High End extrem

  • Wo wäre denn der 4. Weg? Ich seh auf der Zeichnung (der Text bringt mir leider nix) oben die beiden 2x2 Basshörner mit Altec 515B und dann jeweils links und rechts die beiden Hörner (im Text steht Onken SC500, sieht für mich aber aus wie ein 1505 und ein WE755C, die ich Ignorant nicht kenne), die durch die Rückwand reichen.


    Ergänzung:

    Hier wird der 755C erwähnt und der 755A besprochen https://junkyardjukebox.blogsp…-thinking-inside-box.html

    Edited 3 times, last by Herat: Ergänzung ().

  • Ok. ich hielt das für einen Fehler in der Zeichnung und setzte das Horn mit dem 755C in der Fig.8 gleich. Könnte das Horn aus der Fig.7 dann das auf dem Foto unter dem Multicellhorn (1505?) und über dem Plattenregal sein, dieses schwarze Rechteck?

  • Moin

    Also das Hauptsystem hat 4 Wege . Die großen Basshörner und danach die 3 Mittelhochtonteile. Du hast recht, wie wird der 755 ersetzt ? Wie tief gehen die multicell Hörner? Welcher Treiber werkelt da ? Liegt die Übernahmefrequenz zu hoch, gibt es Schwierigkeiten mit der Sprungantwort. Hier scheint es aber so zu sein, das der Erbauer Acht darauf gegeben hat, dass das System zeitrichtig spielt. ( Sieht man ja nicht all zu oft ;( ) Die Hörner lassen sich ja verschieben. :thumbup: Gehe ich recht in der Annahme, dass das System aktiv angesteuert wird ?

    Gruß Stefan

  • Hallo,

    wie will ich es bezeichnen, insbesondere Hiragas „neue“Installation!

    Ich klaue mal beim Röhren-Jogi, „Perlen im Netz“!!!


    http://unepassionaudiophile.fr/week-end-audiophile-a-lille/


    Man kann übrings auch eine deutsche Übersetzung anklicken


    Glückauf

    Andreas

    Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen."


    (Ich höre mit ...meinen Ohren...Musik ;). Wobei, ob ich das Kabel meiner PWM... )


  • Plastik- Abfluss Rohre sind keine gute Idee, ansonsten ist es OK. Macht wenigstens Krach, die meisten modernen Boxen spielen ja als lägen 10 Häuserblocks zwischen den Musikern und dem Hörer. Die allermeisten wissen überhaupt nicht, wie LAUTsprecher klingen.

    Wie wahr das ist, können sich die durchschnittlichen Konsumenten kaum vorstellen. Mangels physikalischem, technischem und musikalischem Verständnis und durch perfektes Marketing beeinflusst, bezahlt man für ein Paar dieser Designer-Boxen gerne 10.000 Euros. Wie langlebig diese Produkte sind, zeigt ein überschäumender Gebrauchtmarkt.

  • Ja, immer wieder erschreckend, wie doof immer die Anderen sind. 8)


    Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?


    Jazz is not dead, it just smells funny (Frank Zappa)


    Just Listen

  • Danke Jürgen, Du hast Dir mit Deiner Abhandlung zum Thema High-End wirklich Mühe gegeben. Ich finde allerdings nicht, dass sich die Qualität der Musik-Wiedergabe verbessert hat - auch nicht, wenn man mit gewissen Hörgewohnheiten argumentieren mag. Das ist vielmehr Wunschdenken und entspricht dem Marketing, sprich mehr Auflösung, mehr Räumlichkeit, mehr Tiefton usw. Das ist in Teilbereichen sicherlich passiert, aber gerne auch zu Lasten der Gesamtdarstellung, Homogenität und Zeitrichtigkeit.


    Ich kann einzig in der digitalen Technik deutliche Klangverbesserungen bestätigen. Ich habe vieles Zeugs - auch sehr teures - besessen. Inzwischen bin ich raus aus diesem Wettrennen. Ich höre mit Komponenten abseits des klassischen High-End-Zirkus und habe lieber in die Raumakustik und Tonträger investiert. Seit ich mit Shindo & Co. höre, habe ich meinen Frieden gefunden und verschwende seit Jahren keinen Gedanken an eine Neuinvestition. Warum wohl?


    Ach ja, vor 3-4 Jahren habe ich in einem Hörstudio mal wieder richtiges teures High-End gehört: Großes Laufwerk Raven von TW-Acoustic - ich glaube 35.000 €, Phono RPS 100 für Runde 20.000 €, Jadis-Endstufen für 20.000 €, Living-Voice Lautsprecher, Digital weiß ich nicht mehr und Kondo-Kabel für mehrer 1.000 € usw. Der Vorführer faselte immer etwas von Räumlichkeit und ich bat ihn, ob er Musik vorführen könne ....

