rehdeko rk 25-3s

  • Hallo Freunde der gepflegten Musikwiedergabe,

    kann mir jemand Auskunft geben, wie der Wirkungsgrad oben genannter LS tatsächlich ist. Das Netz der Netze ist dazu voller widersprüchlicher Aussagen. Mir reicht eigentlich die Aussage, geht an laststabilen 2A3 Enstufen gut.

    Danke und Grüße

    Ronny

    gewollt habe ich schon gemocht, gedurft haben sie mich nie gelassen

  • Danke Jungs,

    ein Freund hat die RK15 und das ging mit Seta von Arkadi ganz famos zur Sache.

    Hat mich irgenwie beeindruckt...

    Hörgrüße Ronny

    gewollt habe ich schon gemocht, gedurft haben sie mich nie gelassen

  • Die RK 145 liefen an einem More Fidelity Vollverstärker mit 10 Röhrenwatt oder auch an an einer DNM PA1 oder PA3 mit 30-40 Transistorwatt (in dieser Kombi wurden die Rehdeko von Reson-Händlern ja gerne verkauft). Mir hat die Röhre damals besser gefallen. Wobei "Gefallen" aus heutiger Sicht bestenfalls in wenigen Teilspekten nachvollziehbar erscheint. :)


    Die damals kolportierten > 100 dB Wirkungsgrad halte ich für ein Märchen.


    Viele Grüße

    Christian

    »Danke, ich bleibe bei der analogen Tonwiedergabe«, hatte er einmal zu mir gesagt. »Die digitale Aufzeichnung entstellt das Gefüge der diatonischen Tonleiter. Den meisten Menschen fällt es nicht auf, aber mein Gehör ist hypersensibel. Ich erkenne diese minimalen intradigitalen Auslassungen. Das ist eine meiner Anlagen.«

  • Ronny.

    Hör dir das bitte unbedingt mal länger an. Dann könnte es sein, dass dir die Ohren aufgehen. Oder zugehen, wie man es wenden möchte. Ich finde vor allem die Kleinen praktisch unerträglich.

    Grüße

    Chris

  • Hör dir das bitte unbedingt mal länger an. .... Ich finde vor allem die Kleinen praktisch unerträglich.

    So unverblümt wollte ich es nicht ausdrücken, aber wo Du Recht hast .... :)


    Viele Grüße

    Christian

    »Danke, ich bleibe bei der analogen Tonwiedergabe«, hatte er einmal zu mir gesagt. »Die digitale Aufzeichnung entstellt das Gefüge der diatonischen Tonleiter. Den meisten Menschen fällt es nicht auf, aber mein Gehör ist hypersensibel. Ich erkenne diese minimalen intradigitalen Auslassungen. Das ist eine meiner Anlagen.«

  • Danke Jungs,

    ein Freund hat die RK15 und das ging mit Seta von Arkadi ganz famos zur Sache.

    Hat mich irgenwie beeindruckt...

    Hörgrüße Ronny

    Bei Zimmerlautstärke, ganz famos zur Sache......... jeder hört halt anders......

    Könnte es sein, dass bei erhöhter Lautstärke dann die „laststabilen 2A3 Röhren“ der limitierende Faktor waren und es deshalb schnell schrill wurde......?

    Und wie kam die Schrilligkeit eigentlich dazu sich bei Zimmerlautstärke nicht zu zeigen und dann doch?

  • Hallo Sascha,

    Seta hat KT120 Röhren und ca. 13 Watt.

    Tja, genauso war mein Eindruck von den Kleinen ohne den Zusatzhochtöner. Und schrill definiert wohl jeder für sich anders.

    Man könnte auch harsch dazu sagen. Vielleicht war es der Schwirrkonus, dem die hohe Lautstärke nicht zugesagt hatte. Die größere Version mit dem Hochtöner konnte ich leider noch nicht hören.

    Grüße Ronny

    gewollt habe ich schon gemocht, gedurft haben sie mich nie gelassen

    Edited once, last by willguthören ().

