Kaufberatung - Plattenspieler an Soundbar

  • Hallo Leude,

    ich möchte mir einen Plattenspieler zulegen, da ich wieder gefallen am Medium Vinyl gefunden habe.

    Doch tauchen hier und da einige Fragen auf, die ich gerne vor dem Kauf klären würde.

    Ich bin bereit, bis zu 250€ auszugeben. Es muss kein High-End Gerät sein. Sollte sich aber um ein Neugerät handeln.

    Ich habe bereits eine Soundbar mit AUX Anschluß und einem digitalen S/PDIF Anschluß (Toslink Stecker).

    Den Schallplattenspieler werde ich dann an diese Anlage anschließen.

    Ich plane dann später noch, ein Stereo Lautsprecherpaar mit Verstärker anzuschaffen (evt. Bose oder Teufel).

    Hier nun die Fragen (habe Plattenspieler mit "Spieler" abgekürzt):

    a) Wenn der ein Spieler über einen Line-Ausgang verfügt, brauche ich keinen Vorverstärker, oder?
    Die Soundbar sollte das Signal ja ordentlich restverstärken. Wenn ich z.B. ein iPad oder iPod über den AUX Anschluß betreibe komme ich hier auch auf einen ordentlichen Pegel.

    b) Angenommen der Spieler hat auch einen Line-Ausgang. Würde ja bedeuten, dass er einen eingebauten Phono-Verstärker hat. Soll ich lieber nach solchen All-Inklusive Geräten Ausschau halten oder auf die Kombi Spieler + Phono Preamp setzen? Mir geht es vor Allem um sauberen, brummfreien Klang.

    c) Falls es auf die Kombi Spieler + Preamp hinausläuft. Gibt es da auch Geräte mit einem S/PDIF-Ausgang (mit Toslink Stecker)? Oder sollte ich eher auf analoge Ausgänge vertrauen?

    d) Ich habe bei anderen Spielern gehört, dass auch ohne angeschlossene Lautsprecher ein Signal zu hören ist. Ich denke, das liegt einfach in der Natur des Tonabnehmer-Prinzips. Oder gibt es dort auch Unterschiede zwischen "lauten" und "leisen" Abnehmern? Falls ja, würde ich einen sehr leisen Abnehmer bevorzugen.

    e) Wünschenswert wäre zudem ein leiser Motor. Also prinzipiell ein an sich leiser Spieler.
    Da mein Wohnzimmer eher klein ist und ich auch nicht allzu laut Musik hören kann, zwecks Nachbarn.

    f) Zuguter Letzt. Welche Adresse könnt ihr empfehlen zum Kauf eines Spieler?
    Welches sind da gute Online Shops?


    Angesichts der genannten Punkte. Welche Einsteigermodelle könnt ihr bedenkenlos empfehlen?

  • Hallo.


    250€ für ein Neugerät lassen die Wünsche eigentlich nicht in den Himmel fliegen.

    Mein Tipp wäre der kleinste Spieler von Edward Audio; kostet hierzulande UVP 400€, in Holland schon mal bloss 230€.

    https://www.stereo.de/archiv/archiv/download///68602/

    https://www.hifistudio79.nl/st…latenspeler-compleet.html


    Der hat freilich keinen Vorverstärker drinnen, da müsstest Du noch einen MM Vorverstärker dahinterschalten, um dann in den Line Eingang der Soundbar gehen zu können.


    Bei einer analogen Quelle würde ich nicht den Umweg einer Digitalisierung im Phonoverstärker und anschließender Rückwandung nach analog in der Soundbar wählen.


    Externe Phonovorstärker von z.B. Pro-Ject fangen bei etwa 60€ an. Auf ebay und Amazon lassen sich evtl. Alternativen ab 20..30€ finden (Hama, Vivanco, TC, Dynavox, Analogis, ...) , jedoch kenne ich mich nicht damit aus, und kann Dir nicht sagen, welches dieser extrem günstigen Geräte am ehesten zu empfehlen ist. Evlt. hilft dazu hier die Suchfunktion des Forums weiter, oder andere Foristen mit ihren Erfahrungen dazu.


    Gruss,

    Dieter.

    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen... ", Colonel Kilgore alias Robert Duvall, aus "Apocalypse Now", Francis Ford Coppola, USA 1979.


    Da LiTe is out 4ever - please stand by! ;)F.A.T. BESTELLTHREAD

  • a) Wenn der ein Spieler über einen Line-Ausgang verfügt, brauche ich keinen Vorverstärker, oder?
    Die Soundbar sollte das Signal ja ordentlich restverstärken. Wenn ich z.B. ein iPad oder iPod über den AUX Anschluß betreibe komme ich hier auch auf einen ordentlichen Pegel.

