Wilson Audio MAXX 3 Lautsprecher

  • In den letzten Tagen hatte ich Zeit, mich nochmals intensiv mit der Aufstellung der Wilson Audio Maxx 3 zu beschäftigen.

    Im allgemeinen tendiert man bei der Integration einer neuen Komponente dazu, diese so klingen zu lassen, dass sich der Klang der Anlage dem gewohnten "idealen" Klangbild annähert,

    Entsprechend standen die Maxx 3 bei mir an einer sehr ähnlichen Stelle, wie zB vorher meine YG Lautsprecher.

    An einem der verregneten Tage der letzten Zeit habe ich dann noch einmal mit der Aufstellung bei "Null" angefangen und mal eine um ca 1,5 bis 2m m breitere Aufstellung ausprobiert.

    Nach viel Rückerei und dem durchprobieren verschiedener Einwinklungen der Maxx 3 habe ich nun eine neue Position im Raum gefunden. Mein Sofa ist nun auch ca 30cm naeher an die Maxx 3 gerückt, so dass sich nun ein weiteres Stereodreieck ergibt. Dazu stehen die Maxx 3 nun deutlich weniger eingewinkelt.


    Flankierend habe ich die Verkabelung meiner Anlage nun mit weiteren


    JPS Aluminata Reference

    https://www.stereophile.com/cables/407jps/index.html


    und


    JPS Super Aluminata

    https://jpslabs.com/pages/super-aluminata


    angereichert.

    Die Kabel passen ganz gut zu meinen bereits vorhandenen


    NBS Black Label III

    http://www.nbscables.com/products/pricing_black_label_3.html


    Kabeln.

    Es ergibt sich ein recht harmonische tonale Balance, die eine sehr realistische Wiedergabe ermöglicht.

    Die kürzlich angeschaffte


    Furutech 6E Steckerleiste


    https://www.technologyfactory.…-power-6e/a-3929-10000388


    ist nun auch eingespielt und passt sehr gut ins klangliche Konzept.


    Gestern Abend hatte ich Besuch von 2 Freunden (und AAA mit Foristen) um einen "Blue Note" Abend mit verschiedenen aktuellen Pressungen zu zelebrieren und unter anderem die ersten beiden "Tone Poet" Veröffentlichungen zu geniessen.


    Beide kennen meine set ups der letzten Jahre ganz gut und haben auch die Maxx 3 an ihrer ursprünglichen Position bereits gehoert.

    Die neue Aufstellung / die neuen Kabel gefiel beiden ausgesprochen gut, da diese Aufstellung nicht nur am sweet spot mehr "Energie" und "Raum" hörbar macht, sondern auch beim Musik hören zu dritt auf den seitlichen Positionen ein besseres Ergebnis ermöglicht.

    So haben wir einen tollen Abend mit verschiedenen Blue Note Platten (jeder hatte Blue Notes aus seiner Sammlung zur Verfuegung gestellt) verbracht und hatten danach jeweils einen vollgeschriebenen Zettel mit Anregungen neu anzuschaffender Blue Note Platten :-)

    So macht das Spass!, sehr faszinierend, welche Reserven in den Maxx 3 noch geschlummert haben....

    Wuerde die Maxx 3 nun mal gerne einer


    Constellation Hercules II
    https://www.constellationaudio…erence/hercules-ii-stereo


    Stereoendstufe hören. Diese soll an den grossen Wilson Audio Lautsprecher im Moment die "Referenz" sein.

    Zumindest meine


    Critical Maxx Maxxum Endstufen Basis
    http://www.theabsolutesound.co…s-maxxum-amplifier-stand/


    war mal eine Maßanfertigung fuer die Hercules II Endstufe,

    dies wuerde zumindest schon mal passen :-)

    aber leider sind die Constellation Produkte in Europa recht selten anzutreffen, eine Chance fuer ein Probe Hören ist somit eher gering. Aber zumindest werde ich mir die Endstufe in München auf der High End anschauen können.

    Gruss

    Juergen

    gewerblicher & privater Veranstalter audiophiler Events

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    AAA- Mitglied

  • Hallo zusammen,


    ich bin einer der beiden Gäste :saint: und kann Juergen nur zum aktuellen Setup gratulieren - ist meiner Meinung nach das bisher stimmigste und „musikalischste“ - wobei das jeder anders bewertet und empfindet (völlig OK!).

    So waren z.B. die Zingali überhaupt nicht mein Fall und auch die Ultimate III von hORNS konnte mich nicht wirklich begeistern.