  • Als jemand, der ein paar Jahre seiner "Hifi"-Sozialisierung mit diesen Kisten verbracht hat, kann ich im Rückblick folgendes sagen: Mit einer Rehdeko (egal welches Model) wird man sich ständig zanken. Man wird sich auf Aufnahmen kaprizieren die sowieso merkwürdig (z. B. Oscar Peterson - Night Train) oder audiophil-anspruchslos klingen (kleine Besetzungen, Einzelinstrumente) und sich das Ergebnis schön reden. Der Hörsinn ist ausgesprochen kreativ beim Ergänzen. Komplexe Musik kann eine Rehdeko, wie Mike richtigerweise erwähnte, überhaupt nicht. Dementsprechend schmal und begrenzt bleibt das Repertoire. In Grenzen kann sie vielleicht "knallen" (ich kannte jemanden, der mit seinen modifizierten Rehdeko RK115 und125 fast ausschliesslich Yello hörte). Auch sollte man sich nicht wundern, wenn andere die eigene Begeisterung im Hörraum nicht teilen möchten. Im Grunde ist es egal wie man eine Rehdeko verstärkerseitig betreibt: Es bleibt einzigartig.

    Aber vielleicht ist es für den ein oder anderen gar nicht verkehrt sich einmal im Leben mit diesen Extremisten auseinanderzusetzen, damit die Wertschätzung für seriös entwickelte Konzepte neu belebt werden kann (das ist nicht böse gemeint).


    Hast Du eigentlich noch die RL900, Ronny?


    Viele Grüße

    Christian

    »Danke, ich bleibe bei der analogen Tonwiedergabe«, hatte er einmal zu mir gesagt. »Die digitale Aufzeichnung entstellt das Gefüge der diatonischen Tonleiter. Den meisten Menschen fällt es nicht auf, aber mein Gehör ist hypersensibel. Ich erkenne diese minimalen intradigitalen Auslassungen. Das ist eine meiner Anlagen.«

    Edited once, last by Christian R. ().

  • Hallo Jungs,

    ich glaube Ihr habt mich bekehrt.

    Christian, ja ich habe die RL900 noch. Sollen aber von Altec604 8h in an Stonehenge angelehnten Gehäusen und mit Autotransformerweichen abgelöst werden.

    Und zusätzlich suche ich nach kleinen Kisten mit viel Wirkungsgrad für 2a3 Endstufen.

    Freund "A" strickt für mich das originale Eisenschwein zu 2 Monos um!

    Hörgrüße Ronny

    gewollt habe ich schon gemocht, gedurft haben sie mich nie gelassen

  • Mein Namensvetter hat es besonders gut beschrieben, finde ich.

    Ich habe vor mehr als 20 Jahren in Berlin den kleinsten Rhedeko-Würfel ausführlich gehört, damals mit DNM Elektronik. Und natürlich musste Harry Belafonte At Carnegie Hall ran. Der Applaus klang wie vom Altbauklo durchs Schlüsselloch komprimiert. Und das gerade hob der Vorführer als besonders beeindruckend hervor. Ja, beeindruckend war es - aber negativ. Ich habe dann sogar versucht, die LS zu mögen (als Partner für Kleinleistungröhren - ging aber nicht). Die 145er hat mir noch am ehesten gefallen, aber auch nur im Vergleich zur Kleinen. Ich weiß nicht, warum sich diese Legende - nun Tocaro - hält. Und ja, Ronny - Schwirrkonuse sind schwierig. Nicht ausgeschlossen, aber schwierig.

    Viele Grüße

    Chris

  • Volle Zustimmung. Eine Tocaro ist mit das Übelste, was ich hörtechnisch bis jetzt

    erleiden musste...

    Hört mit:
    Micro Seiki DQX-1000/Moerch UP-4/Technics EPC-P310MC/Audiocraft AC300/Rondo Red oder so...
    Pass Pearl
    Micro Seiki BL91 / Audiocraft AC3000 / Ortofon Venice
    Pass ONO Clone
    Audible Illusions Modulus L1 an Pass Aleph 3.5 Clone
    K&T Competition

  • Tocaros - mal ausführlich vorgeführt bekommen, von einem sehr überzeugtem Fan. Irres Zeug, man versteht die Welt nicht, in der sowas "Musik" heisst. Ich hatte eigene Aufnahmen mit, bei deren Mix/Master ich dabei war. Kaum wieder erkannt.


    Aber es gibt Leute, für die dass das letzte Wort ist. Und fünfstellig Geld hinlegen.

  • Ich kann mich an ein Analog Forum erinnern, wo in einem Raum mit Tocaro und vorgeführt wurde.


    Ein paar "Witzbolde" aus diesem Kreise standen draußen und maßen böse grinsend die durchschnittliche Verweildauer der Besucher. Ich selbst hab nach maximal 2 Minuten aufgegeben und mit einem Lachflash den Raum verlassen.