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  1. Analogue Audio Association
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  4. High End allgemein

Messwerte und Verstärkerklang

  • shakti
  • 14. Dezember 2018 um 23:28
  • Geschlossen
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  • shakti
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    • 14. Dezember 2018 um 23:28
    • #1

    interessantes Interview mit Dan D Agostino (ehm Krell) ueber die klangliche Auswirkung verschiedener Messwerte bei den von ihm konzipierten Endstufen:


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    Gruss
    Juergen

    HEIMSTATT DER MUSIK

    Veranstalter musikalischer Events,
    Händler für hochwertige audiophile Genussmittel mit analogem Schwerpunkt

    AAA- Mitglied

  • Kolle
    T+AVM
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    • 14. Dezember 2018 um 23:55
    • #2

    not bad :)

    have fun! - Platten gehören auf den Teller, nicht ans Moped!
    Gruß - Kolle
    :)

  • raetsken
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    • 15. Dezember 2018 um 11:23
    • #3

    Na, da hat ja Vadda auch wirklich alle buzzerwords des HighEnd bedient..Gegenkopplung ist schlecht, ein bisschen k muss sein - irgendwo muss ich den Satz zu Gehäusen im Stile des Neobrutalismus und

    'schwer ist gut' verpasst haben..

    Aber was sollte da auch sonst gesagt werden? Das ein sauber konstruierter Amp keinesfalls mehr wiegen oder kosten muss als ein Mercedes? ..behave!:saint:

  • Lynnot
    Micro grooves
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    • 15. Dezember 2018 um 13:18
    • #4
    Zitat von shakti

    "verschiedener Messwerte"

    Messwerte? Sowas von 20. Jahrhundert.

    Heute wird die Schaltung simuliert, da weiß man was rauskommt.

    Viele Grüße, Tony

    ______________________________________________________

    "Music's real, the rest is seeming" (Fats Waller)

  • Volker Krings
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    • 15. Dezember 2018 um 19:24
    • #5

    Er meistert den Spagat zwischen Technik und Emotionen doch prima!

    Natürlich misst er seine Schaltungen und natürlich sagt er, dass seine Produkte besser klingen als seine vorherigen Geschichten, trotz höherer Verzerrungswerte und anderem Klirrspektrum. Mit den genannten Prozentwerten nicht verwunderlich, denn es bleibt ja auch alles unter der Hörschwelle. Ein Profi halt - in Entwicklung und Marketing.

  • raetsken
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    • 16. Dezember 2018 um 10:03
    • #6

    Ich würde die weniger positiv klingende Bezeichnung 'Rosstäuscher' bevorzugen, aber inhaltlich sind wir exakt einer Meinung!

    Ein guter Metzger macht auch aus den Wurstanschnitten des Morgens noch einen leckeren Wurstsalat - Profi eben! Er könnte dazu auch frische Wurst nehmen- aber wer abschmecken kann,Gewürze hat- und seine 'anspruchsvolle' Kundschaft gut kennt..:saint:

  • Volker Krings
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    • 16. Dezember 2018 um 10:12
    • #7

    Da mir moderativ das Kreidefressen verordnet wurde, war es mir wichtig es völlig sachlich zu formulieren.

    Die Verzerrungswerte eines durchschnittlichen Verstärkers liegen irgendwo bei Faktor 100 bis 1000 unter denen des Lautsprechers. Es könnte also sein, dass der klangliche Einfluss eines Lautsprechers größer ist als der des Verstärkers...

  • papa_bjoern
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    • 16. Dezember 2018 um 11:01
    • #8

    Moin Leute,

    in diesem Zusammenhang möchte ich wiederholt auf die Publikation von der Hampshire-University verweisen. Bitte einfach nach "Cheever-Thesis" gockeln...

    Diese knapp 90-seitige Arbeit geht diesen "ominösen" Klirrfaktor-Diskussionen/Grabenkämpfen auf den Grund. Ist zwar in englischer Sprache, aber in Zeiten von Online-Übersetungsprogramen...

    Gruß Björn

    AAA-Mitglied

  • defektzero
    Gast
    • 16. Dezember 2018 um 11:25
    • #9
    Zitat von papa_bjoern

    Diese knapp 90-seitige Arbeit

    Da ich grade tatsächlich zu wenig Zeit habe 90-Seitige wissenschaftliche Arbeiten zu verinnerlichen und du das ja bereits getan hast - könntest du mal grob umreißen, in welcher Richtung man dort Ergebnisse findet?

    Grüssle Henner

  • papa_bjoern
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    • 16. Dezember 2018 um 12:37
    • #10

    Hmm...

    ganz grob: unser "Analog-Rechner" (auch gelegentlich Gehirn genannt) ist so gestrickt,

    daß der von unserem Gehör immer erzeugte Klirr niedriger Ordnung (K2 bis K5) "weggerechnet" wird.

    Daher können selbst geschulte Musiker-Ohren solche Klirranteile (unter 0,5%) nicht wahrnehmen.

    Dafür kann unser Gehör aber Klirr höherer Ordnung selbst in kleinsten Dosen herausfiltern - das macht sich dann als nervender/ermüdender Klang bemerkbar.

    Gerade Verstärker mit "Über-alles-Gegenkopplung" glänzen mit diesen Klirranteilen...

