Monopressungen - Qualität - "Grundknistern"

  • Hallo zusammen,


    ich habe einmal eine Frage zu den Pressungen der späten 50ziger bis frühen 60ziger Jahre, speziell die Monopressungen und hier wieder besonders diejenigen aus dem Bereich Klassik.


    Ich habe es jetzt immer wieder erlebt, dass ich Platten habe, die optisch wirklich als Mint zu bewerten sind und am Mittelloch und Label keine Gebrauchspuren aufweisen, aber ein lautes "Grundknistern" über die ganze Platte haben. Selbst eine Ultraschallreinigung bringt hier wenig Abhilfe. Ich höre die Monopressungen auch stilecht mit einem Ortofon CG25di.


    Ich kann auch nicht sagen, dass es besonders Columbia, RCA oder Deutsche Grammophon betrifft ...


    Jetzt ist es mir wieder bei dieser Platte aufgefallen, die Thomas hier gerühmt hat ...


    Habt Ihr ähnliche Erfahrungen, Ideen, Abhilfe?


    Gruß

    Volker

  • Bei den RCAs aus dieser Zeit habe ich diese Erfahrung oft gemacht.Vor allem amerikanische Pressungen haben oft ein hohes Grundrauschen, denke es wird aufgrund des verwendeten Vinyls sein.

  • Hallo Volker,

    also mein Exemplar läuft auch nicht ganz knisterfrei, ist aber noch akzeptabel.

    Hast Du mal versucht diese LP mit einer 17er Nadel zu hören? Ich bin mir reichlich sicher, dass diese LM eine monofizierte Stereorille und keine Microrillen hat. Obwohl Stereo- und Microrille grundsätzlich kompatibel sind könnte das eine Lösung sein.

    Allerdings hatte ich schon einige historische LPs in den Händen, die mint aussahen und trotz mehrmaliger Wäsche stark geknistert haben.

    Viele Grüße

    Thomas


    „Quod gratis asseritur, gratis negatur.“

  • Hallo in die Runde,

    ich könnte mir vorstellen das die Platten auch durch Saphirnadeln in der vorangegangenen Zeit traktiert wurden?!?

    Viele Grüße Tobias

    Dies ist alles nur mein Senf, ohne Anspruch auf universelle Richtigkeit...