Garrard 401 umbau

  • Hallo

    Überhole für meinen Sohn einen Garrard 401. Nun hatte ich schon bei mehreren Überholungen überlegt die Motoreinheit und die

    Reibrad Halterung mit Höhenverstellung für die Drehzahl von der Deckplatte mit dem Lager zu trennen . Die beiden Einheiten auf eine Massive bedämpfte Boden Platte Schrauben und den Rest darüber stülpen.


    Mal sehen was da bringt die beiden Teile sind ja die größten Lärmquellen im Garrard

  • Frag aber vorher deinen Sohn. Vielleicht möchte er ein Original?

    P.S. ich hör nix bei meinem 401 Garrard. Nicht überholt. Einfach gekauft. Bissel Öl dran. Fertig. Totenstill das Ding. Der 301 er auch. Nur Öl gesehen. Die Reibräder reinige ich sanft - ab und zu. Ich weiss nicht warum so viele über lärmende Garrards berichten. Vielleicht hatte ich nur Glück.

    Grüße

    Knut



    "In der CD isch ka Lebe drin."

  • Hab mal behelfsmässig einen Schrauberdreher oben auf die Abdeckplatte gehalten und tief ins Ohr geschoben. Was soll ich sagen? Geräusche. Dann hör ich lieber ohne Schraubendreher im Ohr. Totenstill. Kein Handlungsbedarf- rein mechanische Abläufe.

    Grüße

    Knut



    "In der CD isch ka Lebe drin."

  • Hallo,


    es bringt rein garnichts, wenn man einen lärmenden Garrard 401 so umbaut. In erster Linie sollte man den Garrard überholen und die "Lärmquellen" beheben.


    Die Motoreinheit von dem Chassis abzukoppeln, ist bei einem gut laufenden Garrard 301/401 nicht nötig. Gut überholt ist der 301/401 so leise, das man mit einem Stetoskop nur noch das "Lagerrauschen" hört.


    MfG

    Robert

  • Ähmm, ... ICH habe so ein historisches Laufwerk wegen seinem Charme gekauft. Ein extrem musikalischer Spieler, wie ICH finde. Das klangliche Erlebnis ist super, verantworlich hierfür ist sicherlich die grundlegene Restauration. Lautlos läuft er auch noch. Wenn Ich Laborwerte haben will, darf ICH keinen Garrard kaufen.

  • Darum geht es doch gar nicht . Ich habe auch einen schön funktionierenden restaurierten hier.

    Es geht doch nur darum was man beim erhalten der Oprik aus dem Ding noch raus holen kann.

    Wir sind ja hier im Analog Forum und nicht im old Hifi Forum.

  • Bist du dir sicher dass das die grössten Lärmquellen sind?

    Eine der grössten Lärmquelle des 401 ist das miserable Tellerlager. Schleifgeräusche, die über den Aluteller abgeleitet werden. Diese werden mehr oder weniger mit der Gummimatte gedämpft. 2NOS 3 gebrauchte plus ein UK HighTech Nachbau mit all den Fehler und Toleranzen machen alle das gleiche" Problem". Auch im ausgebauten Zustand /Test. Mit einer 5-20cm Teller-Holzauflage wird's dann irgendwann schon mal ruhig8)

    Jedes billig Rega, Pro Ject, Thorens Lager ist ruhiger als das vom 401er:heul:

    Der Tonfilm verdirbt Gehör und Augen!
    Fordert lebendes Orchester!

  • Das ist einer Gründe, warum ich Garrard, TD 124 nicht mehr als Hauptspieler nutze( außer in der Monokette), da ich diese nicht so weit vorangetrieben habe. Auch bei guter Überholung, machen diese Laufwerke, für mich in meiner Kette!, noch immer soviel , daß ich keine vernünftige Aussage zB. über verschiedene TA/Systemkombis machen kann. Ich mag die Dinger aus nostalgischen und optischen Gründen, sehr sogar. Für den täglichen Musikgenuss gibts was anderes.

    LG Dieter

  • Hallo,


    ich bezweifle, das Du aus deinem bereits restaurierten Garrard 401 schon das Optimum rausgeholt hast, sonst wäre dir die eingangsgestellte Fragestellung nicht gekommen!


    Das was du machen möchtest hat Martin Bastin gemacht. Er hat den Motor abgekoppelt in der Zarge montiert. Ich habe einen solchen Garrard schon gehört und studieren können. Das Ergebnis ist nicht schlecht, aber wenn man das genau betrachtet ergibt sich kein wirklicher klanglicher Vorteil und ruhiger ist er auch nicht. Die Restgeräusche kommen vom abrollen des Reibrads in der Tellerinnenseite und vom Tellerlager (Lagerrauschen). Diese Störquellen sind nur mit dem Stethoskop zu hören.


    Die originalen Tellerlager stellen ein wirkliches Problem dar. Diese erzeugen ein mahlendes Geräusch, welches mit zunehmenden Verschleiss lauter wird, schmieren bringt hier nur kurzzeitig abhilfe. Eine dauerhafte Lösung für das Problem ist der Einbau eines Kokomo Kit 401 MK3, danach ist das Lager quasi "geräuschlos" und die Lagerreibung ist auf ein Minimum reduziert.


    Ich würde mir das Experiment sparen und lieber in eine gut funktionierende Zarge, in ein besseres Reibrad (Audio Silente) etc. und guten Tonarm investieren.

    MfG

    Robert

  • Tonarme Habe ich genug. Ein sehr ruhiges Tellerlager mit Bronce Buchsen und Kokomo Kit habe ich auch . Das Lager ist nicht das Problem . Problem Quelle 1 ist die Höhenverstellung des Reibrades. Die Achse hat immer Spiel in der Blechführund . Ich werde dem Teil oben und unten Buchsen verpassen und eine polierte Welle.Ich werde dann auf die 78 Drehzahl verzichten .

    2 Lärmquelle Buchse und Achse der Reibradhalterung .Da werde ich Kugellager aus dem Modellbau (Hubschrauber) einsetzen .Viele Laufgeräsche des Reibrades kommen daher das das

    Reibrad walkt.Das wird noch schlimmer wen dort die Reibradlager hin sind.

  • daß ich keine vernünftige Aussage zB. über verschiedene TA/Systemkombis machen kann. Ich mag die Dinger aus nostalgischen und optischen Gründen, sehr sogar. Für den täglichen Musikgenuss gibts was anderes.

    Wenn die 401er Garrrads gut laufen und in der richtigen Zarge sind, spielen die top und natürlich lassen sich damit Unterschiede von Tonarmen/Tonabnehmer locker feststellen.

    Grüße

    Knut



    "In der CD isch ka Lebe drin."

  • Bei meinem Micro DQX brauche ich nichts machen und er läuft ruhig und ausserdem habe ich die Möglichkeit der Montage von 3 Armen. Bis der 401 annähernd so ruhig wäre, müsste ich noch einiges investieren und auch eine vernünftige Motorsteuerung kaufen.

    Ich will damit nicht sagen das die Teile schlecht sind, nur ist mir derzeit der Aufwand zu gross um den Garrard voranzubringen, dafür hab ich noch genug andere Hobbies die Zeit verschlingen.