    Als Entwickler von Röhrenverstärkern (nur für Privatgebrauch) kann ich es aus eigenen Erfahrungen bestätigen.

    Gruß Björn

    AAA-Mitglied

  • defektzero
    Gast
    • 16. Dezember 2018 um 13:19
    • #11

    Danke Björn!

    Zitat von papa_bjoern

    geschulte Musiker-Ohren

    ...die halte ich allerdings für ein Gerücht! Die mir bekannten Musiker tendieren eher zu knapp durchschnittlichen Fähigkeiten, wenn es darum geht subtile klangliche Unterschiede am Equippemäng zu erkennen.

    Grüssle Henner

  • Morfeus
    Audiophool
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    • 16. Dezember 2018 um 13:38
    • #12
    Zitat von defektzero

    ...die halte ich allerdings für ein Gerücht! Die mir bekannten Musiker tendieren eher zu knapp durchschnittlichen Fähigkeiten, wenn es darum geht subtile klangliche Unterschiede am Equippemäng zu erkennen.

    Sehe ich auch so. Ich habe das Glück, mit einigen Musikern befreundet zu sein, ein paar davon gehören zur Weltspitze. Allesamt Holzohren. Aber die müssen ja auch nicht mit ihren Ohren musizieren... 8o

    Bilder Frickelfest 2014Bilder ETF 2013Bilder Frickelfest 2013Bilder Frickelfest 2010 Bilder Frickelfest 2009

  • Volker Krings
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    • 16. Dezember 2018 um 13:42
    • #13

    Nehmen wir mal ein harmonisch abfallendes Klirrspektrum an, was bei den üblichen -sauber konstruieren- Transistorgeräten vorliegt.

    Da liegt schon K5 bei -90dB bezogen aufs Nutzsignal. Klirr höherer Ordnung ist da definitiv unter der Hörschwelle.

  • Taubundblind
    Fortgeschrittener
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    • 16. Dezember 2018 um 13:43
    • #14
    Zitat von defektzero

    Danke Björn!

    ...die halte ich allerdings für ein Gerücht! Die mir bekannten Musiker tendieren eher zu knapp durchschnittlichen Fähigkeiten, wenn es darum geht subtile klangliche Unterschiede am Equippemäng zu erkennen.

    Grüssle Henner

    kann das der Grund sein?:)

    Michael

  • hal-9.000
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    • 16. Dezember 2018 um 13:52
    • #15

    Die Frage ist auch, ob man sich nicht zuweilen selbst überschätzt, wirklich "testen" macht doch k(aum)einer.

    Je älter jemand ist, umso vorsichtiger bin ich (wenn ich es weiß) mit den Einschätzungen und ich bin auch erstaunt, was manche noch (meinen zu) hören.

    Das Ohr wird mit der Zeit und dem Alter halt nicht besser ...

    VG
    Mario

  • Bwenry
    inaktiv
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    • 16. Dezember 2018 um 14:07
    • #16

    Das stimmt bei mir ist oberhalb 12000Hz Ende.

    :huh:

    Gruß

    Bernd

  • FLHX
    Amateur...
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    • 16. Dezember 2018 um 14:10
    • #17

    Das ist schon spannend, dass der High Ender im Durchschnitt so viel besser hört als ein Profi Musiker...

    „Doubt everything...“

  • megaheinz
    Inaktiv
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    • 16. Dezember 2018 um 14:20
    • #18

    Das liegt daran ,das der Musiker,bevorzugt nur auf das Instrument hört welches er spielt.

    Grüße aus Duisburg

  • defektzero
    Gast
    • 16. Dezember 2018 um 14:22
    • #19
    Zitat von hal-9.000

    Die Frage ist auch, ob man sich nicht zuweilen selbst überschätzt, wirklich "testen" macht doch k(aum)einer.

    Ich habe hier zwar durchweg eher bezahlbares Geraffel, aber ich teste und probiere schon gerne, wenn sich die Zeit dazu findet.

    Wir haben hier auch schon zu dritt bei mir gesessen und beispielsweise nen ganzen Stapel Tellermatten getestet, deren klangliche Signaturen sich wohl oft auch nur in feinsten Nuancen unterscheiden - meist fielen wir uns nach den ersten Takten mit Übereinstimmung gegenseitig ins Wort.

    Manchmal muß man erste das passende Musikmaterial herausfinden, das es braucht, um gewisse Eigenschaften zu zeigen, aber im hohen Alter kennt man sich da ja aus.;)

    Außerdem soll das Ganze ja auch kein Wettbewerb sein, aber wer die richtige Situation schafft, kann sicher klare Aussagen über Verstärkerklang machen. Wenn der Rest der Kette stimmig ist und der Lautsprecher einigermaßen paßt, braucht man dafür keine übersinnliche Begabung...


    Grüssle Henner

  • Igeltöter
    Profi
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    • 16. Dezember 2018 um 14:24
    • #20
    Zitat

    Das stimmt bei mir ist oberhalb 12000Hz Ende.

    :huh:

    Gruß

    Bernd

    Huhu, da bin ich ja noch besser , bei mir sinds NOCH 12500 Hz 8o

    :meld: Einen angenehmen 3. Advent

    Die Menschen die diese Welt ruinieren, tragen Krawatten und keine Tattoos.

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