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Messwerte und Verstärkerklang

  • shakti
  • 14. Dezember 2018 um 23:28
  • Geschlossen
  • hal-9.000
    Hildegard Orgon Akkumulator
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    • 16. Dezember 2018 um 14:29
    • #21

    Naja, das meine ich nicht mit „testen“, testen ist bei mir was nachvollziehbar (möglichst) objektives ... mach ich idR. auch nicht ...

    VG
    Mario

  • Volker Krings
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    • 16. Dezember 2018 um 14:30
    • #22

    Nochmal zurück zur Klirrtheorie:

    Wir hören uns einen Sinus von 1.000 Hz mit einer Lautstärke von 100 dB an, also richtig laut. Den überlagern wir jetzt mit Klirr höherer Ordnung, z.B. K7, also 7.000 Hz. Der Ton liegt -90 dB unter dem Nutzsignal, blendet sich also mit 10 dB ins Geschehen ein.

    Vom Lautstärkeverhältnis Presslufthammer gegen eine Hummel, die laut aufstampft. Hörbar im Gesamtgeschehen?

  • defektzero
    Gast
    • 16. Dezember 2018 um 14:38
    • #23
    Zitat von Volker Krings

    Hörbar im Gesamtgeschehen?

    Der leise Ton an sich nicht - aber möglicherweise die Wechselwirkung der beiden Töne miteinander...

    Ich war schon bei Vorführungen, in denen solche Effekte gezeigt wurden.

  • Volker Krings
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    • 16. Dezember 2018 um 14:43
    • #24

    1.000 Hz / 100 dB sind im Bereich der Schmerzschwelle angesiedelt.

    7.000 Hz / 10 dB im Bereich der Hörschwelle, um die Größenordnung mal anders zu beschreiben.

    Da hörst Du nachweisbar Wechselwirkungen?

  • defektzero
    Gast
    • 16. Dezember 2018 um 15:07
    • #25
    Zitat von defektzero

    möglicherweise

    :)

    Beide von dir angegebenen Töne mit dem jeweiligen Pegel liegen noch deutlich innerhalb eines normalen Hörfeldes - garantieren kann ich dir aber nix.

  • aberlouer
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    • 16. Dezember 2018 um 15:16
    • #26
    Zitat von Volker Krings

    Wechselwirkungen

    Vielleicht berechnet ihr mal die Superposition der beiden Sinusfunktionen. Dann könnte man die Auswirkungen zumindest mathematisch mal abschätzen.

    Gruß Rainer

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    und

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  • Highendpet
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    • 16. Dezember 2018 um 15:32
    • #27

    Also ein praktisches Beispiel. Ich habe eine Vintage Kombi aus Marantz SC-8 und SM-8 aus verschiedenen Gründen (auch ein wenig Neugier) an meine Kette gehängt. Nun hörte ich heute das Weihnachtsoratorium welches ich sehr gute kenne. Zu der Wiedergabe mit den normalen Vor- Endstufenkombi aus DNM3CSIX und DNMPA3 kann ich einen wesentlichen Unterschied hören (Hoffentlich :wacko: ). Es klang etwas schriller in den Höhen und weitaus weniger fein aufgelöst. Ausserdem ist der Bassbereich wesentlich unpräziser. Um das fest zu stellen brauche ich keine Messgeräte und keinen direkten Vergleich. Sogar für meine alten Ohren (leider auch bei ca. 12 kHz Schluss) ist der Unterschied wirklich ohrenfällig.
    Ausserdem ist damit zu rechnen (wie oben bereits gesagt) das die Verzerrungen und Klirr beim Lautsprecher wesentlich höher sind als beim Verstärker..

    Wir alle brauchen Schönes – Schönes stärkt die Bindung an das Leben und die Hoffnung.

    Schönheit ist ein Geheimnis - lasst es uns zusammen entdecken.
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  • raetsken
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    • 16. Dezember 2018 um 16:02
    • #28
    Zitat von hal-9.000

    Die Frage ist auch, ob man sich nicht zuweilen selbst überschätzt, wirklich "testen" macht doch k(aum)einer.

    jep, full ack, wie man so sacht!

