Ich Schroeder mir einen

  • Hi Jürgen,


    da hast du Recht. Das habe ich ausgeblendet. Ich habe ja nen Rega. Wusste jedoch nie warum der Lagerbock unter Winkel steht. Dann wird der Winkel des Lagerbocks dem des Headshell entsprechen!

    Muss ich mal abchecken,.... Super Hinweis, Danke!!!


    Ich werde aber jetzt zum Versuch trotzdem mit dem Arm arbeiten, zumal es ja andere Hersteller dann auch nicht so genau nehmen. Der Einfluss nimmt ja aufgrund der Tonarmlänge und geringeren Kröpfung auch ab.

    Aber trotzdem, man(n) will ja alles richtig machen.


    Bei der nächsten Evolutionsstufe wird das auf jeden Fall umgesetzt.

    Toll das sich hier alle Beteiligten so Gedanken machen!!!!

    Cinch Terminal ist auch fertig!


    Danke Dir,

    Thomas

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    Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.

  • Hi,

    der gewinkelte Lagerbock ist eigentlich nur nötig, wenn man den Tonarm in der Höhe verstellbar haben will, um VTA wirklich einzeln zu verstellen. Oft (je nach TA) reicht aber der Weg nicht, um die Nadel senkrecht zu bekommen.

    Daher in 48 mein Hinweis auf die S Förmigen Arme.

    Meistens wird damit nur etwas am Klang getunt. Kann man sich überlegen, ob man das braucht. Bei den meisten dj-Drehern ist das sogar im Betrieb verstellbar.


    Gruß, Detlef

  • Hi Detlef,


    lass uns das mal kurz diskutieren. Ich meine Jürgen hat da schon recht.


    Also, wenn man eine Kröpfung am Headshell hat, dann steht die lateral Achse des Tonabnehmer außer Winkel zur lateral Achse des Lagerbock.

    Das hat zur Folge, dass wenn man eine lateral Komponente in Form von Höhenveränderung durch z.B.: welligen Platten, oder auch Verstellung des VTA erfährt, eine zwei Komponentige (Lateral und longitudial) Verdrehung auf die Nadel wirkt.


    Jedoch wenn der Lagerbock den selben Winkel wie das Headshell hat, kommt keine zweite Komponente mit hinzu.


    Wieso sonst würde Rega seine Arme ohne deine erwähnte Verstellmöglichkeit mit dem verdrehten Lager versehen?


    So zu mindestens meine Vorstellung.

    Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.

  • Hi, ja genau.

    Das ist eigentlich aber nur wichtig wenn man ihn in der Höhe verstellen will, dazu findet man ewig lange threads, nur zu diesem Thema.

    Beim original Schröder geht das z. B. nur in engstem Rahmen, bei den meisten Nachbauten, wie meinem, gar nicht.

    Deswegen hatte ich die Höhenverstellung on the fly, eingebaut. Nur zum Ausgleich von dicken LPs oder Tellermatten.

    Immer nur um den idealen Betriebszustand, Arm in Waage, beibehalten zu können.

    Oder eben wellige LPs, die ich aber außen vor lasse, die spiele ich nicht ab.

    DJs wechseln auch schon mal zwischendurch den TA, dann können sie mal eben, die Höhe anpassen. Diese Verstellungen haben oft sogar ein Scala, für z.B. TA x. muß auf Scalenwert y, schreibt man sich dann auf den TA oder dessen Verpackung.

    Für die hifi Anwendung zu Hause, braucht man das eigentlich nicht zwingend.

    Es ist eher ein “nice to have“.

    Gruß,

    Detlef

  • Bei mir ist das ganze System aber auch der Tonarm und der Magnet unten einzelln verstellbar.

    Der Magnet unten ist mit einen Gewinde verbunden.

    Hiermit kann man einiges ausgleichen.


    Gruß

    Bernd

  • ES lief. 8o


    Gestern habe ich mal alles zusammen gebaut und ein AT95 montiert. Alles sauber eingestellt und die erste Platte aufgelegt.

    Problem, ich kenne das AT95 nicht. Hatte das mal zu nem Thorens mit dazu bekommen und wollte in erster Instanz kein MC drauf schrauben. Wer weiß was der Faden noch macht,...


    Wenn aber heute Abend alles passt montier ich mal mein Yamaha MC-9 mit Shibata, das kenne ich auswendig. Dann kann ich mit Sicherheit mehr sagen,....


    Was aber auffällt ist die Räumlichkeit und das ich sagen muss das ein TA für 37€ schon wirklich musikalisch sein kann. Ob das dem TA oder dem Tonarm zuzuschreiben ist kann ich gerade nicht beurteilen.


