Teure Basen, Racks und Kabel, wie sinnvoll sind die wirklich? Wie am besten testen? Welche sind empfehlenswert?

  • genau das ist der Punkt, soll sie eigentlich " klingen "?


    Lg

    AM

    M.E. soll sie nicht, außer es ist dem angestrebten Klangziel förderlich.

    Aber wenn man das extensiv testet, merkt man sehr schnell, wo die Reise hingeht und das alles irgendwie den Klang beeinflusst.

    Ich benutze bspw kein Metall, kein Glas.

    Andere schwören darauf (siehe Naim-Rack, welches optisch ein Hingucker ist).

    Muss jeder selber ausprobieren. Würde mich da nicht zu sehr auf Reviews verlassen.

  • Jaromir Jagr

    Hm, was sind „Techniker“? Ich bin keiner, höre trotzdem nicht bei allen Dingen einen Unterschied, wo andere von „dramatisch“ reden, „dramatisch“ ist für mich der Unterschied zw. Monoküchenradio und PA Anlage.

    Nein, für mich besteht der Unterschied darin, dass es Leute gibt, die sich bewusst sind, dass einem die eigene Wahrnehmung schon mal einen Streich spielen kann, was andere scheinbar kategorisch ausschließen. Dass der Eine mehr als der Andere genießt, ist mbMn Quatsch.

    Es ist sicher auch so, dass das Hobby mehr Facetten hat als man denkt, dem einen ist die Technik eher Wurscht, solange es wie gewünscht funktioniert und er in Ruhe Musik hören kann und bei anderen hat man den Eindruck, die Musik ist nur zum Probehören irgendwelcher Komponenten da ... aber jeder wie er will.


    Wir sind hier in einem Forum mit mehrheitlich gestandenen Männern mittleren Alters+x, was nicht unbedingt der Kritikfähigkeit gerade in subjektiven Dingen förderlich ist - da lässt man sich eher ungern „was sagen“, hinzu kommt, dass auch gern mal mehr in Beiträge reininterpretiert wird, als da eigentlich steht. Aber nicht jeder Widerspruch ist auch immer gleichzeitig ein Angriff.

    VG
    Mario

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  • Eigentlich müsste erst mal die Frage beantwortet werden wann man sich Gedanken mit dem richtigen Rack macht


    Eigentlich ein Schritt, wenn nicht sogar der letzte Schritt des Feintunings den manche dann suchen

    Das eigentliche Ziel eines Racks ist seine Bestimmung und eben dabei nicht zu klingen, nicht zuviel einzugreifen


    Oft hört man dann, dem angestrebten Klangziel förderlich, oder so ähnlich

    Warum kauft man sich den nicht gleich dann die Geräte mit dem Klangziel das man möchte, aber doch nicht mit der Herangehensweise das das Rack das übernehmen sollte

    Dafür ist es nicht gemacht


    Die Regel schaut doch meist anders aus:

    Anlage mühevoll zusammengestellt, meist ist doch Rackmässig doch schon was zu Hause

    Und dann gilt es ein Rack ( endgültige Lösung, welche Gründe auch immer), zu finden was die Klangliche Charakteristik der Geräte nicht beeinflusst wird, deshalb hat man sie ja gekauft


    Oder ist es Ziel mit einem Rack klanglich eine Veränderung zu bewirken

    Persönlich hab ich mich für unterstellflächen entschieden, die nach mehreren ausprobieren am wenigsten eingreifen, also für mich die Klanglichen Geräteeigenschaften möglichst so lassen wie ich es für mich richtig empfinge, eben auch so zusammengestellt habe


    Mann kann nätürlich auch mit der Herangehensweise, ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt, das ganze dann auch schönreden, Stichwort unverfälschte Musikwiedergabe


    Lg

    AM

  • Hallo Eugen

    Soweit mir bewusst, habe ich in meinem Beitrag niemanden direkt angegriffen. Ich habe Mario recht gegeben. Wie er, bin ich der Meinung, dass wir (ich schließe mich ausdrücklich ein ) durch den Kaufpreis eines Kabels , Untersetzers oder irgendeiner anderen Komponente in unserem Urteil beeinflusst werden. Ich werden negativ beeinflusst. (Sicher ein Vorurteil !) Ich habe auch dargelegt wann und warum. Ich habe nicht versucht dich oder irgendjemanden hier im Form mit unsachlichen Argumenten zu überzeugen oder die Glaubwürdigkeit eines Mitgliedes in Frage zu stellen.