    Mein 'summary' ist eher, das k2 grundsätzlich was nettes ist, wenns nicht übertrieben wird.

    Ähnlich wie Zucker im Kuchen.

    Schon k3 ist allerdings eher Salz im Kuchen..- trägt bei minimalster Dosis uUmständen sogar zu einem 'optimalen' Gesamtergebnis bei- aber schon bei etwas zuviel fällt er unangenehm auf.

    k5,7 etc liegen, sofern kein massives Problem vorliegt, grössenordungsmässig im Rauschteppich irgendwo bei -90dB und drunter- konnte ich also noch nie in relevanter Dosis bewusst 'geniessen'.

    Wo liegt btw der k7 einer 1000Hz-Schwingung?

  • Old Shatterhand
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    • 16. Dezember 2018 um 16:38
    • #29

    Modern multi-function power amplifier (100W+) v. Q606 (100W+) - level matched listen

  • Volker Krings
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    • 16. Dezember 2018 um 16:55
    • #30
    Zitat von defektzero

    :)

    Beide von dir angegebenen Töne mit dem jeweiligen Pegel liegen noch deutlich innerhalb eines normalen Hörfeldes - garantieren kann ich dir aber nix.

    Startender Düsenjet mit zirpender Grille im Vordergrund.

    Beides im normalen Hörfeld, aber Du kannst nicht garantieren, dass Du die Grille nicht hörst?

  • raetsken
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    • 16. Dezember 2018 um 17:01
    • #31

    So kann man a mit b subjektiv vergleichen- weiß aber letztlich halt immer noch nicht, wieso jetzt Amp a an diesen LS 'besser' klingt als Amp b. Und, ob es an anderen LS nicht gänzlich anders wäre.

    Um 'ernsthaft' -also jenseits von Zeigerausschlägen an Voltmetern- messen zu können, muss man das irgendwann mal gelernt haben- und das passende Equipment gerade verfügbar haben.

    Deswegen passiert das auch 'zuhause' ja praktisch nie..- zumindest bei mir.

  • defektzero
    Gast
    • 16. Dezember 2018 um 17:09
    • #32
    Zitat von Volker Krings

    Startender Düsenjet

    ...hat WIMRE um die 140 dB und + 6 dB bedeutet doppelter Schalldruck und daher hat der Jet den ca. 18-fachen Schalldruck als dein zunächst vorgeschlagenes Testsignal und liegt wirklich über der Schmerzgrenze...

  • Volker Krings
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    • 16. Dezember 2018 um 17:20
    • #33

    Mensch Henner,

    ohne Entfernungsangabe sind die ganzen dB Angaben doch Schall und Rauch...

    Dann definiere ich die Schalldruckpegel doch gerne über Schallereignisse mit den dazu bekannten Entfernungen, und bleibe bei den vorherigen Schalldrücken:

    Schleifhexe in der Hand (100 dB)

    Blätterrascheln im Wald (10 dB)

    Verfremdet das Blätterrascheln den Klang der Schleifhexe in der Hand deutlich?

    Oder vielleicht ein andere Fragestellung aus der gewohnten Hörpraxis:

    Die Lagergeräusche, die in der Leerrille zu hören sind, sind die auch durchgehend zu hören während ein Musiksignal aus der Rille abgetastet wird?

    Wie Ole schon schrieb, K7 mit -90 dB sind irgendwo in den Untiefen des Rauschteppichs zu finden, um den Bezug zum Verstärkerklang weiter in der Diskussion zu halten.

    Gruß

    Volker

    2 Mal editiert, zuletzt von Volker Krings (16. Dezember 2018 um 17:32)

  • FLHX
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    • 16. Dezember 2018 um 17:38
    • #34
    Zitat von megaheinz

    Das liegt daran ,das der Musiker,bevorzugt nur auf das Instrument hört welches er spielt.