    Der Tonarm benötigt an manchen Stellen noch Modifikationen oder muss noch gefinisht werden.

    Läuft aber schon wirklich schön. Interessant ist auch die Wirkung der Veränderung des Luftspalts.


    Was in meinen Augen sehr wichtig ist und auch mit der Aussage von Detlef einher geht, ist die Freiheit den unteren Magneten verstellen zu können. Nicht wegen der Nachstellbarkeit im Falle der oberen Einstellung. Sondern verhalten sich die Magneten bei bestimmter Position zueinander anders. Bei mir gibt es nur eine Position in der Rotation zueinander wo die Magneten auch wirklich parallel zueinander stehen. Deshalb auch der Hinweis von Frank Schroeder (wenn der Magnet mal verdreht wurde muss der Tonarm wieder zu ihm, zum einstellen).


    Ich weiß nicht ob auch wer anders diese Erfahrung gemacht hat?



    Was mich ein wenig stolz macht, ist die Entwicklungs,- und Bauzeit mit eurer Hilfe von 20Tagen.8)

    Da sieht man mal wieder was eine Gruppendynamik alles leisten kann!:merci:


    Danke Jungs,

    Thomas

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    Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.

  • Thomas !

    Zum AT 95 habe ich ein besonderes Verhältniss

    Ich habe es mal bis zum Schluss hochgepimpt

    Shibata-Nadel und Holzgehäuse!

    Nun ist es mein Arbeitspferd!!!!!!!!!!!!!

    Siehe diesen Faden mal durch mit allem !

    Retippte Systeme

    Ahoi


    Jürgen

    Alles was Spaß macht ist entweder "unmoralisch","macht dick" oder ist "zu teuer!!!"

    (War da etwa Haschisch in dem Schokoladenei)

  • Danke, werde ich mir durchlesen.

    Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.

  • Hi Thomas.


    Gratulation zu deinem Projekt. Schaut vielversprechend aus :)


    Wenn ich einen Tip zum Faden geben darf: Sieh dich nach der Kevlar-Faser um (wurde etwas weiter oben auch schon gepostet). Lohnt sich. Hat vor allem Vorteile in der Dehnungsfestigkeit, d. h. der Faden wird nach mehreren Wochen nicht plötzlich länger, was z. B. den oberen Magneten aufliegen lassen würde etc. .

    Ich habe jedenfalls die besten Erfahrungen damit gemacht.


    Ansonsten: Weiter so. Das Ding wird Dir Spass machen.;):)


    Gruß

    Dietmar

    "Notwendigkeit ist keine Tatsache, sondern eine Interpretation!" (F. N.)

  • Danke für de Blumen, Hinweise und links.


    Ich habe das AT95 jetzt wieder demontiert und das Yamaha MC-9 drauf.

    Beide sind über den TA relativ hell. Muss jedoch sagen das ich vom Koetsu Black sehr Bass verwöhnt bin. Das ist auch der Grund warum ich mich aktuell schwer tue den TA zu bewerten.


    Fakt ist aber das der Hintergrund viel schwärzer ist als vorher. Auch ist die Tiefenstaffelung sehr auffällig, was aber auch ein Ertrag des fehlenden Bass sein kann.


    Es hilft nichts, ich werde die Tage das Koetsu draufschrauben, bin ich von der Stabilität und Funktion des Faden überzeugt.


    Zum Faden, dieser ist ein Nylonfaden mit 0,5mm und 12Kg Tragkraft. Stinknormaler Bastlerfaden.

    Die Fadendurchganslöcher habe ich penibelst entgratet.

    Den Faden habe ich pro Seite mit einem Achterknoten versehen.

    Das Antiskating funktioniert super. Ich habe es mit einer leichten unterkompensation versehen.


    Ich wüsste jetzt nicht warum ich einen anderen Faden testen sollte. Hat jemand klangliche Auswirkungen feststellen können?


    Ansonsten habe ich auch mein Gewicht noch fertig gemacht indem ich einen POM Ring der einen Einschnitt hat, zwischen Tonarmrohr und Gewicht zur Entkopplung eingebracht.

    Eine Messingschraube gedreht die auf den POM-Ring drückt und somit das Gewicht am TA fixiert.

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    Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.

  • Hi,

    ich hatte im Gegengewicht eine Hülse aus PVC, die Madenschraube hat dann durch das Kontergewicht auf diese gerdückt, das gab keine Macken auf dem Alu und man konnte es so, nur leicht lösen. Das war bei der Einstellung hilfreich, wenn es einen Klemmzustand zwischen lose und fest hatte.:)

    Und ich halte das harte Ankoppeln für sinnvoll, an der gesammten Masse soll sich ja der Abtaster abstützen können.

