Günstig vs Mittelklasse

  • ..die Alternativen sind sicher in den letzten Jahren deutlich mehr geworden und sicher findet man auch nach langer Suche was besseres für den Preis. Aber der NAD ewig einen grausamen Klang zu unterstellen finde ich unfair...zumal oft nur nachgeplappert wird und das Teil nie selbst ausgiebig gehört wurde.

    Damit meine ich jetzt nicht Dich Jürgen-Du hast ja tapfer drei Wochen ausgehalten :heul:

    Beste Grüße, Tobias

  • Aber der NAD ewig einen grausamen Klang zu unterstellen finde ich unfair...zumal oft nur nachgeplappert wird und das Teil nie selbst ausgiebig gehört wurde.

    Nu ja, grausam ist er nicht, aber irgendwie auch nur eine Notlösung aus der Zeit, als noch sehr viele neue Verstärker ohne Phono auf den Markt geworfen wurden. Da war er eben eine preiswerte Soforthilfe. Und ja, ich habe ihn gehört, sogar ziemlich oft und auch im Vergleich.

  • Wie "wohlgelitten" sind eigentlich die Lehmann PhonoVVs??

    Wird ein Black Cube SE II (mit PWX Netzteil) gebraucht in der "günstigen Klasse" oder der "Mittelklasse" gesehen?

    Der müsste doch für überschaubares Budget (300~400€?) gebraucht zu bekommen sein.

    Gegenüber dem Black Cube (mit Originalnetzteil) der allerersten Generation empfand ich jedenfalls schon einen signifikanten Klangqualitäts- und Auflösungsgewinn (ich höre mit MM und HOMC Systemen) und glaube für nochmalige signifikante Verbesserung müsste man schon ganz schön 'was mehr hinlegen... Oder?


    Grüße,

    Winfried

    Einer Behauptung ohne Beleg darf man auch mit einem Widerspruch ohne Beleg entgegnen. (Volksweisheit)
    Ich habe im Biete-Bereich eine wenig gelaufene, revidierte A-77 im Angebot

  • ..die Alternativen sind sicher in den letzten Jahren deutlich mehr geworden und sicher findet man auch nach langer Suche was besseres für den Preis. Aber der NAD ewig einen grausamen Klang zu unterstellen finde ich unfair...zumal oft nur nachgeplappert wird und das Teil nie selbst ausgiebig gehört wurde.

    Damit meine ich jetzt nicht Dich Jürgen-Du hast ja tapfer drei Wochen ausgehalten :heul:

    Beste Grüße, Tobias

    Was heißt grausam. Der PP2 klingt in meinen Ohren lasch. Hast du schon mal einen Black Cube Statement im Vergleich gehört? Der kostet nämlich bei weitem keine 500 €.

  • Arcam Diva A85

    mit dem verstärke ich auch:)

    Bei meinem ist ein MM Eingang verbaut, mein Musical Fidelity X-LP2 klingt aber deutlich besser.

    Der interne brummt zudem leicht.

    Ich habe zu Weihnachten auch einen V90 LPS bekommen und wenn ich demnächst mal etwas Zeit haben sollte, würde ich den gern mal gegen den X-LP2 hören. Der V90 LPS läuft an der Zweitanlage und ich finde ihn klanglich wirklich gut!

  • Falls es Dir weiterhelfen sollte...


    Bei mir im Keller spielt ein Debut 2 mit einem Audio Technica AT5V.

    Vollverstärker = Rotel RA 985 BX, Lautsprecher = B&W 685 S1.

    Dazwischen habe 4 günstige Phonostufen ausprobiert.

    1. ProJect Phonobox

    2. Cambridge P551

    3.Musical Fidelity V90 LPS

    4. Schiit Mani


    Lp´s von The Verve - "Urban Hymns", Peter Gabriel - "So" (half Speed remastered)

    Yello - "Toy".


    Die Phonobox flog nach dem ersten Vergleich zur Cambridge und MF sofort aus dem Rennen.

    Matschig, undefiniert und langweilig flog die Musik aus den Lautsprechern.

    Die Cambridge spielt geschlossen, warm, leicht basslastig.

    Die V 90 LPS im Vergleich zur Cambridge etwas druckvoller, definierter, konturenreicher und räumlicher.

    Die Schiit Mani spielt noch zupackender und definierter als die V90 ist aber nicht so räumlich.


    Mein Fazit: Die V 90 LPS und die Mani sind Top Vorstufen für einen Project Debut, sowie Tonabnehmer bis 200-250 Euro.


    P.S vor dem AT5V war ein Ortofon OM 10 montiert und dies klang für meine Ohren nur grauenhaft. Das OM 10 habe ich allerdings nur mit der V90 gehört...


    Vielleicht kannst Du Dir bei einem Händler mal eine andere Vorstufe ausleihen...


    Gruß vom Peter

    TW Raven 1, Trigon Advance, Schiit Mani, SME 3500, Ortofon AS309s, Octave V70, Sonus Faber LS

  • Den Black Cube Statement fand ich immer sehr ordentlich und auch gut anpassbar, nur optisch nicht besonders hübsch. Auch besser als die integrierte Phonovorstufe in meinem Arcam A75, die aber durchaus nicht schlecht ist. Brummen tut diese allerdings nicht.

  • Hi Krautathaus,

    ....der doppelte Preis wird aufgerufen ....Das kann man kaum vergleichen,oder ?

    Du hattest geschrieben, dass es einen merklichen Unterschied erst ab 500 € zu hören gibt. Der Black Cube Statement (nur den kenne ich, nicht den SE) liegt bei 350 €, b.z.w. gebraucht. bei 200 - 250. Zudem ist er mit dem Mäuseklavier auf der Rückseite individuell einstellbar.