    Grüße aus Duisburg

    Gut, dass die meisten Musiker Solisten sind;)

    „Doubt everything...“

  • defektzero
    Gast
    • 16. Dezember 2018 um 18:36
    • #35
    Zitat von Volker Krings

    Verfremdet das Blätterrascheln den Klang der Schleifhexe in der Hand deutlich?

    ...um ehrlich zu sein, suche ich grade nen freeware Tongenerator, bei dem man die 90 dB Differenz einstellen kann - dann wissen wir das.

    Ich denke es geht hier nicht um Deutliches, sonst würden wir wohl nicht drüber reden. Hier geht es schon um Feiheiten und ob diese aber doch Zweifelsfrei erkennbar sind.

    Hilf mir mal nen passenden Tongenerator finden und wir machen ein amtliches Experiment...

    Zitat von Volker Krings

    Die Lagergeräusche, die in der Leerrille zu hören sind, sind die auch durchgehend zu hören während ein Musiksignal aus der Rille abgetastet wird?

    Das ist gar kein schlechtes Beispiel. Ich habe z.B. einen PE 33 Studio und 2 Reibräder für das Teil (hartes Gummi & weiches Silikon). Wenn ich die jeweils einsetze und die Lautstärke weit aufdrehe, erahne ich unterschiedliche Laufgeräusche in der Leerrille.

    Wenn ich dann bei Zimmerlautstärke Musik mit den beiden Reibrädern höre, ist der klangliche Unterschied weit größer, als der Test in der Leerrille hätte vermuten lassen...

    Grüssle Henner

  • Volker Krings
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    • 16. Dezember 2018 um 20:25
    • #36
    Zitat

    Das ist gar kein schlechtes Beispiel. Ich habe z.B. einen PE 33 Studio und 2 Reibräder für das Teil (hartes Gummi & weiches Silikon). Wenn ich die jeweils einsetze und die Lautstärke weit aufdrehe, erahne ich unterschiedliche Laufgeräusche in der Leerrille.

    Wenn ich dann bei Zimmerlautstärke Musik mit den beiden Reibrädern höre, ist der klangliche Unterschied weit größer, als der Test in der Leerrille hätte vermuten lassen...

    Scheinbar doch ein ganz schlechtes Beispiel, da Du meinen Ansatz um einige zusätzliche Variablen erweiterst...

    Mein Ansatz war, bei einer fixen Lautstärke eine Platte durchzuhören und dabei festzustellen, ob das in der Leerrille eventuell zu erahnende Laufgeräusch/Lagerrumpeln auch deutlich während der Musikwiedergabe rauszuhören ist.

    Wildes Tauschen von Reibrädern und zwischenzeitliches Verändern der Lautstärke sind dann doch was völlig anderes. Der Ausgang eines solchen Ergebnisses wird dann völlig offen sein, und in der weiteren Diskussion würde es gewaltig nach Chips und Bier riechen.


    Bei der Klirrdiskussion wird mit einem Freeware Tongenerator auch nichts zu reißen sein. Für Klirrmessungen an Verstärkern irgendwo im Rauschgrund, was ja unser eigentliches Thema hier ist, bedarf es dann schon irgendwelcher Audio Precision Messplätze oder vergleichbaren Klamotten der Wettbewerber. Bedienen können sollte es auch noch jemand, damit am Ende was verwertbares dabei herauskommt.

    Für den Forenfrieden sollten wir da nicht länger aneinander vorbeidiskutieren.

  • defektzero
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    • 16. Dezember 2018 um 20:53
    • #37
    Zitat von Volker Krings

    zwischenzeitliches Verändern der Lautstärke

    Ja - aber auch noch zu "Ungunsten". Man braucht große Lautstärke, um den Effekt überhaupt solo zu hören, aber im Kontext mit der Musik fällt Die Wechselwirkung sehr leicht schon bei kleiner Lautstärke auf.

    Du hast recht - da sind noch mehr Variablen im Spiel...