    Grundsätzlich ja. Aber analoge Quellen sind grundsätzlich leiser als digitale Quellen, wobei ich jetzt nicht weiß, wie die Eiergeräte da im Vergleich zu einem CD-Player liegen.


    Mir geht es vor Allem um sauberen, brummfreien Klang.

    Brummfrei sollte so oder so möglich sein. Ob es sauber klingt, hängt von vielen Faktoren ab, wie z.B. Tonabnehmer-/Nadelqualität oder Zustand der Platte.


    Gibt es da auch Geräte mit einem S/PDIF-Ausgang (mit Toslink Stecker)? Oder sollte ich eher auf analoge Ausgänge vertrauen?

    Vertraue auf analoge Ausgänge. Der Eingang eines AD-Wandlers ist auf eine bestimmte Signalspannung ausgelegt - kaufst Du irgendwann einen lauteren Tonabnehmer, wird der AD-Wandler gnadenlos überfahren und es klingt einfach nur grausam...


    Ich denke, das liegt einfach in der Natur des Tonabnehmer-Prinzips. Oder gibt es dort auch Unterschiede zwischen "lauten" und "leisen" Abnehmern? Falls ja, würde ich einen sehr leisen Abnehmer bevorzugen.

    Der Nadelträger bewegt sich und seine Oberfläche fungiert als kleine Membran. Je dünner der Nadelträger ist, desto teurer ist aber leider der Tonabnehmer (und solche TA kosten ein Vielfaches Deines Gesamtbudgets...). Aber bei den Drehern in Deiner Preisklasse ist eh überall der gleiche Tonabnehmer drauf (Audio Technika AT-3600 oder wie das heißt, das billigste System halt, das der Mark hergibt...). Weniger schlechte Tonabnehmer gibt es erst bei Spielern so ab 500€ aber da kommst Du auch nicht über das Niveau Ortofon OM10 raus. Sprich: einen ordentlichen TA mußt Du so oder so nachkaufen (ein guter TA kostet nur leider fast genauso viel wie Dein Budget so hergibt...)


    Wünschenswert wäre zudem ein leiser Motor.

    Tja, in Deiner Preisklasse hat man nicht viel Auswahl. Aber tröste Dich: ich hatte mal einen 5000€ Spieler da (Preis ohne Tonabnehmer) dessen Motor ziemlich laut war...


    Welche Adresse könnt ihr empfehlen zum Kauf eines Spieler?
    Welches sind da gute Online Shops?

    Die Frage ist eher, welches Modell kann man empfehlen. Daraus ergibt sich die Antwort auf die Frage nach dem Händler...


    Welche Einsteigermodelle könnt ihr bedenkenlos empfehlen?

    Eigentlich gar keins.

    Wenn Du ordentlichen Klang für Dein Geld willst, nimm einen guten aber wenig gesuchten Gebrauchten (z.B. Saba oder Hitachi oder sowas - vorher hier im Forum fragen...). Sollte für ca. 50€ hergehen und wenn es ein Guter ist, macht der jeden "modernen" Spieler für nen Tausender nass. Dafür brauchst Du sicher etwas Geduld. Dazu ein Audio Technika AT VM-95 ML (ca. 170€) und eine gebrauchte Phonostufe (nochmal so ca. 50€). Dann hast Du ein Gespann, dessen Performance neu einen ordentlichen vierstelligen Betrag kosten würde. Und wenn es Dir um die Garantie geht - die ist in 2 Jahren auch rum...


    Gruß

    Andreas

    Die Natur ist zwar nicht unfehlbar, doch hält sie stets an ihren Fehlern fest. (Saki)


    Optimist: "Geil, schon Mittwoch.",
    Pessimist: "Scheiße, erst Mittwoch.",
    Realist: "Noch 8252 Arbeitstage bis zur Rente."

  • Bei einem Budget bis 250,- € ist natürlich kein High-End drin, aber immerhin bedient der Markt das Segment, auch große Anbieter sind dabei.