    L.G.

  • Hi,

    ich hatte im Gegengewicht eine Hülse aus PVC, die Madenschraube hat dann durch das Kontergewicht auf diese gerdückt, das gab keine Macken auf dem Alu und man konnte es so, nur leicht lösen. Das war bei der Einstellung hilfreich, wenn es einen Klemmzustand zwischen lose und fest hatte.:)

    Und ich halte das harte Ankoppeln für sinnvoll, an der gesammten Masse soll sich ja der Abtaster abstützen können.

    L.G.

    Bei mir doch genauso, nur in POM!:)

    Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.

  • Ihr mit euren Plastikhülsen.

    Klang ist alles, aussehen ist nichts.


    ;-)

    Nicht meckern. Alternativen, gestützt auf Erfahrung nennen!


    8o

    Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.

  • Hallo zusammen,


    ich habe mich die letzten Abende intensiv mit dem TA beschäftigt und möchte meine Erfahrungen mit euch teilen.


    Als ich das Yamaha MC-9 gegen das Koetsu tauschen wollte fiel mir auf das beim ablegen des TA auf den TA-Lift der TA stark um die Longitudinal-Achse zappelte, zwar nur mikro mäßig aber ganz schön lange. Das würde auch meinen Eindruck beim MC-9 und AT95 bestätigen, das der Tonabnehmer sehr hell, nervös klang. Wenn ich ehrlich bin war ich von meinem gebauten TA nicht überzeugt und spielten meine anderen TA´s besser.

    Nachdem ich aber das zittern beim ablegen sah, hatte ich eine Vermutung die sich später auch bestätigte. Mein Gegengewicht ist ja exzentrisch mit dem Schwerpunkt stark nach unten gebohrt. Das hat zur Folge das es bei einem TA der über einen Faden aufgehangen ist wie ein Pendel wirkt und das zittern sogar noch erhält, wenn nicht sogar unterstützt.


    Also habe ich mich dazu entschlossen ein Gegengewicht zu drehen das zentrisch gebohrt ist. Als ich das einfach mal (ohne Hülsen oder ähnliches) auf den TA gesteckt habe war das schon mal viel besser. Klasse, es geht in die richtige Richtung. Trotzdem fehlte mir noch was am Yamaha MC-9 das ich ja sehr gut kenne, Bass z.B, und ein bisschen mehr Ruhe.


    Also war der nächste Plan das Gegengewicht mittels O-Ringe aus Gummi komplett zu bedämpfen / entkoppeln. Das brachte auch extrem viel im Bass. War der Bass jetzt so wie ich ihn kannte, ja sogar noch voluminöser. Geil,....


    Jetzt spielte das Ganze schon richtig gut, Bühne ist traumhaft und vor allem riesig. wie es jetzt die Stimme vom Gesamtbild abhebt ist schon beeindruckend. Trotzdem sind die Höhen (S-Laute) noch leicht zu scharf, was man am besten bei Norah Jones feels like home hören konnte.


    Anfangs dachte ich das dies mit meiner harten TA konstruktion (CFK-Rohr und 3D-Druck Teile) zu tun hat. Bis ich anfing mit der Auflagekraft zu arbeiten. Ich habe das MC-9 immer um die 1,8 Gramm gefahren. Bin ich jetzt auf 1,2 Gramm runter, sowas hatte ich noch nie.

    Das MC-9 spielt über seine Verhältnisse weit hinaus. Manchmal switche ich auf das Benz oder Koetsu, was soll ich sagen. Der Tonarm ist bei meiner Kette phänomenal. Anders kann ich es nicht beschreiben.


    Ich bin ja mal gespannt was passiert wenn ich mal das Koetsu oder das Benz drunter schnalle.

    Jetzt bleibt aber erstmal das MC-9 mit Shibata Schliff.


    Leider tat sich durch die hohe Auflösung und Räumlichkeit auch ein Problem auf das ich mit dem anderen TA nicht gehört habe. Der Motor vom Plattenspieler dreht nicht homogen. Ich höre jetzt quasi die Gleichlaufschwankungen von meinem Scheu Motor die ich mit dem anderen TA nicht wahrnehme. Gerade bei Streicher oder Klavier.


    Eieiei, das führt wahrscheinlich auf kurz oder lang zu ner anderen Motoreinheit<X


    P.s.: Der Magnetspalt ist bei mir bei 0,8mm am besten. Alles unter 0,4mm behindert meinen TA in der Leichtläufigkeit was sich auch wieder auf das Klangbild auswirkt,...


    So long,

    Thomas

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    Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.