiges gewesen sein. Sein Schluss daraus ist soweit: kaufe selektiert (lieber eine herausragende als 10 durchschnittliche), kaufe nur bei Händlern, denen du die Platte auch problemlos zurück geben kannst (meist also persönlicher Kontakt), zahle, was der Händler verlangt, damit dir überhaupt die hochwertige Sachen angeboten werden (vieles taucht nicht auf den Plattformen auf). Das ist der Rahmen, innerhalb dessen für ihn Vertrauen aufgebaut werden kann.
Meinst du den hier?
YouTube-Video: Why Discogs is No Longer Working for Me -
Der oben schon zitierte Michael45 beschäftigt sich in verschiedenen Videos immer wieder mit dem Thema. Spricht von Lehrgeld, das er bezahlt habe. Bei den Titeln, die ihn so interessieren, dürfte das einiges gewesen sein. Sein Schluss daraus ist soweit: kaufe selektiert (lieber eine herausragende als 10 durchschnittliche), kaufe nur bei Händlern, denen du die Platte auch problemlos zurück geben kannst (meist also persönlicher Kontakt), zahle, was der Händler verlangt, damit dir überhaupt die hochwertige Sachen angeboten werden (vieles taucht nicht auf den Plattformen auf). Das ist der Rahmen, innerhalb dessen für ihn Vertrauen aufgebaut werden kann.
Ob das alles vertrauen aufbaut? Ich kaufe seit vielen Jahren selbst nur spezielle Pressungen bestimmter Alben. Und die kaufe ich dort, wo sie verkauft werden (+ einen vernünftigen Eindruck machen + Kontakt vorab).
Selten sehe ich deshalb einen Händler mehrmals. Wenn es mal so ist, freue ich mich, denn ich habe noch gut im Kopf, wo es gut lief und wo nicht.
I.d.R. ist es aber immer wieder ein Lotto-Spiel, denn man kann froh sein, wenn bestimmte LPs überhaupt irgendwo angeboten werden (z.B. in einem entsprechenden Zustand, vielleicht gar in der EU bzgl. Steuern/Zoll oder mit nicht völlig abgedrifteten Preisvorstellungen).
Würde ich mich auf einzelne Händler fokussieren, würde ich viele LPs wahrscheinlich nie zu Gesicht bekommen.
Meist kaufe ich NM und wenn man streng nach goldmine bewertet, wäre das i.d.R. VG. Das mag sich für manche überzogen anhören - ist aber so.
Ganz, ganz selten kaufe ich VG/VG+, welche dann aber wirklich wie geleckt aussehen - und damit besser als die meisten NM-LPs, die bei mir herein flattern.Kauft euch mal eine wirklich starke Lampe. Ihr würdet euch wundern, wie viele eurer NM/VG+ -LPs eigentlich deutlich mieser sind.
Jeder prof. Händler bzw. Jemand, der Platten im dreistelligen Preisbereich verkauft, sollte so eine Lampe besitzen und seriös bewerten aber meiner Meinung nach tun das nur die aller wenigsten und dann komme ich an dem Punkt, wo ich mir verkaspert vorkomme und wo es auch nichts mehr mit "herumschludern" zu tun hat. Man versucht mäßiges Material für maximalen Gewinn an den Mann zu bringen. Wenn sich keiner beschwert: perfekt. Falls doch, gibts ein paar Euro zurück & Gewinn sowie Bewertungen sind dennoch gerettet.
Falls Jemand direkt schlecht bewertet, gibts als Dank eine "Rache-Bewertung". Ein m.E. total kaputtes System bei Discogs, was den Verkäufer am längeren Hebel sitzen lässt.
Und ja, einige von euch haben recht: natürlich kann auch der Käufer ein Biest sein - ich denke aber, dass die meisten Käufer nur in Ruhe kaufen und seriös Ihre Ware erhalten wollen. Der Handel mit Hintergedanken geht doch eher vom Verkäufer aus und das machts so schwierig.
Ich würde viel öfter schlechte Bewertungen raushauen - jedoch stört es die Händler nicht im Geringsten bei deren Anzahl an Bewertungen. Wenn die mir aber eine negative rein drücken, senkt das meine Bewertungsprozente erheblich. Es zwingt mich also dieses Spiel mitzuspielen. "Oh, da ist Ihnen wohl ein Fehler unterlaufen! Falsche Pressung, mieser Zustand - lassen Sie uns das bitte klären.."
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Schade, das Menschen nicht einfach ehrlich sein können. -
Wenn ich "ich kaufe nur NM-Platten" lese, muss ich immer etwas schmunzeln. Eine einzige Hairline und die Platte ist nämlich laut Goldmine mit VG+ zu graden, also nix mit NM.
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Wenn ich "ich kaufe nur NM-Platten" lese, muss ich immer etwas schmunzeln. Eine einzige Hairline und die Platte ist nämlich laut Goldmine mit VG+ zu graden, also nix mit NM.
Das ist halt der Punkt: Ich kaufe nur Platten, die vom Verkäufer - also subjektiv - mit NM eingestuft wurden. Was tatsächlich - also objektiv - NM ist und was nicht, das ist eine ganz andere Frage!