    Du kannst ja mal nach diesen Geräten Ausschau halten:


    1. Pro-Ject Primary E
      Die Primaries sind die günstigste Linie von Pro-Ject. Dieses Modell hat einen Vorverstärker eingebaut, so dass du ihn direkt an jeden Verstärker mit Cinch-Eingang anschließen kannst. Hier getestet: What Hifi
    2. Audio Technica AT-LP3
      Ein Klassiker im Einstiegssegment. Ein Vollautomat mit eingebauten Vorverstärker. Auch zu dem Modell gibt es einen englischen Test: What Hifi
    3. Sony hat ganz aktuell auf der CES den PS-LX310BT vorgestellt. Das Modell hat dann auch schon Bluetooth drin - wer es braucht. Einen Test habe ich noch nicht gefunden, aber immerhin ein paar Infos: What Hifi

    Zu den genannten Geräten findest Du im Netz auch viele deutsche Infos, aber ich mag das englische Magazin, daher suche ich da gerne als erstes...


    Mit ein wenig Glück findest Du auch die großen Brüder günstig: Den AT-LP5 von Audio Technica oder den PS-HX500 von Sony. Die kosten regulär knapp über 300 €, im Angebot evtl. aber auch für 250 € zu haben. Die sind dann von der Qualität her schon ein wenig besser, als die einfachsten Einstiegsmodelle.


    Viel Glück bei der Suche und viel Spaß beim Plattenhören!

    Peter

    1. Pro-Ject Primary E
      Die Primaries sind die günstigste Linie von Pro-Ject. Dieses Modell hat einen Vorverstärker eingebaut, so dass du ihn direkt an jeden Verstärker mit Cinch-Eingang anschließen kannst. Hier getestet: What Hifi

    Oha, ich sehe gerade, dass ich eine wesentliche Information vergessen habe: Da dir eine Phono-Vorstufe fehlt, benötigst Du den "Pro Ject Primary E Phono" - der hat einen Vorverstärker eingebaut.


    Gruß

    Peter

  • Danke für eure Tipps!

    Ich kann mich irgendwie nicht mit dem Gedanken anfreunden, einen gebrauchten PS anzuschaffen. Da fehlt mir einfach der Einblick in die Materie.


    Ich denke, steigern kann man sich ja dann immer noch, wenn die Leidenschaft wächst.


    Mir gefallen die Pro-Ject Spieler bis jetzt am ehesten.


    Was könnt ihr zum Pro-Ject Debut Carbon sagen?

    Auf den habe ich ein Auge geworfen.

  • Was könnt ihr zum Pro-Ject Debut Carbon sagen?

    Die olle Hifi-Norm in Punkto Gleichlauf wird zwar mit Ach und Krach eingehalten (was beileibe nicht alle Projects schaffen, obwohl das gerade für einen Plattenspieler eigentlich die leichteste Übung sein sollte...). Jedoch hat der einen Blechteller, der das Magnetfeld der Tonabnehmer beeinflusst. MMs dürftem einfach nur schlechter klingen, MCs und MIs werden aber angezogen was zum Totalschaden der Nadel führt. Okay, MCs sind normal als solche ausgewiesen, die kann man also meiden. Viele MIs werden jedoch als MMs verkauft und da kann man eine böse Überraschung erleben...

    Dazu hat der Tonarm nur 6g effektive Masse, was selbst für viele MMs viel zu wenig ist. Für MCs das zweite KO-Kriterium...

    Die ach so tolle ABEC7 Kugellager-Qualität (der Tonarmlager) findet man normalerweise in Skateboards. Mit der Lagerqualität der ollen Duals oder Thorense aus den 70ern und 80ern kann der wohl nicht ansatzweise mithalten.


    Insgesamt also für das Gebotene viel zu teuer...

    Aber das ist halt bei Neuware so. Wenn Du einen neuen Dreher haben willst, der es wenigstens qualitativ mit einem sagen wir mal Dual 1229 aufnehmen kann, bist Du im satt vierstelligen Bereich (und da reden wir noch nichtmal von der Ausstattung...). Der günstigste Dreher, dem ich das zutrauen würde, ist der Technics SL 1200GR für schlappe 1500€ (ohne Tonabnehmer versteht sich...)


    Gruß

    Andreas

    Die Natur ist zwar nicht unfehlbar, doch hält sie stets an ihren Fehlern fest. (Saki)


    Optimist: "Geil, schon Mittwoch.",
    Pessimist: "Scheiße, erst Mittwoch.",
    Realist: "Noch 8252 Arbeitstage bis zur Rente."

  • Die Angst vor dem gebrauchten Plattenspieler verliert man am besten bei überschaubarem Budget. Einfach mal nach einem Dreher für 60-70 € schauen und ausprobieren, ob das was für einen ist. Den Dreher verkauft man später mit max. 10 € Wertverlust weiter (ich habe mit meinen Ex-Drehern jeweils Gewinn gemacht). 250 € für einen Neudreher inkl. Phonostufe reichen einfach nicht.