    Musikalisch gab es nahezu ausschließlich Blue Note und zum Einstieg ein „Klassiker“ von Art Blakey mit den Jazz Messengers und gleichnamigen Album.

    Weiter ging es mit Ike Quebec mit „Blue & Sentimental“ über Jimmy Smith, Tina Brooks hin zur Tone Poet-Ausgabe von Chick Corea - und gestern Abend gefiel sie mir schon deutlich besser als beim ersten hören.


    Zwischendurch gab es mit der einzigen nicht Blue Note das Highlight des Abends - die Live-Aufnahme „Imitate!“ von und mit Ben Webster:

    https://www.jpc.de/jpcng/jazz/…ter-intimate/hnum/7239339


    Die gibt es aktuell bei JPC zum Spotpreis von 12,99 € - und keine Angst vor diesem RE in DMM-Verfahren, die klingt wirklich erstklassig!


    Zum Abschluss gab es dann das einzige Album des Abends mit Gesang - Jose James mit „While You Were Sleeping“ - einfach großartig :thumbup:


    Danke an Juergen für den tollen Abend 8)


    Musikalische Grüße

    Tom

    DPS3 + Colibri XGP / DDX-1500 + AT33 EV

  • Noch als Ergänzung:

    Gehört wurde mit einem ART9 von Audio Technica, montiert auf einem SME 3029?? (Hier muss Juergen mal helfen...), Laufwerk war das AirForce 3 Premium.


    Interessant waren auch die gut hörbaren Unterschiede der verschieden Tellergewichte auf dem Laufwerk.


    Musikalische Grüße

    Tom

    DPS3 + Colibri XGP / DDX-1500 + AT33 EV

  • Der Tonarm war ein Standard & Original SME 3012R incl des Original alten SME Verbindungskabels zum PhonoPre (dieses hatte ich in der Schweiz als NOS nachgekauft). Das ART 9 war in einem Yamamoto HS6 Titanheadshell mit eine Dereneville Headshellmatte montiert.

    Als Tellergewichte hatten wir das


    Harmonix TU 812


    mit einem

    Audio Tekne


    verglichen.


    Das Harmonix spielte etwas heller mit dadurch höherer Aufloesung, das Audio Tekne mit staerkerer Grundton und Mittelton Betonung, insgesamt tonal gefälliger, so dass wir den Abend ueber mit dem Audio Tekne Musik gehoert haben.

    @ Jürgen, kannst Du bitte mal was zur klanglichen Auswirkung vom Furutech Verteiler schreiben ! Besten Dank vorab :-)

    gerne.

    Ich hatte die letzten 2 Jahre die Vibex Granada als Netzverteiler, welche mir klanglich sehr gut gefallen hatte. Als ich die Moeglichkeit bekam, eine Furutech 6E zu probieren, habe ich dies natuerlich sofort gemacht. Die Furutech spielt im Vergleich zur Vibex verschwindet. Dazu nimmt insgesamt die Aufloesung zu. Fuer mich an der Maxx 3 wichtig und insofern besonders auffällig ist der verbesserte Bassbereich.

    Inwiefern dies mit der besonderen Verlegung der Massekabel incl Füllung mit einem speziellen Granulat (evtl Turmalin) liegt kann ich nicht sagen. Aber dieser Stromverteiler funktioniert ausgesprochen gut. Furutech hat gut daran getan, dieses Aluminium Gehaeuse incl des damit verbundenen Konzeptes von Audio Replas als OEM Lieferanten ins Programm aufzunehmen. Wobei ich glaube, dass dem deutschen Vertrieb dieser Stromverteiler zu teuer ist und er nicht im deutschen Programm auftaucht. Ich habe die Furutech 6E in Holland gekauft, dort ist sie entsprechend auch in der Preisliste aufgeführt.


    Gruss

    Juergen


    gewerblicher & privater Veranstalter audiophiler Events

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    AAA- Mitglied

  • Ich dachte das Air Force 3 hätte eine Plattenansaugung?

    Wozu dann die Plattengewichte?

    Ein Plattengewicht ist hinsichtlich seiner Bestimmung eigentlich weniger zum platt drücken der Platte sondern mehr zu eliminieren der beim Abspielvorgang entstehenden Resonanzen erforderlich.


    Die Plattenansaugung beim AF3P führt zu einer ebenen Schallplatte, so dass der Tonarm keine "Berg- und Talfahrt" zu machen braucht, die verschiedenen Tellergewichte dämpfen die Resonanzen der Platte , und dies, jeh nach Konzeption des Gewichtes, unterschiedlich .