    ...aber Du hast ja vereinfachte Beispiele gewählt. Wenn du nun akademische Genauigkeit wünscht, kommen wir in der Tat so nicht weiter.

    Wohin sollten denn deine Argumente überhaupt führen? Variationen von Klirrwerten innerhalb gewisser Grenzen haben keine klangliche Auswirkung, oder sowas?

    Grüssle Henner

  • Volker Krings
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    • 16. Dezember 2018 um 21:25
    • #38

    Klirranteile -90 dB unter dem Nutzsignal sind unhörbar, weder für Klanghörer noch für Technikgläubige.

    Bei den Verhältnismäßigkeiten braucht es auch keine akademische Genauigkeit, vereinfachte Beispiele sollten reichen.

    Vielleicht klärt der Threadhersteller uns ja noch auf, wohin die Diskussion uns führen soll.

    Reine Technikthreads sind ja sonst nicht so sein Ding, oder?

  • shakti
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    • 16. Dezember 2018 um 23:32
    • #39
    Zitat von Volker Krings

    Vielleicht klärt der Threadhersteller uns ja noch auf, wohin die Diskussion uns führen soll.

    Reine Technikthreads sind ja sonst nicht so sein Ding, oder?



    Ich habe mich mit Dan D Agostino schon oft auf Messen unterhalten, da ich bereits mehrere Krell Endstufen besass. Mich hat es fasziniert, dass er mir sofort den Klang des jeweiligen Modelle beschreiben konnte, ebenso hatte er (unter anderem) die KlirrMesswerte im Kopf.

    Er konnte dann immer Bezug auf seine aktuellen Kreationen nehmen und mir erklären, was ich klanglich Wiedererkennen wuerde und was sich zB bei Verwendung der Momentum Monos aendern wuerde.

    Er hatte schnell im Blick, dass die Momentum ausserhalb meines moeglichen budget liegen, ich mir den beschriebenen Klang aber gut in meiner Kette vorstellen koennte.

    Er machte mich dann auf seine kaum beworbenen Standard Gehäuse Endstufen aufmerksam.


    https://audio-reference.de/dan-dagostino-…classic-stereo/

    Leider habe ich diese noch nie hoeren koennen.


    Den Thread habe ich eröffnet, da ich seinen Erklärungen technisch nicht folgen kann und es mich interessiert hat, was technisch sachkundigere Foristen zu seinen Ausführungen sagen. Auf die Art erhoffte ich, etwas zu lernen.

    Aktuell versuche ich zB auch diesem ThreadVerlauf zum selben Thema technisch folgen zu koennen:

    http://www.open-end-music.de/vb3/showthread.php?t=14709


    Gruss

    Juergen


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  • Dan_Seweri
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    • 16. Dezember 2018 um 23:44
    • #40
    Zitat von shakti

    Den Thread habe ich eröffnet, da ich seinen Erklärungen technisch nicht folgen kann und es mich interessiert hat, was technisch sachkundigere Foristen zu seinen Ausführungen sagen. Auf die Art erhoffte ich, etwas zu lernen.

    Du hast das Video wirklich nicht verstanden? Glaube ich Dir nicht. Der Mann sagt doch nix anderes als: "Die Optimierung von Messwerten wie z.B. die Minimierung des Klirrs ist mir egal. Lasset doch en bissken klirren, wenn et sich juut anhört. Der Unterschied zwischen 0,1% und 0,01 % Klirr interessiert mich nicht, weil ihn ohnehin niemand wirklich hört." Dies übersetze ich mit: Ab einem gewissen Grenzwert sind alle Messwerte ohnehin gut genug, so dass Messwertunterschiede bzw. weitere Messwertverbesserungen für das praktische Hören belanglos sind. Ich würde sagen, dass der gute Mann damit durchaus Recht hat.

    Viele Grüße, Christian.


    Shibata ist kein Wintersport.

    Einmal editiert, zuletzt von Dan_Seweri (16. Dezember 2018 um 23:58)

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