• Hallöchen Klaus - liest sich interessant! ....bin mal gespannt, was die allgemeine Gemeinde dazu sagt...

    Viele Grüße von Uli - dem Rheinländer:
    hat von nix 'ne Ahnung - kann aber alles erklären. ^^
    Ist AAA-Mitglied, Realist und plant Wunder
    ;)

  • Hallo Klaus,


    ich hab mich gerade auch durch deine Zeilen geackert. Sehr interessant und vielen

    Dank, dass du deine Erkenntnisse hier öffentlich preis gibst.


    Auf Seite 8 schreibst du, dass du auch einen MC-PrePre selber entwickelt hast.

    Falls es dir nichts ausmacht, würde mich die Schaltung davon auch interessieren.

    Gerne auch mit dem Hintergrund weshalb du wie dabei vorgegangen bist.


    Beste Grüße


    Ulf

  • Erst mal herzlichen Dank für das erfreuliche Interesse.

    An le´flu: bitte dazu um etwas Geduld, ich werde das auch ein wenig aufbereiten und in

    ähnlicher Form hier in das Forum stellen.


    An Garrard 401: da ich Neuling bin, hatte ich keine bessere Idee. Vielleicht hast du da

    einen besseren Vorschlag. Meine erste Idee war eigentlich das DIY-Forum, doch da

    scheint die Bürokratie fast unüberwindlich.


    Beste Grüße von Klaus

  • Hallo Klaus,


    bleib mal schön hier im Forum ;)


    Ich denke das deine technische Dokumentation in der Rubrik "Technik" mit seinen verschiedenen Untergruppen mehr Aufmerksamkeit finden würde.


    Gruß

    Mike

    Von den leichten französischen Landweinen ist mir Cognac am liebsten.

  • Hallo, Mike,


    danke für deinen Hinweis. Ich bleibe auch gern in diesem Forum, nur bin ich sehr ungeübt

    im Umgang damit.. Mal sehen, vielleicht hilft mir ein Administrator, meine 3 PDFs in die

    Technik-Rubrik, Verstärker, Selbstbau zu transportieren.


    Es gab mal eine Zeitschrift "Analog" von diesem netten Verein (gibt es vielleicht noch),

    da hatte ich in den ersten Auflagen einige Artikel veröffentlicht. Nicht ganz fehlerlos war

    allerdings mein Statement, man könne TA-Systeme nach 5 Jahren wegen Austrocknen

    der Nadelträgergummis beruhigt in die "Tonne" hauen. Stimmt nicht, weil es zu der Zeit

    schon einige Mischungen gab, die langzeitstabil sind.

    Ich mache wohl keine Schleichwerbung, wenn ich mich als Grado-Fan oute. Fahre noch

    heute gut mit einem 8MZ und einem "Finale". Deswegen brauche ich z.Zt. auch keinen

    MC pre.

    Freundlichen Gruß von Klaus

  • Die Fernbedienung aus Holz hat einen internationalen Design-Preis

    verdient! Einfach genial!:thumbup:


    Gruß,

    Fernseheumel

    Scotty beam me up, there is no more AM radio and 4/3-ratio-television in Germany! ;(

  • Fernseheumel und PocketMan,


    danke für die Zustimmung. Ich hatte mal eine ganz kleine Fernbedienung in Holz

    gesehen, das hat mir den Mut dazu gegeben. Die Tasten sind übrigens Transistoren

    BC 141, Beine ab, entsprechende Bohrungen, Fräsen, Beschriften.

    Holz macht echt Spaß, und das wissen meine Enkel zu schätzen. So gibt es

    Kipper, Doppeldecker, Rennwagen, und hier bei uns auch Lampen.

    Ich brauche aber keinen Preis, mir geht es gut.


    Beste Grüße von Klaus

  • Hi,


    netter kleiner MC-Pre mit symmetrischem Eingang ... mag ich. ;)

    Ich denke jedoch, daß der von der Dimensionierung einiger Bauteile her durchaus noch optimiert werden kann.

    Anbei mal eine schnelle Simulation und Modifikationsvorschlag.

    MC-Pre - audiophilo.JPG

    Folgende Bauteile und Werte fallen auf.

    - R1 und R2: deren aufsummierter Wert liegt im Bereich, oder bereits höher als die Tonabnehmerimpedanz.

    Das bedeutet einen zusätzlichen Rauschanteil in etwa der gleichen Größenordnung wie der TA selber.