  • Hallo Jürgen


    Du hast das ganz gut beschrieben

    80/90 Jahre und dann die modernen neue Ketten, somit kippte das Musikerlebniss,(Klangliche Ausrichtung) , oder Erziehung!!! zu neuen Klang, wenn man da mitgegangen ist, ich bezeichne es auch mit, die neue Art zu hören


    Das mochten viele ja, auch weil neu war, also probiert man da auch einiges aus

    Ist ja auch nicht schlecht


    Dieser Altkunde der mit beiden Welten gross geworden ist wird älter, ein Faktor der nicht zu unterschätzen ist, weil im Alter man meist mal ein Resümee für sich

    Macht und abwägt, auch irgendwann weiss, was seine Richtung ist


    Somit oft nicht verwunderlich, daß viele ein Stück zurück gingen

    Manchmal sind die neuen Sachen ein Stück zuviel, und dadurch das man beides kennt, ist der Mittelweg für viele dann der Frieden, den man zig Jahre suchte


    Da geht's mir genauso wie der Vorredner Frühlingserwachen


    Wichtig ist seinen eigenen Weg zu gehen, und sich nicht verrückt zu machen

    Auch Foren tun seinen Teil dazu, verunsichert einen oft eher

    Hoff es verständlich rüber gebracht zu haben


    Grüße

  • Danke Jürgen, Du hast Dir mit Deiner Abhandlung zum Thema High-End wirklich Mühe gegeben. Ich finde allerdings nicht, dass sich die Qualität der Musik-Wiedergabe verbessert hat - auch nicht, wenn man mit gewissen Hörgewohnheiten argumentieren mag. Das ist vielmehr Wunschdenken und entspricht dem Marketing, sprich mehr Auflösung, mehr Räumlichkeit, mehr Tiefton usw. Das ist in Teilbereichen sicherlich passiert, aber gerne auch zu Lasten der Gesamtdarstellung, Homogenität und Zeitrichtigkeit.


    Ich kann einzig in der digitalen Technik deutliche Klangverbesserungen bestätigen. Ich habe vieles Zeugs - auch sehr teures - besessen. Inzwischen bin ich raus aus diesem Wettrennen. Ich höre mit Komponenten abseits des klassischen High-End-Zirkus und habe lieber in die Raumakustik und Tonträger investiert. Seit ich mit Shindo & Co. höre, habe ich meinen Frieden gefunden und verschwende seit Jahren keinen Gedanken an eine Neuinvestition. Warum wohl?


    Ach ja, vor 3-4 Jahren habe ich in einem Hörstudio mal wieder richtiges teures High-End gehört: Großes Laufwerk Raven von TW-Acoustic - ich glaube 35.000 €, Phono RPS 100 für Runde 20.000 €, Jadis-Endstufen für 20.000 €, Living-Voice Lautsprecher, Digital weiß ich nicht mehr und Kondo-Kabel für mehrer 1.000 € usw. Der Vorführer faselte immer etwas von Räumlichkeit und ich bat ihn, ob er Musik vorführen könne ....

    Oh wie wahr

  • ...
    Das ist vielmehr Wunschdenken und entspricht dem Marketing, sprich mehr Auflösung, mehr Räumlichkeit, mehr Tiefton usw. Das ist in Teilbereichen sicherlich passiert, aber gerne auch zu Lasten der Gesamtdarstellung...

    .....


    ...und ich bat ihn, ob er Musik vorführen könne ....

    Es gab vor Jahren einen m.b.M.n. sehr treffenden Artikel von Markus Sauer mit dem Titel -> "God is in the nuances", welchen ich erst lange nach seiner Publikation und meiner eigenen stillen Beschäftigung mit dem Thema zu lesen bekam.


    Die vom Autor angesprochenen Aspekte der Musikreproduktion, kolportierte Erfahrungen, wie auch aufgeworfene Fragen bzw. Überlegungen zeigten mir, daß ich nicht alleine bin/war.

    Kaum verwunderlich, daß meine Wenigkeit sich schon lange von der Vorstellung verabschiedet hat, daß das Equipment eine derart wichtige Rolle spielt, wie "der gemeine Hochender" (den es so natürlich nicht gibt) anzunehmen neigt.


    Der Betrieb unseres schönen Hobbys wird übrigens nicht weniger interessant und spannend, wenn man dieser material-zentrierten Herangehensweise entsagt - ganz im Gegenteil.

    Dies mag aber jeder für sich anders empfinden und bewerten.


    Gruß Klaus