  • In meinem Avatar steht zwar Anfänger, aber ich beschäftige mich seit den 1980ern ernsthaft mit HIFI.

    Schau mal hier

    http://www.hifimuseum.de/

    hinein, dann bist Du schon schlauer.

    Ich selbst habe einen Revox B 795 aus dem Jahr 1982, teils selbst teils mit Hilfe revidiert, auch heute noch ein absolutes Top-Gerät .

    Wie bei allen alten ,gebrauchten Drehern ist der Knackpunkt immer das Netzteil ( Kondenstoren ) und der Nadelträger des Tonabnehmers. Beides MUSS man erneuern; der Elekrolyt der Kondensatoren ist eingetrocknet, wenn man die nicht erneuert ist ein größerer Schaden vorprogrammiert.

    An den Tonabnehmer sind die Gummilager der Abtastnadeln IMMER verhärtet, die Abtastfähigkeit ist perdu !

    Auch ältere DUAL Plattenspieler mit Direkt - oder Riemenantrieb sind ebenso wie gepflegte Thorensdreher eine gute Wahl; wenn Du etwas neues möchtest nimm zB einen Pro-Ject.

    Einen weiten Bogen solltest Du um Plattenspieler mit Reibradantrieb machen, die waren schon immer Murks und sind es dank ausgehärteter Reibräder heute erst recht

    Bei MM oder MC Tonabnehmern brauchst Du IMMER einen Entzerrervorverstärker, gerade beim Anschluss an eine Soundkarte ! Gutes findest Du auch hier zB bei Pro-ject, einen habe ich noch über.

    Zusammenfassung: wenn Du ernsthaft Platten hören willst kommst Du außer mit Gebrauchtgeräten mit 250 € nicht hin. Wenn Du Infos zu DUAL oder Revox brachst , gerne von mir.

    Zu Thorens:

    http://new-hifi-classic.de/forum/

    Jürgen Heiliger ist ein ausgewiesener Thorenskenner

    Gruß Wolli

  • Einen weiten Bogen solltest Du um Plattenspieler mit Reibradantrieb machen, die waren schon immer Murks und sind es dank ausgehärteter Reibräder heute erst recht

    Da sehe ich so einiges anders, vor allem aber das hier. Natürlich muß das Reibrad in gutem Zustand sein. Ist es das nicht, kann man das aber auch tauschen. Zumindest für die Duals gibt es die durchaus noch. Auch "verhärtet" muß nicht zwingend ein Problem sein, es darf nur keine Dellen haben (z.B. einen der berüchtigten "Standplatten", bei dem der Dreher bei gezogenem Netzstecker und gedrückter Start-Taste gelagert wurde).

    Netzteilelkos müssen nicht zwingend trocken sein, es kommt auf die Bauteilqualität an. Und sie sollten regelmäßig in Betrieb gewesen sein, ewig lange Nichtbenutzung ist schlimmer als das blosse Alter. Dazu kommt, daß Riemen- und Reibradtriebler gar nicht mal unbedingt ein Netzteil mit Elkos haben. Das kann auch ein Synchronmotor sein, der direkt oder per Widerstand an Netzspannung hängt.

    Was eher eine Herausforderung sein kann: ein Kabelwechsel und / oder ein Wechsel des Entstörkondensators ("Knallfrosch"). Viel Geld kostet beides nicht, löten sollte man aber können oder jemanden kennen...


    Gruß

    Andreas

    Die Natur ist zwar nicht unfehlbar, doch hält sie stets an ihren Fehlern fest. (Saki)


    Optimist: "Geil, schon Mittwoch.",
    Pessimist: "Scheiße, erst Mittwoch.",
    Realist: "Noch 8252 Arbeitstage bis zur Rente."

  • Ich habe in #8 eine guten Dreher zum fairen Preis verlinkt, der hier im Forum angeboten wird.

    Wundert mich, dass niemand diese Empfehlung bestätigt! Ein TD320 hält ewig!


    Gut, das Ding kostet 300 und nicht 250. Aber da ist ein neuer Tonabnehmer inklusive, der allein schon 100,- EUR kostet.

    Den TD320 kaufen, dazu ein Phonopre von Dynavox (TC750) für knapp 30,- und fertig ist die Laube. Der Phonopre von Dynavox ist jetzt nicht der Brüller, aber schlecht ist der nicht! Für den Anfang kann man damit leben, ich habe selbst so einen als Testgerät zum schnellen Anschluss eines Drehers zu Testzwecken.