    Finde jetzt schon dass sich der BC im unteren Presissegment bewegt. Für eine mittel- bis längerfristige Beschäftigung halte ich den PP2 für nicht sinnvoll, weil man an einer vortgeschrittenen Anlage sich damit keinen Gefallen tut. Dementsprechen viele PP2s tummeln sich auf den Verkaufsplattformen.

  • @ Krautathaus,

    ich meinte mit 500 Euro Klasse,daß es in allen Belangen besser wird. Ich habe den NAD in einer sehr hochwertigen Kette gehört und fand ihn ok. Setzt man ihn in einer sehr preiswerten Kette ein,weiß man ohnehin nicht wer der" Flaschenhals" ist . Wenn man nur ab zu eine Platte auflegt und nicht viel vergleicht wird man damit gut zurechtkommen und wenig vermissen. Ich für meinen Teil würde mich auch nur nach gebrauchten Phonoverstärkern umsehen-für 300-500 Euro gibt es dann schon nette Sachen ,die zu toppen schwer wird. Für meinen gebrauchten Dynavector PV 75 Mk3 hab ich 400 Euro bezahlt und nicht bereut. Allerdings ist mir auch nicht klar ,was an dem Teil neu rund 850 euro kosten soll---eine kleine Platine mit preiswerten Bauteilen in SMD-Technik, ein kleines Gehäuse und OHNE Netzteil geliefert.

    Viele Phonoamps der Preisklasse bis 1000 Euro finde ich einfach sehr denkwürdig in Sachen Aufwand und Preis...was aber nix über den Klang aussagen muss...

  • Moin,

    ich werfe hier noch mal einen anderen Phono-Pre in den Ring, den ich jetzt im Forum ergattern konnte, den RAM-4 von ALBS. Der kostet um die 300€ neu und klingt nicht nur sehr gut, sondern ist auch einstellbar in Kapazität und Abschlußwiderstand. Über den wurde im Forum immer schon mal was geschrieben, hier ein Beitrag dazu


    Der neue Albs RAM 4 - Erfahrungen


    Den habe ich jetzt getestet mit einem Ortofon VM Silver gegen eine

    Project Phonobox S und einen Cambridge 651p.

    Der kleine RAM-4 klingt gegen beide sehr neutral und gegenüber dem Cambridge präziser,

    und rauschärmer als der Project. Der bleibt auf jeden Fall.


    Viele Grüße

    Carsten

  • also ich finde den PP2 auch besonders schlecht und nur für Gelegenheitshörer mit niedrigem Anspruch ausreichend. Der V90 ist schon besser aber auch nur eine bessere Einsteigerlösung . Im 300,- Bereich finde ich für rein MM den Graham Slee SE auch verdammt gut wobei ein gut gebrauchter Lehmann SE ganz klar noch besser sind.


    Ich würde die 40er Nadel nicht mehr kaufen denn sie bietet trotz besserer Höhenabtastung auch nur den typischen eher langweiligen Ortofon OM Klang. Das einfachste vom einfachen und nur im Hochton etwas Feines. Die Mitten und vorallem der Bass sind hier auch nur Einsteigerklasse. Hatte selbst lange ein OM 10 welches auf OMsuper 40 umgerüstet habe und das spielte vielleicht 1 Jahr.

    Ich würde heute die ganzen kleinen aber dennoch teueren Updates alle überspringen und gleich ein AT33 PTG2 (500,.) an einem aktuellen Phonomopped Mk2b(699,-) betreiben. Immerhin eine ganz andere Welt und hier kommt praktisch kein CD Player oder TOP Wandler mehr heran. Außer im Bass vielleicht kann Digital noch mehr .

  • Hab heute mit meinem "neuen" Trigon Advance an der Anlage rumprobiert.


    Nun hat er den Black Cube Statement zwischen Sony-PS-X65 / AT 20 SLa und Sony TA-F870ES abgelöst. Da war eine deutliche Verbesserung zu hören.


    Als ich ihn zwischen den Pioneer PL70 / Ortofon MC 30 Super und dem Sony TA-F870ES ausprobiert habe, konnte ich im Vergleich zum 870er MC Eingang kaum eine Veränderung hören.

  • der Black Cube Statement ist ja auch nur das kleinste Einsteigergerät von Lehmann mit einfachem Netzteil und asymmetrischer Spannungsversorgung,


    Aber für 300,- schon richtig gut und vielseitig anpassbar. Muß halt immer am Netz hängen um richtig gut zu klingen was ein Phonomopped nicht muß. Klanglich ohnehin selbst einem Lehmann SE mit Accustromversorgung ( DIY) deutlich überlegen

  • Ein Trigon Advance ist natürlich eine andere Liga.

    Spielt bei mir zu Hause mit einem Shure V15, oder einem Koetsu Black.

    Hier kann, bzw. muss man den richtigen pf, oder Ohm Wert für seinen Abtastet finden, dann kann es fantastisch werden.

    Für einen ProJect Debut finde ich den Trigon schon sehr oversized...

    TW Raven 1, Trigon Advance, Schiit Mani, SME 3500, Ortofon AS309s, Octave V70, Sonus Faber LS

  • Wenn man hier insgesamt so quer liest, bekommt man den Eindruck, dass man unter 1000Eur eigentlich nicht Musik hören kann, weil das alles andere Mist ist ... bis zu dem Zeitpunkt, wo einer erst mit 2000Eur für Nadel und Pre wirklich so richtig glücklich wurde und seine Plattensammlung neu entdeckt ... aber dann hat man wieder das Problem/Potetenzial bei Dreher und Arm .... und dann muss man natürlich Kabel, Kabel, Kabel und Entkoppeln und Ankoppeln und Headshells und Clamps und dann hat wieder irgendjemand ... ;)