Wir könnten jetzt anfangen, darüber zu sinnieren, was der physikalische Unterschied zwischen einer Hairline und einem Kratzer ist. -
Wenn ich "ich kaufe nur NM-Platten" lese, muss ich immer etwas schmunzeln. Eine einzige Hairline und die Platte ist nämlich laut Goldmine mit VG+ zu graden, also nix mit NM.
Falls du dich auf mich beziehst: -mir- ist das bewusst. Und mit gewissen Abweichungen kann/muss man ja irgendwie leben. Das, was in aller Regel aber tatsächlich verkauft wird, ist längst kein VG+ mehr. Darum der Ärger darüber. Und das Bewertungssystem hilft dem Käufer nicht.
Leider ist Discogs aber ziemlich alternativlos (bis auf ganz wenig ebay und Ausmahmefunde beim Händler).
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Heute kam eine Doppel-LP mit der Post. Zustand des Vinyl war mit NM ausgewiesen. Die Seite 4 habe einen lokalen Kratzer, hieß es in der Beschreibung.
Bei so einer Beschreibung müssen sämtliche Alarmglocken schrillen. Entweder ist die Scheibe NM oder sieht hat einen Kratzer. Beides gleichzeitig geht nicht. Das kann kein seriöser Händler sein.
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Bei so einer Beschreibung müssen sämtliche Alarmglocken schrillen. Entweder ist die Scheibe NM oder sieht hat einen Kratzer. Beides gleichzeitig geht nicht. Das kann kein seriöser Händler sein.
Wenn ich aber im Vorfeld bei einer "NM"-Platte anfrage, ob diese tatsächlich keine Kratzer aufweise, reagieren nicht wenige ungehalten.
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Kein Witz! Einige schrieben sogar, dass sie Platten ausschließlich optisch bewerten! Hallo! Es geht hier um TONträger!Naja, ich bewerte meine LPs auch alle nur optisch, die Zeit da jeweils auch noch reinzuhören habe ich nicht. Nur wenn ich aufgrund der Optik Zweifel habe, höre ich in Einzelfällen kurz hinein.
edit: Bislang hat sich noch niemand bescvhwert.
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Online zu verkaufen ist schon so eine Sache. Erstens ist M- (oder NM) eben nicht ganz perfekt, auch wenn sich mancher Käufer das einredet. VG+ schon mal gar nicht und die Tendenz geht dahin, dass der Käufer durchs Band ein einwandfreies Produkt erwartet, auch wenn dies anders deklariert ist.
Wenn sich auch Käufer an die Regeln halten würden, dann könnte man auf Diskussionen zu Selbstdefinitionen gut verzichten.
Wie Sie den Zustand von Tonträgern bewerten – Discogs
Da ich selber manchmal online verkaufe kenne ich die völlig unrealistischen Einschätzungen der Käufer die teilweise nur darauf aus sind eine Teilrückzahlung zu erhalten (vulgo den Verkäufer über den Tisch ziehen). Als Verkäufer mach ich dann die Faust im Sack und mache eine Rücküberweisung (meistens jedenfalls): In gewissen Fällen will ich das Produkt jedoch zurück (und biete an für den Rückversand auch aufzukommen) und jetzt ratet mal ... von etwa fünf solcher Fälle wollte das kein Einziger und ich habe nie wieder von den Käufern etwas gehört.
Wenn man die Diskussion im Discogs Forum mitliest, dann sieht man schon woher die ganze Hysterie kommt. Ich reklamiere Fairness für beide Seiten. Es ist schon spannend, dass viele den PP Weg nicht gehen wollen, obwohl sie sich doch auf ihr Recht berufen. PP ist für mich tot und erledigt, ich verteidige die nicht, aber wenn man nicht mal die Möglichkeit in Betracht zieht ... sagt doch alles. Allerdings muss man laut PP die Rücksendung selbst bezahlen (Einschreiben) aber es gibt nirgends so etwas wie free lunch. Auch bei Plattendeals nicht. -
Online zu verkaufen ist schon so eine Sache. Erstens ist M- (oder NM) eben nicht ganz perfekt, auch wenn sich mancher Käufer das einredet.
Wenn sich auch Käufer an die Regeln halten würden, dann könnte man auf Diskussionen zu Selbstdefinitionen gut verzichten.
Wie Sie den Zustand von Tonträgern bewerten – DiscogsRoland, in der von Dir verlinkten Beschreibung ist Dein "eben nicht ganz perfektes" NM/M- jedoch so beschrieben (und ich denke, dass jeder Käufer mit einer Platte in diesem Zustand sehr gut leben könnte
...):Near Mint (NM oder M-)
Vinyl
Eine fast perfekte Schallplatte. Eine NM oder M- Platte wurde mit großer Wahrscheinlichkeit nie abgespielt. Bei Wiedergabe spielt die Schallplatte perfekt und ohne Nebengeräusche. Viele Händler verwenden keine höheren Bewertungen als NM in der (vielleicht zutreffenden) Annahme, dass keine Schallplatte jemals wirklich in einem perfekten Zustand sein kann. Die Schallplatte sollte keine sichtbaren Gebrauchsspuren aufweisen.
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