    Gruss
    Juergen

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    TechDAS Stützpunkt


    AAA- Mitglied

  • Müsste nicht die Ansaugung schon weitgehend die Resonanzen eliminieren?


    Freundlich


    Michael

    dies kann ich nicht beurteilen, Nishikawa, der Entwickler der Micro Seiki und Techdas Dreher hat auf jeden Fall auch immer ein Auflagegewicht fuer die Vakuum Dreher entwickelt und angeboten.

    Evtl ergaenzen sich die Frequenzbereiche der beiden Maßnahmen.

    Ich hoere auf jeden einen klaren Vorteil bei der Verwendung eines Auflagegewichtes.

    Gruss

    Juergen

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    TechDAS Stützpunkt


    AAA- Mitglied

  • Ich denke eher, daß das Ansaugen dann erleichtert wird, das hat ja einen Grund, wenn die Platte nicht plan ist. Durch die Spannung nach oden ist nämlich die Flexibilität für das ansaugen reduziert. Außerdem ist der Mittelpin auch sofort dicht. Resonanzen, wie es bei Luftschwingungen auftreten (z.B.:Lautsprechermembran) würden bei Undichtigkeiten in der Ansaugung auftreten. Die Platte muß also erstmal auuf den Dichtlippen gut aufliegen, dafür das Gewicht.

    LG Herbert



    Das Knistern der Platte wird durch Filterwirkung im Ohr des Analoghörers durch die Psyche nicht verarbeitet! Im Umkehrschluß...das fehlende Knistern der Digitaltechnik wird als Negativsignal wahrgenommen.X(

  • Sehr pragmatisch und schlüssig erklärt, Herbert.


    Dazu wäre es interessant zu erfahren, welche Abfolge Jürgen durchführt. LP ansaugen und dann erst das Plattengewicht drauf oder wie von Herbert beschrieben.


    Grüße aus Nettetal

    Stefan

    "Es ist schon alles gesagt worden, nur noch nicht von allen!" Karl Valentin

  • die Auflagegewicht Diskussion ist ja hier im Maxx 3 thread eigentlich offtopic.., aber hier noch ein Kommentar.


    TechDas/Micro Seiki arbeitet mit definiertem Vakuum, eine potentielle Undichtigkeit an der Mittelachse ist einkalkuliert.


    Das Micro Seiki oder techdas Gewicht saugt sich nicht an die Platte an, dh man kann die Gewichte trotz Plattenansaugung abheben.

    Gewichte von zB HRS saugen sich fest.


    Gewichte, die sich durch das Vakuum an die Platte festsaugen habe ich noch nicht sehr gut gehoert, ziehe im Moment die locker aufliegenden Gewichte vor.


    Ansonsten sauge ich erst an und lege das Gewicht anschliessend auf. Jeh nach Schwere des Gewichtes wuerde sich die Platte sonst am äusseren Rand hochwölben, was das anschliessende Ansaugen erschwert.

    Gruss
    Juergen

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    AAA- Mitglied

  • Vielen Dank Stefan,

    ich bin halt Pragmatiker. Entweder es gibt eine schlüssige Erklärung, oder man braucht das ganze nicht. Und nur Luftbewegungen bringen Massen in Resonanz, ohne Bewegung keine Resonanz.

    Es gibt doch ein schönes Experiment mit dem Angeblasenen Stück Papier. Den Ton hasst fast jeder

    "Prööööttt". Außerdem gibt es das Prinzip des Feder-Masse-System: Resonanz durch Anregung (Bewegungsenergie). Platte=Masse, Anregung=Luftbewegung, Federsteifigkeit=Vorspannung durch Welligkeit.

    LG Herbert



    Das Knistern der Platte wird durch Filterwirkung im Ohr des Analoghörers durch die Psyche nicht verarbeitet! Im Umkehrschluß...das fehlende Knistern der Digitaltechnik wird als Negativsignal wahrgenommen.X(

  • Sorry - wollte hier mit meiner Äußerung eigentlich keine Diskussion über Auflagegewichte lostreten...


    War ja auch nicht so, dass wir unzählige Vergleiche gemacht haben.

    Eher so: während eine Platte lief - ich glaube, es war die Jimmy Smith - stand Juergen wortlos auf und wechselte im laufenden Betrieb das Gewicht - und das konnte wir gut hören.

    1, 2x gewechselt - und das war es auch schon wieder. Danach wurde mit einem Gewicht weitergehört und fertig.


    Musikalische Grüße

    Tom

    DPS3 + Colibri XGP / DDX-1500 + AT33 EV