    Polemik ist oft mit einer gewissen Feindseligkeit in der Argumentation verbunden und dient vor allem dazu den Gesprächspartner bloß zu stellen. Ich finde Marios Argumentation sehr schlüssig und es lohnt sich mal darüber nach zu denken. Auch wenn ich teilweise anderer Meinung bin.

    Die Sache mit den "Technikern " verstehen ich nicht.

    Gruß Stefan

  • Der Sinn einer Stellfläche besteht darin, mögliche Auswirkungen von Mikrophonie in den Gerätschaften zu vermeiden bzw. möglichst gering zu halten. Also bessere Arbeitsbedingungen für die Komponenten zu schaffen. Die Stellfläche ist dabei nur eine der Faktoren, die sich auf den Klang von Gerätschaften auswirken können. Da gibt es daneben noch andere Baustellen, insbesondere Raumakustik und Stromversorgung. Mithin ein weites Feld.

    „Not everything that counts can be counted - not everything that can be counted counts.“ (Albert Einstein)

  • Hallo Franz,


    ist zwar schon eine ganze Weile her, aber ist positiv in der Erinnerung haften geblieben - das Klangbild war schon beeindruckend :)


    Und Allgemein: Natürlich gibt es Hersteller die individuelle Lösungen in Zusammenarbeit mit Kunden anbieten; ist halt nicht von der Stange und bedarf auf beiden Seiten der Bereitschaft zur Kooperation^^


    Und da ist dann das probieren-herantasten-abstimmen und die für alle Sinne passende Balance zwischen funktionieren und Design das bestimmende Element.

    Schaut mal hier: http://www.holz-akustik.de und schickt ne PN


    Freundliche Grüße aus Ehringshausen

    Thomas

    Stammtisch Mittelhessen: 30. August 2019 - Café Vinyl, Wetzlar ab 19:30 Uhr

  • Frage (ernst gemeint): wozu brauch man noch (zusätzliche) Basen, Sylomer bei diesen Racks, sind sie doch/noch nicht gut genug und bieten keine angemessenen Bedingungen für die Komponenten?


    Aus rein optisch geschmacklichen Gründen könnte ich es allerdings bedingt nachvollziehen ...

    VG
    Mario

    The post was edited 1 time, last by hal-9.000 ().

  • Noch ne Frage : Woran erkenne ich , dass meine Komponenten auf diesem Reck besonders gut klingen ? Welche Details in der Konstruktion führen zu besseren Arbeitsbedingungen für meinen Verstärker? Macht der Hersteller Angaben darüber?

    Ganz sicher schöne Teile. Viel Aufwand und handwerklich sehr gut gemacht. Bestimmt jeden Euro wert.

  • du öffnest die Büchse der Pandora.... ZUFRIEDENHEIT .... "bitte drei mal laut aussprechen!" .... ist unbezahlbar!

    Das andere ist der Weg in die High End Verdammnis, mit ewigem Zweifel, tauschen, verkaufen etc.!

    Und wenn sich winzige Unterschiede in deinem jetzigen Setup hören lassen:

    - IST DIE VERFLUCHTE ANLAGE IM ABSOLUTEN OM UND ZEN -

    also einfach weiter Musik hören, Platten kaufen, leben :-))
    Gruß von Frank, der gerade NICHT mehr weis, ob es so oder anders mit dem oder dem Teil besser klingt (selbst schuld, hörte auf den kleinen Teufel)

    ..hör auch auf dein Bauchgefühl, das ist schon die halbe miete (eigentlich schon die ganze)


    gruß

    volkmar



    ps..eigentlich kratzen wir in unserem schönen Hobby wenn es um den guten Klang geht nur an der oberfläche rum wie kleine Kinder in der hoffnung, irgendwann mit etwas Glück, hohen investitionen oder einfach durch zufall ins klangliche nirvana zu gelangen, gute ergebnisse erreicht man aber nur durch intensive beschäftigung mit einer sache, egal welcher, meine überzeugung.