  • Was könnt ihr zum Pro-Ject Debut Carbon sagen?

    Auf den habe ich ein Auge geworfen.

    Hi Meiereika,


    den Debut Carbon habe ich im Einsatz und ich bin sehr zufrieden mit dem Gerät.

    Gerade als Einsteiger, der keinen gebrauchten Plattenspieler haben möchte, machst Du mit dem Debut Carbon keinen Fehlkauf. Was Du für den Start auf jeden Fall noch brauchst, ist ein Vorverstärker, sonst wird das nix mit dem Anschluss an die Soundbar. Das sprengt allerdings dein Budget um gut 100,- € denke ich. Der Debut Carbon kostet um die 300,- € und eine einfach Phono Box so um die 50,- €.

    Damit hättest Du aber die Basis, die dann in der Zukunft weiter aufgerüstet werden kann. So kannst Du zum Beispiel den einfachen Plattenteller mit der Zeit gegen den Acryl-Teller tauschen. Das bringt ne Menge. Oder den Tonabnehmer gegen ein besseres Modell. Alles Optionen für die Zukunft, wenn dir das Hobby gefällt.

    Aus reiner Bequemlichkeit hatte ich mich gleich für den Debut Carbon Esprit SB entschieden - da war der Acryl-Teller dabei und ich kann die Geschwindigkeit bequem per Schalter umstellen und muss nicht den Antriebsriemen umlegen. Kann aber alles noch nachgerüstet werden, also kein Grund, sofort mehr Geld auf den Tisch zu legen.


    Gruß

    Peter

  • Hallo Meiereika,

    ich hatte bei meinem Wieder-Einstieg vor einigen Jahren zwei Pro-Jects hintereinander und fand beide sehr sehr gut! Mit dem 8.6 Carbon-Arm kommst Du schon sehr weit. Mein Favorit wäre ein RPM 1.3 von Pro-Ject, die ganz andere Form ist allerdings auch Geschmackssache. Naja, und eine Haube fehlt.


    Einen Phono-Pre von Dynavox (TC 750) habe ich aktuell übrig, den könntest Du für ein paar Euro plus Versand haben. Ich schicke Dir dazu noch eine persönliche Nachricht ("Konversation"/Sprechblase).


    Beste Grüße, Dirk


    "The music is You" - Sun Ra

  • Na ja, Plattenspieler mit Reibradantrieb stammen aus den 1960 er Jahren und diese Technik ist dem Riemen-oder Direktantrieb prinzipiell unterlegen , Stichwort Rumpel-Geräuschspannung, selbst wenn das Reibrad noch elastisch und glatt wie ein Kinderpopo sein sollte.

    In der Tat , geschrieben habe ich Netzteil, gemeint den Entstörkondensator:sorry:

    Chapeau !! Du hast recht !

    Nicht unterschätzen sollte man in diesem Zusammenhang auch, daß die Netzspannung heute nicht mehr 220 Volt sondern 230 Volt beträgt.

    Gruß Wolli

  • Ich muss dem Kollegen "bhelm" recht geben.

    Der im Forum angebotene Thorens TD 320 ist für das Geld mit dem Tonabnehmer ein Knaller. Da gibt es eigentlich nichts zu überlegen.

    Zuschlagen.

    Gruß Frank

  • Na ja, Plattenspieler mit Reibradantrieb stammen aus den 1960 er Jahren und diese Technik ist dem Riemen-oder Direktantrieb prinzipiell unterlegen

    Diese Aussage wäre eine Diskussion wert. Hatten wir aber schon vor etlichen Jahren und das Thema hier ist auch ein anderes.

  • Bei einem gut erhaltenen TD320 mit dem TP16 mk4 Tonarm (eigentlich der universellste Tonarm, mit dem der 320 je ausgestattet wurde) für 300€ gibt es eigentlich nix mehr zu überlegen. Im Vergleich zu dem Project ist das wie ein 911er Porsche gegen eine Vespa auf dem Nürburgring...

    Und ein 2M Red ist sicher nicht der Weisheit letzter Schluß, beim Project kriegst Du aber auch nix Besseres (wenn überhaupt). Ein besserer TA muß bei beiden Drehern über kurz oder lang her (oder eine bessere Nadel).

    Gruß

    Andreas

    Die Natur ist zwar nicht unfehlbar, doch hält sie stets an ihren Fehlern fest. (Saki)


    Optimist: "Geil, schon Mittwoch.",
    Pessimist: "Scheiße, erst Mittwoch.",
    Realist: "Noch 8252 Arbeitstage bis zur Rente."