    Kleine Induktivitäten fügen dagegen kein Rauschen hinzu und werden hier durch parallele Widerstände ´gezähmt´.

    - Ungleiche und hohe Widerstandswerte in den Betriebsspannugszuleitungen.

    Insbesondere der 10K (R12) im V+ scheint mir weit drüber.

    Zusammen mit dem Kollektorwiderstand (R4) fliessen in den Eingangstransitoren sehr niedrige Ströme.

    Rauschmäßig wären deutlich höhere Ströme vorteilhaft.

    Zudem arbeiten Q1 und Q3 quasi mit vertauschten Kollektor-Basisspannungen Ucb und unter sehr geringen Kollektor-Emitterspannungen .... m.M.n. bringen soo geringe Uce keinen Rauschvorteil.

    Die Modifikation mit gleichen und kleineren Widerständen (R12, R13) und kleineren Kollektorwiderständen (R4 und der hinzu genommene R8) stellt klassiche Verhältnisse von Ucb und Ube her.

    R8 sorgt dabei dafür daß beide Eingangstransistoren unter gleichen Bedingungen arbeiten, was einige dB Verbessserung im Klirrfaktor und geringeren Eingangsoffset bringt (letzteres unter der Voraussetzung seh gut gematchter Eingangstransistoren)

    Die Ruheströme sind auf Werte eingestellt, daß die ohnehin nicht sehr rauschamen Q1 und Q2 wenigstens nah an ihrem Rauschoptimum arbeiten.

    Insgesamt zieht die Schaltung mehr Strom von der Batterie .... allerdings immer noch wenige mA, sodaß ein 9V-Akku mehr als ausreichend lange versorgen kann.

    Die Kompensation aus R10, C3 und C4 scheint mir unnötig.

    Simulatorisch führt sie sogar zu einer Anhebung von ~1,2dB/46kHz , also eher Richting Instabilität.

    Selbst ohne Kompensationkapazität sollten keine Probleme auftreten .... mit C3 wird die Bandbreite aber auf ein vernünftiges Maß eingestellt.

    Simulatorisch bringen die Änderungen etwa 6dB im Rauschabstand, ohne daß die Schaltungsstruktur sich deutlich ändert.

    Mit anderen Transistoren und weiterer Optimierung der Bauteilwerte ließe sich sicher noch das eine oer andere dB an Rauschabstand herauskitzeln, z.B. mit den Zetex/Diodes ZTX851, ZTX951.

    Wer´s also mal ausprobieren mag .... ist ja schnell aufgebaut ;)


    jauu

    Calvin

  • Hi, Calvin

    danke für Deine hilfreichen Tipps. Wenn ich Zeit finde, gucke ich mal, ob sich der (eigentlich

    äußerst geringe) Rauschpegel, um den ich mir wenig Gedanken gemacht hatte (1991, pardon),

    noch ein wenig optimieren lässt.

    Die L`s sind, klar, heutzutage schon wegen der Smartphone-Affinität, voll im Vorteil.

    Im "Aufsatz" über meinen Verstärker hatte ich über HF-Einwirkung geschrieben. Wer da

    noch nie Anstalten zur Eindämmung gemacht hat, wird natürlich auch nicht merken,

    wenn es etwas "dicht" klingt. Mal sehen, vielleicht finde ich auch darüber mal etwas Zeit,

    vernünftige Tipps zusammenzustellen.

    Highfidelen Gruß

  • Hallo Calvin,

    echt klasse, wie du hier mit Rat und Tat zur Seite stehst. In dieser Konstellation hat ein solches Forum auch einen wirklichen Sinn. :thumbup::thumbup::thumbup:

    Bitte weiter so. Kann man selbst viel lernen dabei.

    Kontaktaufnahme nur per E-Mail. Eigene Adresse ist mitzusenden.

  • Zur letzten Frage (Calwin): EMV-Maßnahmen !

    Zu den Optimierungen, gleich zu Anfang:

    die Systemanpassung wird vor den 1k-Widerständen gemacht. Der folgende Differenzverstärker

    ist am nichtinvertierenden Eingang sagen wir mal recht hochohmig. Die geringe (damals geplante) Betriebsspannung ist gerade geringerem Rauschen gezollt. Entsprechend ist auch

    die Stromaufnahme relativ gering gewesen.

    Aber erst mal danke für das Interesse und Deine Arbeit. Ich gucke mir mal in Kürze die anderen

    kleinen Baustellen an. Gruß von Klaus