    AAA Mitglied


    Röhren Endstufen von Burkhardt Schwäbe- Röhren Kopfhörerverstärker von Werner Zühlke - Röhren Phonovorstufe Puresound P10- Laufwerke Thorens TD-2001 RDC + DIY- Masterbandmaschine Teac X-2000M- Systeme: Audio Technica AT-160ML + AT-ML180



  • Es geht wieder etwas weiter.

    Ich tendiere eher zu einem guten Rack als zu einzelnen Basen. Bei Basen hätte ich auch noch das Problem, dass ich mit meinem "Rack" nicht zufrieden bin.

    Hatte ein Rack von Creaktiv zum Testen hier. Im direkten Vergleich zu meinem war es schon etwas besser. Aber im Zusammenspiel mit meinen Basen gab es kaum noch ein Unterschied. Ohne zusätzliche Basen war das Rack von Creaktiv ein Rückschritt zu meiner aktuellen Lösung.

    Ich bräuchte 2 3er Racks für runde tausend und müsste dann noch die Endstufen stellen. Dafür erwarte ich eigentlich mehr.


    Gruß

    Frank

  • Guten Morgen!


    Ich erlaube mir mal meine Meinung und betone, dass ich nach Jahren der HiFi-Abstinenz aktuell eine Anlage zusammenstelle...


    Dem Startpost nach muss ich unterstellen, dass bereits der Raum optimiert wurde? Ich persönlich bin der Meinung, dass man an solch feinen Rädchen wie dem Klangunterschied zwischen Racks erst drehen sollte, wenn grobere Stellschrauben wie die Optimierung der Hörumgebung bereits bedient wurden. Da ich meine Anlage im Wohnzimmer stellen muss, unterliege ich wie hier bereits von anderen erwähnt, allerlei Kompromissen. Die (sehr tolerante) Gattin, eine sehr wandnahe Platzierung der Lautsprecher (Geithains mit Bassniere sollen´s richten) und wahrscheinlich komme ich nicht um eine Platzierung der Komponenten zwischen den LS und in Nähe eines der beiden LS umhin.


    Ich beschäftige mich aktuell mit einer Investition von etwa 4 Kiloeuro für die akustische Optimierung des Wohnzimmers und frage mich ernsthaft, ob ich 3600€ für e.g. ein Creaktiv Midi Reference Rack ausgeben soll.


    Um zum Thema zurückzukommen: wenn der TE alles ausgereizt hat, lohnt m.E. ein gutes (nicht zwangsläufig teures) Rack.


    Der mittlerweile verblichene Herr Kraft von RTK in FFM sagte mir sogar einmal, dass sich nach einer Zeit eh jede Anlage gleich anhört. Will sagen: wenn man mal die Zufriedenheit gefunden hat, kann man es auch einfach dabei belassen. Ich denke, dass der Spieltrieb uns zum ständigen Verändern treibt ;)


    LG


    David

  • Mittlerweile sehe ich es so, dass die Komponenten einer Anlage auf 3 Säulen stehen:

    Strom, Aufstellung (Rack, Basen, etc.) und natürlich dem Raum (Messen, Optimieren, Lautsprecher/Hörplatz ausrichten)

    Früher hielt ich den Raum für das Wichtigste. Mittlerweile sehe ich Strom und Aufstellung als ebenso wichtig an. Alleine meine letzten Experimente mit verschiedenen Basen, Schiefer- und Holzplatten mit Sylomer und 2 verschiedenen Racks brachten doch deutliche Unterschiede zu Tage.


    Mit dem Raum hatte ich angefangen, bevor ich einzog kam ein damaliger Bekannter mit sehr gutem Messequipment vorbei. zur Auswahl stand ein Raum als Musikzimmer, oder die Anlage ins Wohnzimmer zu integrieren. Das Wohnzimmer war am geeignetsten. Es brauchte nur wenig gemacht zu werden, manches habe ich nicht gemacht, da es nun mal ein Wohnraum ist. Denke ich bin so bei gut 80%. Vermutlich kommt am Ende noch was dazu.


    Bei Strom sehe ich mich so bei 60% - 70%. Was vor allem fehlt ist eine eigene Leitung von einer guten Schmelzsicherung zur Anlage. Habe jetzt endlich mal gut nachgedacht und einen gangbaren Weg für die Leitung gefunden, ohne die Wände im Wohnzimmer aufzureißen oder Kabelkanäle ins Wohnzimmer zu legen. Hätte u. a. über eine Tür springen müssen. Jetzt wird das Kabel von der 2. Diele in die 1. Diele gehen, in einem Kanal unter der Decke in der Diele die Tür passieren, um dann unten an günstiger Stelle ins Wohnzimmer zu gelangen. Dann wäre ich da auch weiter.


    Bei der Aufstellung sehe ich aber eine große Baustelle. Mein selbstgebautes und eigentlich auch sehr stabiles Holzrack war zuletzt doch nicht mehr so passend. Zum einen passte die Farbe nicht mehr in den Raum und vor allem hatte sich die oben aufliegende Arbeitsplatte, trotz Verstärkungen, dem aufliegenden Gewicht auf Dauer nicht gewachsen gezeigt und sich etwas verbogen. Das ging optisch gar nicht mehr. Meine jetzige Lösung passt zwar optisch besser ins Zimmer, ist aber leider klanglich wirklich schlechter. Auch Basen oder meine Schieferplatten mit Sylomer reißen das nicht raus. Mein Ziel ist ein Rack das stabil genug ist, optisch ins Zimmer passt und mich vor allem auch klanglich weiter bringt. Auch will ich keine Basen mehr benutzen. Denke das ich jetzt die Lösung gefunden habe. Dauert aber leider noch ein paar Wochen.


    Die Reihenfolge zuerst den Raum zu optimieren, dann Strom und dann die Aufstellung sollte eigentlich richtig sein. Danach bleibt dann nur noch etwas Feintuning, wenn nötig.


    LG

    Frank

  • Hallo Frank,


    danke für den sehr persönlichen Bericht, dem ich auch bzgl. deiner Einschätzung folgen kann. Ein vorhandener (Misch-)Wohnraum lässt sich nun mal nur begrenzt akustisch optimieren, wenn man keinen sehr hohen Aufwand betreiben kann/will. Die oft eher subtilen, dennoch evidenten Auswirkungen von Stromversorgung, Aufstellung und eine durchweg gute Verkabelung wird schon mal gern sträflich unterschätzt. Ich habe bei gelegentlichen "Hausbesuchen" schon hin- und herwacklige, genagelte Sperrholzracks mit dem Plattenspieler obendrauf und gefährliche, kaskadenartig zusammengestöpselte Stromleisten und Verlängerungen gesehen; auf dem Wunschzettel des Inhabers stand aber lieber z.B. ein "größerer" Verstärker. Da ist manchmal Überzeugungsarbeit notwendig, die Prioritäten und die Reihenfolge der Investitionen (zur Optimierung der Anlage) zu überdenken, statt nur einfach Tests zu lesen. Schade ist, dass sogar manche an sich gute Fachhändler dem Kunden lieber dreimal teure Lautsprecher zur Probe aufstellen, anstatt mal die Positionierung mit den vorhandenen Boxen zu optimieren und die anderen Schwachstellen vor Ort anzugehen.


    Dein Herangehen ist sicher auch sinnvoller als "permanente" Aufrüstung durch Komponententausch u.ä. und daher instruktiv. Berichte gelegentlich bitte mal deine Erfahrungen, wie es weitergeht.


    Grüße,

    Reinhard

    "Mein Gehirn braucht kein Blut, es muss nur feucht gehalten werden" Al Bundy/Eine schrecklich nette Familie

  • habe das aktuelle Regenwetter mal dazu ausgenutzt an meiner Racksituation weiter rum zu experimentieren. Das verwendete Artesania Rack klingt zwar prima, ist aber doch recht empfindlich bei Trittschall in meinem Altbau mit Holzboden.

    Insofern habe ich nun eine aktive Halcyonics Accurion i4L Basis in das Artesania Rack integriert. Die dicke Platte aus Akustik Glas habe ich auf der i4L Basis liegen, an dieser Stelle habe ich auch einige andere Unterlagen ausprobiert, aber das Akustik Glas war letztendlich am besten.

    Nun kann man im Zimmer wieder tanzen, ohne dass die Basslautsprechen mittanzen..., auch hat die Auflösung zugenommen.

    Manchmal sind ein paar Tage regen ganz praktisch :-)

    Gruss
    Juergen
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